Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 01.11.2013 um 14:31 Uhr

Hartz IV: Jeder Dritte Hilfebedürftige psychisch krank?

Eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie der Universität Halle-Wittenberg kommt zum Ergebnis, dass bei über einem Drittel der ALG II Empfänger innerhalb eines Jahres mindestens eine psychiatrische Diagnose gestellt worden ist.

Die Forscher berufen sich hierbei auf Daten der Krankenkassen, der gesetzlichen Rentenversicherung und weiterer Behörden. Als besorgniserregend können in diesem Zusammenhang die Daten der AOK bezeichnet werden, wonach sich die Quote von Hilfebedürftigen mit psychischen Problemen zwischen 2007 und 2011 sogar um 7,6 Prozent auf 40,2 Prozent erhöht hat.

„Für die, die mit Arbeitslosen und unseren Mitarbeitern in den Jobcentern in Kontakt sind, ist der Befund nicht überraschend“, erklärte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt in einer Stellungnahme.

Alt bekräftigte, dass die Jobcenter jenes Problem noch intensiver als bislang bearbeiten würden. Seiner Meinung nach dürfe die Wechselwirkung zwischen Erwerbslosigkeit und psychischen Problemen nicht unterschätzt werden, da eben jene sowohl Ursache als auch Folge sein könnten. Darüber hinaus appellierte der BA-Vorstand an die Arbeitgeberseite, psychisch kranken Erwerbslosen eine Chance zu geben. Schließlich seien viele von ihnen hochproduktiv und hoch intelligent.

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bisher 38 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Claudia1 am 1. November 2013 um 23:38 Uhr

    Hallo zusammen,
    wer mit dem „Jobcenter“ zu tun hat, bekommt Automatisch auch Psychische Probleme!
    Die „Behandlung“ der Jobcenter- Mitarbeiter, Kombiniert mit Schikanen, Drohungen, Sanktionen und „Herablassenden“ Bemerkungen kann schon einmal dazu führen, dass gaaanz leicht das Gefühl einer Depression aufkommt!!!
    Motivation ?? Ja, is´klar!!
    Wer hier auf SM steht, ist GENAU richtig, allen anderen Empfehle ich schon im vorherein einen guten Psychiater!! Oder Anwalt!!
    Mal ehrlich, unter uns : ….(@ Besserverdiener- möchte-gerne-einer sein.de , DICH fragt KEINER, halt einfach mal die Sch..na.uze..!!)
    : Kein Mensch hält den Druck aus, der hier ausgeübt wird!!
    Klar, wer Arbeiten will, bekommt eine Arbeit, aber zu welchen Konditionen ??
    Wenig Gehalt, lange Fahrzeiten, ständig wechselnde Firmen… und und und…
    DAS hat im übrigen NICHTS mit zu hohem Anspruch und ZUWENIG Bildung / Qualifikation zu tun!!
    Wenn sich also nichts Gravierend ändert, an der Einstellung der Jobcenter zu Fordern und Fördern, wird sich die Lage weiter verschlimmern!!
    Das gilt übrigens erst Recht für die „Amtsärzte“ der Jobcenter, deren „Einschätzung“ und „Beurteilung“ vieler Hartz4 Bezieher soviel Wert ist, wie ein Hundehaufen !!!
    Hartz4 auf längere Zeit MACHT KRANK!!!!
    Ach ja…
    Wenn ich mir so die Arge , sorry DAS Jobcenter anschaue, dann sehe ich so einige Typen von Mitarbeitern, die sich schnellstens mal selbst einen guten Therapeuten suchen sollten!!
    DAS kommt jedoch NICHT von der vielen Arbeit, sondern eher vom Sinnlosen Kaffee-holen und dem schlechten Gewissen, den man zwangsläufig bekommen MUSS, wenn man Menschen gezielt täuscht, belügt und in die Armut treibt!!
    Fertig hab´…..
    Fühle mich leicht Depressiv…… auf einmal…

    • Ich am 6. November 2013 um 06:46 Uhr

      Der ständige Druck, Drohungen,Kontrollen, Überwachungen,vom Jobcenter hält der stärkste Mensch nicht mehr psychisch durch.
      Ich erlebe es ständig, wenn ich könnte würde ich in Rente gehen, aber mit 61J geht dies auch nicht, mit zuviel Abschlag.
      Neueste Aktion des Jobcenters, man würde arbeiten, wurde von irgendjemand angemeldet, von einer Firma die nirgends existiert. Anwalt und Ärger,irgendwann kann man einfach nicht mehr.Sozialkontakte gehen Stück für Stück geflöten, denn man kann es sich nicht mal leisten, mal mit Freunden und Bekannten weggehen, einen Kaffe trinken, da alles teuerer wird.Daran ist auch unsere Regierung nicht ganz unschuldig, denn die kümmern sich in erster Linie um sich selbst, um Andere aber nicht um die Eigenen kleinen Leute im Land.Da heißt es nur noch fiß oder stirb!Die ganzen Kontrollen, Überwachungen usw. wurden ja auch von der Regierung veranlasst.Deswegen verstehe ich nicht warum das geheule von Frau Merkel.bezw. Überwachung usw., das haben wir doch schon lange, aber wen Interessiert das!!!!Keinen!

