Beiträge von Sabchr

    Ich danke euch vielmals für eure Antworten!
    shnoopx : Wenn das wirklich eine Gesetzeslücke ist, dann könnte man ja sogar mit so einem Fall vor Gericht gehen und das ganze vom Bundesgerichtshof prüfen und feststellen lassen, natürlich würde das eine Ewigkeit dauern...
    Naja, die deutsche Politik eben... WIe gesagt, ich kann es schon verstehen, dass nicht JEDER unterstützt werden kann, schließlich werden die Gelder ja aus Steuermitteln finanziert... Und dass sich dann die Steuerzahler aufregen würde ist ja auch völlig verständlich, zumal es schon so viele Harz4 Empfänger gibt, da müssen so unnötige ja nicht auch noch sein...
    Aber irgendwie find ich passt das alles nicht mit den Grundrechten des Menschen zusammen, wie du schon sagtest "Jeder hat das Recht frei zu bestimmen wo er leben möchte." Wir brauchen ja wirklich nicht viel, es geht vielleicht um 200 € im Monat...
    Naja, ich habe heute Abend nochmal ein Gespräch mit meinem Dad, der hat ein eigenes Haus und unten noch eine Wohnung, die zwar vermietet ist, die er aber ja vielleicht auf Eigenbedarf kündigen kann. Vielleicht lässt sich so doch noch unser Wunsch verwirklichen, denn ich denke dass wir da nur die Kosten zahlen müssen, die die Wohnung verursacht, also sprich keine Miete, sondern nur Nebenkosten, Strom, Gas...
    Drückt mir die Daumen dass es klappt :)
    Und DANKE nochmal an alle!!!


    Liebe Grüße

    Ja, das wäre auch noch eine Alternative. Werde mich da mal umhören. Ich habe gestern nochmal alles zusammengerechnet und dann auch mal alle anfallenden Kosten aufgestellt, die bei einer eigenen Wohnung auf uns zukommen. Kannst du, oder irgendwer hier, mir vielleicht sagen, was man so mit 2 Personen für Lebensunterhaltungskosten rechnen sollte? Meine Mum meinte ca. 400 Euro, aber das erscheint mir doch etwas viel, oder ist das Leben wirklich so teuer?? Also mit Lebensunterhaltungskosten meine ich halt Lebensmittel inkl. den ganzen Sachen die man so braucht, wie Hygieneartikel etc....

    Ja, das ginge prinzipiell, nur bin ich leider ab März auch Vollzeit beschäftigt in meinem Praktikum. Da passt ein Job nicht mehr dazwischen, ausser am Wochenende, wäre auch bereit das zu machen, aber es findet sich kein Job mit den passenden Arbeitszeiten. Hab schon alle möglichen Jobbörsen im Internet durchforstet, aber meist suchen die für Vor- oder Nachmittags jemanden, meine Arbeitszeit während des Praxissemesters ist aber von 9.00- 18.00 Uhr. Dachte auch schon an Nachtwache oder ähnliches, aber da brauchen die meisten examiniertes Personal, da diese Stellen hauptsächlich in Pflegeberufen vergeben werden. Grundsätzlich wird das auch beim BaFöG erstmal nicht angerechnet, man hat einen monatlichen Freibetrag von knapp 400 € die man dazu verdienen darf. Dann hab ich mich über Heimarbeit im Internet informiert, das ließe sich ja irgendwie noch dazwischenquetschen, aber das sind meist nur Angebote, bei denen man abgezockt wird. So Angebote á la "Verdienen Sie 5000 Euro im Monat dazu" sind ja schon auf Anhieb verdächtig sehr unseriös zu sein...
    Aaaahhh, Teufelskreis!!!

    Wortwörtlich haben sie das auch nicht so gesagt, aber das war die Botschaft die dahinter stand.
    Wie der Mitarbeiter das genau ausgedrückt hat, weiß ich nicht mehr, ich weiß nur noch, dass sowohl mein Freund als auch ich ziemlich große Augen gemacht haben und die Welt nicht mehr verstehen konnten.
    Ach und anbei: Keine Sorge, diesen "Rat" beherzigen wir natürlich NICHT!!! Wir WOLLEN ja eine gute Ausbildung machen, um uns selbst finanzieren zu können, nur ist das z.Zt. leider noch schwierig, ja eher sogar unmöglich.
    Es war auch allein schon eine Unverschämtheit, dass man uns von einem zum anderen geschickt hat und keiner was wusste bzw sich keiner für zuständig hielt.
    Dabei hatte ich vorher eine Email mit genauem Sachverhalt an die Arge geschrieben, die mir dann gesagt haben wir sollen uns an sie wenden und als wir dann da waren, hieß es plötzlich "Nö, da sind sie hier falsch."
    Dann wurden wir ja wirklich einmal durch die komplette Stadt, von Amt zu Amt geschickt und keiner wusste genau Bescheid... Schon traurig....
    Wir haben ja auch schon mit unseren Eltern geredet, zumal die uns immer vorhalten in unserem Alter ja schon selbstständig gewesen zu sein, vergessen dabei aber immer wieder, dass sowohl mein Freund als auch ich Abitur gemacht haben und somit 3 Jahre länger die Schulbank gedrückt haben.
    Naja, schlussendlich wollen sie uns finanziell nicht unterstützen. Ich bekomme zwar weiter die 200€ Unterhalt, aber mein Freund hat von seinen Eltern gar nichts zu erwarten.
    Und verklagen wollen wir unsere Eltern natürlich auch nicht zwecks Unterhaltszahlungen, wie denke ich jeder, der eine halbwegs normale Beziehung zu seinen Eltern hat, nachvollziehen kann...

