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Rechtsgrundlage: Abbrechen bzw. Abweisen von MAE, Jobsuche (spezifisch)

 
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  #1  
Alt 09.02.2010, 13:32
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Standard Rechtsgrundlage: Abbrechen bzw. Abweisen von MAE, Jobsuche (spezifisch)

"Ich habe da mal ein Problem", wie es im schönen Neudeutsch heißt.

Ich werde mitte dieses Monats 30 Jahre jung, um schon einmal den U25 Paragrafen aus zu schließen.
Ich bin seit 2003 in ALGII, nur das es erst 2005 unbenannt wurde. Seitdem habe ich immer wieder (Ausbildungsfremde) Jobs angenommen, die auf ALGII angerechnet wurden, da trotz teilweise Vollzeit Stellen eine komplett Auslöse einfach nicht drin war.

Ebenso habe ich im Laufe dieser Jahre mehrere "Maßnahmen" angenommen. So z.B. eine zwischen 2005 und 2006, in der ich gezwungen wurde 20-40 Bewerbungen pro Woche ab zu sondern, vor allen bei Zeitarbeitsfirmen - quasi ein "Personal Coach" in Sachen Bewerbung.

Letztes Jahr November bin ich dazu gedrängt worden, solange ich keine Leistungen von meinem Jobcenter bekomme (bin in der Zeit umgezogen, Klärungen zogen sich hin), soll ich eine MAE annehmen, bis alle Unterlagen geklärt sind. Aufgrund der Angst das ich Sanktioniert werde, habe ich natürlich bei dieser vorgesprochen, wobei alle Plätze Glücklicherdings belegt waren.

Nun bin ich wieder in einer MAE (zugewiesen Dezember, angenommen Mitte Januar - da Träger nicht gerade fix). In dieser MAE soll ich nun "IT Kenntnisse" bekommen. Aufgrund der geringen Laufzeit bin ich jedoch schon am 28. Februar wieder raus. Jedoch wurde mir an's Herz gelegt, die Maßnahme "zu verlängern", bzw. ist dies schon seitens des Trägers geschehen ohne meine Erlaubnis.


Folgende Sachlage:
Grundausbildung: IT Systemelektroniker. Tätig 1999 bis 2002 (inkl. Ausbildung), Vertrag ausgelaufen
Zweitausbildung (Privat finanziert!): Tontechniker, Zertifiziert Jahrgang 2008, seit 2005 Ehrenamtlich als selbiger Tätig



Fragen:
1) Kann ich gezwungen werden, IT AGH-MAE's (wie sie jetzt heißen) an zu nehmen?

1a) Wenn nein, wie sieht meine Rechtsgrundlage aus? Von mehreren Freunden habe ich schon gehört, das man "über 25 nicht dazu gezwungen werden kann".



2) Wenn die AGH-MAE angenommen wurde, und ich nehme einen Minijob (160€ bis 400€), Teilzeit Job (ab 401€ bis Open End) oder gar bezahltes an, egal ob Fachfremd oder nicht, kann mich das Amt zwingen die AGH-MAE weiter zu führen und den Job/das Praktikum zu streichen? (laut MAE Träger, muss ich den Minijob/400€ Job abweisen)

2a) Wenn nein, wie sieht meine Rechtsgrundlage aus?

2b) Wenn ja, warum? Bin ich doch wieder Dazuverdiender mit Option Sozialleistungen wieder ein zu zahlen (sofern beim AG angefordert), bzw. habe ich so bessere Chancen wieder fester Übernommen zu werden.


3) Wenn ich eine AGH-MAE angenommen habe, oder ich annehmen soll, ich aber Aufgrund meiner Ausbildung weit unter meinem Niveu tätig sein würde und mir die Maßnahme nichts bringt. Bzw. ich während der AGH-MAE zu diversen Dingen genötigt werde wie "automatisches Verlängern", "keine Möglichkeit auf Ämtergänge", "abweisen von Minijobs und Teilzeitjobs, bzw. 'paralleles weiterführen' der MAE sofern sich nicht mit MAE Zeiten kreuzt" (siehe oben) - kann ich diese ohne weiteres beenden oder gar nicht erst annehmen?

