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Verbaler Angriff auf oberstes Verfassungsorgan

Umfrageergebnis anzeigen: Hat Herr Westerwelle Recht, wenn er den Sozialstaat angreift?
Ja, es wird höchtse Zeit, dass das mal jemenad ausspricht! 4 33,33%
Guido Westerwelle benutzt nur das, was die SPD eingerührt hat! 1 8,33%
Herr Westerwelle handelt unmoralisch und demagogisch! 3 25,00%
Herr Westerwelle handelt gegen den Sozialsttatsgrundsatz des Art. 20 Abs. 1 Grundgesetz! 4 33,33%
Teilnehmer: 12. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #31  
Alt 09.03.2010, 12:07
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@ Sebshep - Sie haben es leider immer noch nicht kappiert, aber studiert scheint dies für etliche Zeitgenossen wohl eben so zu sein.

Bei allem Verständnis für das persönliche Drama das über Sie gekommen ist, wer sagt Ihnen eigentlich, das nicht auch ein Herr Dübel oder (und darauf kommt es sicherlich bei allem Verständnis für Ihre Belange auch an) eine andere Person im ALG II Bezug der Sie es anlassten mit einem gewissen Trotz zu reagieren (als Psychologe sollten Sie zudem soetwas kennen) nicht ähnliche Dinge erlebt hat. Es gibt Sterbefälle die nicht nur im Kollegenkreis und auf so dramatische Art und Weise stattgefunden haben wie bei Ihnen oder andere Verluste, Scheidung und Entzug der geliebten Kinder ect. oder die einfach ähnlich gewichtet von Betroffenen empfunden werden. Wer gibt Ihnen nur das Recht sich da als einzig bedauernswerter Einzelfall als der besserer Leistungsbeansprucher zu sehen?

Das ist einfach unglaublich, welchen Egoismus Sie nach 12 Semestern Studium und 20 Jahren Schuldienst an den Tag legen! Was ist mit denen wo ein Lebenspartner einfacgh nicht mehr von seiner täglichen Arbeit zurück kehrt, Verkehrsunfall, Arbeitsunfall ect. - sind solche Arbeitslosen die keinen Sinn mehr in den Dingen sehen neuerdings schlechtere Menschen wie Sie, wenn sie im Leistungsbezug stehen und die Aufnhame eines Jobs verweigern weil die Perspektive die man daraus ableitet keine Zukunft bedeutet ?

Ich habe gestern mit einigen Menschen genau über Ihre Situation (soweit bekannt) diskutiert, Betroffenheit ja - Mitleid und Verständnis für Ihre daraus resultierende Grundhaltung leider Fehlanzeige!

Eine Gegenfrage die da lautete, wieso sind Sie eigentlich im ALG II Bezug, noch nicht verbeamtet oder krank geschrieben, wie kann es sein das Sie 1 Jahr lang ALG I bezogen haben ohne etwas Neues und sei es in der Nachhilfe gefunden zu haben????

Sie lassen sich auf eine ALG II Politik ein, die Fehler bestraft und versuchen dann in diesem Gemenge Ihre Position als berechtigter heraus zustellen gegenüber nicht nur einem Herrn Dübel sondern gegenüber allen die aus welchem grund auch immer die Arbeit ablehnen ! Und kämmen alle denen man die Aussage eines Herrn Dübel unterstellt über einen Kamm!

Dübel ist Alkoholkrank, Sie geben ein Trauma vor das aus dem bedauerlichen Tod/Mord an 2 Ihnen wichtigen Menschen herrührt. Wieviele Altenpfleger/-innen haben Sie den vor diesem ereignisreichen Erlebnis bedauert denen es ebenso erging weil sie vielleicht die sterbende Nachbarin, nach jahrelanger Pflege im Heim, die sie seit Kindheit her lieb gewonnnen hatten, in Ihrem Nachtdienst verloren haben ???