    • ArbeitsloseBeratende am 6. November 2013 um 09:19 Uhr

      Hallo Claudia, da kann ich dir nur zustimmen. Ich arbeite in einer Beratungsstelle für Arbeitslose und habe überwiegend Alg 2-Bezieher, die in die unentgeltliche Sprechstunde unseres ehrenamtlichen Rechtsanwalts kommen. Was ich hier mitkriege, ist sowas von menschenentwürdigend, das glaubt kaum einer, der das noch nicht selbst erlebt hat. Menschen, die selbständig waren und schon alles verloren haben, die Ehe durch die ganze Verkettung der Umstände zerrüttet ist, kleine Kinder mit im Spiel sind und leiden und das Jobcenter hat nur den Rotstift im Sinn und versucht, mit allen Mitteln eine Bedarfsgemeinschaft „zu kreieren“, wo keine ist. Leben die Eheleute getrennt, ist das vom Gesetz her nun mal keine Bedarfsgemeinschaft. Das Ehepaar hier neulich, lebt sogar räumlich getrennt und lediglich die Kinderbetreuung lässt die Ehepartner sich desöfteren sehen (und die Selbständigkeit, die beide hatten, Insolvenzverfahren usw.). Da wurde der Ehefrau von der Jobcentermitarbeiterin sogar in´s Gesicht geknallt, dass die beiden Kinder ja doch gar nicht beide von ihrem Mann seien….Hallo? Geht´s noch? Die sieht die Frau das erste Mal, kennt den Mann nicht, weiß also gar nichts und erlaubt sich so eine Äußerung?! Schade, dass die Frau keinen Zeugen hatte. Sie hat ernsthaft überlegt, eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Mitarbeiterin einzulegen. Es gibt immer Alg 2-Bezieher, die scheinbar wenig Motivation haben, sich ernsthaft eine Arbeit zu suchen. Aber gleich immer nur Faulheit zu unterstellen, damit würde man sich das zu einfach machen…Diese Frau hätte sich auch nie träumen lassen, so schnell mal im Hartz IV zu landen. Dann kamen Probleme mit der Firma, Haus verloren, Insolvenz, Trennung vom Mann und gesundheitliche Probleme (wen wundert das noch?!)….und die Abarbeitung dieser ganzen Baustellen, die die Frau hat, werden noch durch Psycho-Terror vom Jobcenter erschwert.

    • manfredola am 6. November 2013 um 09:25 Uhr

      Super beschrieben, gut und treffend formuliert. Ich bin jetzt zwar Rentner (Früh.-) jedoch habe ich auch alle diese beschriebenen Erfahrungen schon im Vorfeld gemacht. Obwohl ich nur am Rande mit HarzIV zu tun hatte. Es hat immer aufgrund meiner wehementen Initiative gereicht taggenau alternative Lösungen vor Harz IV zu bekommen. Aber Antragsstellung, beibringen von Unterlagen, Antragsabgabe… reichten mir schon aus um den Eindruck und die Erfahrungen zu erhalten.
      An alle Betroffenden „Kopf hoch“, wenn der Anschein von „launigen Entscheidungen“ aufkommt. Sofort möglichst schriftlich auch um schriftliche Stellungnahme beim Vorgesetzten oder Amtsleiter bitten. Die Antworten werden häufig anders als vorher gesagt formuliert. Schriftlich deswegen, auch wenn es Mühe macht ist wichtig, damit habe ich dann einen Verwaltungsakt eingeleitet, der dann nach ganz gewissen Formalien abgearbeitet wird und werden muss.

    • Analüst am 6. November 2013 um 10:16 Uhr

      Hallo,
      ich ckann Ihre Sichtweise nur zu gut verstehen. Ihre Aussage entspricht so ziemlich das, was ich auch den Angestellten Mitarbeitern im Jobcenter abspüre.

      Aber ich befürchte das den Jobcentern die „Irren“ nicht ausgehen werden. Es werden ja immer mehr und in den nächsten 6-7 Jahren wird der Anteil der Menschen, die einen Arbeitsplatz brauchen, (von dem man leben kann) sich erhöhen.

      Schon Asterix hatte „Erfahrungen“ mit Ämtern gemacht: xD
      http://www.youtube.com/watch?v=3L8aFkOXjb8

      Hartz4 ist ein Verbrechen und gehört Abgeschafft.

      Liebe Grüße aus dem Norden!

    • Robert am 6. November 2013 um 11:44 Uhr

      Hallo CLAUDIA 1,
      in puncto „Arbeit zu j e d e r Bedingung?“ gebe ich Ihnen vollkommen Recht!! Die Notsituation der Arbeitssuchenden darf gerade von staatl./kommunalen Stellen ni c h t ausgenutzt werden!
      Über schlechte Behandlung durch die verschiedenen Jobcenter kann ich mich (bis auf eine Ausnahme) n i c h t beklagen. Ich will nicht moralisieren, aber für die MitarbeiterInnen der
      Jobcenter/ARGE ist es wohl auch nicht leicht, täglich mit den sozialen Nöten richtig umzugehen. Ich glaube, dass es wichtig ist, freundlich und selbstbewußt aufzutreten – nicht als schuldbeladener Bittsteller (eben als KUNDE, wie es im Fachjargon heißt) – ich weiß, das ist nicht immer leicht. An „miesen Tagen“ muss man auch mal schauspielern.. ;-)
      Ja, es braucht schon ein wenig Glück auf kompetente Amtsärzte und Gutachter u treffen. Aber
      nicht a l l e sind schlecht. — Ich wünsche Ihnen viel Zuversicht, Mut und Erfolg auf Ihrem
      weiteren Weg..!! Mit freundlichem Gruß, R.