3a) Wenn ja, wie kann ich mich absichern (Rechtsgrundlage)?

3b) Wenn nein, wie kann ich mich wehren - arbeite ich doch unter Niveu, es wird auf Dumping-Preis gearbeitet und es bringt mich auf langer Sicht auch nicht auf den Arbeitsmarkt, bzw. verwehrt es mir sogar wieder auf den Arbeitsmarkt zu kommen?



4) Kann man vom Amt gezwungen werden, sich nur auf die Grundausbildung für den Arbeitsmarkt zu bewerben? Obwohl ich "privat" umgelernt habe, dies auch anerkannt wird?

4a) Wenn nein, wie kann ich mich wehren? (angeblich gibt es so viele IT Stellen, meist jedoch nur "Callcenter", und das habe ich nicht gelernt)

4b) Ich habe einen Bildungsgutschein als "Fortbildung" zu meiner "Privaten Umschulung" beantragt, dieser ist abgewiesen worden. Widerspruch ist eingereicht, zieht sich hin. Kann ich mein Recht auf "Fortbildung" einfordern? Immerhin hätte ich so wieder bessere Chancen für den Arbeitsmarkt.



Entschuldigt bitte diesen Fragenwust, aber ich habe langsam diese Bürokratie und die Drohungen in Sachen Sanktionen satt. Es heißt immer "Fördern und Fordern". Das Amt fordert nur, fördert jedoch nicht. Schon gar nicht wenn als Argument von meiner Seite gebracht wurde "Ich biete Ihnen als Alternative mir eine Fortbildung zu zahlen, in der ich während der Teilnahme auf ein geschlossenes Netzwerk an Jobs zugreifen kann (da Tontechnik eingeschworene Gemeinde ist) und ich aufgrund meiner Vorkenntnisse sehr gute Chancen habe übernommen zu werden", dies aber abgewiesen wurde mit "sie haben einen IT Beruf erlernt, es wird so viel gesucht - machen Sie das, MAE oder Sanktion".

Ich möchte mich endlich wehren können, meine Rechte einfordern, nicht immer nur zu etwas gezwungen werden nur damit ich aus der Statisktik falle. Zwei Jahre herumärgern mit dem Amt alleim um umziehen zu dürfen um bessere Jobchancen zu haben, und dann so behandelt zu werden - meine Schmerzgrenze ist erreicht.

Danke im Vorraus.

Geändert von Gale Smith (09.02.2010 um 13:54 Uhr)
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  #2  
Alt 09.02.2010, 20:33
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Registriert seit: 25.01.2010
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3b) Wenn nein, wie kann ich mich wehren - arbeite ich doch unter Niveu, es wird auf Dumping-Preis gearbeitet und es bringt mich auf langer Sicht auch nicht auf den Arbeitsmarkt, bzw. verwehrt es mir sogar wieder auf den Arbeitsmarkt zu kommen?


Hallo,

Unter Niveau arbeite ich auch! Bin gelernter Maschinen-und Anlagenmonteur, habe seit 1996 als Tischler gearbeitet und wurde arbeitslos. Seit 2005 arbeitete ich schließlich als "Putze" (Gebäudereiniger) um überhaupt wieder arbeiten zu gehen. Und ich habe nicht auf Sanktionsandrohungen gewartet. Du bist laut Gesetz nunmal dazu verpflichtet jede Möglichkeit zu nutzen um der Gesellschaft nicht mehr zur Last zu fallen. Wenn Du in Deinem Beruf keine Chance hast dann ebend woanders. Leider bin ich seit 2008 wieder arbeitssuchend weil meine Frau verstorben ist und ich alleinerziehend bin. Ich würde jedem Arbeitgeber die Füsse küssen, wenn ich egal mit was für Arbeit wieder Geld verdienen könnte.

city63
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  #3  
Alt 09.02.2010, 21:18
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Registriert seit: 05.07.2007
Beiträge: 38
Böse

Zitat:
Zitat von Danielo Beitrag anzeigen
du bist eine große schande für alle arbeitslosen und hartz4-empfänger. das ist wieder ein beweis mehr, dass doch viele nur auf abzocke aus sind.
Gäbe es einen Button für das Melden von solchen Kommentaren, würde ich ihn jetzt nutzen.

