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Thema: Existensgründung - Was ist möglich ?

  1. #11
    santa_rockz ist offline Neuer Benutzer
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    die nächste frage ist ja noch: benötigst du eine kredit? oder hast du genug ersparnisse, um ein unternehemen aufzubauen bzw erst mal zu starten?

  2. #12
    santa_rockz ist offline Neuer Benutzer
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    ich hab noch an ich gedacht und dir hier etwas feines rausgesucht. Ein Existenzgründerdarlehen wie hier unter kredite-selbstaendige.com zu beantragen ist schon schwer, man sollte so viele fakten vorlegen, die man nur vorlegen kann. wenn es dann zu einem gespräch kommt, ist die erste hürde geschafft, doch mit dem beziehen von sozialleistungen und einer beantragung eines kredites ist fast nich machbar.
    Geändert von santa_rockz (17.10.2013 um 11:55 Uhr)

  3. #13
    crashover ist offline Neuer Benutzer
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    Also zu dem Thema Existenzgründung :
    wenn du eine GmbH aufmachst, lohnt es sich vielleicht eine Mini-Gmbh aufzumachen. Es hängt aber auch davon ab wieviel Gewinn und Umsatz du erwartest.

    Wenn du weißt das du am dem 01.10. direkt Geld verdienst - glückwunsch

    Bedenke aber folgendes : bei der Gründung einer GmbH kommen noch viele weitere Kosten auf dich zu , zum Beispiel der Eintrag in das Handelsregister und einen Notar brauchst du wohl auch . Sind so kosten von ca. 300-500 euro .

    Wenn du das Geld dafür haben solltest - ok . Ansonsten kann man noch vorschlagen es vorerst als Einzelunternehmer (ggf. sogar mit Kleinunternehmerregelung) zu versuchen.

    Zum Antrag : Um den Gründerzuschuss zu bekommen mußt du folgendes machen.

    1. Antrag dafür beim Arbeitsamt abholen (kannst du allerdings erst machen wenn du arbeitslos bist und deine Bezüge kalkuliert sind - sprich wenn du Arbeitslosengeld bekommst)

    2. Einen Businessplan erstellen (mit einer Finanzplanung die pausibel darlegt daß du in zukunft genug geld verdienen wirst um auch nach der Förderung ohne das Arbeitsamt klarzukommen - beachte hier daß du für die Krankenkasse die zahlen frisierst , sonst kostet es anfangs auch einiges mehr). Für Kreditinstitute sollte man ebenfalls die Zahlen anpassen.

    3. Fachkundige Stellungnahme
    Wenn du mit dem Businessplan und der Rentabilitätsvorschau fertig bist, brauchst du eine fachkundige stellungnahme. Die IHK macht sowas sogar kostenlos .

    Sobald du daß hast + Gewerbeschein (und ggf. HR Eintrag) gehst du mit dem ausgefüllten Antrag + Businessplan + Fachkundige Stellungnahme + Lebenslauf zum Amt und gibts den Antrag ab.

    Hoffe das konnte dir etwas weiterhelfen

  4. #14
    almase ist offline Neuer Benutzer
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    Bei der Existenzgründung sollte man immer mehrgleisig fahren.
    Das heißt nach Förderungen und günstigen Krediten für Selbstständige beim Staat Ausschau halten (Stichwort KfW) und/ oder private Finanzierungen für Selbstständige ausschöpfen. Bonität ist hier natürlich vorausgesetzt. Diese kann man mit Hilfe von Bürgen aber relativ einfach erhöhen.
    Geändert von almase (22.04.2012 um 14:04 Uhr)

  5. #15
    Horst GRUNERT ist offline Gesperrt
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    @ Almase - der Treadsteller ist inzwischen verhungert, die Fragestellung stammt aus dem Jahr 5/2009 und selbst die letzte Antwort ist vom 02 / letzten Jahres !

  6. #16
    lacki ist offline Erfahrener Benutzer
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    die Fragestellung stammt aus dem Jahr 5/2009 und selbst die letzte Antwort ist vom 02 / letzten Jahres !
    macht nichts Gruni, da zählt der olympische gedanke: dabei sein ist alles!


    Horst GRUNERT likes this.

  7. #17
    reiausbla ist offline Neuer Benutzer
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    Ich habe ein Angebot bekommen mich zum 01.10 selbstständig zu machen (evtl. in der Form einer Gmbh) wahrscheinlich mit einem Angestellten.


