Beiträge von dms

    Hallo,


    du musst zwei Dinge von einander trennen.

    Anspruchsdauer (24 Monate) und Sperrzeit wegen der verspäteten Arbeitssuchendmeldung.


    Meine Empfehlung:

    1. melde dich ganz normal, sofort nach Erhalt der Kündigung arbeitssuchend und ggfs. arbeitslos.

    2. Anlässlich der ALG-Antragstellung kannst du dich beraten lassen (direkt nachfragen!!!), ob Du die Anspruchsdauer verlängern kannst, wenn du bestimmst, dass der Anspruch erst zum 58. Geburtstatg eintreten soll. (Dispositionsrecht § 137 Abs. 2 SGB III -

    Bis zur Entscheidung über den Anspruch kann die antragstellende Person bestimmen, dass der Anspruch nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt entstehen soll.-).


    dms


    Sehe ich es richtig, dass hier zwischen zwei Gruppen von Beziehern von Übergangsgeld unterschieden wird - eine Gruppe, bei denen jegliches Erwerbseinkommen voll angerechnet wird und einer Gruppe von "sonstigen Leistungsempfängern", bei denen jegliches Erwerbseinkommen zu 20 % angerechnet (und die 80 % ihres Erwerbseinkommens selber behalten dürfen) wird? Zu welcher dieser beiden Gruppen gehöre nun ich? Wie kann ich dies feststellen? .

    Erwerbseinkommen kann sein

    1. Arbeitsentgelt aus einer Beschäftigung und

    2. Arbeitseinkommen aus einer selbständigen Tätigkeit.


    dms

    Hallo,

    gem. § 72 SGB IX ist auf das Übergangsgeld der Rehabilitationsträger nach § 6 Absatz 1 Nummer 2, 4 und 5 Erwerbseinkommen aus einer Beschäftigung oder einer während des Anspruchs auf Übergangsgeld ausgeübten Tätigkeit, das bei Beschäftigten um die gesetzlichen Abzüge und um einmalig gezahltes Arbeitsentgelt und bei sonstigen Leistungsempfängern um 20 Prozent zu vermindern ist, anzurechnen.


    dms

    Hallo,

    aufgrund deiner Aussagen hat es sich mit BAB, der Höhe nach, erledigt.

    Bliebe noch die Frage bezgl. ALG II.

    Hierzu kann ich mich nicht äußern, mangels zu geringem Wissens.


    Andererseits sagst Du selbst, dass Du mit deinem Einkommen deine Ausgaben decken könntest.

    (Kindergeld hast Du nicht erwähnt.).


    dms

    In dem Falle bleibt tatsächlich von der Ausbildung nichts nichts hängen,


    Leider bin ich im ALG II nicht ganz so bewandert, aber selbst wenn das Ausbildungsgeld angerechnet werden würde,

    käme dann nicht noch der Mehrbedarf (wegen der Teilnahme an der beruflichen Reha-Maßnahme) hinzu?


    In Summe ständen ihr mehr Geld zur Verfügung.

    Außerdem erhielte sie die Fahrkosten etc. in tatsächlicher Höhe noch zusätzlich zum Ausbildungsgeld erstattet.


    dms

    Auf Nachfrage wie es sich mit dem Einkommen ( Anrechnung/Freibetrag) verhält wurde mir klar gesagt, das es keinen Freibetrag gibt, da es Gelder einer Behörde seien. Im SGB steht aber klar drin, das Einkommen aus Erwerbstätigkeit mit Freibeträgen zu berechnen sind.

    Hallo,


    ist es richtig, dass während der Ausbildung keine Ausbildungsvergütung gezahlt wird?

    Stattdessen erhält deine Tochter Ausbildungsgeld (eine Sozialleistung/ Ausbildungsförderung nach dem SGB III).


    Wenn es so ist, wäre dies doch kein Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit (wie z.B. Lohn, Gehalt etc.).


    dms

    Hallo,

    da Du im BAföG-Teil (Forum zu Fragen der Anrechnung von Einkommen bei der Förderung nach den BAföG) nachfragst.

    Beim BAföG-Amt brauchst du das nicht melden.


    dms

    Hallo,


    du willst also ausziehen und danach mittels ALG II und evtl. Ausbildungsvergütung die Wohnung und den Lebensunterhalt sicherstellen?
    evtl. käme noch Kindergeld für dich dazu, sowie eine Art der Ausbildungsförderung


    Um was für eine Ausbildung handelt es sich?
    schulische Ausbildung -> wäre ein BAföG-anspruch zu prüfen
    betriebliche Ausbildung -> wäre BAB zu prüfen


    Beide Leistungen sind vorrangig vor ALG II.


    dms


    PS: ich weiß, dass dies zwar noch keine Antwort auf deine obige Frage ist, jedoch könnte die nächste folgende Frage damit schon beantwortet sein

    Hallo,
    auch wenn Du Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid einlegst, ändert dies nichts an der Einstellung von ALG 1.
    Schau Dir mal den § 145 SGB III an.
    Die „Nahtlosigkeitsregelung“schließt bei angenommener Zuständigkeit des Rentenversicherungsträgers eine Versorgungslücke bis zu dessen Entscheidung über die Erwerbsminderung.


