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Bafög, umziehen und andere konfuse Probleme

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  #1  
Alt 19.07.2009, 13:26
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Registriert seit: 19.07.2009
Beiträge: 3
Standard Bafög, umziehen und andere konfuse Probleme

Hallo liebes Forum,

ich bin ganz neu hier und hätte ein paar Fragen(weiß aber nicht ob die hier rein passen).

Und zwar geht es um meinen Freund. Er ist 24 Jahre alt, wohnt bei seiner Mutter, lebt von ALG II und freut sich schon auf seine Befreiung aus dem elterlichen Zuhause nach seinem 25. Geburtstag.

Seine Vorgeschichte:

Bisher musste er drei Ausbildungen abbrechen und arbeiten gehen, damit seine Mutter ihre Schulden bezahlen kann. Also besser gesagt er hat keine abgeschlossenen Ausbildung.
Desweiteren wurde er von seiner Mutter immer wieder schikaniert, musste mit kaputten Klamotten und aufgerissenen Schuhen rumlaufen, weil die Mutter halt wahnsinnig geldgierig ist usw.
Vater wohnt woanders und erhält Krankengeld.
Er war auch öfters bei der ARGE und hat bei seinem zuständigem SB um einen Auszug gebettelt. Aber das ist denen egal.
Seit 2 Wochen wohnt er(aber noch gemeldet bei seiner Mutter) bei mir. Hat eine schulische Ausbildung als Kinderpfleger ergattert und möchte die auch unbedingt machen und später eine Weiterbildung als Erzieher. Für die Ausbildung erhält er Schüler-Bafög. Aber halt einen sehr geringen Satz, da er noch offiziell zuhause wohnt.


Nun das eigentliche Problem:

01.09.2009 erhält er Bafög, ich glaube 210 Euro oder so
15.08.2009 380 Euro von seinem Arbeigeber (400 Eurojob)
28.08.2009 wird er 25!!!!
und seine Mutter bekommt halt dieses ALG II für ihn und sich selbst, aber diesmal weniger wegen dem 400 euro job

So jetzt aber weiss er nicht wie er das mit der eigenen Wohnung machen soll und wann er genau ausziehen darf(ob August oder September).

1.Muss er Bafögamt um Erlaubnis für einen Umzug bitten(da theoretisch Erstausbildung und unterhaltpflichtige Eltern) und/oder bekommt er dann wegen dem Umzug mehr Bafög
2. Kann er dann auch zusätzlich Zuschüsse von der ARGE beantragen?
3. Wenn er mehr Bafög bekommen sollte und zusätzlich Mietzuschuss von der ARGE, kann er dann auch die Kaution und Erstausstattung bei der ARGE beantragen oder sind die nicht mehr zuständig für Ihn?
4. Wann sollte er am Besten mir den Beantragungen anfangen?


Ok hab jetzt bissel viel um den heissen Brei geredet.

Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen. Denn wir sind echt verzweifelt.

LG
Sepline
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  #2  
Alt 19.07.2009, 20:27
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Registriert seit: 19.07.2009
Beiträge: 3
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Kann mir da echt keiner helfen?
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  #3  
Alt 19.07.2009, 20:40
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Registriert seit: 25.01.2009
Ort: Raum Berlin / Potsdam
Beiträge: 2.314
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Erstmal stellt sich ja die Frage, wieso jemand Erwachsenes drei Ausbildungen abbrechen "muss". Na egal.
Dem Bafögamt ist egal, ob oder wann er auszieht. Wie es sich bei Schülerbafög oder dergleichen verhält, weiß ich nicht genau; ich glaube die Bezugsberechtigten können neben diesem Bafög auch Wohngeld beantragen - beim Wohngeldamt, nicht bei der Arge -. Neben dem Studentenbafög erhält man kein Wohngeld (Ausnahme: Man hat ein Kind).

Anträge sollte er, da alles ja wirklich unmittelbar bevorsteht, sofort stellen.
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  #4  
Alt 20.07.2009, 08:38
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Registriert seit: 19.07.2009
Beiträge: 3
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Hallo Lirafe,

danke für deine Antwort.Naja seitdem es die U25 Regelung gibt, ist man rechtlich gesehen kein Erwachsener mehr. Mein Freund musste tun was seine Mutter sagt, und Hilfe von der ARGE hat er ja auch keine Erhalten. Deswegen ist er ja auch nun zu mir geflüchtet.

Wohngeldanspruch besteht aber nicht. Das Problem ist einfach, dass mein Freund nicht weiss, ob er vor seinem 25 lebensjahr ausziehen darf...

LG
Sepline
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  #5  
Alt 20.07.2009, 10:54
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Registriert seit: 25.01.2009
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Beiträge: 2.314
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Da dein Freund sich bereits im 25. Lebensjahr befindet, würde ich an seiner Stelle jetzt alle Kraft dafür aufbringen, den Auszug vorzubereiten, damit nachher alles "glatt" läuft, also rein rechtlich und finanziell gesehen. Natürlich kann man auch vor Vollendung des 25. Lebensjahres ausziehen; Voraussetzung dafür sind jedoch schwer behebbare schlimme Zustände in der "Stamm-"Familie. Ehe das aber alles geprüft ist durch Mitarbeiter beispielsweise des Jugendamtes oder dergleichen, vergeht viel Zeit und man/er läßt sehr viele "Nerven" auf der Strecke. Daher mein Rat: Gut geplant zum 25. Geburtstag ausziehen.
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