Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 04.04.2010 um 23:54 Uhr

Erwerbslosenzahlen: BA-Vizechef optimistisch

Heinrich Alt, Mitglied des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit (BA), ist angesichts positiver Prognosen des BA-eigenen Instituts für Arbeits- und Berufsforschung (IAB) guter Stimmung.

„Wenn sich diese Entwicklung nicht nur in den Prognosen, sondern auch tatsächlich so fortsetzt, sind wir bei der Wirtschaftskrise mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte er der Nachrichtenagentur ddp.

Laut Alt rechne das IAB mit durchschnittlich 3,5 Millionen Erwerbslosen im laufenden Jahr 2010. Zwar gebe zwar noch Unwägbarkeiten wie den Schuldenberg oder auch außenwirtschaftliche Unsicherheiten wie etwa Griechenland. „Aber die Weltwirtschaft hat wieder Fahrt aufgenommen, die Bundesrepublik ist dabei, und der
Arbeitsmarkt profitiert auch davon“, findet der BA-Vorstand.

Nach Worten des studierten Politiwissenschaftlers hätten Experten noch vor elf Monaten mit 4,7 Millionen Arbeitslosen gerechnet.

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bisher 26 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Grufty am 5. April 2010 um 11:00 Uhr

    Der Herr Alt, er würde wohl sehr alt aussehen, wenn die richtigen Zahlen veröffentlicht werden.
    Das wäre doch mal was für die Linken eine Anfrage an die Regierung zustellen wie hoch die wirklichen Zahlen sind.
    Die Statistik ist doch von vorne bis hinten gefälscht.

  2. Julchen am 5. April 2010 um 11:06 Uhr

    Herr Alt redet sich die Dinge auch gerne schön.

    „Das ist kein Sozialstaat mehr“
    Armut beschränkt sich nicht mehr auf Alte, Arbeitslose und Ausländer. Christoph Butterwegge über die Westerwelle-Debatte, verschwiegene Armut und politische Show­veranstaltungen

    Christoph Butterwegge: Dass relative Armut in einem so wohlhabenden Land wie der Bundesrepublik so stark verbreitet ist. Bei uns gibt es auf der einen Seite wachsenden Reichtum und auf der anderen Seite enorme soziale Probleme. Ich sehe darin die große Gefahr des Auseinanderfallens der Gesellschaft – vor allem wenn die Polarisierung im Zuge einer größeren Wirtschaftskrise noch zunimmt.

    Vor sozialer Spaltung wird schon seit Jahrzehnten gewarnt. Ist „Auseinanderfallen“ nicht ein zu großes Wort?

    Nein, denn die Situation hat sich grundlegend verändert. Armut beschränkt sich nicht mehr auf die klassischen A-Gruppen: Alte, Arbeitslose und Ausländer (Migranten). Heute dringt sie verstärkt in die Mitte der Gesellschaft vor, wie man beispielsweise an den Auswirkungen sieht, die der breite Niedriglohnsektor hat, den es früher hierzulande so nicht gab. Armut erfasst aber nicht bloß immer mehr Bevölkerungsschichten, sondern zerstört auch die sozialpolitische Kultur unseres Landes. Hartz IV wirkt ja nicht nur deprimierend für diejenigen, die davon betroffen sind, sondern macht auch jenen Angst, die fürchten, arbeitslos zu werden und nach kurzer Zeit auf das Sozialhilfeniveau abzusinken. Im Übrigen ist die Spaltung real: Die einen haben genug Geld und können sich auf einem Wohlfahrtsmarkt soziale Sicherheit kaufen. Die anderen haben keines und sind immer öfter auf die Privatwohltätigkeit angewiesen – etwa auf Lebensmittelspenden der „Tafeln“. Das hat aber mit dem Sozialstaat, wie man ihn bisher kannte, nichts mehr zu tun.

    http://www.freitag.de/politik/1013-das-ist-kein-sozialstaat-mehr-interview-butterwege

