Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 01.06.2016 um 15:15 Uhr

Jeder siebte unter Fünfzehnjährige lebt in Hartz IV Bedarfsgemeinschaft

Aus einer auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) beruhenden Daten-Auswertung der Linken-Politikerin Sabine Zimmermann geht hervor, dass im vergangenen Jahr 2015 rund 1,54 Millionen unter Fünfzehnjährige in Hartz IV Bedarfsgemeinschaften lebten.

Somit wächst deutschlandweit mittlerweile jeder siebte junge Mensch in relativer Armut auf. Nach Überzeugung Zimmermanns würde sich in der enormen Anzahl der ALG II Bezieher mit Kindern die in vielen Regionen immer noch angespannte Arbeitsmarktlage mit viel zu wenigen Jobs und die Niedriglöhne widerspiegeln. Die Bundestagsabgeordnete plädiert daher für eine Anhebung des ALG II Regelsatzes für Kinder.

Bei einer genaueren Betrachtung der Daten trat insbesondere ein Ost-West-Gefälle zutage. Während in den alten Bundesländern „nur“ 13 Prozent der unter Fünfzehnjährigen von staatlichen Transferzahlungen abhängig waren, lag jener Wert in den neuen Bundesländern bei über 20 Prozent (Stand Ende 2015).

Als besonders katastrophal stellt sich die Lage in Berlin und Bremen dar. Hier lebte im vergangenen Jahr fast jeder dritte unter Fünfzehnjährige in einer Hartz IV Bedarfsgemeinschaft.

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bisher 2 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Hans Meier am 5. Juni 2016 um 11:43 Uhr

    Armut vererbt sich. Das wird häufig progagiert Ich habe die Lösung dafür. Wir schaffen in den bildungsfernen Schichten Hartz IV ab, dann stoppen dort auch die Reproduktion. Mit mehr Geld jedoch erreichen wir das genaue Gegenteil. Mehr arme Kinder, die später als arme Erwachsene wieder viele arme Kinder produzieren. STOPP DER ARMUT!!!

  2. Hermani am 16. Juni 2016 um 13:40 Uhr

    Meine Exfrau meinte damals, mit Harz IV und dem Kindesunterhalt stellt sie sich besser als wenn sie weiterhin mit mir verheiratet wäre. Dies hätte ihr ihre Anwältin ihr ausgerechnet. Ich hatte damals ein Gehalt von 2400 € Netto. Mittlerweile bin ich wirtschaftlich ruiniert, habe kein Sorgerecht mehr und nur noch alle 4 Wochen Umgang, wenn er denn nicht verhindert wird.
    Die drei Kinder sind schulisch auf einer Privatschule abgestürzt. Gewalt ist in der Erziehung der Kinder völlig normal. Das Jugendamt unterstützt massiv die Kindsmutter mit der Begründung sie würde ja Hilfe annehmen. Ihr verbeamteter Lebensgefährte hat eine eigene Wohnung. So sind auch 3000 € Urlaube kein Problem für den Demeterbiohaushalt. Selbstverständlich erhält sie immer Prozesskostenhilfe denn sie ist eine arme alleinerziehende Frau und wirtschaftlich bedürftig. Das war jedem Richter/in klar der mit dem Fall beschäftigt war. 6 Wochen Urlaub in derBretagne soll man den Kindern doch gönnen, wenn der Vater den Unterhalt nicht zahlt. Der Vater lebte in einer Obdachlosenunterkunft in Bayern als Harz IV Empfänger und fand aufgrund der Mobbingsituation keinen Job mehr. Das Jobcenter benötigte für seine erste Bewilligung 6 Monate. Die Eltern sind beide Akademiker. Soviel zu Armut, HarzIV und den Willkürstaat Bundesrepublik Deutschland.

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