Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 02.05.2010 um 03:17 Uhr

Erwerbslosenzahl im April 2010 sinkt

Den neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge ist die Zahl der Arbeitslosen im April 2010 um 162.000 auf 3,4 Millionen gesunken.

Die Arbeitslosenquote nahm somit im Vergleich zum Vormonat März um 0,4 Punkte auf 8,1 Prozent ab. Vor einem Jahr betrug diese 8,6 Prozent. „Auf dem Arbeitsmarkt hat es im April einen unerwartet kräftigen Frühjahrsaufschwung gegeben“, erklärte BA-Chef Frank-Jürgen Weise zufrieden. Die Arbeitskräfte-Nachfrage habe deutlich zugelegt.

Kanzlerin Angela Merkel bezeichnete die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt als erfreulich. Die CDU-Vorsitzende gab jedoch zu Bedenken, dass es nach wie vor zu viele Langzeitarbeitslose geben würde. Für jene müssten Anreize gesetzt werden, um sie aus der Erwerbslosigkeit heraus zu führen.

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bisher 19 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Julchen am 2. Mai 2010 um 09:42 Uhr

    Frau Merkel findet es erfreulich- wie nett.

    Diese Frau und ihre Minister bringen Deutschland in die Katastrophe- und den Krieg.
    Da kratzt Hartz IV am wenigsten.

    Nun wirbt schon die Bundeswehr an Schulen!

  2. Pjatrus am 2. Mai 2010 um 12:56 Uhr

    Obwohl die Erwerbslosenzahl rückläufig ist, müssen immer mehr Menschen zur Sicherung ihres Existenzminimums auf das ALG

    Es ist keine Grundsicherung im Sinne des Grundgesetzes, weil die jeder paranoidaler Sachbearbeiter aufgrund nur eines Verdachts entziehen kann, und so die Kinder auf Verhungern verurteilen kann.

  3. Julchen am 2. Mai 2010 um 16:43 Uhr

    Im April 2010 sind 4,61 Millionen Menschen arbeitslos. Zeit zu handeln statt zu tricksen.
    **

    Tatsächliche Arbeitslosigkeit im April 2010: 4.618.569
    Offizielle Arbeitslosigkeit 3.406.344
    Nicht gezählte Arbeitslose 1.212.225

    Nicht gezählte Arbeitslose aufgeschlüsselt:
    Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: circa 350.000
    Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III): 1.472
    Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 294.760
    Berufliche Weiterbildung 216.528
    Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining): 1.350
    Aktivierung und berufliche Eingliederung (z.B. Vermittlung durch Dritte): 254.995
    Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 41.445
    Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: 3.434
    Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 48.241

    Quellen: Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland. Monatsbericht April 2010, Seite 66. Die dort aufgeführte Altersteilzeit sowie Gründungszuschüsse und sonstige geförderte Selbstständigkeit haben wir in der Tabelle nicht berücksichtigt. Die dort ebenfalls aufgeführten älteren Arbeitslosen, die gemäß § 53a Abs. 2 SGB II nicht als arbeitslos zählen, sind enthalten in der ersten Gruppe der Tabelle (Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II). Diese große Gruppe der älteren ALG II-Bezieher, die nicht als arbeitslos gelten, ist nicht im Monatsbericht ausgewiesen, sondern in einer Sonderpublikation der Bundesagentur für Arbeit: Analyse der Grundsicherung für Arbeitsuchende Januar 2010, Seite 17. Die genaue Zahl für diese Gruppe wird jeweils mit viermonatiger Verzögerung publiziert.

    http://die-linke.de/politik/themen/tatsaechliche_arbeitslosigkeit/
    hier kompletter Text.-

  4. ich am 2. Mai 2010 um 22:25 Uhr

    arbeitslos bin ich auch nicht, denn ich bekomme h4 und da ich einen 1 eujob hab und mein mann ab morgen, rechnen die uns schon nicht mehr zu den arbeitslosen, nach dem 1 eujob blüht mir das bewerbungstraining, obwohl ich bürokauffrau gelernt habe und das alles schon lange kann, ich bekomme wegen der schweren krankheit keine arbeit, soll aber zum bewerbungstraining was den staat geld kostet- rausgeschmissenes geld. mein mann war erst vor 4 wochen bei dem training, nach dem 1 eujob muss er genau da wuieder hin.
    so sind wir ja nicht arbeitslos sondern in einer sinnfreien maßnahme.

