Beiträge von sagittarius

    Hi Kitty... wollte noch kurz Rückmeldung geben - mein Widerspruch war erfolgreich. Wurde auch ziemlich schnell bearbeitet, wie ich finde. Wahrscheinlich haben die echt so eine Quote, wo sie darauf hoffen, daß die Menschen eben nicht den Stress einen Widerspruches auf sich nehmen. Keine Ahnung, ist mir jetzt auch Wurst :) Jetzt kann ich etwas entspannter während der Jobsuche sein. Grüße!

    Hallo zusammen, ich habe heute zum ersten Mal in meinem Leben versucht, einen Antrag auf ALG1 abzugeben und dabei Unglaubliches erlebt:


    Story: Ich arbeite schon seit 12 Jahren, war also nie arbeitslos o.ä. Letzten Herbst habe ich mich dann auf Jobsuche begeben, weil ich unbedingt wieder zurück in die Heimat wollte. Habe dann auch einen Job gefunden und meinen bisherigen Job gekündigt. Bin umgezogen, alles schön. Dann änderte sich jedoch die wirtschaftliche Lage der neuen Firma, so dass die mich in der Probezeit ohne Begründung entlassen mussten.


    Heute nun wurde mir gesagt, ich würde für 12 Wochen gesperrt, weil ich ja schliesslich in der anderen Stadt eine unbefristete Stelle selbst gekündigt habe. Das das vor 8 Monaten gewesen ist, sei völlig egal.


    Jetzt bin ich echt platt enttäuscht und um ehrlich zu sein, sehr wütend. Ich kann verstehen, daß es gewisse Vorgaben und Regeln gibt. In meinem Fall sehe ich aber nicht, wie ich die Arbeitslosigkeit hätte verhindern oder vorhersehen sollen.


    Man hat mir empfohlen, ALG2 zu beantragen. Denn mittlerweile sitze ich seit 6 Wochen ohne jegliches Einkommen da und habe mich darauf verlassen, daß ich alle Bedingungen erfülle, um ALG1 zu bekommen.


    Was kann ich tun, um nicht von "berufstätig" zu "unter der Brücke" zu wechseln? So krass kommt es mir im Moment nämlich vor.


    Vielleicht hat ja eine(r) von Euch eine Idee oder kann mir etwas dazu sagen... ich verdaue die Info noch...


    Danke und Grüße von der Spree,
    Jo