  3. Pjatrus am 5. April 2010 um 12:32 Uhr

    BA optimistisch, weil Unmengen in die Schulungen gejagt werden, um Statistik zu beschönigen

  4. Hoffnung am 6. April 2010 um 09:56 Uhr

    Diese Regierung will uns wohl für blöd verkaufen. Der Bailout für Griechenland ist so gut wie unter Fach, obwohl nichteinmal geklärt ist, wie dies finanziert werden soll, jetzt kommt noch Spanien mit seinen Drohende Immobiliendarlehn! Jeder der den Film „let´s make money“ gesehen hat weiß, dass ende der Fahnenstange ist! Jetzt werden die PIIGS Staaten nacheinander hoch gehen.
    Man sollte immer beachten, dass es nur um Umverteilung von Unten nach Oben dreht.
    Tolle Vortrage haben unter anderen Andreas Popp und Andreas Claus gehalten.
    Wenn ich da an die 14 bestellten Gelddruckmaschinen denke welche letztes Jahr im November seitens unseren Regierung bestellt worden sind…
    Auch sollte jeden klar sein, dass die BRD keinen Völkerechtlichen Status besitzt:
    http://www.der-runde-tisch-berlin.info/uebersicht.htm

  5. Werner am 6. April 2010 um 10:28 Uhr

    Na klar steigen die Arbeitslosenzahlen nicht ,man ist ja nur noch
    ein Jahr Arbeitslos danach Langzeitarbeitslose ( H4).Einer wird
    A-los einer Hartz 4 so bleibt die Zahl immer gleich.Schulungen
    und ein Eurojobs mal noch abgezogen da sinkt sogar die A-los zahl.
    Die müssen aber das Volk beruhigen besonders vor der Wahl in NRW.
    Ist ja auch schön ruhig um Ww geworden.

    Wir sind viele.

  6. MartinaBC am 6. April 2010 um 14:56 Uhr

    So isses, Julchen, Pjatrus und Grufty, ich stimme euch voll zu.

    Alle, die Ein-Euro-Jobs machen, in Trainings sind, durch Dritte vermittelt werden oder wie ich in die Zwangsverrentung gedrückt werden, fallen weg aus der Statistik. Die Herren Politiker sind wohl optimistisch, dass die Jobcenter noch mehr Leute unter Drohungen und Druck in solche „Statistik-Schönung-Sachen“ reinkriegen.

    Tatsächlich haben wir an die 10 Millionen Menschen, die ganz oder als Aufstocker von ALG leben.

    „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“.

  7. Pjatrus am 6. April 2010 um 16:50 Uhr

    4.Hoffnung

    und die ersten sind dann die Deutschen mit riiiesiger Staatsverschuldung, die dann noch größer durch Geschenke an Spanien, Griechenland und Obama wird…

    Vielleicht ist das rechste Land der Welt nur imaginär reich – durch riesige Schuldenblase die einmal Platzt wie Sozialismus?

  8. Pjatrus am 6. April 2010 um 16:54 Uhr

    „Wenn ich da an die 14 bestellten Gelddruckmaschinen denke welche letztes Jahr “

    das ist der von Moskau vor 20 Jahren beschrittene Weg, um die Schulden auf alle Millionen Bürger abzuwälzen – Inflation… sogar die Druckmaschinen wurde damals extra bestellt.

    da verbrennt das Geld in Beutel sowie auf den Konten, aber eins bleibt, die Sachwerte – und die gehören schon jetzt nicht der Bevölkerung…

    die NRW Linke ist dabei gar nicht so falsch mit der Verstaatlichung der Banken…

  9. Sieglinde am 6. April 2010 um 17:54 Uhr

    „mit der Verstaatlichung der Banken“
    <– würde zur BRD passen: Profite privatisieren, Schulden verstaatlichen. Die Krise kommt noch…

  10. Globetrotter am 6. April 2010 um 22:48 Uhr

    Herr Alt redet nicht nur die Dinge gerne schön, er verdreht sogar gelegentlich die Wahrheit. Die Wirtschaftswoche berichtet, Alt hätte u.a. gesagt, die ARGE-Mitarbeiter könnte mehr Mitarbeiter vermitteln, wenn sie nicht mit dem Ausrechnen der Heizkosten-Erstattung beschäftigt wären. Dabei bearbeiten die Vermittler keine Leistungsanträge, das machen nur Vertrauenspersonen der Leistungsabteilung. Man hat den Eindruck, der Mann will sich seine Argumente zurechtlügen, wenn es ihm in den Kram passt.

