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Von der Leyen fordert Familienkredit

Nachricht zum Thema sonstige Sozialleistungen vom 04.06.2009 um 16:31 Uhr (Autor: sozialleistungen.info)
VGW 947

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) setzt sich für die Einführung eines Familienkredits ein. Eltern, die aus familiären Gründen vorübergehend aus dem Beruf aussteigen, soll mit dem Staatskredit unter die Arme gegriffen werden.

“Wer Kinder, Job und Familie unter einen Hut bringen muss, ist darauf angewiesen, mit seiner knappen Zeit sorgsam umzugehen. Ich möchte mit neuen Konzepten Familien von Zeitdruck entlasten und ihnen ermöglichen, sich ohne schlechtes Gewissen Zeit für die Arbeit und Zeit für die Familie zu nehmen”, erklärte die Ministerin.

Von der Leyens Konzept sieht vor, dass den Eltern ein langfristiger und sehr zinsgünstiger Kredit gewährt werden soll. Hierfür würde der Staat die Bürgschaft übernehmen. Bei der Höhe soll das Elterngeld als Maßstab dienen, welches maximal 67 Prozent des letzten Nettoeinkommens beträgt.

“Ich glaube, es ist an der Zeit, dass wir nicht nur über Bürgschaften an Unternehmen sprechen, sondern dass wir auch über Bürgschaften für Menschen sprechen“, ist die CDU-Politikerin überzeugt.

Die Vorsitzende des Familienausschusses im Bundestag, Kerstin Griese (SPD), ist mit den Plänen der Ministerin nicht einverstanden. “Günstige Kredite sind immer etwas Schönes. Aber jetzt in der Wirtschaftskrise sind sie eine Einladung für Mütter, aus ihrem Job auszusteigen”, gibt die Familienpolitikerin zu Bedenken. “Wir hören doch jetzt schon, wie Unternehmer sich freuen, wenn Frauen schwanger werden”, fügte sie hinzu.

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5 Antworten zu “Von der Leyen fordert Familienkredit”
  1. am 11.06.2009 um 12:18 Uhr

    wie war das noch mal mit dem neu erfundenen Rad?! Den Kredit gabs schon vergleichsweise in der DDR und die Eltern konnten es meines Wissens nach “abkindern”. Diesen damaligen “Ehekredit” konnte man auch leicht abzahlen, da das Thema Arbeitslosigkeit im sehr kleinen Rahmen war. Heute sollen sich Eltern auf Staatsbürgschaft verschulden?! Man weiß doch heute nicht, was morgen kommt! Ist genau wie mit anderen Krediten.

    Wenn sich Eltern jetzt auch noch durch die Verblendung darauf einlassen und evtl. verschulden, der Staat dafür bürgt, zahlt es dann nicht letztendlich der Steuerzahler?!

    Frau Ministerin, mal wieder ein Schuss nach hinten (wie gewohnt) !

  2. Menschenrecht

    am 18.06.2009 um 18:51 Uhr

    Es ist Wahlkampf ! Da kann man doch alles versprechen. Ist auch völlig unverbindlich. Wo gibt es das denn sonst noch ? Und das in einem sehr wichtigen Bereich !

  3. Eve 05.07.2009

    am 05.07.2009 um 09:28 Uhr

    Alles Betrug ……………………

    wie soll das noch weiter gehen?
    die Zukunft sind doch unsere Kinder dafür sollten wir alles
    tun ohne groß nachzudenken.

  4. am 19.08.2009 um 10:28 Uhr

    [...] nach oben schieben wollen – erreicht hat sie wenig bis gar nichts. Stattdessen soll nun ein Familienkredit die Überbrückung der Zeit der Kinderbetreuung durch die Eltern erleichtern – ein schlechter [...]

  5. Ina

    am 25.11.2009 um 13:28 Uhr

    Ich bin zur Zeit schwanger, mit 40 Jahren. Habe das Problem das ich in einer Ausbildung bin und es nicht zu ende bringen kann, leider. Egal wo ich hingeh, ob aufs Amt oder zum Chef der Schule ich werde von einem zum anderen geschickt, und niemand kann mir sagen was ich machen kann.
    Auf der einen Seite möchte der Staat das mehr Kinder in die Welt gesetzt werden, und auf der anderen Art werden die Mütter aber verarscht und alein gelassen.
    Selbst die Frage nach einem Beschäftigungsverbot für die Zeit der Schwangerschaft, kann keiner angeblich aussprechen. Nicht das ich nicht gern arbeiten geh, aber Altenpflege in dem Zustand ist schon sehr riskant und noch dazu in meinem Alter.
    Ich möchte die AUsbildung unterbrechen und ich komm einfach nicht raus aus der Sache, weil keiner sich Zuständig fühlt.

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