    • pszczola am 10. November 2013 um 19:07 Uhr

      Hast du, mein Freund nicht 100 aber 1000% Recht!

    • Commander 2012 am 17. November 2013 um 12:30 Uhr

      Tja ………..gut und Zielgenau auf den Punkt gebracht !!!

      Aber zum Zitat : Schlechte gewissen, gezielt täuscht belügt und in die Armut treibt kann ich nur sagen ……..die Typen die dort arbeiten sind sicherlich nicht die arbeitswütigsten.
      Auch nicht die schlausten ………….!!! Auch nicht die freundlichsten …..aber 1 sind Sie……………..
      diejenigen die dieses Gesetz ja nicht gemacht haben ….sondern nur versuchen umzusetzen.

      Und wenn man durch falsche Jobsuche, falsche Berufswahl und Scheidung / Trennungen und falsche Selbständigkeiten dann Schluss letztendlich bei diesem Verein landet darf man diesen Menschen dann für sein Schicksal die Schuld geben.

      Man sollte sich dann nur sehr gut die Broschüren durchlesen ( Rechte und Pflichten SGB 2 )
      und sich gegebenen falls einen Anwalt der auf SLGB 2 spezialisiert ist hinzu holen.

      Was leider nicht hilft ………wie das Urteil nun gegen den Hammer Mörder ( 13 Jahre Haft wegen versuchten Totschlags )………sich selber zum Recht verhelfen,
      denn da haben die Damen und Herren nun doch bessere Karten.

      Also Kopf hoch !!!

  2. krokodil am 6. November 2013 um 06:08 Uhr

    kann mich dem vorherigen Kommentar nur anschließen. Selbst der motivierteste und gut ausgebildete Mensch, der aus unverschuldeten Gründen im JC landet, kriegt ne Krise. Wird durch das JC psychisch krank, ist es nicht schon vorher. Beleidigungen, entwürdigende und herablassende Äußerungen, hinwegsetzen über Gesetzmäßigkeiten, absichtliche Schikanen – das ist das Jobcenter. Ich bin wirklich eine etwas stärkere Persönlichkeit, aber das hält niemand aus. Auch ich habe bereits einen Arzt in Anspruch genommen.
    Dazu kommt, dass Anträge nach 2 Monaten noch immer nicht bearbeitet sind, ohne Angabe eines Grundes – nur: es ist so viel zu tun!
    Wie soll man seine Unkosten bezahlen, wovon soll man leben? Und dabei soll man nicht krank werden?
    Jobcenter heißt Psychoterror pur. Mit Menschlichkeit und Würde hat da nichts was zu tun.
    Für die Mitarbeiter von JC nicht überraschend – ne, wieso auch? Die kriegen ja vielleicht noch ne Prämie für jeden, den sie fertig gemacht haben und der sich länger krank meldet, damit er dann bald in EU-Rente abgeschoben werden kann und die Zahlen wieder geschönt sind.

    • annina am 12. November 2013 um 20:56 Uhr

      Ich muss Ihnen zustimmen,diesen Psychoterror hält selbst die stärkste Persönlichkeit nicht aus!
      Man wird solange bearbeitet und bedroht,bis man nur noch alles hinnehmen kann.
      Frech finde ich aber,dass es von Seiten des Jobcenters im Artikel heisst,dass eine psychische Erkrankung ja auch zum Verlust des Jobs geführt haben könnte.
      Das ist ganz sicher bei kaum einem der Fall.
      Die psychischen Probleme werden ALLEIN von den Jobcentermitarbeitern ausgelöst.

      p.s.Und ja,sie bekommen Prämien bzw. sogar selbst psychischen Druck, wenn sie Sanktionen nicht verhängt werden ect.
      Aber leid tut mir das ganze für die „Fallmanager“ nicht, das wäre definitiv das letzte für mich dort anzufangen…

  3. Jessiherz10 am 6. November 2013 um 08:03 Uhr

    Ja, ich stimme Claudia 1 zu (außer Kaffee trinken – habe ich noch nicht erlebt, weil die Türen immer zu sind). Ansonsten hat sie voll recht. Das Verhalten der Mitarbeiter auf die Bürger ist absolut nicht hinnehmbar. Die Mitarbeiter sind teilweise selbst sehr angegriffen und lassen es an den Bürgern ab, was kein Zustand ist. Wenn sie ihre Arbeit nicht ordentlich machen können (Umgang mit Bürgern), müssen sie entlassen werden, wie in jedem anderen Beruf auch. Auch unter den Mitarbeitern gibt es sehr viel psychisch Kranke, die dann noch viel krank sind und denen die Arbeit offenbar selber „stinkt“. In der Wirtschaft müssen diese Leute gnadenlos gehen, da wird keine Rücksicht auf ihre Krankheit genommen. Das ist Kapitalismus (wer stark ist, überlebt). Aber bei Behörden und Ämtern geht das nicht, was völlig ungerecht ist. die Mitarbeiter sollten alle psychisch geschult sein. Deren persönlichen Frust kriegen halt die armen Bürger zu spüren, weil diese nicht mehr in der Lage sind, sich zu wehren – keine Kraft mehr haben – keine Unterstützung bekommen vom Staat.

