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#1
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Hallo,
meine Frage bezieht sich auf den Überprüfungsantrag nach §44 SGB X. Ist es richtig, dass er ab 1.4. nur noch ein Jahr rückwirkend gestellt werden kann und wenn ja, wieso informiert einen keiner darüber in der Presse? Wenn man im Internet "Überprüfungsantrag ALG II" eingibt, erscheint dazu nicht ein einziger Eintrag. Das Einzige, was ich nach längerer Suche gefunden habe, sind Einträge hier im Forum und bei Wikipedia unter ALG II. Aber so richtig konkret ist es nicht. Ist es für das Arbeitsamt jetzt eine Soll- oder eine Kann-Bestimmung, Anträge, die sich auf länger zurückliegende Daten beziehen, abzulehnen? Herzlichen Dank, scarabäus |
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#2
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Zitat:
Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) - Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz - (SGB X) Gemäß § 44 Rücknahme eines rechtswidrigen nicht begünstigenden Verwaltungsaktes Absatz 2 wird ein nicht begünstigender Verwaltungsakt für die Zukunft und kann für die Vergangenheit zurückgenommen werden. Wird ein solcher nicht begünstigender Verwaltungsakt auch für die Vergangenheit zurückgenommen, bedeutet dies, dass bis zu vier Jahre vor Rücknahme nachgezahlt werden würde. Dabei werden längstens 4 Jahre vor dem ersten Januar des Jahres, in dem die Rücknahme erfolgt, gerechnet. Es scheint also eine Kann-Bestimmung zu sein, was die Vergangenheit angeht. Dennoch würde ich einen entsprechenden Antrag in jedem Fall stellen und mich notfalls mit Rechtsanwalt an das zuständige Gericht wenden. Beste Grüße, Freydis
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#3
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Überprüfungsantrag geht nur noch ein Jahr rückwirkend das ist richtig.Allerdings wurde das durchaus bekanntgegeben.In ALG2 Foren steht da auch jede Menge.
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#4
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Genaugenommen kann man weiterhin Überprüfungsanträge für x Jahre rückwirkend stellen. Jedoch hat man einen Nachzahlungsanspruch nur für ein Jahr (§ 40 Abs. 1 SGB II: http://www.gesetze.juris.de/sgb_2/__40.html ).
Turtle |
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#5
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Dann bringt s ja auch nichts die Überprüfung für Jahre zu stellen.Damit beschäftigt man dann wieder einige Jobcenterleute die eigentlich in der Zeit anderes machen könnten.
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#6
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Jepp. Und solche böse Menschen (u. a. auch Anwälte) gibt es, die damit wohl beabsichtigen, die Arbeitsfähigkeit lahm zu legen.
Turtle |
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#7
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Zitat:
Warum in Gottes Namen heissen die Eigentlich JobCenter????????????????????? Das suggeriert einem doch eigentlich das es der Mittelpunkt aller Jobs ist?? Ich habe eher den Eindruck das TerrorCenter richtiger wäre! Oder KürzungsCenter Oder UnterlagenVerschwindeCenter! Oder NixWissCenter Oder VertagungsCenter für Ansprüche! Aber JobCenter????????????????????????????????????????? ???????? Das passt ja nun einmal garnicht! Die wimmeln doch wenn überhaupt alles auf ZA s ab! Oder haben nichts, oder bereits 4 Monate altes! Was anderes tun wäre gut, vielleicht einfach mal Jobs vermitteln???? Sagt der Gruppenleiter zu mir, ob ich glaube wenn ich mich immer beschwere, das noch jemand Lust hat, etwas für mich zu tun ??? Ich habe das spontan eher als Drohung aufgefasst das die etwas für mich tun wollen?? Auserdem haben die schon vorher 3 Jahre nix für mich getan, warum also auf einmal??? Da kommt ja eh nur Müll dabei raus!!! Elch Geändert von Elch (05.06.2011 um 19:07 Uhr) Grund: Wr weiss ob das gut ist, wenn die etwas machen! |
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#8
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Zitat:
Die armen, armen, armen Jobcenter-Leute! Der gar liebliche Klang dieser Schalmei bringt mein Herz doch ganz arg ins Wanken. ![]() Also, mal im Ernst - soooo viel werden sie ja nicht zu tun haben, wenn sie während der Arbeitszeit durch Fußgängerzonen laufen können, um eventuell bettelnde Leistungsbezieher aufzuspüren. Oder während ihrer Arbeitszeit das Internet durchforsten, um zu sehen ob ein Leistungsbezieher eventuell eine Webseite hat, bei der er mit Klicks ein paar Cents verdient oder vielleicht ein paar Jahre zuvor ein Buch über einen "Book on Demand"-Verlag angeboten hat, mit dem er in einem Zeitraum von vier Jahren ganze sage und schreibe 3,76 € verdient hat. Ganz zu schweigen von den ach so leistungsfähigen Anwälten der Jobcenter-Widerspruchsstellen, die an sieben Tagen in der Woche täglich bald 20 Stunden in einem Forum verbringen, das Informationen über Sozialleistungen anbietet.
