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Aus einem Urteil des Sozialgerichts Gießen geht hervor, dass Hartz IV Bezüge
in der Regel nicht zur Haltung von Haustieren eingesetzt werden sollten (S
29 AS 3/09 ER).
Im konkreten Fall ging es um eine Familie, die aus dem Verkauf von Hunden
monatliche Gewinne von rund 2.400 EUR erwirtschaftete. Das Gericht hatte
nunmehr zu entscheiden, ob diese Einkünfte auf das Familieneinkommen
anzurechnen sind oder sofort wieder in die Aufzucht anderer Tiere fließen
können.
Im Ergebnis gelangten die Richter zu der Überzeugung, dass es sich bei den
2400 Euro um eine eine Einnahme handele, welche in erster Linie zur Deckung
des Lebensunterhalts zu verwenden sei. Erst dann sollten Sozialleistungen in
Anspruch genommen werden.
Zur Begründung führte das Sozailgericht aus, dass das Halten von Tieren ein
Privatvergnügen sei, dass nicht von der Allgemeinheit finanziert werden
könne.
Und was ist wenn die Hündin oder die Katze Nachwuchs bekommt und ein HartzIV-Opfer diesen verschenkt? Wahrscheinlich wird ihm dann wohl HartzIV gekürzt indem man damit argumentiert er hätte diesen Nachwuchs ja gewinnbringend veräußern können anstatt ihn zu verschenken!
Es wird immer deutlicher Hartz IV empfänger sind nichts Wert.Wenn man sonst sein eigenes Geld verdient hat und kommt unverschuldet in die Fänge der Arge dann kann man sich am Besten gleich vom letzten Geld Tabletten holen und seinem Leben ein Ende machen. Ich kann nur hoffen, das es irgendwann mal abgeschaft wird!!! Und Frau Merkel gleich mit. Die Wasserköpfe sollen mal selber von 351.00 leben und nicht nur einen Monat!
Ich denke wenn man mit dem Verkauf von Hunden montalich ca. 2400 Euro einnimmt, ist das nicht hinnehmbar für die Agentur. Diese Einnahme haben viele wo beide berufstätig sind garnicht erst..netto!!! Und ich kann mir nicht vorstellen das die Aufzucht von Welpen 2400Euro kostet, und der Züchter ohne ein Gewinn zu erzeilen dies macht. Man sollte nicht alles anrechen (Abzug von Kosten die nachgewiesen werden könne(Tierazt)) sollte man mindern aber ich denke dann blieben immer noch locker 1000 Euro über…
Das ist ein umstrittener Fall.
Jede verantwortungsvolle Hundezüchter wird bestätigen, dass bei der Welpenaufzucht nicht viel Gewinn zu erziehen ist. Wenn sie verantwortungsvoll und tierlieb gehandhabt wird. Tierarztbelege über Impfungen, Wurmkuren, Aufzuchtsmilch, Chip oder Tättoowierung, Welpenfutter sind nachweisbar. Aber die hochwertigere Ernährung der trächtigen Hündin werden in keinerlei Hinsicht berücksichtigt.
Auf einer Art und Weise kann man die Ämter nachvollziehen, denn es gibt immer noch viele Schmarotzer unter den Beziehern. Allerdings wird schon alleine einem echten Tierliebhaber, der verantwortungsvoll handelt, das Geld wieder in seine eigenen Tiere investiert, die Möglichkeit genommen sich zum Beispiel ausgiebig auf dem Hundeplatz zu vergnügen. Das alleine sind soziale Kontakte für Mensch und Tier und kann unter Umständen auch mal locker 200€ im Monat kosten. Wenn die Hündin also zweimal im Jahr Welpen bekommt und man von 3 gesunden Welpen pro Wurf ausgeht, ist das Geld schon alleine für den Hundeplatz drauf gegangen (Gewinnerzielung minus tierärztliche Welpen Versorgung minus Hundeplatz = 0€)
Hier müsste man generell den Einzelfall unter die Lupe nehmen und sehen, wie verantwortungsvoll der Hundehalter oder Züchter handelt. Bleibt übermäßig Gewinn, ist es natürlich anrechnungsfähig. Denn die Allgemeinheit, da muss ich zustimmen, sollte nicht für Hobbys bezahlen. Dann würden auch Anträge auf den Familienurlaub nach Afrika als akzeptabel gelten. Tun sie aber nicht, denn Urlaub sollte nicht vom Volk finanziert werden (wobei kultuelle Schwierigkeiten so auch nur wachsen können)
Frag ich mich nur… habe selber schon Rennmäuse verkauft und das zu einem Preis, den andere wirkliche Züchter nicht mal nehmen würden… das Geld würde auch gleich für die Mäuse wieder ausgegeben… im Enddefekt hatte ich sogar noch drauf gelegt…
Ist dann wahrscheinlich wieder eine Sache der Regelmäßigkeit, dass man es auch wirklich als Einkommen ansehen kann.
Hartz 4 muss weg.
Und das bedingungslose Grundeinkommen für alle her.
Genau, andreas!
Dem stimme ich voll zu. Und wenn dies mit demokratischen Mitteln nicht zu erreichen ist, dann hilft nur noch ein Bürgerkrieg!
schwierige Frage …
Die Richter werden natürlich die 2400 EURO gesehen haben.
Was ist mit den Kosten ??? Wurden diese berücksichtigt ??? Das hätte zumindest in Abzug gebracht werden müssen.
Trotzdem hätte ich nach legalen Wegen gesucht, um dieses Problem zu umgehen. Erst recht, wenn da ein Überschuss herauskommt. Ist doch garnicht so schwierig !
Ich hätte ja denen gesagt:
Macht weiter so und schaut, daß ihr damit soviel verdient, daß ihr euren Lebensunterhalt damit verdienen könnt. Schließlich ist das ja angeblich der ganze Zweck von Harz IV (Menschen wieder in Arbeit bringen – es wurde aber nicht gesagt, zu welchem “Preis”).
Es muß sich hier ja um eine sehr große Familie handeln, wenn die Leistungen so hoch sind … ansonsten ist tatsächlich zu fragen, ob die nicht davon leben können.
Immerhin (zur Erinnerung!) kommen da 2400 EURO monatlich !!!
Als ALGi kann und soll man sich keine Haustiere halten, schließlich ist das ein Luxus. So unsere Richter. Erst recht keine Hunde, denn die brauchen täglich viel Zuwendung. Diese Zeit sollte doch dafür genutzt werden, um eine Arbeit zu suchen (auch wenn es die wohl schwer gibt).
Entschuldigt meine Ironie …
@andreas:
Hartz 4 muss weg.
Und das bedingungslose Grundeinkommen für alle her.
Da gebe ich Dir und mittlerweile ein paar Millionen mehr Menschen in Deutschland vollkommen recht! Und es sei daher wiederholt und ergänzt, weil es so dermaßen wichtig, aktuell und hochbrisant ist und LÖSUNG aus der Sozialkrise und sogar der Wirtschaftskrise darstellt:
Hartz 4 muss weg.
Und das bedingungslose Grundeinkommen für alle her!
Anträge zum bedingungslosen Grundeinkommen kann man auch schon stellen, so als “Probe”, die auch zum Erfolg führt – früher oder etwas später:
http://www.einkommensagentur.de/contend.html
Die Bundesagentur erwartet Eure zahlreichen Anträge (bitte nur mit tatsächlich richtigen Anschriften ausfüllen)!