hartz4 abgelehnt

  • Ich bin Angestellter und habe Einkommen, aber kein Vermögen. Bin geschieden seit 6 Jahren.
    Mein Sohn lebt mit mir zusammen in einer Mietwohnung.


    Es geht um meinen Sohn der hartz4 beantragt hat. Gestern kam eine Ablehnung.


    Seine Daten:


    16.05.1985 geboren, hat eine Lehre abgeschlossen und findet keine Arbeit seit ca. 1 Jahr.


    Beim Amt sollte ich Anträge mit ausfüllen mit allen Angaben über mein Einkommen,Miete usw.


    Ich frage mich, was habe ich damit zu tun wenn mein Sohn hartz4 beantragt, mich betrifft es doch nicht.
    Mein Sohn braucht die Hilfe nicht ich.


    Haben wir da was falsch gemacht mit dem Antrag?

  • Wieso bin ich Unterhaltspflichtig?


    Währe das anders wenn er unter der Brücke schlafen würde?


    Er hat eine Lehre gemacht abgeschlossen, er Ist Volljährig.


    Alle 4 Wochen hatte er einen Termin beim Arbeitsamt wo er sein Bemühen nach einem Arbeitsplatz nachweisen musste gehabt.
    Er hat ständig Bewerbungen geschrieben aber keine Zusagen bekommen.

  • Bis zum Vollendeten 25 Lebensjahr sind Eltern nun mal Unterhaltsprlichtig ihren Kindern gegenüber...


    Was sollten denn Eltern von Studenten machen deren Studium z B über diesen Termin hinaus dauert?? Sollten die ihre Kinder auch auf das Soziale Netz verweisen...


    Also wirklich - Deine Einstellung verstehe ich nicht!


    Später , falls Du mal ins Heim musst , muss Dein Sohn auch für Dich blechen wenn er kann....

  • Das verstehe ich nicht Kinder welche 24 Jahre alt sind. Eine Ausbildung (Lehre) hinter sich haben. Hinterher keinen Job auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Sie haben wärend der Ausbildung (Lehre) Sozialabgaben und Steuern gezahlt.
    Das ist was anderes als ein Student, der führt solche Abgaben nicht ab.


    Das sind erwachsene Menschen welche arbeiten können, nur keinen Arbeitsplatz bekommen!


    Hier gehts doch nicht um eine Hilfsbedürftigkeit weil sie nicht arbeiten können wegen körperliche Gebrechen weil sie alt sind.


    Diesen Menschen muß so lange geholfen werden bis sie sich selbst durch einen Job im Leben halten können.
    Dafür können doch nicht die Eltern aufkommen. Obwohl sie es ja dann irgendwie zwangsläufig tun.


    Wo verstehst du meine Einstellung nicht?

  • Da dein Sohn erst 23 ist und noch mit dir zusammen wohnt mußt du für ihn aufkommen und ich denke mal das du wohl zuviel verdienst.Etwas anderes wäre es wenn er beriets eine eigene Wohnung hätte.Wird dir nichts anderes übrigbleiben als ihn zu unterhalten bis er 25 ist oder er findet eine Arbeit.

  • das brauchst Du auch nicht zu verstehen! es ist einfach so! Du selber hast wenn Du alt bist auch gearbeitet und Abgaben gezahlt ! Und trotzdem wird Dein Sohn für DXich zahlen müssen...


    überigens : nicht jeder Student hat vorher nicht gearbeitet und keine Abgaben gezhalt...


    ich war übrigens bi sich 27 war auf meine Eltern und deren Unterhalt in Form von Wohnung ( Kostenfrei ) angewiesen...... Und teilweise auch auf sachleistungen wie Lebensmittel... was ist denn daran schlimm??


    ich finde es normal , daß Eltern für ihre Kinder da sind ( auch finanziell ) und Kinder für die Eltern...

  • Also diese Anspruchsmentalität die sich in solchen Posts zeigt kann ich einfach nicht verstehen...


