HALLO !
@ MRS - hinsichtlich der Kritik am Anspruchsdenken mal folgendes zum Nachdenken!
Das Übel ist nicht das Menschen Ihre Ansprüche geltend machen, sondern das die Vorgaben scheinbar dem Zweck dienlich sind, das nur der, der sich gut auskennt auch diesen Anspruch erkennen und einforden kann. Oder anders gefragt, warum gibt es dann die Regelungen um einen Anspruch?
Müsste man nicht vielmehr die Praktik kritisieren das nicht alle Antragsteller gleich behandelt werden? Denn nur der, der nach mühsamen Info-Austausch irgendwann einmal erfährt welchen Anspruch er geltend machen darf, wird letztlich sein Recht darauf zugebilligt! Dies und nicht die Tatsache das ein Anspruch eingefordert wird müsste kritisiert werden!
Irgendeinem Zweck dienen die Vorgaben somit, und wenn es nicht der Abschreckung oder gar Ablehnung dient, muss man den Eindruck gewinnen das es im Grunde nur einem Zweck dienen soll, nämlich dem Vorenthalten eigentlich normaler Zugeständnisse; oder ist das Ganze als Apell ans Gewissen zu verstehen? Es steht aber eigenlich SGB über dem Ganzen!
Mich ärgert es bisweilen auch das immer mehr Leute in einer Selbstverständlichkeit nie da gewesenen Ausmasses auch Ihren Anteil einfordern, die Bequemlichkeit vom Staat zu leben sollte eigentlich durch die Neuregelung der Reformen verändert werden, Fördern und Fordern, leider wird letzteres in übertriebener Weise praktiziert, das Fördern - daran hapert es auf der gesamten Linie! Warum ist das so? Weil die Strukturen derer die dafür Verantwortung tragen nicht verändert sondern nur verlagert wurden. Und um nicht mehr so angreifbar zu sein wie im alten System, wurden Aufgabenbereiche aufgeteilt! Erfolg ist diesbezüglich nie zu verzeichnen gewesen, auch wenn über die Medien etwas anderes propagiert wurde!
Die Bundesagentur für Arbeit hat in der Vergangenheit schon viel zu wenig Erfolge vorweisen können,hatte sie doch bei so manchem vernünftigen Arbeitgeber den faden Beigeschmack das von dort nur der schlechteste Bewerber kommt und dies führte über die Jahre dazu das nur die schlechtetsten Arbeitgeber dort Ihre offenen Arbeitsstellen angeboten haben!
Dem Trend der sich daraus ergab haben sich dann Leute wie der Herr Clement zunutze gemacht, als sie im Laufe Ihrer politischen Laufbahnen auf das "Fran-Josef Strauss" Konzept stiesen und erkannt hatten wie viel Geld man in Vorstandstätigkeiten machen kann. Schon wurde die Zeitarbeit zum Kriterium der
Verantwortlichen, wie steht es denn mit dem Anspruchsdenken, dem der Arbeitgeber, der Konzerne,der Aktionäre, all derer die im Grunde dazu einen Beitrag leisten könnten um mehr Menschen in Arbeit zu bringen?
Wie sieht es denn mit vernünftigem Lohn für vernünftige Arbeit aus?
Oder anders gefragt lieber MRS, warum wird das nspruchsdenken der Ärmsten in Kritik gestellt und das andere nicht ???