Ich verbitte mir die Aussage, das ich eine Schande für die "Arbeitslosen" bin. Allein Arbeitslos zu sein ist eine Schande, aber es ist keine Schande wenn man arbeiten will, es aber nicht darf! Schon gar nicht, wenn mein Hintergrund nicht bekannt ist.


Ich bin abgerutscht in diesen Pool nach Auslaufen meines Vertrages im Jahr 2002. Ich habe Jahrelang versucht wieder auf den 1. Arbeitsmarkt zu kommen. Seitens vom Amt habe ich keine Hilfe bekommen. Im Gegenteil, ich sollte immer nur zu (damals populär) Callcenter und Zeitarbeitsfirmen. Dies habe ich getan, bin aber entweder von der Firma im Rahmen der Probezeit entlassen worden (nicht in's Team gepasst, da nicht "Verkäufer genug") oder aber das Geld war immer zu wenig um sich vollständig von ALG II zu lösen (egal ob Fachfremdes oder Fachbezogenes Arbeiten).

Ich habe Jahre darum gekämpft eine Umschulung zu erhalten, da "erzungene Maßnahmen" nicht wirklich halfen. Ich habe mir meine Umschulung selbst finanzieren dürfen (Tontechnik Ausbildung), wurde sogar bedroht meine Ausbildung zu beenden! Danach habe ich fast 1,5 Jahre kämpfen dürfen um meinen Wohnsitz zu wechseln, um somit bessere Arbeitschancen (Medienstadt Berlin) zu haben, bzw. eine Fortbildung an zu treten.

Die ARGE meiner Heimatstadt hatte kein Problem damit, das Jobcenter meiner neuen Heimat stellt sich immer noch quer. Bildungsgutschein (der mir zusteht!) abgewehrt, Anträge verschlamt, abermals keine passende Jobangebote.


Mein Vorschlag war:
"Fortbildung - dadurch habe ich Zugriff auf ein internes Jobnetzwerk mit mehr als sehr guten Übernahmechancen - dauert nur ein Jahr in Vollzeit" - abgewiesen. Aufbaukurse auf meine Grundausbildung dauern die gleiche Zeit, soll mich aber angeblich weiter bringen, macht aber meinen Zweitberuf (der auf aktuellen Stand ist) zur nichte.

Ich habe in der Zeit von meiner Arbeitslosigkeit bis heute keinen Job verschmäht, habe hunderte von Euro für Bewerbungen ausgegeben - nur um Absagen zu erhalten, weil a) kein Führerschein (zahlt Amt nicht, privat nie Geld gehabt, da Schulden bewältigt werden mussten - bei dem wenigen Geld das man hatte), b) nicht die erforderte Qualifizierung. Habe erst nach Jahren heraus bekommen, dass mich ARGE/Jobcenter immer als jemanden angeboten hat, der ich gar nicht war!


Und jetzt wenn ich frage, wie ich mich gegen die Sauerei von AGH-MAE's wehren kann, weil damit eine schweine Kohle geschäffelt und man auch noch behindert wird einen Job auf den 1. Arbeitsmarkt (400 Euro Jobs zählen dazu!) an zu nehmen, dann bin ich schon ein schlechter Mensch?!

Manchmal frage ich mich ob wirklich jeder Mensch heut zu Tage ein Realitätsdefizit hat.




Es wäre schön, wenn jemand auf meine Fragen eingehen könnte, anstelle mich zu kritisieren und zu sagen "nein, du musst". Ich muss höchstens eines: sterben, und selbst das kostet mich noch das Leben!

Danke.