  4. Dreamfields am 6. November 2013 um 08:06 Uhr

    Claudia, genau so ist es. Die Jobcenter und Maßnahmenträger machen Menschen teilweise bewusst fertig, in einem Fall hier haben sie eine kranke Freundin von mir sogar in den Suizid getrieben. Bei mir haben sie es mehrfach versucht, indem sie bewusst meine PTBS immer wieder aktivierten. Inzwischen berate und helfe ich anderen.

    So mussten wir hier in Kiel z. B. in ein so genanntes „Empowerment“-Seminar bei Jobstart. Wir wuerden stundenlang als Looser und Ähnliches beschimpft und zum Suizid aufgefordert, obwohl dem Seminarleiter bekannt war, dass mehrere Teilnehmer wegen Depressionen etc. in Behandlung waren. Ich war die Einzige, die das Seminar trotz Sanktionsandrohung verließ.

    Dazu kommen die von die geschilderten Schikanen, Rechtsbrüche etc. der Jobcenter. Stigmatisierung in Medien und durch die Ein-Euro-Jobs kommt dazu.

    • angy am 17. September 2015 um 20:32 Uhr

      Ich brauch auch unbedingt einen guten Rat. Ich habe eine Wohnung an 3 Hartz4 Leute vermietet. Die Wohnung verursacht Unkosten. Jetzt ist eine hohe Nebenkostenabrechnung fällig. Das Jobcenter rührt sich nicht, die Nebenkosten die auf 3 Personen aufgeteilt worden sind zu begleichen, obwohl es genügend Urteile gibt, worin steht das das Jobcenter dazu verpflichtet ist. Was die drei Betroffefen sonst noch mit dem JC erleben, da schaudert es einen. Und ich hab jeden Monat eine Zitterpartie ob die Miete gezahlt wird, weil es immer einen Grund gibt die Zahlungen sofort zu sperren. Was kann ich tun damit ich nicht auf den Kosten sitzen bleibe, die ich mir nicht leisten kann?

  5. ulie am 6. November 2013 um 08:33 Uhr

    Claudia1 hat es voll auf den Punkt getroffen. Spreche aus eigener Erfahrung. Ich wohne in einem Neubauviertel. Und schon landet man in einer unteren Schublade. Eine eigene Meinung zu Jobangeboten darf man auch nicht unbedingt haben. Das kann nach hinten los gehen. Usw, usw.

  6. Herrschaft am 6. November 2013 um 08:46 Uhr

    Die Arbeitslosen von heute sind unter dem Aspekt der Verteilung von Macht betrachtet, die Ausländer und Juden in der NS-Zeit und die Sklaven im römischen Reich oder den früheren Südstaaten Nordamerikas.

    Die schlechte Behandlung „von oben“ war für diese Gruppe der eher Machtlosen früher tödlich. Vermutlich wären die, um deren Überleben man sich gekümmert hätte, ebenso psychisch krank geworden, wenn sie nicht vorher gestorben wären.

  7. Peterle am 6. November 2013 um 09:02 Uhr

    Da frag ich mich OB man über solch einen Umstand überhaupt forschen muss ? Selbst wenn die Zahlen der KK sagen 40,2 % hätten psychische Probleme … ich schätze die meisten gehen garnicht erst zum Doc um zu sagen das sie am Ende sind :-( also nähern wir uns meiner Ansicht nach der 100% … wie @ Claudia schreibt : Arbeit bekommen mag ( wenn man jeden Schei… machen würde ) möglich sein aber am Ende würde als NettoGehalt doch nur der HarzIV Satz ( oder niedriger ) dabei herausspringen :-( ergo kann man ÜBERLEBEN aber nicht Leben :-(( wenn das keine psychischen Probleme bringt dann weiss ich nicht :-(

  8. Sieglinde am 6. November 2013 um 09:04 Uhr

    Daß Arbeit normalisierend wirkt, zeigt sich schon daran, daß es Arbeitstherapien gibt ……

    Ich denke, daß die psychischen Probleme weniger durch die JobCenter verursacht werden, sondern durch die Gesellschaft und die Medien: Erwerbslose werden meist schief angesehen und durch einseitige Schuldzuweisungen unter Druck gesetzt. Das Schlimmste ist aber die Perspektivlosigkeit, man kann seine Fähigkeiten, seine Motivation, seine Talente nicht einbringen und fühlt sich damit nutzlos und ausgegrenzt, wie ein unselbständiger Almosenempfänger, von dem noch Dankbarkeit verlangt wird. Es ist schwierig, ohne entsprechende Netzwerke in diesem unfreiwilligen Zustand länger psychisch gesund zu bleiben, weil man sich neu, anders definieren muß, und dann auch noch vergeblich nach Anerkennung suchen wird.
    Mein Ratschlag: Meidet alle, die euch runterziehen, auch mit sogenannten „guten Ratschlägen“! Umgebt euch mit Leuten, die euch wertschätzen und sucht euch sinnbringende, erfüllende Tätigkeiten mit Menschen, die deren Nutzen nicht nach dem Nettoverdienst bewerten. Und zwar so lange, bis ihr wieder Arbeit findet.
    Ich selbst hatte vorher schon leichte psychische Probleme, die aber erst mit immer länger andauernder Arbeitslosigkeit und dem damit verbundenen Frust immer stärker wurden. Zuviel Zeit zum Nachdenken ist auch nicht immer gut.

