Beiträge von Turtle1972

    Ich zitiere mich selbst:

    Überleg dir lieber einen sperrzeitfreien/sanktionsfreien Grund für die Kündigung, z. B. mit ärztlicher Bestätigung aus gesundheitlichen Gründen.

    Zitat

    Im Prinzip wurde da doch auch nichts anderes gesagt, oder? Wer mit WICHTIGEM GRUND kündigt oder gekündigt wird, dem dürfte nichts passieren.

    Kann man mit deinen Angaben nicht rechnen. Nach der Geburt steigt ja sein Pfändungsfreibetrag durch das dritte Kind, dem er dann zu Unterhalt verpflichtet ist und hinsichtlich des Kindesunterhalts für die anderen 2 Kinder müsste er prüfen lassen, ob der zu senken ist, da eben noch ein drittes Kind dazu gekommen ist (Mangelfallprüfung).


    Kindergeld fehlt im Übrigen in deiner Aufzählung auch noch und Elterngeld wirst du dann auch bekommen.

    Wenn es Ende des Monats kam, wird es in dem Monat auch angerechnet. Beispiel: letztes ALG 2 am 31.3.18 für 04/18. Erstes Übergangsgeld am 30.5.18 = Anrechnung in 05/18. Und wenn es so hoch war, dass es den Bedarf in 05/18 gedeckt hat, dann gibt es kein ALG 2. Für die Lücke vom 1.5.18 bis zur Zahlung ÜG am 30.5.18, die durch die unterschiedlichen Auszahlungsmodalitäten entstanden ist, gibt es daher tatsächlich nur ein Darlehen.

    Zitat

    Bin Hausbesitzer und beziehe Grundsicherung.Jetzt möchte ich das Nebengebäude für 150 Euro inkl.NK vermieten.Was passiert mit der Grundsicherung?Oder ich mache mit der Person eine WG im eigenen Haus,was passiert mit meiner Grundsicherung?.....oder wir ziehen zusammen in mein Haus,was dann mit der Grundsicherung? und dann will ich auch noch selbstständig dazuverdienen,weil mein Geld nicht reicht,was passiert dann mit meiner Grundsicherung?

    Sie mindert sich oder entfällt ganz.


    Wenn du konkrete Antworten willst, dann stelle konkrete Fragen und nicht so ein Wischiwaschi. Es ist doch wohl ein Unterschied, ob man ganz normal an wildfremde Menschen vermietet oder - was mit "wir ziehen zusammen in mein Haus" ein Partner zieht mit ein!


    Das riecht danach, dass du wissen möchtest, wie man das Amt am besten bescheißen kann.

    Es ist Blödsinn, über das Thema zu diskutieren, es geht hier um den Einzelfall. Solange der Fragesteller nicht mehr von sich gibt, also, ob es Atteste von Fachärzten gibt, ob ihm Wegeunfähigkeit bescheinigt wurde usw., kann man sein Anliegen doch gar nicht richtig beantworten.


    Jemand, der über ein Jahr durchgängig arbeitsunfähig ist, gehört nicht ins SGB II. Und irgendwann muss das nunmal auch die Wege geleitet werden. ALG 2 ist keine Rentenleistung auf Lebenszeit.

    Darüber hinaus können deine Freunde auch mal versuchen, mit dem Kontoauszug zum Amt zu gehen und dort anzugeben, dass sie mit dieser Summe nicht leben können. Ich musste das wegen dem lahmenden Amtsschimmel ein paar Mal machen, und daraufhin wurde mir Geld als "Vorschuss" gegeben. Das Amt darf einen schließlich nicht verhungern lassen.


    Ich drück dir und deinen Freunden die Daumen!


    Wenn beim ALG 2 bei 30% Sanktion lediglich 30 Euro rauskommen, dann stimmt da was nicht. Entweder haben die jungen Leute noch andere Einkünfte, dann können die sich durch das Geld auch ernähren oder die Berechnung des JC stimmt nicht oder aber die hier angegebene Sanktion von 30% stimmt nicht.


    Wenn ALG 2 tatsächlich nur 30 Euro im Monat sind, gibt es auch keine Vorschüsse. Worauf denn bitte?!

