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#1
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Hallo,
habe einen handwerklichen Beruf erlernt, ein Jahr gearbeitet aber gemerkt, dass ich diesen Beruf nicht lebenslang ausüben möchte bzw. mehr in die Planung zu gehen machte ich eine umfangreiche Weiterbildung. Jetzt nach dieser Ausbildung, dachte ich gehe ich zum Arbeitsamt und lasse mich beraten. Eine "Vermittlerin" fragte mich stupide Fragen ("bohren" - "gut" etc) und gab meinen Diplom-Titel in die Suche ein. Da die Weiterbildung recht unbekannt ist, suchte sie wieder nach meinem früheren Ausbildungsberuf und sagte ich müsse mich darauf bewerben. Anmerken möchte ich noch das die Kenntnisse die dort vermittelt werden unter anderen Begriffen zu finden sind, was sie nicht interressierte. Ich frage mich bis heute worin die Arbeit eines solchen Arbeitsvermittlers besteht, ein Formular kann ich auch selbst ausfüllen. (Sorry falls ich hier jemand zu nahe trete, der kann sich ja rechtfertigen, worin diese "Arbeit" besteht) Wie bereits erwähnt möchte ich ungern in meinem alten Beruf arbeiten. Natürlich habe mich nach dem "hilfreichenden" Arbeitsamt Termin selbst auf die suche gemacht und einige Stellen mit positiven Feedback gefunden. Leider lassen die Entgültigen Antworten noch etwas auf sich warten. In der Zwischenzeit bekomme ich Sklavenhändler-Angebote (Zeitarbeit) und Stellen im alten Beruf vom Arbeitsamt zugeschickt. Da ich ungern einer echten Firma eine "hübsche" Bewerbung schreibe, wie es einige Arbeitslose wohl tun um nicht eingestellt zu werden, habe ich nicht geantwortet. Zeitarbeitsfirmen mache ich gleich klar das ihre Form des Beschäftigungsverhältnisses nicht in Frage kommt. Natürlich habe ich dafür Sperrzeiten erhalten. Jetzt meine Frage, ich habe kein intresse an den besonders "hilfreichen" Vermittlungsangeboten und Gespächen mit der "kompeteneten" Vermittlerin und überhaupt Kontakt zu diesem Verein. Kann man statt Arbeitslosengeld für die Übergangszeit Hartz4 beantragen? Ansonsten werde ich wohl auf meinen Anspruch verzichten. Hoffe das liest jemand und antwortet mir
Geändert von C.Carlos (09.12.2008 um 15:28 Uhr) |
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#2
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Kann ich nicht ganz nachvollziehen.So wie sich das bei dir liest hast du anscheinend noch nicht gearbeitet und dein Ausbildungsbetrieb hat dich auch nicht übernommen.Zunächst müßtest du eh ALG1 beziehen und dich bemühen eine Arbeit zu bekommen auch wenn das vielleicht nun nicht in deinem Traumbetrieb ist.Auch wenn du ALG2 bekommen würdest läuft das auch nicht anders wie bei ALG1.Da gibt es auch Vermittler die dir aber nur das Vermitteln können was sie auch tatsächlich haben und da heißt es selbst suchen vor allem wenn du in eine bestimmte Richtung willst.Zeitarbeit ist eh nur eine Übergangslösung denn das man da nichts groß verdient ist allemal bekannt.
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#3
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Zitat:
Ein bekannter war über 3 Jahre als Leiharbeiter in ein und demselben betrieb, nun wurde er wegen Auftragsmangel Entlassen. Zum Schluss hatte als Verheirateter immerhin etwas mehr als 1.000€ Netto im Monat. Gruß |
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#4
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Wie kommst du darauf? Wie gesagt...
3 Jahre - Betriebliche Ausbildung 1 Jahr - Arbeit im Ausbildungsberuf 1 jahr - Schulische Weiterbildung Zitat:
Zitat:
Zudem wären diese Zeitarbeit im alten Beruf, Blödsinn bei einer Zeitarbeitsfirma anzufangen wenns die auch ohne gibt. Nur sind das eben die, die einen in der Datenbank suchen und dann rechtskräftige Vermittlungs"vorschläge" zukommen lassen. Ein anderen Punkt ist das die Schule mehrere tausend Euro gekostet hat, die zurückbezahlt werden müssen. Die Stellen die man vom Arbeitsamt aber geschickt bekommt, meist die sind die keiner will - weil gerade die unterbezahlt sind. Naja, aber bei den lieben Arbeitsvermittlern zählt wohl bloß - raus aus der Statistik. Wenn ich diesen scheiß schon lese "zumutbare Arbeit vermittelt". Da verzichte ich lieber und kann mich in Ruhe um MEINE Zukunft kümmern. Denn die interressiert die wohl am wenigsten. Gruß, Carlos Geändert von C.Carlos (09.12.2008 um 17:28 Uhr) |
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#5
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Sorry - aber gerade im Ingenieurswesen arbeiten viele junge Absolventen der Unis erst mal als Leiharbeiter.... Firmen wie Hays, Ferchau etc etc. suchen da immer Fachkräfte - und in dem bereich ist das nicht schlecht bezahlt. Man kann als Jungiingenieur Erfahrungen machen und sich in verschiedenen Bereichen umschauen! Da wird dann zumeist Projektarbeit gemacht - oder produktionsbereiche werden optimiert...... Und entgegen der üblichen Vorurteile könnte oft sogar feste Stellen aus diesen Zeitarbeitsverhältnissen werden , wenn , ja wenn die Mitarbeiter das denn wollten ! Viele wollen aber das gerade nicht - sie wollen unterschiedliche Erfahrungen sammeln!