Geändert von Gale Smith (09.02.2010 um 21:54 Uhr)
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  #4  
Alt 09.02.2010, 22:05
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.07.2009
Ort: Erfurt
Beiträge: 349
Standard

lese mal deinen text selbst:


Zitat:
Ich bin seit 2003 in ALGII….wobei alle Plätze Glücklicherdings belegt waren…..bzw. ist dies schon seitens des Trägers geschehen ohne meine Erlaubnis…..Kann ich gezwungen werden"…..über 25 nicht dazu gezwungen werden kann"…..kann mich das Amt zwingen…..wie sieht meine Rechtsgrundlage aus?........ weit unter meinem Niveu tätig sein würde und mir die Maßnahme nichts bringt………diversen Dingen genötigt werde….wie kann ich mich absichern….wie kann ich mich wehren - arbeite ich doch unter Niveu……..Kann man vom Amt gezwungen werden…..wie kann ich mich wehren…..Widerspruch ist eingereicht…..Kann ich mein Recht auf "Fortbildung" einfordern….Drohungen in Sachen Sanktionen….mich endlich wehren….Rechte einfordern……zu etwas gezwungen werden…..meine Schmerzgrenze ist erreicht
ich lese hier nur zwingen, abwehren, rechte deinerseits einfordern, absichern u.s.w.
wer in berlin als 30jähriger arbeitslos ist, der hat selbst schuld. und wenn in deiner tontechnikergeeine deine chance so groß ist, dass du übernommen wirst, dann hättest du schon lange vergeben sein müssen. einfach mal arbeiten gehen und alles wird gut. (mcdonald und burgerking suchen händeringend)

und:

Zitat:
Tontechniker, Zertifiziert Jahrgang 2008, seit 2005 Ehrenamtlich als selbiger Tätig
Ehrenamtlich? Du meinst, dass du dir ein paar euro schwarz dazu verdienst! In einer suppenküche kannst du ehrenamtlich arbeiten, aber nicht in einem studio.
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  #5  
Alt 09.02.2010, 22:35
Benutzer
 
Registriert seit: 05.07.2007
Beiträge: 38
Daumen runter

Erfahrener User? Arroganter User würde ich eher sagen.

Zitat:
Zitat von Danielo Beitrag anzeigen
ich lese hier nur zwingen, abwehren, rechte deinerseits einfordern, absichern u.s.w.
Fördern und Fordern. Das Amt fordert Mitwirkungspflicht (eingehalten), Richtige angaben (eingehalten), Unterwürfigkeit (eingehalten), Sanktionen akzeptieren (eingehalten). Ich habe auch Rechte, und Anhand der SGB II und SGB XII Rechte heißt es auch, gefördert zu werden.

Davon habe ich bis dato noch nichts gesehen.


Zitat:
Zitat von Danielo Beitrag anzeigen
wer in berlin als 30jähriger arbeitslos ist, der hat selbst schuld. und wenn in deiner tontechnikergeeine deine chance so groß ist, dass du übernommen wirst, dann hättest du schon lange vergeben sein müssen.
Sie müssen beim Amt arbeiten, denn Sie sehen auch nur das "böse", aber nicht was eigentlich geschrieben steht. Ich habe gesagt, dass Tontechniker ein eingeschworener Bereich sind.

Tontechniker werden, wie viele andere Medienberufe, u.a. auch Schaufenster-Gestalter, nicht öffentlich ausgeschrieben. Im Rahmen einer Fortbildung (beantragt, abgewiesen obwohl Begründung der Abweisung "für" Umschulung sprach, mittlerweile Widerspruch eingereicht) wäre mir dies möglich gewesen. Selbst bei schon beworbenen Praktika bin ich gezwungen worden, dass die MAE vorrang hat. Ein vor kurzen möglich gewesener Minijob in einem Videospiel Laden (Verkäufer) wurde ebenfalls abgewiesen.

Wie soll bitte ein Bürger, der ALG-II erhält, so wieder auf den ersten Arbeitsmarkt kommen? Das widerspricht doch dem kompletten System!


Zitat:
Zitat von Danielo Beitrag anzeigen
einfach mal arbeiten gehen und alles wird gut. (mcdonald und burgerking suchen händeringend)
Woher wissen Sie, ob ich das nicht schon längst getan habe?

