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  1. #1
    Peter 60 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Hausverkauf/Anrechnung als Vermögen oder Einkommen?

    Hallo liebe Member!

    Ich habe da mal eine Frage...

    Ich bin 60 Jahre alt und schon längere Zeit ALG II-Empfänger. Seit über 30 Jahren habe ich ein Grundstück mit Haus. Da ich mir die Dachreperaturkosten und weitere Sarnierungskosten nicht leisten kann und mir das
    Job Center eine Bezuschussung versagt hat, bin ich gezwungen das Hausgrundstück zu verkaufen. Das Haus ist mitlerweile auch fast unbewohnbar geworden.
    Ich habe bereits einen Interessenten für mein Grundstück, dieser würde mir bei einen Verkauf 7000 Euro zahlen!
    In einen Vorbeitrag hier im Forum habe ich schon etwas über die Problematik gelesen, ich möchte einfach nochmal bei den Membern hier nachfragen, ob ich alles richtig verstanden habe...

    Jetzt zur Fragestellung:
    Wird die Einnahme von 7000 Euro nur im ersten Monat als Einkommen angesehen und habe ich ab den 2. Monat wieder Anspruch auf ALG II-Leistungen, weil ab diesen Zeitpunkt das restliche Geld als Vermögen zählt?

    Ich selbst habe kein weiteres Vermögen.

    Lg an Alle

    Oh, habe gerade gesehen, dass ich hier als Forenneuling die falsche Rubrik gewählt habe, könnte meinen Beitrag bitte Jemand non der Rubrik BAföG in die Rubrik Hartz IV/ALG II verschieben? Vielen Dank!
    Geändert von Peter 60 (24.02.2012 um 17:24 Uhr) Grund: Falsche Rubrik

  2. #2
    Mr. Ahnungslos ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hallo, wenn der Erlös aus dem Verkauf 7000€ beträgt und kein weiteres Vermögen vorhanden ist, sehe ich es so,
    Sparguthaben pro Lebensjahr beträgt 150€x60 plus 750€ für jede Person. Diese Beträge müssten somit nicht
    angerechnet werden.
    Aber mit Sicherheit gibts noch weitere Antworten.
    Gruß

  3. #3
    Gawain ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Da Du dieses Haus schon vor der Beantragung von ALG II hattest, zählte es zu Deinem Vermögen, es nun zu verkaufen ist eine Vermögensumwandlung und kein Einkommen, darf also nicht angerechnet werden.

    Gawain

  4. #4
    Turtle1972 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Allerdings wird das JC sicherlich ein Wertgutachten fordern. Sollte dies einen (wesentlich) höheren Betrag als 7000 Euro Wert ausweisen, wird es massig Ärger geben... Auf die Idee, seine Immobilie(n) unter Wert zu veräußern, damit weiterhin ALG 2 fließt, sind nämlich schon genug Leute bekommen und teilweise bei den Sozialgerichten ziemlich abgeschmiert.

    Turtle

  5. #5
    Gawain ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Allerdings wird das JC sicherlich ein Wertgutachten fordern.
    Genau, aber müsste dieser Wert nicht schon bei Ermittlung seines Vermögens festgestellt worden sein?

  6. #6
    Peter 60 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    Hallo!

    Erstmal vielen Dank für eure Antworten!

    Mit dem was ich bisher gelesen hatte, dass das Haus als Vermögen angerechnet wird, lag ich ja dann doch richtig...

    Zum Ärger, den es geben könnte, weil nach der Meinung eines Member hier, das Haus unter Wert verkauft wird, kann ich noch folgendes sagen:
    Ich lebe in einer dörflichen Region der ehemaligen DDR, bei uns im Dorfteil stehen nur eine handvoll Häuser. Selbst wenn ich lange suchen würde, finde ich wahrscheinlich Niemanden, der für das Haus viel mehr bezahlen würde, weil hier einfach Niemand wohnen möchte. Hinzu kommt, dass das Haus total heruntergekommen ist und in einen DDR-Zustand verblieben ist. Das heißt, es sind noch DDR-Fenster, Ofenheizung usw. vorhanden. Weiter ist das Haus nicht nur sanierungsbedürftig, sonder es regnet überall durch und die Schimmelbildung hat bereits seit längerer Zeit eingesetzt.
    Um es kurz zu machen, selbst wenn ich versuchen würde mehr zu bekommen, es bezahlt einfach Niemand. An mehreren Beispielen von Nachbarn habe ich auch mitbekommen, dass hier im Dorf einfach nicht mehr Geld zu bekommen ist.

    Eigentlich möchte ich mein Haus garnicht verkaufen, jedoch ist es stark reperaturbedürftig und ich kann die Kosten selbst nicht aufbringen, deshalb ist auch eine Klage gegen das Job Center anhängig.
    Falls ich diese Klage verliere und das Job Center nicht verpflichtet wird, die Reperaturkosten zu übernehmen, muss ich verkaufen, ob ich will oder nicht!

