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Sorgenfalten trotz Aufschwung am Arbeitsmarkt

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 30.03.2007 um 12:06 Uhr (Autor: am)
VGW 100

Die am Donnerstag von der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Zahlen lassen hoffen. Die Zahl der Arbeitslosen ist um 114.000 auf 4,108 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt nunmehr 9,8 Prozent und liegt damit 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. 2006 waren es noch 12,0 Prozent. Insgesamt haben in den vergangenen zwölf Monaten 869.000 Menschen eine Arbeit gefunden.

„Die ungebrochene Wirkung der konjunkturellen Belebungâ€? sei für den starken Rückgang verantwortlich, so der Chef der Bundesagentur, Frank-Jürgen Weise. Politiker aller Parteien zeigten sich mit der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sehr zufrieden. Aber es reiche noch nicht, erklärte Bundesarbeitsminister Franz Müntefering.
Denn in die Freude mischt sich auch ein wenig Sorge. Gerade im Bereich der Langzeitarbeitslosen gehe es nur sehr langsam voran. Von den 114.000 Menschen, die wieder in Lohn und Brot sind, seien nur 14.000 Empfänger von Arbeitslosengeld II, die übrigen bezogen ALG I. Hinzu kommt, dass immer mehr Erwerbstätige zusätzlich zum Einkommen ALG II benötigten, um überhaupt über die Runden zu kommen. Eine Millionen waren es im August 2006.

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Eine Antwort zu “Sorgenfalten trotz Aufschwung am Arbeitsmarkt”
  1. Block, Christina

    am 25.04.2007 um 14:41 Uhr

    Wenn der Aufschwung Ein-Euro-Shop, Praktikum von 6 Monaten heißt, dann danke. Hartz IV-Empfänger werden in Maßnahmen gesteckt, die völlig sinnlos sind. Selbstverständlich werden Sie dann als arbeitslos aus der Statistik gestrichen, wenn das Aufschwung und Arbeitslosenabbau sein soll, ich weiß ja nicht.

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