Umzug in dem Raum Hildesheim/Alfeld

  • hallo ihr lieben!


    ich hab da mal ne frage,
    und zwar habe ich ein dickes Problem mit meiner Sachberaterin....
    Ich wohne zur Zeit in einer Wohnung die 58qm gross ist, und 280 € kalt kostet. Mir werden alle Mitkosten komplett übernommen, ausser Strom , das is klar.
    Allerdings möchte ich aus pyschischen Gründen aus meiner Wohnung ausziehen. Meine Nachbarn streiten sich jeden tag, eigentlich zu jeder Zeit. Ich wohn in nem Altbau, demendsprechend höre ich alles...
    Ich habe deswegen jeden tag kopfschmerzen und im Treppenhaus riecht es jeden tag nach THC, und am wochenende machen sie immer Randale...Polizei ( der gute freund und helfer) kann auch nichts machen, der Vermieter kann und will das auch nicht..


    Ich möchte mir einen Hund anschaffen , den ich in meiner Wohnung nicht halten darf und auch nicht kann... Ich hab letztens eine Wohnung gesehen, die 250€ kalt + 50€ NK Kosten würde. Es wären auch nur 55 qm mit garten... Einziges Problem... Meine Sachberaterin lässt mich ums verrecken nicht ausziehen da sie mich nicht leiden kann...
    Eine freundin von mir hatte damals auch eine wohnung die zu teuer war, ist dann in eine billigere Wohnung gezogen und ihr wurde die wohnung SOFORT genehmigt... Ich versteh das irgendwie nicht... Denken die nicht soweit oder fällt denen nich auf, dass ich dadurch sparen könnte...


    Bitte helft mir... Weiss einer ob es sich lohnen würde, vor das sozialgericht zu gehen?
    Oder weiss einer wiviel mir zusteht.. ich bin echt verzweifelt!

  • Hallo,


    ja, so ein Umzug ist immer nicht ganz so einfach.
    Zumal es ja oftmals nicht nur um den Umzug ansich geht und eine veränderte Miete, sondern auch um die Kaution, die Umzugskosten und u.U. auch noch eine Doppelmiete.


    Inwieweit deine neue Wohnung den Angemessenheitskriterien deiner Arge entspricht, weißt du sicher besser als ich. Insofern gehe ich mal davon aus, dass deine neue Wohnung preislich passt. Obgleich das Jobcenter bei einem selbst initiierten Umzug mindestens die alten Mietkosten (sodenn im Rahmen der Angemessenehiet) übernehmen muß, würde ich immer dafür plädieren, nicht ohne Zustimmung des Jobcenters umzuziehen (auch wenn du u.U. in den tiefen sämtlicher Rechtssprechungen und -Rechtsauffassungen das Recht dazu hättest). Zumal es auch Ärger mit künftigen Betriebskostenabrechnungen geben kann. Sodenn du eine Kaution benötigst oder Umzugskosten, geht es eh nicht ohne Zustimmung...


    Der Wunsch, dir einen Hund anzuschaffen, sollte sicher nicht dein Hauptargument vor dem Jobcenter sein, sondern eher die psychische Belastung, der du dich ausgesetzt fühlst. Gut ist in dem Fall immer, wenn es einen Arzt gibt, der attestieren kann, dass du dich u.U. deswegen in medizinische Behandlung begeben hast und deine Gesundheit (und damit Arbeitsfähigkeit) daher angeschlagen ist. Ansonsten schildere ausführlich und am Besten schriftlich, die Belastungen, denen du dich in deiner jetzigen Wohnung ausgesetzt fühlst. Wenn du meinst, dass dir deine Sachbearbeiterin nicht wohlgesonnen ist, kannst du es auch mit einem Gang zum Vorgesetzten versuchen, u.U. kannst du ihn ja überzeugen.

  • dass meine SB die Kosten für meine neue wohnung stellen müsste, ist mir klar.... zumindest den abschlag den sie jetz auch bezahlen.
    Das mit meiner "Krankheit" wissen die vom Jobcenter. Ich habe damals meinen Arzt von der Schweigepflicht endbinden müssen, weil ich in einer Massnahme zu oft krank war, und die wissen auch, dass das bei mir durch psychischen druck kommt....


    Das mit der Mietkaution kann ich einfach lösen...
    Klingt zwar doof aber meine eltern würden die übernehmen.... Denn die wollen auch dass ich da rauskomme...
    Das haus ist voll mit , ( sag ich jetz mal vorsichtig ) drogennehmenden Leuten, und ich fühl mich einfach nicht mehr wohl!
    Das mit dem Hund allerdings würde ich schon aus dem Grunde nicht angeben, weil es die von Jobcenter ja eigentlich nichts angeht, was ich für Tiere halte...


    Ich verstehe halt nur nich dass meine Freundin wirklich alles bewilligt bekommen hat, und ich nichts ....
    Wenn ich meiner SB gesagt habe, was los ist, dann meinte sie nur trocken, dass ich es mir hätte früher überlegen müssen, dahinzuziehen... und dass ich mit meinen Nachbarn sprechen soll und gut, ( was ich allerdings bestimmt schon 50 mal gemacht habe)


    ich denke mal ich werde mir das attest holen und so weiter...
    Ich habe halt nur Angst ne Sperre zu bekommen, wenn ich jetz ne wohnung suche und auch finde... Den Mietvertrag muss ich ja sowieso vorher einreichen..... das ist klar...
    Ich glaube aba auch nicht dass das gespräch mit ihrem Vorgesetzten was bringen würde, weil ich dann mal denke dass mir die blöde planschkuh das leben zur hölle machen würde....:( :( :(

  • Hm, da hast du ja wirklichen einen "harten Brocken" an Sachbearbeiterin erwischt...


    Ich denke, dir ein Attest zu holen ist schon mal eine gute Maßnahme!
    Wie lange wohnst du denn schon in der Wohnung?
    (wegen der Begründung, dass du das soziale Umfeld vor Einzug hättest kennen sollen... ich meine, so ein Sozialgefüge ändert sich ja auch... und wenn du schon ein paar Jahre dort lebst, sowieso - da kann das dann mit Sicherheit kein Grund sein.)


    Auch deine Ängste hinsichtlich der "zwischenemsnchlichen Konsequenzen", wenn du den Vorgesetzten einschalten würdest, kann ich nachvollziehen. Nichts desto trotz bin ich der Ansicht, dass du diesen Weg in Betracht ziehen solltest.


    Wenn das nichts bringt, hättest du die Möglichkeit, dich mit deiner Wohnsituation abzufinden oder einfach so umzuziehen (die u.U. einretenden Konsequenzen kennst du ja) oder dir rechtliche Unterstützung durch einen Anwalt zu holen. Zwischen den drei Möglichkeiten würde ich persönlich die letzte Möglichkeit bevozugen. Letztlich mußt du jedoch entscheiden, wie konfrontativ du die Sache angehen und durchziehen möchtest.