  11. Julchen am 7. April 2010 um 11:16 Uhr

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Thüringen sieht die tatsächliche Arbeitslosenquote im Altenburger Land bei mindestens 19,6 Prozent. Er spricht von Schönrechnerei bei der Zählung von Erwerbslosen. Die Arbeitsagentur hatte vorige Woche für Monat März eine Quote von 15,5 Prozent gemeldet.

    http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Arbeitslosenquote-im-Altenburger-Land-hoeher-1014154821

    das wird dann bei den anders Bundesländern genauso sein- also kann man getrost hoch rechnen- und es werden noch mehr werden.

  12. MartinaBC am 7. April 2010 um 17:15 Uhr

    Pjatrus, welches Land ist überhaupt noch reich? Selbst Dubai soll vorübergehend zahlungsunfähig gewesen sein. Dank unserer Politiker und Banker leben wir alle doch nur noch auf Pump….

  13. Pjatrus am 7. April 2010 um 18:32 Uhr

    12.MartinaBC

    die Sachwerte werde aber immer weiter nach oben verteilt

    Für die Armen – Staatsschulden, für die Reichen – Villas

  14. Julchen am 7. April 2010 um 18:56 Uhr

    Deutschland ist immer noch ein reiches Land. Es ist nur so, dass unsere Armut gewollt ist und die Elite zusammenhält, statt die Arbeitslosengeld 1 und 2 Empfänger es tun, ebenso die Berufstätigen.

    Ich gönne jedem, der Geld hat oder Reich ist sein Eigentum, oder wer sich was erschaffen hat. Dennoch sage ich, es kann nicht angehen- dass Menschen mit einer Lebensleistung in die Not getrieben werden- und das auf verbrecherische Weise wie mit Hartz IV.

    Ich habe für meine Arbeitslosenversicherung bezahlt und dann wird einfach das Recht gebeugt und man schafft es ab.

    Aus diesem Grund bekommt der Staat von mir auch nichts mehr freiwillig.
    Die staatlichen „Diener“ verdienen ein gutes Geld mit uns !! oder durch uns- und andere auch.
    Dass sollte reichen, wenn man mal überlegt, wieviele Menschen an ALG II an der „Arbeit“ sitzen.

    Liebe Martina, Dubai ist auch Pleite. Alles nur Schein.
    Ich habe eine schöne Präsentation übrigens von Dubai- die schick ich Dir per mail. :-))

  15. Pjatrus am 7. April 2010 um 20:55 Uhr

    14.Julchen

    wie kannst Du denn so was behaupten?

    „Der durchschnittliche Deutsche hat sein Vermögen zwischen 2002 und 2007 praktisch nicht steigern können, gerade einmal von 15.000 auf 15.288 Euro.“

    Es ist bitterarm…

    „Anders war dies bei den oberen zehn Prozent mit einem Vermögen von mindestens 222.295 Euro, die um 6,6 Prozent zulegen konnten. Und richtig gewonnen hat in dieser Zeit das eine Prozent an der Spitze, mit Vermögen ab 817.181 Euro netto. Sie haben in fünf Jahren zehn Prozent dazugewonnen. Das heißt, dass dieser sehr kleine Teil der Bevölkerung, der nahezu ein Viertel des gesamten Vermögens in Händen hält, fast 150 Milliarden dazugewonnen hat. “

    Und das heisst reich… also wirklich reich ist nicht Deutschland, sondern nur 10 Prozent von den Deutschen…

    „Schließlich hat die staatliche Rettung der Banken vor allem ihr Geld gesichert.“

    In Rahmen der Finanzkrise hat Merkel mit den Ressourcen aller Deutschen die Geldanlagen von 10 Prozent gesichert… ist offensichtlich nicht proportional…

    Die Armen haben wieder Zeche den Reichen bezahlt… und wie heisst es weiter? „Die Eliten haben sich radikalisiert“

    Dürfen denn die 10 Prozent Volksmissbraucher noch „Elite“ heissen? Dürfen die noch gegen die Mehrheit der Bevölkerung hetzen? Gibt es noch mehr blöde Schafen, die glauben, die gehören zu den Anhängern von CDUFDPSPDGrüne?

