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#1
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Hallo, ich bin neu hier und grüsse Euch.
Meine Frage: In der Lohabrechnung von meinem Minijob wird vom Bruttolohn von 325,00 € monatlich 6,50 € "Übernahme pausch.. Steuern" (so steht es da) abgezogen, so dass ich nur 318,50 € ausgezahlt bekomme. Nach meinem Kenntnisstand ist dies aber nicht in Ordnung. Ich finde aber keine genaue Angabe b.z.W. Paragraph wo das genau steht. Ich möchte dem Arbeitgeber nicht ohne genaue Informationen darauf hinweisen und auf Abstellung dessen drängen. Für Hilfe bin ich sehr dankbar und wünsche ein regenfreies Wochenende. kulkum |
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#2
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Schau mal hier vielleicht hilft dir das weiter:
Besteuerung des Arbeitsentgelts aus geringfügig entlohnten Minijobs (Minijobs auf 400 Euro Basis) Neben der Möglichkeit der Erhebung der Lohnsteuer nach den Merkmalen der Steuerkarte besteht bei 400-Euro-Minijobs auch die Möglichkeit der pauschalen Lohnsteuererhebung. Das Steuerrecht unterscheidet hier zwischen einer 2-prozentigen einheitlichen Pauschsteuer und einer pauschalen Lohnsteuer von 20 Prozent (zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer). Einheitliche Pauschsteuer von 2 Prozent Verzichtet der Arbeitgeber auf die Vorlage einer Lohnsteuerkarte, ist die Lohnsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer für einen 400-Euro-Minijob mit einem einheitlichen Pauschsteuersatz von insgesamt 2 Prozent des Arbeitsentgelts zu erheben. Voraussetzung ist allerdings, dass er für diese Beschäftigung Rentenversicherungsbeiträge (Pauschalbeitrag mit oder ohne Aufstockungsbetrag des Arbeitnehmers) zahlt. In dieser einheitlichen Pauschsteuer ist neben der Lohnsteuer auch der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer enthalten. Der einheitliche Pauschsteuersatz beträgt auch 2 Prozent, wenn der Arbeitnehmer keiner erhebungsberechtigten Religionsgemeinschaft angehört. Die einheitliche Pauschsteuer wird zusammen mit den sonstigen Abgaben für Minijobs ausschließlich an die Minijob-Zentrale gezahlt. Pauschale Lohnsteuer von 20 Prozent Hat der Arbeitgeber für das Arbeitsentgelt eines 400-Euro-Minijobs den Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung von 15 Prozent nicht zu entrichten, kann er die pauschale Lohnsteuer mit einem Steuersatz von 20 Prozent des Arbeitsentgelts erheben. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer nach dem jeweiligen Landesrecht. Hierbei handelt es sich dem Grunde nach zwar auch um 400-Euro-Minijobs, jedoch müssen diese z. B. wegen Zusammenrechnung mit einer Hauptbeschäftigung versicherungspflichtig bei der zuständigen Krankenkasse gemeldet werden. Die Pauschalsteuer ist - anders als die einheitliche Pauschsteuer - nicht an die Minijob-Zentrale, sondern stets an das Betriebsstättenfinanzamt abzuführen. Das werden diese zwei Prozent sein die dir dein AG da abzieht. |
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#3
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Danke für Deine schnelle Antwort.
http://www.stellenanzeigen.de/arbeitsrecht/minijobs/ ist zu entnehmen: +++ Arbeitnehmer Arbeitgeber Verdienst bis zu 400 Euro p. m. Keine Steuern, keine Beiträge, brutto = netto Max. 25 % Abgaben an die Bundesknappschaft+++ Leider steht dort nicht, wer die max. 25% zahlen muss. Oder verstehe ich das falsch? Gruss kulkum |
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#4
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Vielleicht solltest du deinen AG nach dem Abzug einfach mal fragen.
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#5
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Zitat:
steht in deinem Arbeitsvertrag auch Brutto=Netto drin ? Sollte dort nur Brutto vereinbart sein, dann wäre der Abzug der pauschalen Steuer nicht verkehrt. Google mal nach folgendem Begriff: BAG, 1.2.2006, 5 AZR 628/04 . dms |
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#6
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Dann ist die Angelegenheit, so wie sie ist in, Ordnung.
Ich bedanke mich für Euere Hilfe. Schönen Sonntag noch. kulkum |
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