Arbeiten Sie denn, am besten auch noch in diesem Bereich? Wenn nein, warum belehren Sie mich dann so und setzen mich gleich bzw. behandeln mich wie ein Sozialschmarzer der noch nie in seinem Leben gearbeitet hat?!


Zitat:
Zitat von Danielo Beitrag anzeigen
Ehrenamtlich? Du meinst, dass du dir ein paar euro schwarz dazu verdienst! In einer suppenküche kannst du ehrenamtlich arbeiten, aber nicht in einem studio.
Diesen Kommentar verbiete ich mir!

Es gibt auch ehrenamtliche Tätigkeiten im Audiobereich. Soetwas nennt man entweder Praktikum, oder "Unterstützung von Öffentlichen Einrichtungen" (Theaterarbeiten. unbezahlter Veranstaltungstechniker, Förderung von Jugendprojekten). Im Gegenzug gibt es dafür Referenzen. Im entferntesten Sinne ist dies auch ein Schritt in die Selbstständigkeit - SOFERN man bezahlt wird.

Ich verbitte mir die Unterstellung Schwarz zu arbeiten oder gearbeitet zu haben!




Kann vielleicht bitte endlich einmal jemand auf meine Fragen eingehen, ohne von Usern, die nicht helfen wollen, beschimpft und herunter gemacht zu werden?!

Geändert von Gale Smith (09.02.2010 um 22:39 Uhr)
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  #6  
Alt 10.02.2010, 04:09
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@Danielo: Beiträge gelösch, weil nicht problembezogen und zudem im Ausdruck nicht angemessen.

Gruß

Philipp
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  #7  
Alt 10.02.2010, 14:17
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Registriert seit: 05.07.2007
Beiträge: 38
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Leider nicht alle, aber immerhin schon etwas, danke.


Bleiben nur noch meine offenen Fragen. Vielleicht jemand aus der Redaktion, der helfen kann?
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  #8  
Alt 11.02.2010, 18:43
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Kleiner Zwischenstand:

Heute erreichte mich ein "neuer Vorschlag" bezüglich "AGH-MAE" (kurz für "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung - Zusatzjob"), der aber letztendlich nur die Fortsetzung meiner bisheringen MAE ist, die Ende des Monats (gottseidank) auslaufen würde.

Mein Problem an die geehrten Mituser ist immer noch das gleiche:
wie dagegen Argumentieren ohne Einschnitte auferlegt zu bekommen - wie sieht die Rechtsgrundlage aus, vor allen da ich mittleriweile über 30 bin (siehe erster Post).


Laut Rechtsfolgenbelehrung heißt es ja wieder, das 30% Sanktioniert werden, wenn eine Verletzung der Grundpflichten vorliegt, wenn ich mich weigere bei (Zitat):

Zitat:
a) eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit, eine mit Beschäftigungszuschiss geförderte Arbeit, ein zumutbares Sofortangebot oder eine sonstige in der Eingliederungsvereinbarung festgelegte Maßnahme aufzunehmen oder fortzuführen

oder

b) Sie eine zumutbare Maßnahme zu Eingliederung in Arbeit abbrechen oder Anlass für den Abbruch geben.

Meine Gegenargumente sind jedoch:

a) Ich wollte eine Fortbildung annehmen, die wurde mir vom Amt nicht genehmigt (Widerspruch wurde heute bestätigt), stattdessen musste ich eine AGH-MAE annehmen, auch weil alle meine Anträge und Formulate nach meinen Umzug noch nicht bearbeitet wurden.

b) Diese AGH-MAE schrenkt mich insofern ein, indem ich
1) mich nicht flexibel bewerben kann (MAE hat vorrang, laut meinem Träger soll ich alle Bewerbungen auf "Nachmittag" legen)

2) nicht einen beliebigen Job annehmen kann (165 Euro bis 400 Euro Job bzw auch Teilzeit Jobs fallen raus raus, da MAE "vorrang" hat, selbst bei Vollzeit Stellen kann ich nicht sicher sein von ALG-II losgelöst zu sein)

