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Thema: Selbstbehalt bei neuer Heirat und Kind?

  1. #1
    SweetBee2001 ist offline Neuer Benutzer
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    Frage Selbstbehalt bei neuer Heirat und Kind?

    Hallo.

    Ich würde mich gern vorab informieren bevor wir zum Jugendamt gehen.
    Ich erwarte in 2 Monaten mein erstes Kind. Mein Mann ist voll berufstätig, er zahlt Unterhalt für sein Kind aus erster Ehe.
    Meine Frage wäre nun: Erhöht sich der Selbstbehalt meines Mannes da ich ja ab der Geburt ja erstmal zuhause bin und kein Einkommen erziele. Er muss ja dann quasi für uns 3 Sorgen und die Unterhaltszahlungen leisten.
    Oder fall ich aus der ganzen Berechnung raus?
    Und ändert sich dann was an der Unterhaltszahlung für den Sohn aus erster Ehe?

    Danke im Vorraus für die Antworten.
    Will nur nicht ganz unwissend zum Jugendamt.

  2. #2
    lirafe ist offline Erfahrener Benutzer
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    Ob sich an der Höhe des für das Kind aus erster Ehe zu zahlenden Unterhalts etwas ändert, hängt unter anderem auch von dem Einkommen deines Partners ab. Auf jeden Fall ist es so, dass das neben dem Selbstbehalt verbleibende Geld zur Unterhaltszahlung für beide Kinder (dann) verwendet wird. Unterhalt für Kinder geht vor Ehegattenunterhalt, so dass (selbst wenn ihr verheiratet wäret) auf jeden Fall die Kinder Vorrang haben. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu wissen, ich denke, deine Frage im Weiteren, die darauf abzielt, dass du hoffst, denkst oder glaubst, dass das erste Kind weniger Unterhalt erhalten würde, weil es "dich" erwachsene Frau, die das zweite Kind zur Welt bringen wird, gibt, hat sich damit erledigt.

  3. #3
    SweetBee2001 ist offline Neuer Benutzer
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    Das der Sohn wegen mir nicht weniger bekommt, das ist mir schon klar. Und das die Kinder vorgehen find ich auch in Ordnung. Ich versteh nur nicht ganz das mein Ehemann z.B. für mich zuständig ist wenn es ums Arbeitsamt geht (ich erhalte keinerlei Gelder vom Amt, da O-Ton Arbeitsamt: ich doch verheiratet bin und mein Mann mich ernähren soll) und das Arbeitsamt nicht anerkennt das er Unterhaltszahler ist. Beim Jugendamt zähl ich dann anscheinden wieder überhaupt nicht, obwohl mein Mann ja, laut AA, für mich zuständig ist.
    Das der Sohn seinen Unterhalt bekommt ist ja selbstverständlich. Nur anscheinden hab ich die A....karte gezogen da ich so "blöd" war und einen geschiedenen Unterhaltszahler geheiratet hab und mit ihm eine Familie gründen will.
    Und wenn man von der Ex-Frau noch aufs Butterbrot geschmiert bekommt, das sie 50 % Prozent vom Unterhalt für sich selbst benötigt und der Kleine zu uns geschickt wird wenn er neue Klamotten, Schuhe etc. braucht, mancht man sich so seine Gedanken.
    Beim AA wurde ich auch noch darauf hingewiesen das es mir finanziell ja besser gehen würde wenn ich meinen Mann verlassen würde, da ich etliche Gelder einstreichen könnte. Also da weis ich wirklich nicht ob der Staat die Familie noch schützt.

  4. #4
    lirafe ist offline Erfahrener Benutzer
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    Keiner hat dich dazu gezwungen (davon gehe ich mal aus), einen verheiratet gewesenen Menschen, der Verpflichtungen hat (natürlich) zu "nehmen". Das ist das Eine. Dass mit dem "Kleinen", der von euch Klamotten etc. möchte, überlese ich mal geflissentlich; ich finde diese Argumentation sowas von "oll", unglaublich. Und was heißt denn, wie du im letzten Satz schreibst: (Zitat wörtlich): "Also da weis ich wirklich nicht ob der Staat die Familie noch schützt."

    Welche Familie meinst du denn; dich und deinen Partner, der seine "alte" Familie hinter sich ließ, oder wie ist das zu verstehen. Vielleicht überlegst du künftig nicht zwei, sondern dreimal, bevor du solche einseitigen Dinge schreibst und überlegst dann zusätzlich noch, wie du dich fühlst, wenn auch du irgendwann die Zurückgelassene bist und eine möglicherweise weitere "Neue" Ansprüche stellt und der Meinung ist, dass man Altes hinter sich läßt.

  5. #5
    SweetBee2001 ist offline Neuer Benutzer
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    Leider ist es so das nicht mein Mann seine "alte" Familie verließ sonder das sich sein Exfrau nach seiner Krankheit verabschiedet hat mit den Worten: Sie wolle keinen kranken Mann und würde jetzt lieber mit ihrer Affäre zusammen leben. Und es ist nicht der Kleine der Klamotten von uns will (das wäre vollkommen in Ordung) sonder die Exfrau schreib uns Listen was er benötigt. Wenn sie gefragt wird warum sie dafür nicht den Unterhalt nimmt, bekommt man freche Antworten das sie schließlich auch leben will und am Wochenende mal weg möchte.
    Aber das ist jetzt auch egal, werde sehen was die Zukunft bringt.
    Trotzdem danke für die Infos
    Geändert von SweetBee2001 (29.12.2009 um 19:03 Uhr)

  6. #6
    robin78 ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo, auch habe einen Mann mit Kind ( damals 3 ) geheiratet und bin durch das Netz gefallen, was die Versorgung anging. Ich habe seit der Geburt meines ersten Kindes vor 5 Jahren nicht mehr arbeiten können und habe nach dem Erziehungsjahr und Arbeitlosengeld rein gar nichts mehr bekommen. Jetzt habe ich zwei Kinder und habe Kinderzuschlag und Wohngeld beantragt. Wenn Du also der Meinung bist Du hast nach der Geurt deines Kindes nicht genung Geld muss Du das auf diesen Wege versuchen, da das Erziehungsgeld bis 300 Euro anrechnungsfrei ist, so bekommst wenigstens dein Kind vielleicht noch etwas Geld.