    Hallo,

    ich war viele Jahre "selbstständig", und das nur weil sich in meinem Alter auf dem Arbeitsmarkt nichts mehr bewegt. (Ich war damals 45 Jahre alt.
    "Selbstständigkeit" war und ist für mich nur die Rettung vor Hartz iV, denn den großen Verdienst gibt es nur bei wenigen Neueinsteigern. Es gibt viele Tausende die am Tropf hängen und jeden Monat zu Gott beten, das die Firma erhalten bleibt.
    Du wirst feststellen, das für dich am Monatsende, wenn Lieferanten, Löhne, Vermieter, Banken (Kredit), Berufsgenossenschat, Versicherungen und letztlich das Finanzamt den Kuchen auffrißt den du gebacken hast, und dir nur noch die Krümel auf dem Blech lassen.

    GmbH hört sich irgend wie gut an, jedoch gibt es in der Geschäftswelt auch den Spruch " Gehst du mi, bist du Hin.

    Wer der Meinung ist das er bei einer GmbH von allem befreit ist und nur die 12500 € Firmeneinlage in den Sand geblasen hat, z.B. bei einer Insolvenz, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

    Wenn du es nicht lassen kannst, dich "selbstständig" zu machen, dann empfehle ich dir die Variante,
    "Kleinunternehmen nach & 19 UstG".
    Hier kannst du deine Leistungen ohne die 19% MwsT in Rechnung stellen, was dir einen Preisvorteil bei einem Angebot für den Kunden von fast 20 % bringt.
    Und es gibt noch eine Reihe anderer Vorteile, Bedingung ist leider das du nicht mehr als 17500,-€ im Jahr verdienen darfst, was aber immerhin noch 1458,-€ pro Monat wären. Überschreitest du die Summe, schlägt der Fiscus erbarmungslos zu.
    Rede mal mit einem kompetenten Steuerberater über diese Variante.
    Wenn dann alles nach deinen Vorstellungen läuft, hast du immer noch Zeit die Gesellschaftsform zu ändern.

    MfG

    R.G.

  8. #18
    Horst GRUNERT ist offline Gesperrt
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    @ Reiausbla - zum einen ist der Tread uralt, zum anderen hier mal ein paar Überlegungen:

    was dir einen Preisvorteil bei einem Angebot für den Kunden von fast 20 % bringt.
    gegenüber wem? doch im Grunde nur den etablierten Mitbewerbern gegenüber und die haben meist andere Möglichkeiten um einen Rabattvorteil wett zu machen, gegenüber Mitbewerbern die wie er auf diesen Zug aufspringen besteht doch eine Pari -Situation und wenn er die ausstechen will und einmal in der "wer kann billiger" Denkschiene steckt ist er doch geliefert!

    eine Reihe anderer Vorteile, Bedingung ist leider das du nicht mehr als 17500,-€ im Jahr verdienen darfst, was aber immerhin noch 1458,-€ pro Monat
    Klasse davon dann noch die Versicherungen abziehen, die Miete für das Objekt (was zugegeben nicht immer sein muss) Innungs oder HWK Beiträge, Steuerberater, da bleibt dann ganz viel zum Leben übrig! Das Risiko das er dann nach 2 Jahren noch nicht mal mehr einen Anspruch auf ALG I hat mal ganz aussen vor gelassen! Darlehn oder sowas darf er dann zwecks Ausbau doch gar nicht in Betracht ziehen.

    "Selbstständigkeit" war und ist für mich nur die Rettung vor Hartz iV
    ...bis zum Rentenalter und dann bist Du doch drauf angewiesen, weil von dem geringen Einkommen wird wohl keine vernünftige Altersvorsorge betrieben werden können!

  9. #19
    Kai N ist offline Erfahrener Benutzer
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    Festzustellen ist zunächst einmal das hier sehr gute Antworten zu dem Thema Existenzgründung geschrieben werden. Aus eigenen Erfahrungen kann ich bestätigen das solch eine Selbständigkeit keine einfache Sache ist die oftmals mit größeren Komplikationen verbunden ist. Meiner Meinung nach sofort eine GmbH zu Gründen ist nicht unbedingt erforderlich. Die Überlegung eine Kleinunternehmer Reglung in betracht zu Ziehen ist auf jeden fall eine Überlegung wert. Mann sollte sich dabei Überlegen weil man dann auch nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, ob das keine Nachteile haben kann bei einem Materialeinkauf oder Handelswahren. Vorteil ist man muss keine Umsatzsteuer Abführen weil diese in dieser Form auch nicht auf Rechnungen ausgewiesen wird. Ob diese Form z.b bei Gründung einem Kios zu Empfehlen ist, oder in anderen Brangen ist die Frage.

  10. #20
    bananalars01 ist offline Neuer Benutzer
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    Interessanter Bericht.

    ich werde selbst einen thread dazu aufmachen.

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