Der Tod gehört mit zum Leben, er ist von vorn herein im Lebensvertrag mit aufgeführt, nur weil man diese Zeile gerne überliest, ebenso gehören sogenannte Negativerlebnisse dazu, niemand aber auch wirklich niemand ist in der Lage sein leben vorraus zu planen. Wie können dann Menschen hingehen und einem ALG II Bezieher erklären was für Ihn richtig oder falsch ist ???

Nur weil es praktiziert wird bedutet das nicht das es richtig ist, nur weil alle Schafe in die Schlucht fallen und sterben muss jedes Schaf automatisch hinterher springen!

Sie schreiben zwar von "sich nicht aufgeben" - ich unterstelle Ihnen Heuchelei! Sie halten sich für schlau und bringen eine ganz billige Nummer! - Na, wie ist diese Gefühl? Wo bitte sind Sie jetzt mehr wert wie ein Herr Dübel ? Stimmt in der Art und Weise, wie man mit etwas mehr Intelligenz andere von seinem Leid zu überzeugen weis! Dübel ist Ihnen in diesem Punkt weit unterlegen aber er ist ehrlicher wie Sie! Soviel zu Ihrer beschissenen Argumentation!

Wie gesagt bei allem was Sie an persönlichem Leid aus den Erfahrungen Ihres Lebens ableiten und zur Rechtfertigung vorbringen können, fragen Sie mal bei den caritativen Einrichtungen nach wieviele ALG II Bezieher ebenso Schicksalsschläge dafür anführen können! Sie werden sich wundern!

Trotzdem wünsche ich Ihnen gut Besserung und das ist ernsthaft gemeint!
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  #32  
Alt 09.03.2010, 14:03
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Die ganze Diskussion ist doch hirnrissig.