  5. Julchen am 3. Mai 2010 um 09:06 Uhr

    @ich
    was ist mit einem EU -Antrag? dann wärst Du ja raus. (Erwerbsunfähigkeitsrente)

  6. Flnny64 am 3. Mai 2010 um 10:06 Uhr

    Ich kann diese hirnlosen und selbstgefälligen Aussagen nicht mehr hören. Wie unverfroren und heuchlerisch doch, Monat für Monat, solche Aussagen getroffen werden, kann kaum noch an Perversion übertroffen werden.

    Mehr muss man eigentlich nicht mehr, zu den immer wiederkehrenden und lächerlichen Arbeitslosenzahlen sagen.

    Allerdings wäre es zu überlegen, ob es vielleicht nicht sind machen würde, wenn z.B. anerkannte Wohlfahrtsverbände, die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen, in den Medien, veröffentlichen würden und zwar auch Monat für Monat.

    Wäre bestimmt sehr lustig zu beobachten, wie Politiker und andere Schmarotzer, die von solchen manipulierten Arbeitslosenzahlen profitieren, reagieren und rotieren würden, oder?

    TOLL!

  7. ich am 3. Mai 2010 um 16:09 Uhr

    6.Julchen

    der antrag uist längst gestellt und es dauert und dauert, nach mehrfachem nachfragen sagten sie ich soll geduld hasben und ich bekomme bescheid wann ich nochmal untersucht werde.

    ja raus wäre ich mit der eu rente – das stimmt, dafür verliere ich aber den job in der töpferei, wo ich auch gern arbeite- da gehört man dazu und es macht spass.

  8. Julchen am 3. Mai 2010 um 16:31 Uhr

    Im Wahlkampf zählt der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen zu den Lieblingsthemen der Landesregierung. Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) spricht von einer „einzigartigen Bilanz“, Regierungschef Jürgen Rüttgers (CDU) von „großen Erfolgen“. Die FDP sieht dank ihrer Politik ein „Absteigerland“ binnen fünf Jahren in ein „Aufsteigerland“ verwandelt. Die offiziellen Zahlen, die die Bundesagentur für Arbeit auf Anfrage der dpa nun erstmals veröffentlicht, sprechen eine andere Sprache.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/miese-arbeitsmarkt-bilanz-ruettgers-regierung-macht-nrw-zum-absteigerland;2573202
    kompletter Text hier

  9. Pjatrus am 3. Mai 2010 um 18:46 Uhr

    7.Flnny64

    7,40 Euro pro Stunde plus aufstockenes Hartz = 7,40 Euro plus Wohngeld plus Kinderzuschlag

    Nur tauchen die letzten in der Hartz-Statistik und in der Arbeitslosenstatistik nicht auf.

    Jeder Hartz-Aufstocker wird von der Arge aufgefordert in Wohngeld plus Kinderzuschlag umzusteigen, um die Statistik zu beschönigen

  10. Julchen am 4. Mai 2010 um 10:16 Uhr

    @ ich
    wenn Du EU Rente bekommst, dann gilt die erstmal für jeweils 2 Jahre.
    Einen Job der Dir „Spass“ macht, kannst Du immer noch suchen. Du musst Dich entscheiden was Du willst- und nicht dauernd klagen.

    Entweder Hartz IV oder Rente- oder das Glück, dass Dein Mann eine gute Arbeit findet- ich weiss ja nicht, was er gelernt hat. Jedenfalls sollte man „schriftlich“ nachfragen!

  11. ich am 4. Mai 2010 um 19:08 Uhr

    @julchen, der antrag ist wie gesagt lange gestellt u natürlich werde ich sobald ich es muss den job aufgeben. das hat nichts mit klagen zu tun, ich habe eher angstvor dem dauernden zu hause sein und keine aufgabe außerhalb des haushalts zu haben.

    das mit dem schriftlichen nachfragen ist eine super idee, dann müssen sie mir mal eine ordentliche antwort geben, warum der antrag so lang dauert.

    hätt ich selbst drauf kommen können, aber da habe ich nicht dran gedacht.