Ich weiß nicht was für ein Diplom Du hast - aber es gibt durchaus viele Bereiche für die die Zeitarbeit durchaus ein (sinnvoller) Einstieg sein kann...... Da gibts dann auch keine 8 Euro die Stunde , sondern eben schon ein wenig mehr.... Wieviel kann man bei den Einzelnen Firmen erfahren.... Es lohnt sich... Fazit: Ein Pauschalurteil über Zeitarbeit kann man sooooo einfach wie Ihr beide es Euch mach,t nicht fällen, C.Carlos und Kitty 121............. Geändert von Laetitia (09.12.2008 um 17:41 Uhr) |
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#6
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Ich will nicht bestreiten das es immer mal wieder Firmen gibt die auch Zeitarbeiter einstellt aber das ist die Ausnahme.In Wirklichkeit arbeiten die Leute dort für einen Bruchteil dessen was sie im eigentlichen Betrieb bekommen würden.Ich kenne einige Leiharbeiter die sehr gerne in den ausgeliehenen Betrieben arbeiten würden aber keine Chance habe und fast immer ist es so das wenn der Betrieb die Arbeiter nicht mehr braucht und die Zeitarbeitsfirma keine neue Stelle mehr hat die Leute auf der Straße sitzen.Ich weiß nicht woher du die Weisheit hast das die Leiharbeiter eine Festanstellung ablehnen aber vielleicht kannst du das mal den vielen Leiharbeitern in der Automobilbranche sagen die jetzt vor Weihnachten ihre Kündigungen bekommen haben da würde mich mal interessieren wieviele da eine Festastellung abgelehnt haben.Wohl kaum auch nur einer.
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#7
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Aber lesen kannst Du schon ja Kity ? Lies meinen Beitrag noch mal gaaanz genau - vielleicht klappt es ja und Du siehst das ich nicht über Zeitarbeit allgemein schreibe, sondern über einen Bereich in dem gut ausgebildete Fachkräfte arbeiten..... Der Threadstarter schreibt auch von einer Speziellen nicht so weit verbreiteten Zusatzausbildung und von einem Diplom - ist also druchaus gut ausgebildet mit Fachwissen in speziellen Gebieten.....
Ich bin druchaus in der Lage zu differenzieren - und genauso betrachte ich das mit den Zeitarbeitern ( ist übrigens rechtlich gesehen was anderes als Leiharbeit - leiharbeiter drüfen nämlich gar nicht übernommen werden) . Wenn Du das nicht kannst, dann ist das Dein Problem - nicht meines.... Bei Maschinenbauingeniueren zb. ist Zeitarbeit als Einstieg ziemlich beliebt - und die bekommen kaum weniger als ein Festangstellter..... Und das weiß ich zufällig eben aus erster Hand..... Ich kenne eben Leute die in dem Bereich arbeiten, kenne überigens sogar welche, die sich über Zeitfirmen vermitteln lassen aber freiberuflich sind ! Die machen dann Werkverträge mit den Firmen - und warum machen die das ? Riiiichtiich - weil sie so weitaus mehr verdienen als in der Festanstellung ! Oder findest Du einen Stundensatz von 40 bis 75 Euro ( je nach Betrieb ) wenig ? Also mir würde das reichen auf den Monat gerechnet..... Mir brauchst Du wirklich nichts über die Automobilindustrie zu erzählen - ich arbeite selber dort - Wir haben ne menge Zeitarbeiter in unteren Positionen - und ne Menge im Ingenieruzweig ! Und die letzteren sind eben druchaus gut bezahlt und werden auch fest eingestellt... Einfach mal die Scheuklappen ablegen und auch mal außerhalb der eigenen Arbeitswelt schauen.....Bestimmte Branchen und Ausbildungen sind gesucht und Mangelwar - und genau dort bekommt man mit Zeitarbeit Erfarhungen bei guter Bezahlung und nicht selten einen Festvertrag.... Geändert von Laetitia (09.12.2008 um 21:12 Uhr) |
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#8
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Ich denke mal schon das man weiß was ich mit Leiharbeitern und Zeitarbeitsfirmen gemeint habe und wie schon gesagt es gibt sicher immer bestimmte Richtungen wo Leute gesucht und auch übernommen werden.Ich kenne auch Leute die durch eine Zeitarbeitsfirma in ein festes Arbeitsverhältnis gewechselt sind aber ich kenne auch andere die schlechte Erfahrungen gemacht haben.Du solltest aber auch schauen das du die Begriffe wenn du es schon genau haben willst auch richtig definierst.Leiharbeiter können nicht übernommen werden weil sie bereits in einem Arbeitsverhältnis stehen und nur wie der Name schon sagt verliehen werden z.B. an einen anderen Betrieb um dort auszuhelfen dies berührt aber nicht ihr Arbeitsverhältnis mit dem eigentlichen Betrieb.