Fakt is nun mal eines: Arbeit ist in Deutschland zu teuer. Die Differenz zwischen dem, was Arbeitgeber für Löhne aufwenden müssen und dem, was beim Arbeitnehmer ankommt, ist zu groß. Mal ganz im Ernst: selbst wenn man die Lohn- und Einkommensteuer um 10% senken würde, wäre das ein Tropfen auf den heissen Stein. Bei einem Lohn/Einkommensteuerbetrag von 120,00 sind das gerade mal 12,00 Minderbetrag. Großes Kino! Ich bin der Meinung, das Arbeit wieder in Deutschland bezahlbar werden muss und: dass Arbeitnehmer von ihrem Verdienst auch leben können müssen. Ich war in der letzten Zeit zu einigen Bewerbungsgesprächen und was mir da an Gehalt geboten wurde, ist ne Frechheit! Unterm Strich würde ich etwa 10% weniger verdienen, als vor 25 Jahren nach meiner Gesellenprüfung bekam. Und da ist noch nicht mal der Kaufkraftverlust mit einbezogen. Solange die Sozialbeiträge nicht von allen getragen werden, wird sich nicht viel ändern. Der Punkt ist doch der: dass sich die Besserverdienenden (die solls noch geben) privat absichern, ganz gleich ob s die KV oder die Rente betrifft. Auch die Vielzahl verschiedener Krankenkassen ist totaler Schwachsinn, zu viel Geld versickert in den Wasserköpfen (gemeint sind nicht die Vorstände*lol*) , sondern in den Verwaltungen. Nach dem Beispiel der Rentenversicherung reicht eine zentrale Institution aus. Eine Art Basis-Versicherung, in die ALLE einbezahlen müssen. Wer dann eine Chefarztbehandlung und Einzelzimmer möchte, soll sich dann seine Zusatzpakete buchen- geht bei Handyverträgen ja auch*lach*. Logische Konsequenz: wenn mehr Leute einbezahlen, ist auch mehr zum verteilen da - oder gar um die Beiträge zu senken. Obwohl - war da nich was, als das Gesundheitsmodernisierungsgesetz aufkam, wurde da nicht der einen oder anderen Krankenkasse untersagt, die Beitragssätze zu senken? Wie auch immer. Es bedarf grundlegender Reformen - allerdings ist sich jede Regierung, die das konsequent angeht darüber im Klaren, dass es mit ner Wiederwahl wohl nix werden wird. Solange Politik = Interessenvertretung verschiedener Lobbies ist, passiert nix. Arbeitsplätze entstehen eben nur durch eine Steigerung der Konsumnachfrage. Wie soll der Konsum angekurbelt werden, wenn der "Kleine Mann" nix inne Tasche hat? Arbeitsplätze entstehen auch nicht dadurch, dass man dem Hotelgewerbe Geschenke macht - zumal die Mehrzahl der Jobs in dem Bereich eh auf 400€ Basis ist. Die Herren - ganz gleich wie sie heissen und wie sie eingefärbt sind, solten mal wieder den Blick nach unten wenden, zu denen, die sie gewählt haben. Sie sollten mal versuchen, einen Monat mit 359,00 klar zu kommen. Vermutlich ist ein Abendessen für die schon im gleichen Preisbereich.
Man geht die HIV er an und unterstellt denen Arbeitsunlust um denen dann noch irgendwie an s Geld zu gehen. Wenn man dieses ewige Lohndumping mal angehen würde, dass über Transferleistungen (Aufstocken, Wohngeld) indirekt mit finanziert, wäre schon vieles einfacher. Unsere holländischen Nachbarn haben vor Jahren konsequent reformiert und haben im übrigen den Mindestlohn eingeführt. Da läufts komischerweise und es gibt keinen Unterschied zwischen "normalen Angestellten" und Leih- oder Zeitarbeiter, dort gibts die Verpflichtung für die gleiche Arbeit das gleiche Geld zu bezahlen. Ein weiteres Beispiel Dänemark. Da haben die JObvermittler kleinere "Kundenkreise" und können konzentrierter sich mit deren Vermittlung beschäftigen. In Deutschland wird nur verwaltet. Wer gute Arbeit und motivierte Mitarbeiter möchte, muss auch FAIR bezahlen PUNKT. Arbeitsplätze enstehen wie schon gesagt nur dann, wenn die Wirtschaft brummt. Die brummt aber eben nur dann, wenn konsumiert wird - und das geht am besten über die Masse. Dazu muss die Masse aber auch Kohle haben. Da einfach auf den Export zu setzen ist gefährlich - hat uns die Wirtschaftskrise doch gezeigt, wo s hinführt. Tja - da sind wir bei den Banken. Schon seltsam, dass die sich aus UNSEREN Steuergeldern (ich hab bis 09/2009 Steuern bezahlt, letzten Endes zahlen wir alle -> MWST) für ihre Casino-Eskapaden haben auffangen lassen und nun von der EZB Geld für 1% beschaffen können, die Kunden aber keinerlei Kredite, geschweigedenn GÜNSTIGE Kredite bekommen.Viele Mittelständler müssen nachweisen, dass sie Geld haben, um Geld von der Bank zu bekommen. Nach dem Motto: wenn die Sonne scheint geben sie dir nen Regenschirm, beim ersten Regentropfen nehmen sie dir ihn wieder weg. Was bekomme ich, wenn ich sagen wir 10.000,00 Euro anlege? Ich schätze mal: 2,5-3,5%. Was kosten sie mich, wenn ich den Betrag als Kredit haben will (und überhaupt bekomme!) oder gar als Überziehungszins? Ich denk mal zwischen 10 und 17%. Nee nee Leute - so wird dat nix. Und so lange sich da nix ändert, so lange man da nicht klare Zeichen setzt: Guido setzen...anschallen, Kippe aus - Schauze halten.
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  #33  
Alt 09.03.2010, 14:14
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Endlich mal Eine(r) der es voll und ganz kapiert hat !

So jetzt müssen das nur noch die restlichen 82 Millionen Bundesbürger schnallen ! Eigentlich reicht ja schon die Hälfte!