  9. andre am 6. November 2013 um 09:08 Uhr

    ich kann nur claudia 1 zustimmen. einmal hat jemand gesagt ,jobcenter ist wie die situation zur zeit ns.methoden sind wie bei gestapo und ss mit einem unterschied , dass man im jobcenter noch nicht tötet.man tötet aber psychisch und das ist genauso schlimm.

  10. Hamburger Quietsche am 6. November 2013 um 10:38 Uhr

    Sprech jetzt hier mal aus eigener Erfahrung. Wirklichen Stress oder Druck hatte ich vom Jobcenter eigentlich nie, eher im Gegenteil. Ich war diejenige, die genervt hat. Bekam dann schon mal zur Antwort: Was wollen sie denn – es gibt ja nicht mal genug Arbeit für Junge Gesunde. Bin seit 10 Jahren insulinpflichtig und habe ne Rheumaerkrankung. Vor etwa 2 Jahren wurde ich „gebeten“, einen Rentenantrag zu stellen. Einfach, um mal Druck raus zu nehmen. Der Weg ist das Ziel quasi. Natürlich Ablehnung LVA und Widerspruch, nun bin ich beim Sozialgericht. Meine Beraterin sagte auch, es könne ihr keiner sagen, das man psychisch keine Probleme hätte, wenn man so lange nicht arbeiten könne. Hab zwischendurch immer mal Aushilfe oder 400.-€-Job gehabt.
    Gestern war ich beim Gutachter. Er konnte keine Entscheidung treffen, da rein körperlich wohl ne Ablehnung kommt. Bin soweit gut eingestellt und keine gravierenden Einschränkungen – zum Glück. Aber jeder weiß, das ich Null Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe, über 50. Nun soll ich dringend zu einem neurologischen Gutachter gehen. Die ganzen Begleitumstände haben mir wohl mehr zugesetzt, als ich mir selbst eingestehen wollte, obwohl ich seit 2 Jahren in Behandlung bin. Jetzt steht auch noch ne Augen-OP an, vor der mir verdammt scheißert.

  11. Max Hurtige am 6. November 2013 um 10:38 Uhr

    Klasse Kommentar.

    Der Kommentar umschreibt was ich in der Vergangenheit, Gegenwart und vermutlich
    in der Zukunft erleben werde und habe. Hoffentlich entpuppt sich die sPD-Basis nicht als
    Kleingärtnerverein und mach so Leuten wie Steinbrück, Gabriel und Konsorten
    mal Feuer unter den Wertesten. Hoffentlich…

  12. Streetfigther  (Website)  am 6. November 2013 um 10:42 Uhr

    @-Claudia1 am 1. November 2013 um 23:38 Uhr

    Du hast mir mal wieder aus der Seele gesprochen und nichts vergessen.

    Was würden diese Typen in den sogenannten Jobcentern tun wenn sich 1000 Hartz IV Betroffene auf einmal vor dem Jobcenter treffen und Arbeit haben wollen.
    Der Name Jobcenter und Kunde ist schon eine Beleidigung!

  13. Peter Halvensleben am 6. November 2013 um 10:51 Uhr

    Also liebe Claudia, wie bist du eigentlich drauf, gehörst du zu denen die sich nuraufegen wenn es sie selbst betrifft.
    Soll ich mal aus dem Jahr 2010 deinen Beitrag kommentieren?

    „Ich Abeite mir den Arsch krumm und die auf dem Jobcenter bekommen allles in den Arsch geblasen. Du solltest dich hier bei der Gemeinde verstmal entschuldigen bevor du hier anfängst zu heulen!!!!!!!!!!!!“
    Jetzt bist du die arme Gequälte, vorher waren für dich Arbeitslose Schmarotzer!!!!!!!!

    • Claudia1 am 11. November 2013 um 15:09 Uhr

      @Peter Halvensleben am 6. November
      erst einmal Danke für´s Feedback…
      Mir geht es hier nicht um mich… Ich habe die Umstände beschrieben, unter denen man sich viel vom Jobcenter gefallen lassen muss!
      Ich und viele andere!!
      Meine Comments kenne ich…
      Ich brauche mich hier auch nicht zu entschuldigen, weil die Leute mich und meine Schreibweise kennen.
      Der von dir besagte Satz sollte übersetzt heissen:
      Es gibt viele Leute, die nicht Arbeiten WOLLEN, um DIESE Leute sollte sich gekümmert werden, NICHT um die, die schon Arbeiten gehen oder sehr um Arbeit bemüht sind..
      Schade, dass du dieses falsch Interpretiert hast.
      Ich helfe den Leuten gerne weiter… Was schon einige male ganz gut geklappt hat… Schicksale berühren mich und ich mache auch beim Amt den Mund auf, wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte…
      Ich Arbeite, leider verdiene ich nicht genug dabei, und so „stocke“ ich auf….
      Schmarotzer sind für mich IMMER noch Leute die keinen Bock haben ihren Hintern zu einer Arbeit zu bewegen, aber NICHT solche, die sich bemühen, nur mal dazu..
      P.s. Unter meinem Namen wurden schon einige Comments geschrieben, die jedoch NICHT aus meiner Feder stammen, das ist zwar Ärgerlich, aber nicht zu ändern…
      Wem meine Art zu Schreiben nicht gefällt, der soll das mit sich ausmachen…
      Ich Schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist… Basta…
      LG, Claudia1