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#9
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Ich bin nicht " man" ! Und du hast auf meinen Beitrag geantwortet und die Differenzierzungen die ich ja ganz bewurßt verwendet habe einfach ignoriert! Und das ist einfach nicht ok so! Bin da oft sehr genau....
Nebenbei sind bei uns in der Firma dieses Jahr mehrere Zeitarbeiter auch in den unteren Positionen fest angestellt worden - unbefristet übrigens.... Und wenn Du meinst die Begriffe so genau zu kennen , dann empfehle ich Dir wieder mal einfach zu lesen was ich geschrieben habe! Ich zitiere mal mich : " Ich bin druchaus in der Lage zu differenzieren - und genauso betrachte ich das mit den Zeitarbeitern ( ist übrigens rechtlich gesehen was anderes als Leiharbeit - leiharbeiter drüfen nämlich gar nicht übernommen werden) ...." Und hier noch ein Zitat von Dir: "Ich kenne einige Leiharbeiter die sehr gerne in den ausgeliehenen Betrieben arbeiten würden aber keine Chance habe und fast immer ist es so das wenn der Betrieb die Arbeiter....." Wer bringt jetzt hier die Begriffe drucheinander??? ![]() Zudem : Du gibst einfach ein Pauschalurteil ab über Zeitarbeit das einem Vorurteil entspricht weil es keinerlei Differenzierung beinhaltet oder auch nur zulässt - und gehst damit auf den hier geschilderten Einzelfall nicht wirklich ein.... Es könnte druchaus sein , daß der Threadstarter eine Ausbildung hat( die zweite nämlich mit dem Diplom) die druchaus für Zeitarbeit ganz gut geeignet ist.... Leider kann ich hier aber auch nur spekulieren, da er uns ja nicht verät was für eine geheimnisvolle Ausbildung und Zusatzquali er da absloviert hat.....
Geändert von Laetitia (10.12.2008 um 16:16 Uhr) |
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#10
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Ich wollte jetzt keineswegs einen Streit entfachen ;-)
Zitat:
Und in dieser Sparte sehe Zeitarbeit als Abzocke, da intressiert es Firmen weniger gute Kräfte zu finden sondern schnell eine meist kurzfristige größere Auftragslage schnell und günstig abzufertigen oder die Verantwortung und die Kosten zu mindern. Danke für die Hinweise und natürlich gebe ich dir recht das sich in bestimmten hohen positionen auch die Minderheit seriöser Anbieter tummeln - aber kaum im Handwerk, dort sind eher die, die lächzend in der Arbeitsamt Datenbank nach neuen "Opfern" suchen denen sie Vermittlungsvorschläge zukommen lassen damit sie sich ja bewerben, um andere für sich arbeiten zu lassen. Da kann ich der Zeitarbeit nichts positives abgewinnen und ob man an der Säge in Firma1 mehr lernt als an der Säge in Firma2 sei dahingestellt, die von dir genannten Firmen setzen die Idee ganz anders um indem sie Projektarbeiten bieten. Diese Anbieter sortieren aber wahrscheinlich schon im Studium aus und suchen nicht im Arbeitsamt. Um was im Handwerk zu lernen bzw in verschiedenen Arbeitsgängen mitzuwirken finde eine Festanstellung in einem kleineren Betrieb die schönere Lösung. Ich muss dazu sagen es handelt sich um eine sehr junge "Beraterin", Gespäche mit anderen Beraterinen waren wesentlich positiver, habe von einigen ohne Aufforderung (Anruf) wirklich interessante Stelleangebote angeboten bekommen - aber die schicken sie halt ohne rechtskraft. Kann man die auf die schnelle wechseln? Mal eine andere Frage, bin ich während der Sperrzeiten krankenversichert? Geändert von C.Carlos (10.12.2008 um 22:44 Uhr) |
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