Aber wetten das hier gleich wieder ein paar andere Ihren Müll dazu geben !!!

Trotzdem, es freut mich hier mal jemanden mit Verstand ansprechen zu dürfen!
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  #34  
Alt 09.03.2010, 23:55
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Ist nur das, was ich denke. Ich kann dir sagen, dass es noch sehr viel mehr Leute gibt, die so denken. Ich war bis September selbständig und hatte ein Taxiunternehmen, welches im Übrigen durch einen unfähigen Banker aus der Bahn geworfen wurde, da das Beförderungsgewerbe nicht besonders gut im Ranking da steht. Was ich eigentlich sagen will : Sobald sich bei mir die Autotür schloß, waren - ich würde mal grob 60-70% der Fahrgäste, mit denen man über dieses Thema ins Gespräch kam, der gleichen Ansicht, wie ich sie oben vertreten habe. Schon seltsam - oder? Das Problem in Deutschland: wir meckern, klagen und lamentieren - ohne unseren Arsch zu bewegen. Wir sollten uns mal unsere europäischen Nachbarn ansehen. Ich denk da an die Franzosen z.B. - DIE wissen, wie man Druck auf die Regierung ausübt. Und wenn die Fischer sich wieder mal über irgendwas aufregen und sie das Gefühl haben, dass sie nicht nicht wahgenommen werden, dann wird halt mal wieder ein Rathaus mit ner Ladung Fisch beliefert. Oder als die Spritpreise dort drastisch erhöht werden sollten. Ratz-Fatz waren da die Zufahrten zu den Raffinerien zu. Über die Studenten will ich mal gar nicht reden, denn das war nen Tacken zu hart.

Wir Deutsche sind halt noch immer die Duckmäuser, die wenig oder gar nix gegen die Obrigkeit ausrichten. Eigentlich wär nun der geeignete Zeitpunkt, wo sich alle auf die Harzies einschiessen, mal richtig aufzudrehen.

Ich denk da mal an die angestossene Debatte über öffentliche Arbeiten - Strasse kehren, im Altenheim alten Leuten vorlesen. Ich sag: Gerne - Sofort! - Wenn die Kohle passt. Soll heissen: meine Bezüge und Sachleistungen können gerne verrechnet werden - wenn der Stundenlohn passt. Denn die Gefahr die ich dort sehe ist die, dass man diese Arbeitsleistung schon bei der Kapatitätsplanung, ähnlich wie die bei den Zivis in Krankenhäusern und Altenheimen, mit einkalkuliert. Die Folge wäre, dass der eine oder andere Job bei den Städtischen Betrieben, im Altenheim oder so dann wegfällt, weil er ja durch Harzies aufgefüllt wird. Nee Nee - die Sklaverei wurde abgeschafft, Jungs....habta im Geschichtsunterrricht nich aufgepasst??? Der gute olle Bismark , der hatte schon gute Ansätze bei dem, was er da auf den Weg brachte.....und vor allem: mehr im Kopp als unser Bundeswarmduscher Guido am anderen Körperende (gut, Guido is nich für den Vorschlag verantwortlich aber egal - hauen wir auf Guido druff, macht er mit uns ja auch nich anders). Kriegen wir auch Uniformen für den Arbeitsdienst? Ist doch noch nich allzu lange her, als man versuchte, dieses Problem auf diese Weise zu lösen? Gut - damals wars ein Österreicher der die Idee dazu hatte..aber Schluss jetzt, ich schweife ab..
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  #35  
Alt 11.03.2010, 12:52
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@ sepshep - schau mal meinen Tread bei "FormiHH" und vielleicht verstehste dann warum ich so manche Fürsprache gewisser Leute hier im Forum gelegentlich nur als Hirnlos betrachte. Auf die Antwort von Mr. Bravissimo "Danielo" bin ich da mal gespannt!
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