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    Die ARGen richten sich ja bei der Leistungsübernahme der Heizkosten meist nach dem Bundesweiten Heizspiegel. Heute ist der Bundesweite Heizspiegel 2010 mit aktuellen Werten für die Energieträger Heizöl, Erdgas und Fernwärme veröffentlicht wurden. Im Internet gibt es die aktuelle Ausgabe kostenlos als PDF.

    Die Leistungsträger orientieren sich bei der Bewertung angemessener Heizkosten am Bundesweiten Heizspiegel, sofern die Gebäudefläche des Hauses nicht kleiner als 100 qm ist. Der Heizspiegel von co2online und dem Deutschen Mieterbund arbeitet mit bundesweiten Durchschnittswerten, die aus knapp 80.000 Gebäudedaten ermittelt werden.


    Ein Anhaltspunkt für zu hohe Heizkosten liegt laut Bundessozialgericht vor, wenn die Grenzwerte der rechten, roten Spalte ("zu hoch") überschritten werden. Die Spannbreite liegt zwischen 19,40 Euro je Quadratmeter pro Jahr (= 1,62 Euro monatlich) bei kleinen Gebäuden mit Ölheizung und 14,60 Euro je Quadratmeter pro Jahr (= 1,22 Euro monatlich) bei sehr großen Gebäuden mit Erdgas-Heizung. Den aktuellen Bundesweiten Heizspiegel gibt es als PDF-Dokument im Internet.


    Übrigens: Am 18. Mai erscheint der neue Bundesweite Heizspiegel mit Daten für das Abrechnungsjahr 2009.