  12. Julchen am 4. Mai 2010 um 20:09 Uhr

    Arbeitsrecht: 6 Euro Stundenlohn sind sittenwidrig

    (04.05.2010) Das Arbeitsgericht Leipzig gab einer gelernten Fachverkäuferin Recht: Sechs Euro brutto in der Stunde sind sittenwidrig, zumal wenn die Klägerin den Laden fast allein führt. Im konkreten Fall hatte eine Frau geklagt, die auf einem Wäschemarkt arbeitet. Dafür erhielt sie einen sehr geringen Lohn: Für 30 Wochenarbeitsstunden im Monat genau 780 Euro brutto. Die Klägerin ist mit zahlreichen Aufgaben beschäftigt: So ist sie für die Warenannahme, Kundenbetreuung und sogar für die Abrechnung zuständig. Nach allen Abzüge wie Krankenkasse, Steuern und Miete kann man davon wohl kaum leben.

    […]

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/arbeitsrecht-6-euro-stundenlohn-sind-sittenwidrig-6123.php
    Quellennachweis.

  13. Julchen am 4. Mai 2010 um 21:12 Uhr

    @ich
    wenn man zu Hause ist, hat man ja in aller Regel erstmal die Kinder und den Haushalt-
    ferner kann man immer und jederzeit etwas dazulernen. Du kannst in Ruhe nach einem kleinen Job suchen. Also mir ist es in meinem ganzen Leben nicht 1 Minute „langweilig“ gewesen, ich stehe nach wie vor sehr früh auf und der Tag hat gar nicht genug Stunden für das, was ich alles mache. Auch Haushalt kann Spass machen, wenn man ihn sich produktiv einteilt. Du kannst ebenso eigene Lebensmittel herstellen, die a) schmackhafter sind und b) preiswerter. Es gibt so vieles………..

    Ich nehme ja an, dass Du mit Deinem Mann eine Bedarfsgemeinschaft bist- und auch die EU-Rente wird angerechnet. Also ganz raus aus dem System bist Du dann nicht.

    Anfragen sollten immer schriftlich geschehen, das ist doch klar- falls man einen Anwalt konsultieren muss, sonst hat der ja nicht ausser einer „Erzählung“ und damit kann man keine Klage aufbauen. ( falls nötig )

  14. ich am 5. Mai 2010 um 15:43 Uhr

    klar mache ich den haushalt und weiß gut damit umzugehen und was arbeit mit kindern heißt weiß ich, ich habe immerhin zwei schwerbehinderte kinder für die ich immer da bin, aber nur zu hause ist nicht alles im leben.übrigens wird bei uns frisch gekocht, wir haben einen garten mit obst u gemüse. ich bin mutter und hausfrau, aber das verpflichtet mich nicht den ganzen tag nur zu hause zu arbeiten, ich brauche als gegenpart dies kreativen arbeiten.

  15. MartinaBC am 5. Mai 2010 um 17:46 Uhr

    Weniger Arbeitslose, haha, wer´s glaubt wird selig…

    Wir haben insgesamt 8-10 Millionen Menschen in der BRD, die ganz oder teilweise von Hartz IV leben, darunter um die 6 Millionen Arbeit Suchende (bei 900.000 freien Stellen), denn auch HEs (Hilfeempfänger),die von Dritten (Vermittlungsstellen etc.) betreut werden, rechnet man aus der Statistik heraus.

    Aber Am Sonntag sind ja Wahlen in NRWm, da muss unsere Regierung nochmal schönlügen (oder heißt es „schön lügen“ mit der neuen Rechtschreibung?)…haha.

  16. Julchen am 5. Mai 2010 um 20:07 Uhr

    Der Rüttgers ist sich jedenfalls ziemlich sicher, dass er wiedergewählt wird.