  7. #7
    SweetBee2001 ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,
    hat sich durch die Geburt deiner Kinder was am Unterhalt für das 1. Kind geändert oder lebt es bei euch?
    Es könnte echt etwas eng werden das ich das Elterngeld strecken muss auf 2 Jahre (wegen möglicher Unterbringung des Kindes bei Arbeit)
    Aber schön zu hören das es noch andre Frauen gewagt haben, einen Mann mit "Altlasten" zu nehmen und eine neue Familie zu gründen. Bekomm manchmal schon blöde Kommentare zu hören, von wegen man wusste ja auf was man sich einlässt und man solle sich nicht so anstellen als "Zweitfrau". Man müsste ja kein Kind bekommen. Jeder hat das Recht auf Familie und Glück!

  8. #8
    robin78 ist offline Neuer Benutzer
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    Bei uns hat sich der Unterhalt nicht geändert, es war noch genug Spielraum für beide Kinder. Jetzt habe ich noch ein zweites Kind mit Ihm und wir haben seine Ex-Frau aufgefordert den Unterhaltstitel von 2003 zu ändern. Ich hoffe das wir jetzt keine Erhöhung zahlen müssen. Ich rate Dir nach der Geburt des Kindes bei der Familienkasse Kinderzuschlag und Wohngeld zu beantragen, bei uns wird deshalb der gezahlte Unterhalt zugerechnet und ich bekomme zumindest noch Unterstützung für meine Kinder.

  9. #9
    lissy78 ist offline Neuer Benutzer
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    Blinzeln

    Hallo..
    Herzlichen Glückwunsch zur Geburt...In zwischen hast Du sicherlich bemerkt,das wenn das Einkommen nicht für beide Mindestunterhalte reicht,prozentual von dem aufgeteilt wird was zur Verfügung steht,bis zum Selbsterhalt..wo du nicht gerechnet wirst...Leider ist es so,das ein Mann der schon mal eine Familie hatte,keinerlei Chancen hat wieder auf einen grünen Zweig zu kommen..
    Das mit der Kleidung habe ich jetzt auch mal "geflissentlich" überlesen..denn der Betrag ist im Unterhalt schon drin..
    Und das Kind was du mit deinem Partner hast,hatt auch alle Rechte dieser Welt,auch wenn es "nur" aus "Zweiter Ehe" ist!!Da sollte die "Ex"für das Neugebohrene auch mal zurück stecken,denn sie ist nun viert Rangig!!
    Mann sollte auch nicht Vergessen das nicht jede Trennung gleich ist,und die Schuld auch nicht immer bei dem Mann zu suchen ist..selbst dann nicht,wenn man da nicht Objektiv sein kann,und "Voreingenommen" ist...
    Früher gab es dafür die Schuldfrage,bei Scheidung...
    Ich kann dich verstehen,denn auch ich habe einen Mann mit "Altlassten" geheiratet,und ein Kind mit Ihm bekommen...
    Wo ich natürlich auch selber dran Schuld bin(und zu nichts gezwungen wurde) aber auch wir die "Aktuellen Frauen" haben Rechte...

    Lg Lissy28

  10. #10
    dan
    dan ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,

    bin neu hier und durch Zufall darauf gestoßen, weil ich auch exakt in der gleichen Situation bin wie SweetBee2001! Hab auch einen Mann mit "Altlasten" geheiratet und finde es aber wirklich echt unerhört, wie sich manche hier dazu äußern. Sicher hat uns dazu niemand gezwungen und wir haben es freiwillig getan, aber dennoch kann man uns sicher daraus keinen Vorwurf machen. Auch ich habe nach vielen Erkundungen erfahren müssen, dass das Kind was man gemeinsam mit seinem Mann bekommt schlechter gestellt ist, als das aus der ersten Ehe. Im Vorfeld ist es doch schon ne Frechheit, dass ein Mann der nur für ein Kind zahlen muss, automatisch in diesem Staat umdzwei Stufen vom Netto nach oben gesetzt wird, weil er ja nicht, "wie vom Staat festgelegt" für drei Personen im Durschnitt zahlen muss. Desweiteren frage ich mich wohl, wo es gerecht ist, das mann den Unterhalt gerade mal um eine Stufe "also ganze 16 Euro" nach unten setzten darf, wenn unser Kind auf die Welt kommt. Wie von einem anderen User schon erwähnt, wie soll ein Mann bei solchen Sachen wieder auf einen grünen Zweig kommen und eine neue Familie aufbauen. MIt Sicherheit bin ich auch jemand, bei dem auf jeden Fall das Wohl des Kindes im Vordergrund steht und auch der Meinung bin, das Unterhalt gezahlt werden muss. Aber irgendwie fehlen mir leider die Relationen dazu wenn ein Mann sich neu orientieren möchte!

    Lg Dan

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