Linksfraktion fordert längeres Arbeitslosengeld I
Der Vorstoß der Linksfraktion, die Bezugszeit für das Arbeitslosengeld I zu verlängern und somit gerechter zu gestalten, hat bei SPD und CDU wenig Gegenliebe gefunden. Die Partei um Fraktionschef Oskar Lafontaine hatte gefordert, den Bezug an die Zeit zu koppeln, für die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt wurden – je Jahr ein Monat.
Im Moment wird das Arbeitslosengeld I für zwölf Monate gezahlt. 18 Monate sind es bei über 55jährigen. Die von der Linksfraktion vorgeschlagene Verlängerung, die für über 60jährige 30 Monate betragen soll, würde rund 2,5 Milliarden Euro kosten, die über Umfinanzierungen gedeckt werden könnten. So, wie die Arbeitsmarktreformen jetzt mit Älteren umgehen, sei ein Skandal, betonte Lafontaine.
Seitens der CDU wurde der Vorschlag abgewiesen, weil er lediglich zu einem „gigantischen Vorruhestandprogramm“ führe, das es für ältere Arbeitnehmer nur noch schwerer mache. Die SPD verwies in der hitzigen Debatte darauf, dass die Reformen langsam aber sicher Wirkung zeigten und sich etwas bewege. Auch die Grünen zeigen sich mit Hartz IV weitgehend einverstanden, es müsse allerdings fortentwickelt werden.
- Kabinett bringt längeres ALG I auf den Weg
- Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I wird verlängert
- Müntefering: Längere Bezugsdauer von ALG I könnte deutlich teuerer werden
- Arbeitslosengeld: Regierung möchte schnellstmögliche Umsetzung der geplanten Änderungen
- Arbeitslosengeld I: Rüttgers hält Einigung für möglich
am 25.10.2007 um 13:55 Uhr
Und warum NOCH MAL wieder mehr Geld für die Alten und wir jungen dürfen ales zahlen (und unsere Rente wird sowieso gegen Null (Hartz IV) gehen)?
Münte hat recht! Keine Extrawurst! Eine Versicherung ist solidarisch mit den Hilfsbedürftigen, wer das Glück!! gehabt hat, lange einzuzahlen, hat also auch lange Arbeit und Einkommen gehabt.
Dumm-Beck weitergedacht: Wer NIE arbeitslos wird, sollte dann ja wohl ne Million geschenkt kriegen, mit 65 ???? (hat ja sooo lange ohne Gegenleistung gezahlt)