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Eingliederungsvereinbarung

 
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  #1  
Alt 18.12.2006, 17:25
dagmar dagmar ist offline
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Registriert seit: 06.09.2006
Beiträge: 2
Böse Eingliederungsvereinbarung

Hallo, wer kann helfen?
Ich habe als Arbeitslosengeld-II-Empängerin endlich einen 400,--?-Job gefunden. Dort an einer Kasse darf ich aber nur max. 57 Stunden im Monat arbeiten. Ich werde als Personal-Springerin eingesetzt, weiß also häufig nicht lange im Voraus, wann ich arbeiten muß.
Nun verlangt die "Arbeitslosen-Verwaltungseinrichtung", dass ich jede Woche 4 Bewerbungen weiterhin nachweisen muß. Ich frage mich, welche Firma an mir Interesse haben sollte, wenn nie sicher ist, wann ich zur Arbeit kommen kann ohne meine jetzige Stelle zu vernachlässigen. Das interessiert meine Sachbearbeiterin nicht. Stur setzt man mich ins Unrecht und droht mir auf 1,5 Seiten mit Repressalien, wenn ich diese Bewerbungen nicht nachweise. Ich empfinde diese Forderung völlig unlogisch und unpraktikabel.
Kann ich mich gegen derartige Willkür wehren?
Ich danke Ihnen im voraus.
Freundlichst gegrüßt
Dagmar
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  #2  
Alt 15.06.2007, 14:17
Kasimir_25 Kasimir_25 ist offline
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Registriert seit: 15.06.2007
Beiträge: 1
Standard

Ich stehe auch bald vor diesem Irrsinn. Ich bin froh das ich einen 400 EUR Job gefunden habe. Auch meine Arbeitskraft wird schon fast für 3 Monate im Voraus geplant. Aber was sage ich meinem neuen Arbeitgeber, wenn die Arge mal wieder Termin für mich plant oder geplant hat?!

Mal überzogen gesprochen....Ich müßte jeden zweiten Tag zu einem Vorstellungsgespräch! Mein neuer Job erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Pünklichkeit!

Nun würde mich ebenfalls interesieren, ob es eine gesetzliche Regelung gibt, die 400 EUR Job vor den Motivationswarn einiger Argemitarbeiter schützt?

Die Arge schreibt vor man soll alles annehmen, denn macht man dieses und die Arge hat immer noch mein Schicksal in der Hand?

Gerade erst habe ich wieder gehört, dass die Kürzung der Leistung schneller ensteht bei einem 400 Jobber als ein normaler ALG II Empfänger.

Gruß Kasimir

Geändert von Kasimir_25 (15.06.2007 um 14:20 Uhr).
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  #3  
Alt 24.07.2007, 15:03
Elo-Klaus Elo-Klaus ist offline
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Registriert seit: 10.07.2007
Beiträge: 1
Standard Bewerbungsnachweise

Für jede Bewerbung steht dir eine Bewerbungskostenpauschale von 5 ? zu. Maximal aber 250 ? pro Jahr. Dieses entsprich 1 Bewerbung pro Woche. Mehr ist nicht finanzierbar. Wenn die Arge mehr verlangt, würde ich einen Antrag stellen, das die Arge in Vorleistung tritt, sonst sind die Bewerbungen nicht möglich, und dann bleibt abzuwarten, wie die Arge reagiert.
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  #4  
Alt 24.07.2007, 20:17
Glücksfrosch Glücksfrosch ist offline
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Registriert seit: 12.07.2007
Beiträge: 80
Standard

Zitat:
Zitat von Kasimir_25 Beitrag anzeigen
Ich stehe auch bald vor diesem Irrsinn. Ich bin froh das ich einen 400 EUR Job gefunden habe. Auch meine Arbeitskraft wird schon fast für 3 Monate im Voraus geplant. Aber was sage ich meinem neuen Arbeitgeber, wenn die Arge mal wieder Termin für mich plant oder geplant hat?!

Mal überzogen gesprochen....Ich müßte jeden zweiten Tag zu einem Vorstellungsgespräch! Mein neuer Job erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Pünklichkeit!

Nun würde mich ebenfalls interesieren, ob es eine gesetzliche Regelung gibt, die 400 EUR Job vor den Motivationswarn einiger Argemitarbeiter schützt?

Die Arge schreibt vor man soll alles annehmen, denn macht man dieses und die Arge hat immer noch mein Schicksal in der Hand?

Gerade erst habe ich wieder gehört, dass die Kürzung der Leistung schneller ensteht bei einem 400 Jobber als ein normaler ALG II Empfänger.

Gruß Kasimir
Lieber Kasimir, liebe dagmar, lieber Elo-Klaus,

ich brech ins Essen.
Die ARGE versucht, Euch in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen, und dann solche Sprüche?
Motivationswahn???? Willkür ?????

Mir würde es am am Ars.... vorbei gehen, ob ihr en Job habt oder nicht, leider kann der Mitarbeiter der ARGE so nicht argumentieren denn die Regierung gibt viel Kohle aus, um solche Leute wie euch wieder in nen Job zu bringen, wo es auch für die spätere Zeit, sprich Rente, was zu verdienen gibt. So weit denkt ihr natürlich nicht, wäre auch zuviel verlangt.
Aber es ist ja wesentlich angenehmer, nebenbei ein paar Stunden zu jobben und sich dann über den Arbeitseifer der ARGE-Mitarbeiter auszulassen und gleich Theater zu machen, wenn es mal nicht sofort mit dem Leistungssachbearbeiter klappt, der dann ne faule Sau ist und gar nichts macht.

Aber um Eure Fragen zu beantworten; Es ist ganz einfach. Abmelden aus dem Leistungsbezug und der Arbeitsvermittlung, dann müßt ihr die ganze Willkür und den Motivationswahn nicht mehr ertragen, braucht nicht mehr eure kostbare Zeit in den Katakomben der ARGE zu verbringen und seit frei von sozialer Ungerechtigkeit, die tatsächlich auch fordert und nicht nur monatlich die Kohle aufs Konto packt. Es ist schon ungerecht. Das Leben im allgemeinen und die ARGE im besonderen.

Schönen guten Abend
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