3) ich keine Übernahmegarantie nach der MAE habe - Vereine haben nie Geld für neue Mitarbeiter

4) Kurse mir nichts bringen für den ersten Arbeitsmarkt, auch da meine "aktuelle Ausbildung" dadurch komplett überfahren wird - ich werde "gezwungen" auf meiner 13 Jahre zurück liegenden Ausbildung auf zu bauen, aus der ich über 7 Jahre raus bin (deswegen meine Privat Finanzierte Umschulung)

5) nicht gefragt wurde, ob ich überhaupt "verlängern" möchte (was ich unter diesen Umständen nicht möchte) - man ging einfach davon aus. Meiner Meinung nach ist das Fördern von Dumpinlöhnen und Geldscheffeln der Träger (Kursgebühren einstreichen)

6) ich während der MAE abermals keine Jobangebote passend zu meiner aktuellen Ausbildung erhalten habe



Nun sieht es ja so aus, dass vor kurzen (Dienstag, 09. Februar) Sanktionen als Verfassungswidrig deklariert worden sind. Das hält die Jobcenter jedoch nicht davon ab, trotzdem die Regeln zu biegen wie es ihnen passt.

Meine Frage nun an Sie, die User und Administratoren in diesem Forum die in diesem Fall helfen können:
Wie kann ich mich wehren?


Ich könnte meine Zeit wirklich sinnvoller nutzen einen Job zu finden, als in einer AGH-MAE zu versauern, die mich kein Stück weiter bringt, jedoch noch mehr Geld in die Taschen von Firmen fließen für Billigarbeiter.
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  #9  
Alt 11.02.2010, 19:00
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Zitat:
Sanktionen als Verfassungswidrig deklariert


wo steht dass denn?


Zitat:
Ich könnte meine Zeit wirklich sinnvoller nutzen einen Job zu finden
dazu hattest du nun mittlerwile 8 jahre zeit!
welcher fallmanager soll denn einem 30jäh. glauben, der noch nie in seinem leben feste arbeit hatte, dass er nun durchstarten wird.

Geändert von Danielo (11.02.2010 um 20:34 Uhr)
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  #10  
Alt 12.02.2010, 18:00
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Zitat:
Zitat von Danielo Beitrag anzeigen


wo steht dass denn?
Als jemand, der sich über faule Arbeitslose in diesem Thread aufgeregt hat, sollten Sie das wissen. Es geht dabei um die Rechtssprechung das Hartz IV Verfassungswidrig ist. Ein Paragraph davon bezieht sich auf die Sanktionen.

Etwas genauer lesen, etwas weniger mit Kanonen auf Spatzen schießen nur um den Postcount hoch zu treiben.



Zitat:
Zitat von Danielo Beitrag anzeigen
dazu hattest du nun mittlerwile 8 jahre zeit!
welcher fallmanager soll denn einem 30jäh. glauben, der noch nie in seinem leben feste arbeit hatte, dass er nun durchstarten wird.
Ich verbitte es mir immer noch zu unterstellen, dass ich:
a) ein fauler Arbeitsloser bin
b) noch nie in meinem Leben feste Arbeit hatte (was nicht stimmt - wer des Lesens mächtig ist...)
c) ich mag es nicht, wenn man mich "duzt", schon gar nicht von Personen die ich nicht kenne - etwas mehr Respekt bitteschön.

Wenn Sie nicht auf meine Fragen eingehen möchten, oder gar können (wovon ich bei beiden ausgehe), sparen Sie sich bitte Ihre Kommentare. Und unterlassen Sie es auch mich via PM an zu schreiben und dort weiter zu beleidigen!



Wenn mir wirklich keiner helfen kann oder möchte, betrachte ich das Thema als erledigt. Schade, wegen jedem anderen Thema wissen "so viele Leute" immer das "Richtige", doch ich scheine ja nur ein fauler Sozialschmarotzer zu sein, der auf seine Rechte plädieren möchte - die es scheinbar nicht gibt.

Ich bin wirklich etwas enttäuscht von diesem Forum.
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