    Vielleicht kann mir ja hier noch Jemand einen Tip geben, ob das Job Center solche Reperaturkosten übernehmen muss, eventuell sogar mit einer gesetzlichen Grundlage oder bereits gefällte Gerichtsentscheidungen.

    Noch einmal vielen Dank an Alle hier!

    LG
    Peter

  7. #7
    lacki ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Genau, aber müsste dieser Wert nicht schon bei Ermittlung seines Vermögens festgestellt worden sein?
    nicht zwingend, denn bei beantragung von hartz4 ist die wohnfläche der entscheidende faktor. also grundbuchauszug reicht da aus.

    ich lebe in einer dörflichen Region der ehemaligen DDR, bei uns im Dorfteil stehen nur eine handvoll Häuser. Selbst wenn ich lange suchen würde, finde ich wahrscheinlich Niemanden, der für das Haus viel mehr bezahlen würde, weil hier einfach Niemand wohnen möchte. Hinzu kommt, dass das Haus total heruntergekommen ist und in einen DDR-Zustand verblieben ist. Das heißt, es sind noch DDR-Fenster, Ofenheizung usw. vorhanden. Weiter ist das Haus nicht nur sanierungsbedürftig, sonder es regnet überall durch und die Schimmelbildung hat bereits seit längerer Zeit eingesetzt.
    Um es kurz zu machen....
    na dann brauchst du dir doch keine sorgen zu machen.



    ob das Job Center solche Reperaturkosten übernehmen muss, eventuell sogar mit einer gesetzlichen Grundlage oder bereits gefällte Gerichtsentscheidungen.
    nun sei aber mal nicht sauer, aber für das geld gehen andere arbeiten. wäre zwar ein schönes konjunturprogramm, wenn sich alle hartz4-empfänger ihre immobulien auf staatskosten aufpimpen lassen würden, aber dann doch bar jeder realität.

  8. #8
    Turtle1972 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Genau, aber müsste dieser Wert nicht schon bei Ermittlung seines Vermögens festgestellt worden sein?
    Nein, da selbstbewohnt zählt es ja momentan zum Schonvermögen.

    Ich lebe in einer dörflichen Region der ehemaligen DDR, bei uns im Dorfteil stehen nur eine handvoll Häuser. Selbst wenn ich lange suchen würde, finde ich wahrscheinlich Niemanden, der für das Haus viel mehr bezahlen würde, weil hier einfach Niemand wohnen möchte. Hinzu kommt, dass das Haus total heruntergekommen ist und in einen DDR-Zustand verblieben ist. Das heißt, es sind noch DDR-Fenster, Ofenheizung usw. vorhanden. Weiter ist das Haus nicht nur sanierungsbedürftig, sonder es regnet überall durch und die Schimmelbildung hat bereits seit längerer Zeit eingesetzt.
    Tue ich auch. Und trotzdem sind schon allein die Baugrundstücke mehr wert als 7000 Euro mit der entsprechenden qm-Zahl. Wenn du jedoch meinst, dass das mit den 7000 Euro koscher ist, dann kannst du natürlich tun und lassen, was du wollst. Dann kann dir ein Wertgutachten ja nichts anhaben.

    Turtle

  9. #9
    Peter 60 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von Turtle1972 Beitrag anzeigen



    Tue ich auch. Und trotzdem sind schon allein die Baugrundstücke mehr wert als 7000 Euro mit der entsprechenden qm-Zahl. Wenn du jedoch meinst, dass das mit den 7000 Euro koscher ist, dann kannst du natürlich tun und lassen, was du wollst. Dann kann dir ein Wertgutachten ja nichts anhaben.

    Turtle
    Hallo Turtle!

    Wieviel der Wert meines Grundstücks laut Gutachten wäre, kann ich nicht genau sagen.
    Jedoch werde ich leider nicht viel mehr wie 7000 Euro bekommen, natürlich probiere ich es aber noch einmal, mit entsprechenden Inseraten meines Grundstücks. Ohne Zustimmung vom Job Center werde ich das Grundstück sowieso nicht verkaufen, will mich ja nicht in den Sesseln setzen!

    Vielen Dank nochmal euch Allen, für eure Antworten!

    LG
    Peter

  10. #10
    Peter 60 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von lacki Beitrag anzeigen





    nun sei aber mal nicht sauer, aber für das geld gehen andere arbeiten. wäre zwar ein schönes konjunturprogramm, wenn sich alle hartz4-empfänger ihre immobulien auf staatskosten aufpimpen lassen würden, aber dann doch bar jeder realität.
    Keineswegs bin ich sauer, es geht mir nur um die gesetzliche Grundlage...
    Es geht um Reperaturen am Dach, weiter nichts...
    Oder hast du gedacht, ich will das Dach neu eingedeckt haben und vielleicht noch eine neue Heizung dazu usw...?

    LG
    Christian

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