Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    blacky100blau ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Widerspruchsbescheid nicht akzeptieren!!

    Hallo alle beisamen,

    ich brauche mal eure Hilfe, ich weiß gerade nicht mehr wie ich vorgehen soll oder kann. Ich erzähle kurz mal um was es geht.

    Ich war letztes Jahr selbstständig, bin von jetzt auf nachher fristlos gekündigt worden, dazu war ich damals noch schwanger. Alles was ich mir aufgebaut hatte,war plötzlich weg. Natürlich auch mein Gehalt, so musste ich mich beim Arbeitsamt melden. Da ich kurz drauf in Mutterschutz bin, war es mit was anderem suchen auch nichts mehr. Die vom Arbeitsamt meinten damals zu mir, ich könnte entweder eine Aufstockung bekommen oder SGB II. Da meine Wohnung zu groß und auch zu teuer ist für SGB II würden Sie mir nur ein halbes Jahr helfen meinte die nette Dame.Also ich alles ausgefüllt ( bis heute noch ) immer kommen Sie mit anderen Unterlagen. Und bis heute habe ich noch keine Unterstützung erhalten.
    Nur mein Elterngeld langt nicht um meine Miete zu bezahlen, ich kann auch nicht mehr meine Mutter anpumpen, die mir in dieser ganzen Zeit schon oft Geld geliehen hatte.
    Der Punkt ist, das meine Mutter mir damals als ich mich selbstständig gemacht hatte, mir Startgeld ausgeliehen hatte, sozusagen als ,, kleiner Kredit,, ( 15 000€ ) wir haben keinen Vertrag gemacht gehabt damals. Es war mehr oder weniger so,, gib es mir wieder zurück, wenn du es kannst,, . Als ich dann das Geschäftskonto aufgelöst hatte, überwies ich Ihr das Geld wieder, damit ich keine Schulden habe mehr bei Ihr und auch kein schlechtes Gewissen.
    Die vom Arbeitsamt pochen jetzt drauf das wir keinen Vertrag gemacht hatten, wie die Rückzahlungsmodalität aussieht, Ich hätte laut denen Ihrer Meinung, ja das Geld jetzt als Lebensunterhalt nehmen können und Ihr es später zurückgeben. Darauf habe ich Widerrufen und gemeint, das dieses Geld nicht für meinen Lebensunterhalt gedacht gewesen ist, sondern für das es mich beruflich unterstützen kann.
    Jedenfalls lehnen Sie meinen Antrag ab, weil die denken es wäre nur als Schein gewesen und das Geld würde sich noch in meinem Besitz befinden, so auf die Art.
    Nur was mache ich jetzt??
    Ich bin 30 Jahre, meine Tochter 3 Monate, ich war noch nie in so einer Situation, das ich nicht mehr weiter weiss...
    Was kann ich tun??

    Ich hoffe Ihr könnt mir Tipps geben

  2. #2
    Turtle1972 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Steht unter dem Widerspruchsbescheid sicherlich drunter: du kannst klagen.

  3. #3
    Johannes aus Nienburg ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    > Jedenfalls lehnen Sie meinen Antrag ab, weil die denken es wäre nur als Schein gewesen
    > und das Geld würde sich noch in meinem Besitz befinden, so auf die Art.
    > Nur was mache ich jetzt??



    Daß das Geld nicht mehr in Deinem Besitz ist, ist ja beweisbar. Die Frage bleibt aber,
    ob das Geld noch in Deinem Besitz sein könnte. Ich nehme an, daß es dem Jobcenter
    darum geht

    Die wirksame Rückzahlungsverpflichtung ist schwer zu beweisen. Hier könnte es auch
    eine Rolle spielen, ob Deine Mutter evtl. soviel verdient, daß eine Schenkung wahr-
    cheinlich wäre, oder die Frage, ob eine sofortige Rückzahlung wirklich notwendig war.
    Es läuft also auf die Frage hinaus, ob Du Dich unverschuldet in Not gebracht hast.

    Da die Not aber da ist (Geld ist ja weg), darf es jetzt aber nicht um die Frage gehen,
    ob das Jobcenter helfen muß. Es muß. Allerdings, wenn Du Deine Notlage selbst ver-
    schuldet hast, dann muß es nur ein Darlehen erbringen, daß Du wieder zurückzahlen
    mußt.

    Noch ein anderer Punkt:

    > Ich war letztes Jahr selbstständig, bin von jetzt auf nachher fristlos gekündigt worden

    Selbständig und gekündigt worden? Das klingt erstmal nach Scheinselbständigkeit. Hast
    Du hier vielleicht Ansprüche gegen Deinen Arbeitgeber?

    Ansonsten: Du bist 30, hast also 4500 Freibetrag für Vermögen, Dein Kind noch einmal
    3.100 Euro (falls es wirklich Geld des Kindes ist). Dazu 750 Ansparfreibetrag. Das heißt,
    5.250 Euro darfst Du haben, den Rest (theoretisch 9.750 Euro) mußt Du erst verbrauchen.
    In Deinem Fall heißt das, daß auch im schlimmsten Fall nicht alles auf Darlehensbasis läuft,
    sondern es geht höchstens um diese 9.750 Euro. Okay, auch nicht wirklich beruhigend,
    ich weiß.

    Viele Grüße

    Johannes

  4. #4
    Franzi09 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    Ja ist schon keine einfache Situation ... Ein Freund hatte mal etwas ähnliches. Deswegen immer bei jedem Mist alles schriftlich festhalten .. selbst wenn ich Freunden Geld leihe mache ich das ... Oder auch in der Familie. Man weiß ja nie was wie kommt
    Believe in yourself!

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