    Das ist seit der Gesetzesänderung 2016 nicht mehr der Fall. Auch Fahrtkosten werden jetzt als Einkommen berücksichtigt. Dafür gibt es aber einen Freibetrag von mindestens 100 Euro, § 11b Abs. 2 Satz 5 SGB II:


    Zitat

    Von den in § 11a Absatz 3 Satz 2 Nummer 3 bis 5 genannten Leistungen, von dem Ausbildungsgeld nach dem Dritten Buch sowie von dem erhaltenen Unterhaltsbeitrag nach § 10 Absatz 2 des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes sind für die Absetzbeträge nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 mindestens 100 Euro abzusetzen, wenn die Absetzung nicht bereits nach den Sätzen 1 bis 3 erfolgt.

    Du bekommst für 3 Monate eine Regelsatzkürzung von 30% und später wird am das ALG 2, das man jetzt mehr zahlen muss wegen deiner Kündigung gem. § 34 SGB II als Kostenersatz fordern. Könnte teuer werden. Überleg dir lieber einen sperrzeitfreien/sanktionsfreien Grund für die Kündigung, z. B. mit ärztlicher Bestätigung aus gesundheitlichen Gründen.

    Wenn du im vereinfachten Verfahren in die Formblätter "Vorschlag xxx" Euro eingetragen hast, obwohl du wusstest, dass du gar nicht leistungsfähig bist, dann bist du doch daran Schuld, dass der Titel so in die Welt gesetzt wurde. Der Unterhaltstitel besteht jetzt und ist bestandskräftig. Zahlst du nicht, laufen Schulden auf. Du müsstest jetzt ein Abänderungsverfahren betreiben.


    Natürlich ist das Jugendamt berechtigt, den Unterhalt geltend zu machen, es zahlt ja derzeit UVG, weil du nicht zahlst, obwohl du müsstest. Der Anspruch auf Unterhalt ist daher in Höhe des Unterhaltsvorschusses an das Jugendamt übergegangen.


    Zu Unterhaltsschulden und Insolvenz lies bitte hier, da aus deinem Beitrag nicht klar wird, ob es Schulden von vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind oder danach: http://www.schulden-insolvenzberatung.de/privatinsolvenz/privatinsolvenz-von-a-bis-z/unterhalt.html

    Och, ich habe viel Zeit. Wir können gern einen Knigge Kurs beginnen. Ich fürchte nur, dass das bei dir nichts mehr bringt.


    Solange die “Asis“ pünktlich die Kohle rüber wachsen lassen, sind sie gut genug, oder? Schonmal selbst mit arbeiten versucht?

    Die Frage ist leider nicht zu beantworten, da ich nicht weiß, mit welchen “Asis“ du sprechen möchtest.


    Umgangsformen sind wohl nicht deine Stärke. Ob du so überhaupt WG Mitbewohner findest? Mit sowas wollte ich jedenfalls nicht zusammen wohnen.

    Wenn das Arbeitsverhältnis dauerhaft wird, wird das Jobcenter schon von sich aus einen geschätzten Lohn monatlich anrechnen, so dass du am Ende des Bewilligungsabschnittes entweder was nachgezahlt bekommst, weil der tatsächliche Verdienst doch geringer war oder aber zuviel gezahltes ALG 2 zurückzahlen musst, dann aber nicht so viel, weil eben auf das ALG 2 bereits 400 Euro/Monat angerechnet wurden, du dann aber tatsächlich 420 Euro verdient hast.

    Ich wage es zu bezweifeln, dass das Jugendamt UVG zahlt, solange du noch in der ehelichen Wohnung lebst und daher anzunehmen ist, dass du die Kinder weiterhin mit betreust und erziehst.


    Im Übrigen müsst ihr mal mit dem JC klären, dass ihr getrennt seid. Kann ja nicht sein, dass das ALG 2, das nicht nur für dich bestimmt ist, nur auf dein Konto geht.

    1. Keine Ahnung, das musst du deine Krankenkasse fragen. Ich denke, so um 180 Euro im Monat.


    2. Auch beim Wohngeld gilt im Prinzip nichts anderes als bei ALG2. Wenn man als Paar in einem Haushalt zusammenlebt, dann wird auch alles gemeinsam betrachtet:
    http://www.wohngeld.org/haushaltsmitglieder.html


    Das ist logisch, denn das Grundgesetz schützt die Ehe, was bedeutet, dass Paare ohne Trauschein nicht besser gestellt werden dürfen als Verheiratete. Was der Fall wäre, wenn ihr bei Sozialleistungen getrennt berechnet würdet.


    Ratschlag? Heiraten. Dann wäre er beitragsfrei krankenversichert und du (jetzt scheint ja plötzlich die Freundin unter dem Account zu schreiben) könntest in eine günstigere Steuerklasse wechseln.