Beiträge von Nijam

    Das mit dem Geld der Dienstunfähigkeitsversicherung stimmt so, daran gibt es nichts zu rütteln. In dem Vertrag steht ausdrücklich drin das bei Dienstunfähigkeit oder Todesfall der Betrag als Einmalzahlung vom Deutschen Bundeswehrverband ausbezahlt wird.


    Die dafür nötigen Unterlagen wurden mir schon vor 3 Monaten zugeschickt. Ich brauch nur noch den Brief für die Entlassung durch DU, dann wird mir das überwiesen.


    Den Kredit werde ich aufnehmen, mir geht es nur darum wo ich mich melden kann wenn es denn wirklich so weit ist das ich Arbeitslos und eingeschränkt Arbeitsunfähig bin. Von dem ALG II kann ich die Wohnung nicht unterhalten.

    Huhu, danke vorerst für eure Antworten.


    Natürlich könnte ich in der Kaserne wohnen, allerdings rühren meine Depressionen zum großen Teil auch von der Bundeswehr, weswegen ich seit 6 Monaten dauerhaft krankgeschrieben bin und auch weiter krankgeschrieben werde bis es zur endgültigen Entlassung durch die Dienstunfähigkeit kommt.


    Warum ich nur noch 700 Euro bekomm kann ich auch nicht sagen, aber ich kann es mir nur dadurch erklären das ich seit so langer Zeit krankgeschrieben bin.


    Den Kredit könnte ich ja auch durch das Geld, dass in nächster Zeit kommt auf einmal zurückzahlen. Es geht halt darum das ich hier so schnell wie möglich aus der Wohnung raus muss und mir JETZT das Geld dazu fehlt eine eigene Wohnung zu gründen.


    Gründe: Seit einem Monat habe ich tierischen Stress mit meinem Vater. Gestern wäre es beinahe zu Handgreiflichkeiten zwischen uns gekommen als er wieder einmal betrunken war. Deshalb möchte ich hier auch nicht bleiben, da es bestimmt irgendwann komplett eskalieren würde.

    Hallo,


    ich bin über google auf euer Forum gestoßen und würde mich sehr über eure Hilfe freuen.


    Nun ersteinmal zu mir. Ich heiß Daniel und werd am kommenden Montag 21. Mit 16 begann ich eine Lehre als IT-Systemelektroniker die ich nach 1 1/2 Jahren wegen einem Motorradunfall einvernehmlich gekündigt hab. Grund dafür war das mir der große Zeh amputiert wurde und ich über 6 Monate meiner Lehre nicht nachgehen konnte und eine Lehrzeitverlängerung wollte man mir nicht geben.


    Danach bin ich erstmal arbeitlos gewesen für 9 Monate. Hatte mich bei der Bundeswehr beworben und war dort nun auch ein Jahr, allerdings bin ich Dienstunfähig geworden auf Grund von schweren Depressionen. Mein Dienstunfähigkeitsverfahren läuft derzeit, aber wann ich letztendlich entlassen werde steht in den Sterne. Ich hatte zum Glück eine Versicherung abgeschlossen bei der ich bei Dienstunfähigkeit oder Todesfall mit knapp 18 000 Euro ausbezahlt werde. Desweiteren ist mein Schmerzensgeld von dem Unfall, ich war nicht schuld, noch nicht geklärt. Die andere Versicherung sträubt sich. Mein Anwalt meint aber das mit ungefähr +/- 7000 Euro zustehen.


    Als wäre das alles nicht genug hat mein Vater mir heute eine Frist gesetzt bis zum 01.07 aus seiner Eigentumswohnung auszuziehen. Bei meiner Mutter kann ich nicht unterkommen, da diese mit ihrem neuen Mann in einer 1 Zimmer Wohnung lebt. Es bleibt also nichts anderes übrig als mir eine Wohnung zu suchen.


    Allerdings besitze ich keine Reserven und von der Bundeswehr bekomm ich monatlich nur noch 700 Euro ausbezahlt. Davon gehen Fixkosten wie Lebensversicherung und Handy weg. Mir bleiben im Monat nur rund 400 Euro übrig. Davon kann ich aber weder eine Wohnung zahlen noch dazu Lebensmittel und Klamotten kaufen.


    Wie dem auch sei, ich muss hier aus der Wohnung raus und zwar so schnell wie möglich. Ich hab mich schon im Internet erkundigt und ich hab auch eine gefunden die mir gefällt. Es ist eine 2 Zimmer Wohnung mit 48qm deren Kaltmiete 350 Euro beträgt, aber die Kaution das 3fache der Kaltmiete.


    Ich hab weder Küchengeschirr, Handtücher, Küchengeräte. Ich müsste mir alles selbst kaufen. Desweiteren war ich gerade dabei meinen Autoführerschein zu machen, den ich aber nun einfrieren muss weil ich ihn nicht mehr zahlen kann. Und mein Vater verlangt ab dem heutigen Tag 200 Euro Miete pro Monat von mir. Bei den 700 die ich verdiene gehen allein 200 Euro für Zugkosten drauf, Handy, Internet, essen... Mir bleibt nichts mehr übrig.


    Aber ich weis nicht wo ich mich melden soll ? Ich bin noch Soldat auf Zeit mit 1400 Euro netto, wovon ich aber nur noch 700 Euro bekomm (und für den Zug für Hin- und Rückfahrt im Monat 200 Euro zahle). Ich hatte schon überlegt einen Kredit am Montag aufzunehmen in der Höhe von 10 000 Euro. Bestehen da reelle Chancen darauf den zu bekommen ? Wo kann ich mich melden um Unterstützung zu bekommen ?


    Mir wächst das alles gerade über den Kopf, meine Depressionen sind schon schlimm genug und nun kommt auch noch das dazu...


    Ich bedanke mich schonmal im Voraus für eure Antworten.


    Daniel