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-04/hartz-IV-eliten?page=2

  16. Julchen am 8. April 2010 um 10:06 Uhr

    Pjatrus,
    ja die vielen schönen Zahlen, die findet man überall.

    In Deutschland selbst ist genügend Geld und es wird nach oben weiter verteilt.
    Ich lebe in einer sehr reichen Gegend, da kann man auch sehen, was an Geld verballert wird. Es werden Firmenimperien gebaut- ja wozu, wenn angelb. kein Geld da ist?

    Die Armen haben immer schon die Zeche bezahlt, in allen Ländern. Nur dieses Mal kommen wir gegen die Reichen nicht an. Die Finanzkrise wird weiter schön aufgeputscht und die Millionen und Milliarden fliessen in Projekte, von denen wir nicht mal was wissen. die Boni fliessen bei den Bankern und Managern weiter und die Regierung verballert auch genügend Geld, da können die noch so viel Statistiken bekannt werden. Wenn ich nur schon die Gelder der Bundestagsabgeordneten nehme und die, die in der EU ihre „Arbeit“ machen. Sie kassieren einfach ab. Es gäbe viele solcher Beispiele, wo dass Geld ist- und wo es verteilt wird. Auch in Berlin und Hamburg.

    Die Kommunen klagen ( manche zu Recht, in den armen Gegenden ) aber die meisten haben auch noch genügend Geld, aber dass wird dann in die Vereinsmeierei gesteckt und unter den „Stadträten“ verteilt. Es werden Gelder verschleudert, nur damit im nächsten Jahr der „Etat“ wieder gleich hoch ist.

    Koprrupition und Lug und Betrug. Und die armen Leute baden es aus.

    Geld ansich ist genügend da, aber eben nur für die- die es verballern.

    Auch die vielen Millionen, die die Bundesagentur und die ARGEn verschleudern- alles zusammengerechnet… ich hab noch Links zu Geldern, die setz ich noch ein, ich muss sie erst zusammenstellen und im Moment fehlt mir die Zeit.

    Wir werden jedenfalls bewusst hungrig gehalten und klein- damit wir nicht aufbegehren, aber auf Dauer wird dass nicht gehen. Im Moment ist es nur ruhig wegen der NRW Wahl, wart mal ab, was danach kommt-!

  17. Julchen am 8. April 2010 um 11:23 Uhr

    Hier hab ich einen älteren Artikel @Pjatrus- komisch dass man dann nie wieder etwas davon hört. ( Mit clip )

    http://www.taz.de/1/politik/alle-unerhoert-videos/artikel/1/unsoziales-deutschland/

    „Unsoziales Deutschland“

    Die reichsten 10 Prozent der Deutschen besitzen 60 Prozent des Vermögens. „Ich bin reich“, sagt Dieter Lehmkuhl und fordert eine Vermögensabgabe – für eine „gedeihlichere Entwicklung“ des Landes.
    **
    http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sw&dig=2009%2F09%2F21%2Fa0008&cHash=b30f12dcec

    Wär doch was !

  18. MartinaBC am 8. April 2010 um 17:56 Uhr

    Julchen hat schon Recht, denn es gibt extrem Reiche in unserem Land. Auch die politische Klasse in Deutschland hat üppige Diäten und oft noch Nebeneinkommen durch weitere Ämter, z. B. im Europaparlament.