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#9
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Zitat:
Oh nein, das liegt keineswegs an Dir, sondern an den schmarotzenden ***, welche die mit eigentümlicher Denkweise gesegneten und zudem überaus armen Angestellten der Jobcenter sozusagen entlasten: Diese wahrlich bemitleidenswerten Geschöpfe, die meist aufgrund ihrer längst von der Moderne überholten Beamtenverträge aus weitaus besseren Zeiten sinnlos herumsitzend und Leistungsbezieher schikanierend auf Kosten der Allgemeinheit sich ihren Hintern immer fetter platt sitzen, sorgen tatsächlich für Jobs! Ja, wirklich!
Diesem oben angeführten 5-Punkte-Programm verdanken wir wohl diese Bezeichnung "Jobcenter", die vermutlich deshalb so gewählt wurde, weil Anglizismen angeblich überaus COOL sein sollen. Ginge es tatsächlich um ARBEIT, die besorgt oder vermittelt werden sollte, dann hätte man ja durchaus den überall in Deutschland verstandenen Begriff "Arbeitsamt" einfach so stehen lassen können. Es geht aber um Jobs und nicht um Arbeit, weshalb JOBCENTER durchaus passender gewählt ist. Allerdings habe ich selbst auch eines noch nicht verstanden: weshalb nennt sich meine JC-Tussie eigentlich immer noch "Berufsberaterin"? Eigentlich schiebt sie mir regelmäßig nur aus vorformulierten Textpassagen (mitunter auch noch falsch!) zusammengesetzte einseitige Pflichtzuweisungen unter, die sie dann auch noch als EingliederungsVEREINBARUNG bezeichnet! Sofern ich auf diese nun durch meine Wenigkeit aufgeworfene Frage irgendwann eine befriedigende und alles erklärende Lösung finden oder wenigstens einer solchen auf die Spur kommen sollte, werde ich auch dieses Geheimnis sehr gerne für Dich lüften. ![]() Ich hoffe sehr, dass meine obigen Erläuterungen bei Dir zu einem Verständnis für die JC-**** geführt haben, mein lieber Elch. Möglicherweise wäre es in Zukunft erheblich leichter für Dich, die obskuren und bei normalen Menschen mit gesundem Verstand mitunter psychopathologisch anmutenden Äußerungen und Entgleisungen, sowie unlogischen Entscheidungen zu verstehen, wenn Du Dich zuvor in die besondere Bewußtseinsebene zu versetzen versuchen würdest, in der jene Schikanierer vom Dienst alltäglich umhergammeln. Hierzu empfehle ich Dir, allerdings auf eigene Gefahr, eine wahllose Mischung unterschiedlichster Psychopharmaka – über mögliche Nebenwirkungen (eventuell auch des Pillen-Cocktails) informieren Dich wie gewohnt Ärzte und Apotheker. Mit ein wenig Übung, Anstrengung und Zeit – über letztere Notwendigkeit verfügst Du als Arbeitsloser ohnehin, sofern Du nicht an einer Sinnlos-Maßnahme teilnehmen mußt oder einer 1-Euro-Sklavenarbeit nachgehst – schaffst Du es auch, mittels Meditation in diesen einen besonderen Zustand neurotischen Expressionismusses und Wahnsinns zu verfallen, der all denen zu Eigen zu sein scheint, die "auf der anderen Seite" sitzend verbringen. Aber erwarte nicht zuviel, denn das mit dem Wechsel in die "andere" Bewußtseinsebene ist fast so wie mit der Quadratur des Kreises, die NIEMALS zu 100% gelingen kann! ![]() In diesem Sinne trinke ich auf Dein Wohl, lieber Elch, erstmal eine gute Tasse heißen Kaffees, Freydis
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#10
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Was die Leute vom Jobcenter tagtäglich so machen ist mir eigentlich schnurz egal solange ich auf meine Anträge nicht wochenlang warten muß.Deshalb halte ich auch nichts davon Überprüfungen zu stellen die zwar vielleicht auf dem Papier gut aussehen mir aber am Ende nichts nützen.
Wenn du Freydis bei der Arbeitssuche soviel Elan zeigen würdest wie du hier immer rumschimpfst dann denke ich würde es gar keine sinnlosen Maßnahmen oder 1 Euro Jobs für dich geben und du könntest deinen Blutdruck stabil halten. |
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