Beiträge von Turtle1972

    Nutzungsentschädigung kann nicht mit Unterhalt verrechnet werden. Ansonsten kann man ohne detaillierte Angaben zum Einkommen und zur Hausbelastung nichts sagen. Stellt doch einfach schriftlich einen Antrag auf ALG2 und wenn eine Ablehnung kommen sollte, stell sie hier ein inclusive Berechnung.

    Prima. Betrug macht sich im Lebenslauf immer gut. Also: viel Spaß dabei.


    Zitat

    Den Erlös dieses Hauses hat sie mir als Schenkungen / vorzeitige Erbauszahlung überlassen.


    Gar nichts hast du gekauft, geschenkt hast du es bekommen. Und deshalb sind 10 Jahre Schenkungsrückforderung möglich. Das JC ist nicht doof, die werden einen solch komischen Mietvertrag mit dem Sohn nicht akzeptieren und nachforschen, was vor dem angeblichen Mietvertrag war. Ist doch schön, wenn man die Mutter durch sowas mit einem Fuß ins Gefängnis bringt... Denn sie müsste diesen "Mietvertrag" in dem Wissen, dass er trotz Garantie der Mietfreiheit geschlossen wird, nur, um einen Dritten zu belasten, unterschreiben. Das ist klassischer Betrug zu Lasten des Steuerzahlers.


    Einen solchen Sohn möchte ich im Übrigen nicht geschenkt bekommen. Pfui Deibel. Die Mutter zieht ihn groß und versorgt ihn, schenkt ihm das Haus und dann reicht es nicht dafür, die Mutter weiter zu unterstützen.

    Ist das ein eigenes Haus oder wohnt ihr zur Miete? Wenn es ein eigenes, abbezahltes Haus sein sollte, dann dürfe es korrekt sein, wenn das JC keinen Anspruch errechnet. Bei Miete sähe es ggf. anders aus. Dazu bräuchte man aber Angaben zur Miete und zum Alter des Bruders, der noch Schüler ist. Wieso zahlt die Mutter keinen Unterhalt?

    Verstehe ich nicht. Wenn die Kinder noch dort wohnen und die Miete angemessen ist, dann gibt es keine Probleme. Die gibt es erst, wenn sie ausziehen, wenn also aus z. B. jetzt 6 Personen dann nur noch 3 oder 4 werden und dann die Miete eben für 3 bzw. 4 Personen zu teuer ist.

    Sie wohnt mietfrei, wie kommst du also darauf, dass ihr jemand in irgendeiner Art etwas für Unterkunftskosten zahlt? Du wolltest das Haus, ihr habt vereinbart, dass sie mietfrei wohnt, also musst du das auch zahlen.


    Ohne Miete hat sie mit 670 Euro im Monat ausreichend Geld zur Verfügung. Sie liegt da ca. 250 Euro über dem Regelsatz. Sie hätte also sogar noch 250 Euro für "Miete" übrig, wenn du meinst, ihr was abknöpfen zu müssen.


    Im Übrigen: wenn sie erwerbsunfähig ist, weil sie nicht mehr arbeiten kann, wärest du als Verwandter 1. Grades sowieso unterhaltspflichtig.


    Und nochwas: sollte sie doch unbedingt Sozialleistungen wollen, dann wäre das Haus rücküberzutragen, d. h. es müsste wieder an deine Mutter gehen. Die kann ihre Witwenrente dann z. B. mit Vermietung aufstocken, da es ja ein Mehrfamilienhaus ist. Sozialleistungen sehe ich da also in weiter Ferne bis gar nicht.

    Was das für ein System ist?! Eines, in dem man eben für seinen Lebensunterhalt arbeiten sollte. Und wenn man inclusive KV Beiträge einen Bedarf von z. B. 1800 Euro hat, die Familie aber insgesamt ein Einkommen von 2000 Euro erzielt, dann kann man verdammt noch mal seine Scheiße selbst bezahlen.


    Nicht mehr und nicht weniger. Du kannst auch gern mal auswandern, Italien, Griechenland, Spanien und Co. und dich am dortigen Sozialsystem erfreuen, wenn du magst. Da dürfte die fehlende Krankenversicherung die geringste Sorge sein. Was ein bescheuertes Gejammere. Dann lass dich auf 451 Euro Einstellen, dann bist du gesetzlich über den AG krankenversichert. Und der AG spart auch noch, weil er keine Pauschalbeiträge zahlen muss.

    Wenn du nicht mehr bedürftig bist, wird dein ALG2 sowieso eingestellt. Wieso ist das Kind nicht über den Kindesvater versichert? Eigentlich müsste es das sogar, da er mehr verdient und dementsprechend den größten Anteil des Unterhalts des Kindes bezahlt. Heirat und Familienversicherung über ihn, darüber solltest du für dich nachdenken. Dann kann er auch die Steuerklasse wechseln und ihr habt monatlich mehr Einkommen.