    Wie Du selbst schreibst, erfolgte die Ablehnung nicht wegen der "fehlenden" Erwerbsminderung, sondern wegen fehlender Anspruchsmonate.


    Das deutsche Recht hat Dir also die Zeit bis zur entscheidung des Rententrägers sichergestellt. Danach ist jemand anderes dran.
    Da du nicht mehr erwerbsfähig bist, wäre evtl. das Sozialamt anzugehen.
    Inwieweit ALG II für dich zutreffen könnte, könnten die Experten zu ALG II prüfen (die Ehefrau scheint ja erwerbstätig zu sein).


    dms

    Hallo,


    auch wenn Du mal deinen Namen im Bescheid schwärzen solltest,
    so denke ich immer noch, dass dies i.O. ist.
    Am 27.09. wurde gem. § 45 SGB X der Bescheid in die Zukunft (ab 01.10.) geändert.
    Für die Vergangenheit sollte dir das gezahlte ALG bleiben. war halt ein Rechenfehler der Agentur.


    dms

    Hallo,


    28.06.17 arbeitslos
    28.06.16 27.06.17 einjähriger Bemessungsrahmen
    28.06.15 27.06.17 zweijähriger Bemessungsrahmen
    berufliche Reha mit Übg 28.07.14 bis 27.06.17


    weder im einjährigen noch im zweijährigen Bemessungsrahmen liegen Zeiten vor, welche einen Bemessungzeitraum mit Arbeitsentgelt feststellen lassen

    Zitat

    In der Akte befindet sich eine Berechnung 08.09.2017 (Computerausdruck) in welcher das tägliche Bemessungsentgelt in Höhe von 96,93 Euro berechnet wurde.


    Welche Angaben wurden den dort gemacht?


    [h=5]Qualifikationsgruppe 3[/h]

    • Abgeschlossene Ausbildung in einem Ausbildungsberuf
    • Die Pauschale beträgt einen 450stel der Bezugsgröße:
    • 79,33 Euro (West)


    dms

    Hallo,


    Zitat

    Und was macht die stutzig dms ?


    Nun Du hast geschrieben, dass

    Zitat

    Die Besonderheit ist, dass der Umschulungsbetrieb freiwillig in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat.

    .


    Bei deiner speziellen Art der Umschulung liegt jedoch eine versicherungspflichtige Beschäftigung im Sinne der Arbeitslosenversicherung vor.


    Daher nix mit freiwillig.
    Und zum Thema

    Zitat

    mein Chef hat 2 Jahre den Mindestbetrag zur Arbeitslosenversicherung gezahlt.


    hatte ich mich bereits geäußert.


    Hinsichtlich deiner Schlußfolgerung

    Zitat

    also ist doch eine Fiktive Berechnung falsch oder sehe ich das falsch ?


    hatte ich doch in einem vorherigen Beitrag schon was gesagt.


    dms
    PS: Wenn noch Fragen offen sind, frag ruhig
    PSS: hinsichtlich der Höhe, so sollte die sich danach richten, was Du nun für einen Abschluss vorliegen hast.

    Hallo,


    Zitat

    Haben Arbeitslose innerhalb der letzten zwei Jahre vor der Entstehung des
    Anspruchs Arbeitslosengeld bezogen, ist Bemessungsentgelt mindestens das
    Entgelt, nach dem das Arbeitslosengeld zuletzt bemessen worden ist.


    Also mit den zwei Jahren scheint bei dir nicht zu klappen.


    Allerdings macht mich was anderes stutzig.
    War das eine betriebl. Einzelumschulung?


    dms


    PS: § 151 Absatz 4 SGB III

    Hallo,


    es kann natürlich auch sein, dass du dich nur für Teilzeiz zur verfügung gestellt hast

    Zitat

    Ist die oder der Arbeitslose nicht mehr bereit oder in der Lage, die im Bemessungszeitraum durchschnittlich auf die Woche entfallende Zahl von Arbeitsstunden zu leisten, vermindert sich das Bemessungsentgelt für die Zeit der Einschränkung entsprechend dem Verhältnis der Zahl der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitsstunden, die die oder der Arbeitslose künftig leisten will oder kann, zu der Zahl der durchschnittlich auf die Woche entfallenden Arbeitsstunden im Bemessungszeitraum.


    und daher dein ALG im Verhältnis der Stunden herabbemessen wurde.


    In diesem Fall gelten die Regelungen für die Berücksichtigung eines Nebenjob genauso für dich.


    dms