    Und ich kann gut verstehen das der gesetzgeber solchen Blüten einen Riegel vorschieben musste.!!


    Warum sollten denn fremde Leute mit ihren Steuergeldern ( die vielleicht nicht so viel haben wie Du ) für Dein Kind zahlen ??? oder was meinst Du wo der Staat das Geld herbekommt für Harzt 4 ??

  • Noch mal ein schon tausendmal gegebener TiP::::: Du kannst Unterhaltsleistungen für bedürftige Angehörige (und das sind auch Kinder für die keiner Kindergeld bekommt ) von der Steuer absetzen... Unter außergewöhnliche Belastungen als Unterstützung bedürftiger Angehöriger.....Auch die Krankenkasse, die du für Deinen Sohn zahlen musst fällt darunter..... Das geht bis zur sog. Opfergrenze ... Wo die für Dich leigt musst Du selber ausrechnen..... Googele einfach mal zu dem Stichwort Opfergrenze....


    Der Staat hat das alles fein geregelt.... Siehst Du!


    Aber das weiß Du ja sicher schon alles...

  • Leatitia, ich denke du verstehst mich ein wenig falsch oder ich war nicht deutlich genug.


    Es geht mir nicht darum meinen Sohn zu unterstützen, das mache ich zu genüge und würde es auch so lange machen bis er für sich selbst sorgen kann.


    In erster Linie geht es mir hier darum das mein Sohn über die ARGE nichts, aber auch nicht mal irgendwelche Vorschläge, Beratung bekommt.
    Monatlich bekommt er Vorladungen, geht hin und erklärt was er so unternommen hat wegen einem Arbeitsplatz. Er zeigt dann mehrere Bewerbungen die laufen und welch die abgesagt wurden.
    Er ist am BALL. Die Zeit vergeht, das Jahr ist so schnell rum.


    Früher wurden doch Arbeitslose so lange unterstützt bis sie eine Arbeit gefunden haben?
    Ich war in meinem Leben nie arbeitslos, habe mich wohl deshalb um dieses Thema nicht gekümmert.


    Heute, Hartz4 halte ich für unmenschlich.


    Hätte er alleine in einer Mietwohnung gewohnt, hätte er dann jetzt Hartz4 bekommen?


  • Hätte er alleine in einer Mietwohnung gewohnt, hätte er dann jetzt Hartz4 bekommen?


    Nicht mehr.


    Zitat

    Seit der Einführung der Hartz-Gesetze sind viele anspruchsberechtigte Jugendliche aus dem Elternhaus ausgezogen. Sie haben eine eigene Bedarfsgemeinschaft gegründet und damit Anspruch auf höhere Leistungen. Diese Fehlsteuerung wird nun behoben.


    Was ändert sich für unter 25-Jährige?


    Sie werden keinen grundsätzlichen Anspruch auf eine eigene Wohnung mehr haben. Nur wer aus zwingenden Gründen auszieht, erhält eine eigene Wohnung und auch künftig 100 Prozent der Regelleistung. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn eine Ausbildung einen Umzug notwendig macht.

  • Dein Sohn hätte z.B. in eine eigene Wohnung ziehen können als er in Ausbildung war.Wenn er nun nach der Ausbildung wie bei dir jetzt keinen Job findet oder übernommen wurde dann hätte er ALG2 bekommen da nicht von ihm verlangt werden kann die Wohnung wieder aufzugeben oder von dir ihn wieder aufzunehmen.

  • Wer sich auf die Arge verlässt der ist verlassen ! Und das nicht erst seit ein paar Jahren !


    Als ich angefangen habe zu arbeiten ( nach einem Studium überigens ) hat mir auch keiner dort geholfen - sie haben mir im Gegenteil Steine in den Weg gelegt!! Wenn ich auf die gehört hätte, dann würde ich heute noch warten auf einen Arbeitsplatz ! Denn angeblich hatte die Firma für die ich noch heute arbeite keine Stellen und ich brauchte dort gar nicht nachfragen.... Hatte sie aber doch! Und das ist immerhin über zwanzig Jahre her...