  14. Robert am 6. November 2013 um 10:52 Uhr

    zu „Jeder Dritte Hilfebedürftige krank?“:
    Bei mir ist die psychische Erkrankung U r s a c h e von Arbeitslosikeit, ALG II, und jetzt
    Erwerbsminderungsrente, mit Ende fünfzig. Diese Erwerbsmind.-Rente ist allerdings gerade mal so hoch wie der Hartz IV-Satz. . Das Sozialamt legt die Miete drauf. Ich bin sehr dankbar,
    dass ich somit nicht „unter der Brücke“ lande, das soziale Netz mich auffängt. Leider finde ich in meiner Großstadt in Meck-Pomm. keine stundenweise Arbeit, um etwas dazu zu verdienen (was mich zudem frappiert, ist die Aussage meiner Sachbearbeiterin des Sozialamtes: sie könne mir nicht sagen, was mir von einem Hinzuverdienst von 100,-€ übrig bliebe!!?).
    Was bleibt: mich macht diese Armut zusätzlich krank! So wichtige Versicherungen wie Unfall-, Haftpflicht-oder Rechtsschutzvers. werden als Ausgaben nicht akzeptiert, selbst bei eigener
    Finanzierung. Somit wird mir der letzte Rest an sozialer Vorsorge und Sicherheit entzogen!
    Die „Belohnung“ nach 40 Arbeitsjahren? Wirklich kein Beitrag zu psychischer Stabilität – auch im Falle von ALG II ! Mir ist klar, dass das Thema Einkommensgerechtigkeit gegenüber den arbeitenden Menschen wichtig ist, trotzdem wünsche ich mir vom Gesetzgeber hier mehr
    finanziellen Spielraum, und damit einen Beitrag zu psychischer Gesundeit und Motivation, um
    die psychsiche Erkrankung als F o l g e der Arbeitslosigkeit bzw. Erwerbsmind.Rente zu vermeiden! Mit freundlichem Gruß, R.

  15. Barbara Berner am 6. November 2013 um 11:42 Uhr

    Da gebe ich vollkommen Recht man wird schikaniert auch ich habe die gleichen Probleme mit dem Jobcenter. Ich bin Krank und gehe an Krücken die lassen mir keine Ruhe habe jetzt auch den Anwalt eingeschaltet

  16. Psychologie am 6. November 2013 um 11:49 Uhr

    Die Kombination aus Ausstoßen und Bestrafen kann man wohl als Gesundheitsgefährdung bzw. Geist- und Körperverletzung einstufen.

    Skriptanalyse zu Phasen Kindheit
    Vor der Geburt : Ich bin O.K. – du bist O.K.
    Nach der Geburt ein ausgestoßener Machtloser : Ich bin nicht O.K. – du bist O.K.
    Führt bei Beibehaltung zu Depression mit Tendenz zu Suizid oder Sucht.
    Nach Bestrafungen etc. : Ich bin nicht O.K. – du bist nicht O.K.
    Führt bei Beibehaltung zu Abgestumpftheit, Mutlosigkeit.

  17. Streetfigther  (Website)  am 6. November 2013 um 14:55 Uhr

    Und wenn keiner krank ist dann wird er krank gemacht!
    http://www.jungewelt.de/2013/11-04/001.php
    Das gesamte Hartz IV System ist krank inklusive der Typen die es umsetzen.
    Kein anständiger Mensch arbeitet in einem Jobcenter unter Hartz IV.
    Schon der Name Jobcenter und Kunde ist ekelerregend!!

  18. diogenes am 6. November 2013 um 17:34 Uhr

    ein rücksichtsloses system bleibt eben nicht ohne folgen für die betroffenen.
    bezahlen müssen es dann wieder die die trotz arbeit den kopf nicht mehr hochkriegen und ständig mit der bedrohung hartz4 und altersarmut leben müssen.
    und wer glaubt das sich mit schwarz/rot etwas ändern wird der sollte mal die letzten 15 jahre deutsche politik zurückblätter und er wird feststellen das die armut in deutschland weit um sich gegriffen hat.
    daran wird auch ein gesäusel von mindestlohn nichts ändern sondern eher die spirale der armut in deutschland antreiben. – denn ein gesetzlicher mindestlohn sagt auch das ein arbeitgeber nicht mehr zahlen muss!!!