    Damit soll nicht bestritten werden, dass es in Deutschland auch sehr viel Armut gibt, vor allem Kinderarmut. Es gibt bei uns Mangelernährung und Unterernährung, und die Armutskrankheiten wie TBC und Schwindsucht nehmen wieder zu.

    Verglichen mit anderen Ländern sind wir natürlich reicher (vergleicht mal mit Bangladesh, wo KIK übrigens Näherinnen ausbeutet, mit Peru, wo Nestle und Faber Castell Menschen hungern lassen und ausbeuten, mit der Osttürkei, wo Bekleidungsfirmen aus Deutschland Menschen ausbeuten etc. etc.

    Die selbe oberes und reiche Klasse, die in Deutschland für Armut sorgt, sorgt auch in den armen Ländern für Elend: Politiker, Unternehmer, multinationale Konzerne und Firmen.

    Wann wehren wir uns??!

  19. Julchen am 9. April 2010 um 10:08 Uhr

    „Die Kleidungspauschale für einen 13-jährigen Jugendlichen beträgt bei Hartz IV 21 Euro im Monat, also 242 Euro im Jahr“, sagt Schneider. Davon müsse alles bezahlt werden – Turnschuhe, Hosen, Pullover, T-Shirts, Unterwäsche.

    „Sicher würden gerade Alleinerziehende ihren Kindern gerne bessere und teurere Klamotten kaufen“, sagt Schneider. „Doch sie können einfach nicht.“

    Doch natürlich kaufen nicht nur Hartz-IV-Empfänger bei Discountern ein. Burckhardt hat deshalb vor allem die Näherinnen in Bangladesch im Blick. „Ein paar Cent mehr tun den Kunden nicht weh. Aber dann würde kein Blut mehr an der Kleidung kleben.“

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,687968,00.html

    nicht nur KIK, auch Lidl und andere.

  20. MartinaBC am 9. April 2010 um 16:25 Uhr

    Ich werde bei Kik nicht mehr kaufen, und bei Lidl kaufe ich eh nur Obst und Aufschnitt.

    Martina (die jetzt zwangsverrentet werden soll und somit ihre eh bescheidene Rente aubrauchen muss, nachdem das Jobcenter sie immer wieder arbeitsunfähig gemacht hat…)

  21. Julchen am 9. April 2010 um 19:28 Uhr

    Ich hab noch nie was bei KIK gekauft.

    Ich kaufe auch schon seit Jahren nicht mehr bei

    Schlecker
    Lidl
    Aldi ( nur selten )

    Meine Badartikel nur bei dm-
    weil der Chef, Prof.Goetz Werner sich fürs BGE einsetzt
    http://www.unternimm-die-zukunft.de/

    Jo- sonst fällt mir nichts ein. Meine Knöderln mach ich selber und wenn ich mal was Kartoffeln brauche oder so, dann geh ich zum Bauern. Da kann ich auch eine „Handvoll'“ kaufen statt abgepacktes.

    Martina- wieso sollst Du denn Zwangsverrentet werden? Wollen die Dich in die EU-Rente bringen? Das ist eine Sauerei dieses Hartz IV- da frag ich mich, was sie als nächstes machen. Wahrscheinlich wird man dann mit 60 abgeknallt, dann haben sie das Heim gespart später. Dann hätt ich ja noch 3 Jahre.

    Versuch Dich doch dagegen zu wehren. Wenn Du in EU Rente kommst, dann bekommst Du auch keinen Heizkostenzuschuss mehr- so hab ich mir dass sagen lassen. Aber Du bist ja eine Schlaue- und ich hoffe, Du kriegst da irgendwie Unterstützung.

