In NRW müssen die Unis weniger Geld aus den Studiengebühren abführen

Finanziell gute Nachrichten im Bildungsbereich gibt es zwar relativ selten, aber auch sie kommen mitunter vor. Das Land NRW hat mit Wirkung zum Sommersemester 2008 die Abführungsquote der Universitäten von vormals 18% auf 14% der eingenommenen Studiengebühren gesenkt. Mit dieser Entscheidung sorgt die Landesregierung dafür, dass den Universitäten ab sofort mehr Geld zur Verfügung steht, um die Lehre und die Forschung entsprechend zu verbessern.

Die Abführungsquote wurde vom Land NRW zusammen mit den Studiengebühren eingeführt, da das Geld, was die Universitäten durch diese Quote zahlen, für den sogenannten Ausfallfonds genutzt wird, der die BAföG-Darlehen der Studenten tilgt, die aufgrund einer zu schlechten Einkommenssituation keine volle Tilgung leisten müssen. Nach den Worten von Innovationsminister Andreas Pinkwart sei diese Entwicklung äußerst erfreulich und es bleibe abzuwarten, ob sich dieser Trend fortsetze, da man auf keinen Fall eine Unterfinanzierung des Ausfallfonds vertreten könne.

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