    Unsere Stimmen sind schon weg per Briefwahl und Sonntag ist ja Muttertag- da hoffe ich, dass ich endlich mal zum Muttertag das kriege- was ich mir wünsche. *LOL*

    @ Martina- die neue Rechtschreibung umgehe ich, so gut es geht. So neu ist sie ja nun nicht mehr. Aber ich weigere mich ein Wort mit 3 f zu schreiben. Also da hätt ich schon Probleme, wenn ich morgen als Schreibkraft anffangen müsste. Nur das Doppel „s“ hab ich wohl instinktiv übernommen. Glaub es heisst “ schön lügen. „Die Realität schön lügen“

    ……oder so ;-))

  17. jan am 6. Mai 2010 um 00:03 Uhr

    @MartinaBC „Wir haben insgesamt 8-10 Millionen Menschen in der BRD“
    und warum bewegen die 8 bis 10 Millonen Arbeitslose Menschen nicht um gegen Ihre negativen Situation zu demonstrieren und mit sich alles machen lassen!!???

  18. Jolena am 6. Mai 2010 um 00:56 Uhr

    Die Arbeitslosenzahlen erholen sich in jedem Frühjahr und im Herbst schnellen sie wieder hoch. Wie schön, daß sich die Politiker an so etwas erfreuen können, grrr. Den Betroffenen in den Saisonberufen ist damit jedoch nicht geholfen.
    Daß sich auch alterstechnisch Einiges tut, wird auch nicht berüdksichtigt. Viele sind in Altersteilzeit oder Frühverrentet mit ordentlich Abzügen. Da immer weniger Kinder geboren werden – mittlerweile sterben im Jahr mehr Leute – wird natürlich auch an der Lehrstellenstatistik gemauschelt. Wenn weniger Schulabgägner da sind, braucht man natürlich auch weniger Lehrstellen. Wenn dann noch immer weniger Jugendliche ausbildungsfähig sind… Gute Nacht Deuschland! Aber am Bildungssystem wird gespart wo’s nur geht. Die Klassen zu groß, die Lehrer am Rande des „Burn out“ weil sie eher als Sozialarbeiter statt als Lehrer gefordert sind, denn die Gewalt an staatlichen Schulen nimmt definitv zu.
    Wie wärs denn, wenn die Politiker bei ihren Diäten den Daumenschrauben ansetzen und die jährlichen Ausgaben und Schulden reduzieren. Viele Berufe und Positionen sind überbezahlt. Andere haben im Gegenzug mächtig zu Rudern um über die Runden zu kommen.
    Meiner Meinung nach sollte es nicht nur einen Mindestlohn sondern auch einen Maximallohn geben.

  19. adele am 6. Mai 2010 um 15:19 Uhr

    Hallo Herr Weise,
    Sie haben in den letzten 4 Monaten diverse Komentare bezüglich Ihrer Arbeitslosenstatistik von sich gegeben, dass es nicht mehr hinnehmbar ist, wie Sie die Bevölkerung belügen und betrügen.
    Auch Frau Merkel redet schon seit Jahr und Tag davon, dass Anreize zur Beendigung der Erwerbslosigkeit geschaffen werden müssen. Aber die Frau redet immer so vor irgend welchen Wahlen. Sie selbst und ihre entsprechenden Ministerien sind nicht gewillt und auch nicht in der Lage eine weitreichende Beschäftigungsinitiative anzustoßen und sie am laufen zu halten.
    Frau Merkel wirft immer nur anderen maroden Ländern unsere Steuergelder hinterher (Griechenland u.a.), statt dafür zu sorgen, dass wir selbst mit unseren Geldern unsere eigene Bevölkerung am Wirtschaftsleben und damit am Konsum teilhanen lassen.
    Sie sollte mal zwei Situationen in die Waagschale werfen:
    1.Unterstützung für fremde Länder auf Kosten der eigenen Bevölkerung , in dem sie billigend in Kauf nimmt, dass es bald zum Generalstreik kommt… oder
    2.das aufgetriebe Geld nutzbringend in die heimische Arbeitsplatzbeschaffung zu investieren mit der Gewissheit, dass die erwirtschafteten Umsätze und Gewerbeeinnahmen in den hiesigen Wirtschaftskreislauf zurückfliesen.
    Gelder, die ins Ausland fließen (25 Milliarden und mehr) sind wie jede Entwicklungshilfe auf nimmerwiedersehen verloren.
    Wenn Frau Merkel uns glaubhaft machen will, dass die Schuldnerländer ihre Kredite jemals wieder zurückzahlen können/werden, dann macht Sie Europapolitik ohne Vestand und Rücksicht auf die eigene Bevölkerung.

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