Beiträge von ATouch Of Liberty

    [quote='Diablo','https://neu.sozialleistungen.info/forum/thread/?postID=74179#post74179']Wenn jemand noch Geld von einem anderen bekommt (hier bekommt der Vermieter der Box noch Geld von dem Mieter der Box) so kann der gläubiger einen Titel beim Amtsgericht durchsetzen (das geht sogar recht schnell).



    Danke für den Tipp, aber das haben wir auch schon heraus gefunden. Wir wissen aber leider nicht mit Sicherheit, ob das Pferd auch tatsächlich auf ihren Namen läuft; einen Equidenpass hat sie angeblich nicht - obwohl wir schon auf die gesetzlichen Bestimmungen hingewiesen haben.
    Wenn das Pferd z.B. auf die Mutter o. a. eingetragen ist, d. h. unser Stallmitglied wäre statt Eigentümerin nur Besitzerin, wird`s mit dem Titel schon kritisch. Hat mir ein Bekannter versichert, der als Gerichtsvollzieher seine Brötchen verdient.
    Ich denke, Stuhl vor die Tür ist das letztlich Einfachste.

    [quote='Horst GRUNERT','https://neu.sozialleistungen.info/forum/thread/?postID=74172#post74172']....
    Das Amt hat noch nicht überwiesen muss aber nicht automatisch HARTZ IV bedeuten, oder ??? Kann ja wirklich arbeitslos sein diese Person, da steht zunächst aber erst mal ALG I an und da kannst Du auch wie Florida-Rolf in Luxus schwelgen....


    Klar, wir haben dann natürlich direkt nachgehakt;: Die Besitzerin lebt definitiv von "HARTZ IV"I!
    Das Pferd hat zwar eine Haftpflicht (hoffentlich ist die noch nicht gekündigt...), wird aber inzwischen nicht mehr geimpft und entwurmt. Der Hufschmied arbeitet bei diesem Tier nur noch gegen Vorkasse, eine Sache, die in absehbarer Zeit tierschutzrechtlich relevant werden wird, weil die Hufe jetzt seit 6 Monaten nicht mehr barbeitet wurden... Bei so ziemlich allen Tierärzten in der Gegend hat sie noch Rechnungen offen, obwohl sie am Fiskus vorbei stundenweise arbeiten geht, wie sie uns selbst erzählt hat.
    Als wir sie das letzte Mal anmahnten (1. Zahlung, 2. Pferd pflegen), wurde sie ziemlich rotzfrech... Aber mal sehen. Wenn jetzt die Rückstände nicht mit dem fälligen Monatsbeitrag zusammen pünktlich eingehen, werden wir ihr kündigen. In der Hoffnung, dass sie dann auch geht. Eine von uns meinte schon mal besorgt: "Und was, wenn die sich da genauso weigert, wie in Sachen Verkauf oder RB?"

    Man mag unsere private Stallgemeinschaft für blauäugig halten, aber wir gingen alle davon aus, dass jemand, der sich ein Pferd hält, auf jeden Fall seinen Lebensunterhalt selbst bestreitet. Aus diesem Grund haben wir uns auch nichts Böses gedacht, als eine Box frei wurde und wir ein neues Reiterlein in unsere Gruppe aufnahmen. Ging auch alles eine Weile gut, hat immer pünktlich bezahlt und sogar eine Wohnung in direkter Nachbarschaft zum Stall bezogen. Doch vor etwa einem Jahr ging's los: Der Monatsbeitrag wurde erstmals nur zur Hälfte bezahlt und mit dem Hinweis: "Das Amt hat noch nicht alles überwiesen..", wurde uns klar, was Sache ist. Seitdem kommt es immer öfter vor, dass wir auf das Stallgeld für dieses Pferd warten müssen. (Geld für Zigaretten hat sie aber noch...) Wir sind alle berufstätig und zahlen genug Steuern. Um unser Hobby überhaupt finanzieren zu können, versorgen wir unsere Pferde selbst. Ich selbst unterstütze gerne jeden Bedürftigen - aber ich hab' keine Lust, ein Luxustier zu sponsorn. Klar ist's schwer, sich von einem Tier zu trennen, an dem man hängt, wenn man wirtschaftlich in eine Notlage gerät. Wir haben diese Option schon mehrfach angesprochen, doch die Besitzerin denkt nicht im Geringsten an Verkaufen. Eine Reitbeteiligung ist auch kein Thema für sie. Und fressen muss das Pferd, auch wenn wir das Geld irgendwann nicht mehr nur verspätet, sondern gar nicht mehr erhalten sollten. Denunzieren wollen wir nicht. Aber welche Möglichkeiten haben wir sonst? Wir können ihr das Pferd ja schlecht vor die Haustür stellen?! Oder?