    Ich drück Dich mal hier- einfach so. :-))

  22. Julchen am 9. April 2010 um 19:51 Uhr

    Ungewöhnliche Absage einer Bewerbung: Eine 40 Jährige Frau bewarb sich auf eine Stelle als Buchhalterin. Doch leider erhielt sie per Post ihre Bewerbungsunterlagen nebst Anschreiben zurück. Das Anschreiben der Ablehnung war ganz normal verfasst, man entschuldigte sich für die Absage und wünschte noch viel Glück bei der weiteren Suche einer Arbeitsstelle. Doch die gebürtige Ostdeutsche fand noch einen seltsamen Vermerk auf ihrem Lebenslauf: „(-) Ossi“. Anscheinend ein interner Vermerk für einen Ablehnungsgrund. Doch für die Bewerberin ist dieser Vermerk diskriminierent: Sie schließt aus dem Vermerk mit dem Minus Zeichen, dass der Grund für die Ablehnung die Herkunft aus Ostdeutschland ist.

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/arbeitsmarkt-bewerbung-abgelehnt-weil-ossi-9883.php

    Und was meint Herr Alt dazu, wie optimistisch so was ist?

  23. wühlmaus am 10. April 2010 um 20:38 Uhr

    Ja, ich kaufe bei KiK. Nicht mit gutem Gewissen. Aber wenn das liebe Kind in einer Woche!! 2Paar Jeans erledigt (und das Knie gleich mit), was bleibt mir anders übrig, wenn ich Second-Hand so schmale wie das Kind braucht nicht kriege? Bei KiK ist übrigens auch die Luft besonders schlecht. Ich weiß nicht, womit die die Klamotten behandeln – ich brauch´dort immer mein Asthma- Spray.

  24. Julchen am 11. April 2010 um 16:51 Uhr

    Ich war einmal in einem KIK drin, weil die auch so andere Sachen haben als Klamotten.
    Hab da ein Gardinending vor ein paar Jahren gekauft.
    Ansonsten hab ich für mich Kleidung bis an mein seliges Ende- nur Schuhe, da hapert es.
    Und Jeans- da hier aber kein KIK ist, würde ich in dem Fall woanders suchen, wo es preiswert ist. Aber daheim brauch ich nicht viel und wenn ich rausgeh- dann ja zu Terminen, da zieh ich meine guten Sachen an.

    Also Wühlmaus, wenn man Kinder hat und in dieser Lage ist, dann ist einem das ziemlich egal, wo es herkommt. Man denkt als erstes an die Knete. Lidl und Aldi haben auch oft Sachen wo keiner weiss, wo es herkommt.

    Ich war nicht in der Lage als meine Jungs klein waren, aber ich kann es nachvollziehen.
    Harte Zeiten hatte ich auch mehrfach im Leben, aber da konnte man noch Arbeit finden und sie wurde anständig bezahlt.

    Der „Geruch“ in dem Laden, da kann ich mich auch erinnern. Ich gehe ohnehin nicht gerne einkaufen und schon gar nicht in so Kaufhäuser.

  25. Julchen am 11. April 2010 um 18:14 Uhr

    Und weil es die Journalisten langsam leid sind, täglich über die Inkompetenz der schwarz-gelben Regierung zu lästern, sagt die Bild-Zeitung: »Danke, Angela Merkel!« Sämtliche Zeitungen gönnen sich einen hämischen Blick auf die europäischen Nachbarländer, da gibt es kein »German Jobwunder«, sondern hohe Arbeitslosigkeit. Schadenfreude ist schließlich die schönste aller Freuden. Bei Frank-Jürgen Weise ist von Freudentaumel allerdings eher wenig zu spüren. Der Chef der BA kennt die Statistik, und das ist sein Handicap. Bei der Präsentation hat er nicht nur darauf hingewiesen, dass viele Erwerbslose mit einer neuen Zählmethode der Behörde gar nicht erfasst wurden, sondern auch darauf, dass die tollen neuen Jobs überwiegend befristet sind und zum Niedriglohnsektor gehören.

    http://jungle-world.com/artikel/2010/14/40698.html

    kompletter Artikel.

  26. MartinaBC am 13. April 2010 um 11:30 Uhr

    Wühlmaus, das ist leider unser aller Dilemma – teure Kleidung können Arbeit Suchende und viele Berufstätige mit zu geringem Lohn sich nicht mehr leisten. Und das zwingt uns oft, in Läden wie KIK einkaufen zu müssen. Ich kann dich daher gut verstehen.

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