Finanzielle Stolperfallen im Internet vermeiden

Im “echten” Leben gibt es viele Möglichkeiten, um in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten, online sollte man jedoch auch sehr vorsichtig sein

Das Internet ist eine immer wichtigere Quelle von Informationen, darüber hinaus erleichtert es den Alltag in vielen Bereichen. Allerdings sollten Nutzer sehr genau darauf achten, dass sie sich nicht auf scheinbar verlockende Angebote einlassen, die hinterher zu bösen Überraschungen führen. Genau wie im „echten“ Leben tummeln sich schließlich auch im Internet eine ganze Reihe von Anbietern, die mit Dingen locken, die nur auf den ersten Blick positiv wirken. Hinterher stellt sich dann schnell heraus, dass man zu viel Geld für etwas bezahlt hat, das man gar nicht benötigt. Im schlimmsten Fall kann es sogar sein, dass Betrüger die eigenen Kreditkarten- oder Kontodaten nur deshalb ergattern wollen, um sie über dubiose Kanäle an Dritte zu verkaufen. Alles in allem gibt es eine ganze Reihe von finanziellen Stolperfallen im Internet – diese reichen von teuren Krediten über Onlineshops, die keine wirklich günstigen Angebote präsentieren. Viele dieser Dinge lassen sich aber sehr leicht vermeiden.

Glücksspiel kann durchaus seriös sein

Ein Bereich, der oft für negative Schlagzeilen sorgt, ist das Glücksspiel. Portale für Spiele ganz unterschiedlicher Art haben sich in den vergangenen Jahren einen immer größeren Marktanteil gesichert. Heute ist es gar kein Problem mehr, seine Einsätze bei Sportwetten oder klassischen Casinospielen von zu Hause aus zu platzieren. Selbst von unterwegs aus ist das per Smartphone oder Tablet möglich, wenn man über eine Verbindung zum Internet verfügt. Natürlich sollte man gut auf das eigene Budget achten, das man für solche Spiele zur Verfügung hat. Wer das jedoch tut, kann sich bei Roulette, Blackjack oder Spielautomaten durchaus gut unterhalten lassen. Mit einem Online Casino Bonus, den man zum Beispiel als zusätzliche Gutschrift auf Einzahlungen erhalten kann, lässt sich das eigene Guthaben zudem noch steigern, sodass der eine oder andere Extra-Einsatz möglich ist. Wer dann noch Gewinne erzielt, darf sich natürlich doppelt darüber freuen.

Auslandskredit wird oft sehr teuer

Gerade für Menschen, die sich bereits in einer finanziellen Notlage befinden, gibt es im Internet eine Reihe von Websites, die für Erleichterung sorgen sollen. Viele Anbieter präsentieren zum Beispiel Darlehen von Banken aus dem Ausland, für die keine Schufa-Auskunft benötigt wird. Selbst für Kreditnehmer, die von ihrer eigenen Bank kein Geld bekommen würden, soll das eine gute Alternative sein. Vor allem Rahmenkredite erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. In der Praxis sind solche Darlehen jedoch oft mit Bedingungen und vor allem Zinssätzen verbunden, die sich schon bald als sehr teuer herausstellen dürften. Darüber hinaus verlangen die meisten Plattformen, auf denen solche Darlehen zu finden sind, auch noch hohe Vermittlungsgebühren, die bei den in der Regel relativ kleinen Summen schnell einen großen Anteil der gesamten Kosten ausmachen. Statt sich auf solche Darlehen zu verlassen, sollte man lieber in Ruhe mit der eigenen Bank verhandeln und einen ordentlichen Finanzplan vorlegen, um im Fall der Fälle dort ein Darlehen zu bekommen.

Abos, Onlineshops und andere Fallen

Andere finanzielle Stolperfallen kann man regelmäßig in den Berichten von Verbraucherzentralen finden. Darin geht es unter anderem um Onlineshops, in denen vermeintlich günstige Preise in erster Linie deshalb zustande kommen, weil die jeweiligen Anbieter Lieferkosten oder Zollgebühren erst später auf den Preis aufschlagen. Beim Wechsel von Strom- oder Gasanbietern gibt es ebenfalls eine Reihe von unseriösen Portalen, die Vertrage mit langen Bindungen anbieten, von denen man jedoch erst erfährt, wenn man das Kleingedruckte sehr aufmerksam gelesen hat. Bei Telefon- oder Mobilfunkanbietern gibt es ebenfalls immer wieder Streitigkeiten über die Gestaltung von Verträgen. Zu guter Letzt gibt es auch noch klassische Stolperfallen wie Abos für Zeitungen oder Zeitschriften, die man ungewollt durch die Bestellung eines kostenlosen Tests oder auf ähnliche Weise abschließt. Eigentlich lassen sich solche Probleme leicht vermeiden, der Erfolg von unseriösen Anbietern zeigt jedoch, dass sie immer wieder Opfer finden.

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