  19. Trotz Hartz IV am 6. November 2013 um 22:58 Uhr

    Hallo,
    ich kennen den „Spaß“ mit den Behörden aus eigenem Erleben. Nachdem ich eine befristete Stelle von 11 Monaten hatte, bin ich von Hartz IV in Hartz IV gefallen. War natürlich blöd, dass ich einen großen Teil meiner Lohnsteuerrückerstattung deshalb nicht behalten durfte, sondern es wurde mir angerechnet. Habe bei 50plus ein halbes Jahr Bewerbungen geschrieben – leider erfolglos.
    Um nicht ganz zu verblöden, bin ich gesellschaftlich tätig. Ich verdiene damit zwar kein Geld, aber es ist immer sehr schön, zu sehen, dass man dazu beitragen konnte, Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen. Und dümmer wird man ja dadurch auch nicht.
    Jetzt habe ich mich für den Bundesfreiwilligendienst beworben, eine Stelle bekommen und darf sogar ein monatliches Taschengeld von 200,00 € behalten. Bloß gut, dass ich keinen Nebenjob habe, sonst würde es mir voll als Einnahme angerechnet und vom Hartz IV abgezogen.
    So erhalte ich beim BFD 200,10 € und das Amt zieht mir 10 ct ab. Das kann ich für die Dauer von 12 Monaten verschmerzen.
    Also Kopf hoch und nicht den Mut verlieren.

  20. Veronika (50) am 7. November 2013 um 13:02 Uhr

    Hallo Claudia1!

    Sie sind genauso eingestellt wie RTL. Alle werden in einen Topf geschmissen! Es gibt auch vernünftige SB. Ich habe noch keine Sanktionen bekommen. Viele wollen nicht arbeiten. Ich sitze in einer kurzen Weiterbildung. Dort sieht man genau, wer gebildet ist oder nicht. Da kann man nur wütend werden.

    Und sinnloses Kaffee holen? Hier sieht man, das sie überhaupt keine Ahnung von der Materie haben. Sonst würden sie nicht so einen Mist von sich geben.
    Und physische Probleme haben auch jene, die sich im Arbeitsprozess befinden.

    Natürlich gibt es Ungerechtigkeiten, aber man kann sich wehren. Ich habe schon viele Probleme am Telefon geklärt. Und dann kann man sich über den SB beschweren., wenn man Probleme hat, oder es gibt Anwälte!

    Nicht immer alles pauschalisieren, wie es bei RTL geschieht.

    • Claudia1 am 11. November 2013 um 15:26 Uhr

      @Veronika,
      na, DAS ist doch mal ´ne Antwort, alle Achtung!
      Da ich immer in ein und das selbe Jobcenter muss, spreche ich auch von DIESEM Amt!
      DORT sehe ich Leute mit Termin sitzen, warten 1 Stunde, obwohl im Dienstzimmer keiner sitzt als die Sachbearbeiter…. Zwischendurch kommt einer heraus und rennt zur „Teeküche“… mit einer Tasse in der Hand… und mit einem Duftenden Kaffee wieder rein und ins Büro, wo immer noch kein „Kunde“ ist…
      Hmmm, wozu waren hier noch „Termine“? Um NICHT warten zu müssen, oder?
      UNSER Jobcenter ist nicht einfach zu erreichen per Telefon….
      DA geht nämlich niemand dran…..
      Und mir geht es als „Aufstockerin“ auch nicht immer gut, nicht weil ich Arbeiten muss, sondern weil ich Termine vom Jobcenter bekomme,die unnötig sind!!
      Zwecks Arbeitsaufnahme… ICH Arbeite schon…
      Oder Gehaltszettel abgeben… DAFÜR brauche ich keine „Einladung“….Die gebe ich jeden Monat sowieso schon ab… genau wie Kontoauszüge… und und und…
      Ich behandel die Menschen SO , wie ICH gerne behandelt werden möchte….
      Damit stehe ich vorm Amt alleine da…..
      Man kann sich Sachbearbeiter leider nicht aussuchen….. Geht nach Buchstaben des Alphabets…
      Glückwunsch wenn es nette Leute dort gibt… Die gibts vielleicht auch hier, die sind aber leider für MICH nicht zuständig….
      Tja…. also…
      Also komm´mal wieder runter und beruhige dich!
      Jeder darf hier seine Meinung schreiben, oder…
      LG, Claudia1

  21. Commander 2012 am 17. November 2013 um 12:50 Uhr

    Falls man nicht mit allen Angeboten und Vorstellungen und Vorschlägen von den hiesigen Ämtern nicht einverstanden ist, hat man ja nun auch die Möglichkeiten in unserem Lande einen eigenen Jobcenter zu eröffnen.

    Dieses kann man dann durch folgende Aktivitäten in Angriff nehmen :

    1. Man miete sich n einer Arbeitslosen Hochburg ….wie dem Ruhrgebiet einen kleines Ladenlokal ( da stehen so viele leer …und man bekommt diese ohne Kaution )
    und eröffnet eine Personaldienstleiser / Arbeitsvermittlung .
    Durch klinken putzen sucht man dann Firmen die diese Zeitnah und Kostengünstig einstellen.

    Man rechnet seine Bemühungen dann über Vermittlungs Gutscheine ab die die Agentur für Arbeit ausstellt,
    denn sie haben ja nun wieder einen blöden gefunden der ihre Arbeit macht,
    Firmenaquise, rennen , rennen, rennen

    2. Man miete sich ein Haus mit vielen Wohneinheiten, am besten Appartment,s so 30-45 m2
    renoviert diese und vermietet Sie gewinnbringend an Damen die den Geldfluß zwar nicht scheuen …………..aber die normale Arbeit.