    Unterstützung bekommt nur wer einen Leistungsanspruch hat. Und auch da muss man jeden auch nur irgendwie zumutbaren Job annehmen...



    Und: Du hattest ganz eindeutig nur nach finanzeiller Unterstützung gefragt, die Deinem Sohn nicht gewährt wurde ... Ich könnte deine deisbezgl Postings auch zitieren ! da war nicht von anderer Unterstützung die Rede - nur vom Geld, daß nicht gezahlt wird...


    Und das hast Du nicht verstanden..... Muss man auch nicht - es ist einfach gesetzlich so geregelt...


    An der Stelle Deines Sohnes würde ich mir einen Minijob suchen - und mich weiter bewerben! Das macht sich immer besser und zeigt den Willen was zu tun! Lücken im Lebnslauf sind ganz schlecht..


    Ich ziteiere mal: Zitat:Zitat von andy34
    Hätte er alleine in einer Mietwohnung gewohnt, hätte er dann jetzt Hartz4 bekommen?


    Dies Zitat zeigt leider eindeutig worum es Dir geht ! Um Geld - um jeden Preis - das kann man nicht anders verstehen.....

  • Ich ziteiere mal: Zitat:Zitat von andy34
    Hätte er alleine in einer Mietwohnung gewohnt, hätte er dann jetzt Hartz4 bekommen?


    Dies Zitat zeigt leider eindeutig worum es Dir geht ! Um Geld - um jeden Preis - das kann man nicht anders verstehen.....


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    Ich glaube du kannst nicht lesen, ich schrieb doch schon, das es mir nicht um das Geld geht.
    Es geht mir um nicht verstehen von Harz4, es ist unmenschlich.


    Was sollen die ganzen Rentner sagen die so viel Geld in die Gemeinschaftskasse ihr fast ganzes Leben gezahlt haben und nur so wenig monatlich zurück bekommen. Es reicht nicht um eine Pflege davon zu bezahlen.

  • Eben , das dürfen dann deren Kinder zahlen... ist doch alles super geregelt....


    Mein Lieber : es ist völlig irrelevant ob das System menschlich ist oder nciht wenn schlicht und einfach die Menschlichkeit nicht mehr bezahlbar ist...


    Die Menschen ,die arbeiten und von ihren Steuern alle die Hartz 4 bekommen, mitfinanzieren um dann selber nicht mehr über zu haben als ein hartz 4 Empfänger - würden sich über Dein Argument mti der Menschlichkeit sicher amüsieren... Auch die haben ein Recht auf Menschlichkeit ! Und darauf, daß sie ein bißchen mehr übrig hätten , denn sie arbeiten hart dafür ........


    Noch was _ Unser Sozialsystem ist eben keine Versicherung in die man einzahlt und dann einen vorher festgelegte Betrag herausbekommt , ( wie es in privaten versicherungen ist...) Nein, das baisert auf dem sog Generationenvertrag . Und der besagt, daß die heute Verdienenden die anderen finanzieren....


    Soll heißen: man bekam eben noch nie das heraus was man selber eingezahlt hat - sondern immer nur das was heute von den Beitragszahlern eingezahlt wird.


    Und das ist ein grundegender Unterschied!


    Unser Sozialsytem ist trotz vieler Abstriche in den letzten jahren immer noch eines der besten der Welt - und wem das alles nicht gefällt der kann ja immer noch auswandern...

  • Überlege doch mal woher das Geld kommt , das der Staat ( überigens keine abstrakte Größe - sondern das sind wir alle ) verteilt! Das ist nichts anderes als Steuergelder der arbeitenden Bevölkerung!


    Das kommt nicht aus irgendeinem abstrakten Topf!


    Und solange es Eltern gibt die ihre Kinder unterstützen können solange solltens diese das auch müssen.....


    Das finde ich ok.....