    Hm, ja den Wohngeldzuschuss vom BaFöG hab ich schon mit eingerechnet, das sind 146€ + 72€, wenn die Wohnung teurer ist als 220€.
    Fragt man sich nur: Wie soll man davon eine Wohnung finanzieren...
    Naja, auf der einen Seite kann ich es ja auch verstehen, dass der Staat nicht jeden unterstützen kann, finde es nur stellenweise wirklich ungerecht, wenn ich sehe, wie viele Menschen einfach so das Geld in den Hintern gepustet bekommen und wenn man dann als Student/Azubi nach einer kleinen Aufstockung bittet, um sich ein selbstständiges Leben ermöglichen zu können mit 22 Jahren, wird einem nur ie Tür vor der Nase zugeknallt.
    Der deutsche Sozialstaat, wie er sich so schön schimpft, sollte mal darüber nachdenken, dass es Menschen gibt, die ehrlich guter Dinge sind und später dem Staat durch ihre Steuergelder alles doppelt und dreifach zurück zahlen, die aber keine Ansprüche auf Unterstützung haben und dann gibt es wiederrum Menschen, die sich ein "schönes" Leben mit dem Geld vom Staat machen und sich denken, sie müssten nie arbeiten, es geht ja schließlich auch anders.
    Man hat uns beim Amt indirekt gesagt, mein Freund solle seine Ausbildung und ich mein Studium an den Nagel hängen, dann wären wir Leistungsberechtigt....
    Wo kommen wir denn da hin???


    Naja, trotzdem vielen lieben Dank für die Antwort, auch wenn sie mir zeigt, dass es für uns wirkich bitter aussieht...

    Hallo erstmal an alle :)


    Ich habe mich gerade neu hier angemeldet und hoffe hier richtig zu sein, wenn nicht bitte ich dies zu entschuldigen, ich kenne mich auf dieser Seite noch nicht aus.
    Ich habe allerdings ein sehr sehr wichtiges Anliegen und hoffe, dass mir jemand helfen kann.
    Es geht um Folgendes:
    Mein Freund und ich, beide 22 Jahre (er Azubi zum Sozialversicherungsfachangestellten, ich Studentin der Sozialwissenschaften in Köln), hegen das Vorhaben endlich zusammen zu ziehen, um so dem "Hotel Mama" zu entfliehen.
    Nun ist ja allgemein bekannt, dass sowohl Studenten, als auch Azubis nicht gerade mit dem großen Geld gesegnet sind.
    Wir haben uns auch schon bei diversen Ämtern nach staatlichen Unterstützungsleistungen erkundigt, so z.B. bei der Arge, beim Sozialamt und bei der Wohngeldstelle.
    Überall wurden wir abgewiesen, mit dem Argument, Studenten und Azubis seien erstmal von allen Sozialleistungen ausgeschlossen, solange sie sich noch in der Erstausbildung befinden.
    Die Eltern sollen halt dafür einstehen.
    Nun ist es so, dass bei uns auch kein Härtefall vorliegt, klar gibt es Differenzen zwischen uns und unseren Eltern, aber wo ist das bitte nicht so?
    Ich beziehe BaFöG, allerdings steht mir nicht sehr viel zu, da mein Vater zu viel verdient. Ich bekomme monatl. 185€ und dazu 200€ Unterhalt von meinem Vater. Mein Freund bekommt kein BAB (ausbildungsbeihilfe) weil seine Eltern ebenfalls zu viel verdienen.
    Ich habe ausgerechnet, dass mein Freund und ich im Monat in etwa 795,00€ zur Verfügung haben. Miete lässt sich davon natürlich schlecht zahlen, wie man sehen kann.
    Unsere Eltern sind aber auch nicht bereit uns finanziell unter die Arme zu greifen. Ich mache einen Nebenjob, der aber nur sehr unregelmäßig Geld einbringt. Ab März mache ich zudem ein Praxissemester, welches auch nur mit 104,00€ vergütet wird, somit habe ich nichtmal mehr Zeit nebenbei noch einen anderen Job zu machen, weil ich Vollzeit eingestellt bin.
    Jetzt die Frage aller Fragen:
    Gibt es trotzdem irgendwelche Möglichkeiten? Irgendwelche Stellen an die wir uns wenden können um wenigstens eine kleine Unterstützung zu bekommen?
    Ich danke euch schonmal im Voraus für eure Antworten!


    Liebe Grüße