    > Für beide Vorschläge muss man Fleißig, sowohl eloquent , belastbar sein mit großem
    Nervenpotential ….sich nicht vor Arbeit scheuen………und Ständer Qualitäten besitzen.
    Falls dies auf euch Zutrifft, bin ich Gesprächsbereit !!!!!!!!!!!!!!

  22. Neuhier am 14. Oktober 2014 um 11:18 Uhr

    das schlimmste an der sache ist, dass die arge dein leben in der hand hat. sprich: wenn du da irgendwas falsch machst, dann bist du ratz-fatz obdachlos oder sanktioniert. diese angst auszuhalten ist irrational.
    wenn ich auf das amt muss frage ich mittlerweile nur noch, was ich zu tun habe. kein funken widerspruch. ich bin zu einer völlig eingeschüchterten funktionsmaschine geworden. steif starr emotionsfrei wie ein roboter. nur, dass ich innerlich schon lange zerbrochen bin.
    das schlimme ist eben die entrechtung die einem widerfährt. selbst wenn man es prüfen lässt und widerspruch einlegt, selbst das kostet so viel kraft. alleine schon weil man das zun muss (und zu 99% recht bekommt).
    mittlerweile wünsche ich mir, dass ich nie geboren worden wäre.

  23. Gast am 29. November 2014 um 10:32 Uhr

    Es ist wie es ist.
    Die Politiker versuchen die Erwerbslosen als Sündenböcke darzustellen und die Schuld auf diese abzuwälzen. Wenn Deutschland endlich wieder umkehrt und seine Schuld eingesteht (gegenüber den Arbeitslosen) würde das ganze Land geheilt werden. Wenn nicht? Tja, dann kann man wohl nur noch das Land verlassen.

  24. Neuhier am 3. Januar 2015 um 20:44 Uhr

    @gast: hallo gast, wenn ich jünger wäre würde ich tatsächlich das land verlassen. ich hätte nie auch nur annähernd vermutet, dass man nach über 25 jahren festanstellung, anständiger arbeit, brav steuern gezahlt, einmal so dermassen schlecht behandelt wird. und je älter und ärmer man wird, um sehr wird die entwürdigung und enteignung und entmündigung fortschreiten. wer alt und arm ist wird nur getreten. wieso gibt es keine sterbehilfe. das wäre ehrlicher von unserer regierung, ehrlich als uns nach und nach seelisch ausbluten zu lassen.

  25. Moritz am 28. April 2015 um 01:54 Uhr

    Allso ich muss schon sagen da liest man ja viel und jeder hat so seine Erfahrungen gesammelt mit dem sogenannten System ich sehe das so nur Arme oder Reiche wir haben den Kapitalismus da kommt als letzter Stelle Menschlichkeit leider auch die letzten Jahre musste ich zusehen wie immer mehr Menschen ernsthaft seelisch krank werden und viel zu wenig Hilfe bekommen Armes Land indem sich Politiker die Taschen schön voll stopfen und der normale Bürger nur der Arbeitende Sklave ist das ist so wenn jemand schon am Boden liegt gleich noch drauf tretten seit der Euroumstellung ist doch alles teurer das heisst der Bürger wurde verarscht nach Strich und Faden zudem kam dann noch Hartz 4 und der Tag gehört dir zuviel zum sterben und zuwenig zum leben viele müssen doch schon 3 Jobs ausüben um einigermasen über die Runden zu kommen und Jobcenter Hartz 4 machts nicht leichter da kommt zb ein Bäcker der Arbeitslos ist und muss auf einmal ins Büro Leute werden in Kurse gesteckt damit die Arbeitslosenzahlen verschönert werden sollten die Leute nicht gezielt vermittelt werden in den Berufen die sie schon gemacht haben oder ähnlich und kann man nicht ordentlich durch einen Amtsarzt und der Ärzte in der Öffentlichkeit nicht Unterscheiden wie jemand krank ist und einsetzbar dafür gibt es Diagnosen man muss die Spreu vom Weizen trennen jemand der keinen Bock hat und den jenigen der Ernsthaft erkrankt ist und sowiso schon genug mit der eigenen Gesundheit zu kämpfen hat allso Leute sollte man Motivieren und nicht demoralisieren Es wird Zeit das sich was in diesem maroden Land was ändert und zwar sofort innerpolitisch nicht immer nach Aussen!!!!!!!!!

  26. Gast am 13. September 2016 um 14:00 Uhr

    Glaube kaum das sich in diesem Land noch etwas zum positiven verändern wird.
    Keine Ahnung ob es nicht möglich ist vielleicht im Ausland noch eine Ausbildung o. ä. zu machen. Wer so etwas anstrebt sollte vielleicht wirklich abhauen. Ist vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer, ansonsten müssten die Leute sich natürlich gegenseitig helfen.

  27. Hessen am 6. Juli 2017 um 21:30 Uhr

    Eine Fallmanagerin vom KCA hat mich sowas von fertig gemacht (meiner Meinung nach eine Profilneurotikerin und Narzisstin) Ich habe so geheult, konnte nicht mehr schlafen. Der Horror. Arrogant und herablassend und beleidigend, das pure Gift! Der Vorstand hat mich trotz Beschwerde nicht wechseln lassen. Nach der Beschwerde war sie natürlich richtig bösartig. Mein Arzt hat mich krankgeschrieben.

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