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Hartz IV Kindergeld-Bonus kommt im Herbst

Aufgrund der aktuellen Krisensituation sind viele hilfsbedürftige Familien am notleiden. Oftmals reichte das Geld bereits vor der akuten Extremsituation schon nicht aus. Doch man versprach seitens der Regierung Hilfe und brachte ein Hilfspaket zu Tage. So soll es für jede Familie einen Bonus des Kindergeldes in Höhe von 300 Euro geben. Diese 300 Euro Zuschuss werden dabei nicht auf das Hartz IV angerechnet, da dies Teil eines zweiten Corona Steuerhilfegesetzes ist. Damit soll jedoch ebenso der schwachen Konjunktur in einem größeren Maße entgegengewirkt werden. Aufgrund der aktuellen Situation ist es vor allem die Wirtschaft, die einzubrechen droht.

Hartz IV Bonus wichtig für Familien

Mit dem Bonus des Kindergeldes will man laut Franziska Giffey, der deutschen Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, den Familien in der schweren Zeit noch einmal unter die Arme greifen. Gleichzeitig plant man in naher Zukunft auch die Wirtschaftskraft mit dieser Maßnahme zu stärken, da diese aktuell sehr gelitten hat. Als eine Art Konjunkturimpuls werden die 300 Euro Kindergeldbonus von Giffey gesehen. Jedoch bringt der Bonus des Kindergeldes nicht allen Familien etwas. So will man als Regierung den Betrag mit dem steuerlichen Freibetrag verrechnen. Somit profitieren in erster Instanz Familien, die Sozialleistungen beziehen. Diese Regelung sorgt dafür, dass lediglich Familien bis zu einem Jahreseinkommen von 86.000 Euro von der Maßnahme profitieren. Ob und wie sich die erneuten Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung auswirken, wird sich bereits in naher Zukunft zeigen. Die Ausschüttung der Gelder findet wie angekündigt höchstwahrscheinlich im September und Oktober statt. Die Verabschiedung des Hilfspaketes wird zwar nächste Woche final verabschiedet, sollte aber nur noch Formsache sein.

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Ungewöhnliche Job-Interviews – das erwartet Kandidaten heutzutage

Sozialleistungen gegen einen neuen Job eintauschen

Sozialleistungen sind in Notsituationen ein praktisches Unterpfand für die finanzielle Existenz. Doch die meisten Personen möchten sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und sich von ihrem Lohn auch einigen Luxus leisten. Arbeitslosengeld 1 und 2 sowie Wohngeld und die anderen staatlichen Hilfen genügen normalerweise nicht, um einen Menschen mit etwas höherem Anspruch zufriedenzustellen. Ganz abgesehen von dem wichtigen Gefühl, im Poker um gesellschaftliche Anerkennung endlich wieder bessere Karten in der Hand zu haben. Regelmäßige Bewerbungen und daraus resultierende Vorstellungsgespräche sind im Leben deshalb kaum wegzudenken und manchmal gibt es auf diesem Gebiet die eine oder andere Überraschung. Arbeitgeber, die sich zum ersten Treffen mit ihrem Bewerber etwas Neues einfallen lassen, gelten als besonders kreativ und offen für Veränderungen. Kandidaten, die hier bestehen, dürfen sich meistens über eine Arbeitsstelle freuen, die ihnen besonderen Freiraum zur Entfaltung gibt. Es lohnt sich also, schon im Voraus darüber nachzudenken, wie sich solch ein Treffen meistern lässt – fernab muffiger Büroräume und traditioneller Frage-Antwort-Spiele.

Job-Interview im Fitness-Center: Sport & Talk

Wer in seinen Bewerbungsunterlagen angibt, sportlich zu sein, muss mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit rechnen, entsprechend ausgetestet zu werden. Manch ein Arbeitgeber könnte sich dazu berufen fühlen, den Kandidaten in ein Fitness-Center einzuladen, ob es sich nun um eine öffentliche Sportstätte handelt oder eine firmeninterne. Der Personaler möchte damit nicht nur einfach die gewohnten Abläufe durchbrechen, sondern er will natürlich auch bestimmte Dinge über den Bewerber herausfinden. Dabei geht es normalerweise nur ganz nebenbei um die Frage, ob der potenzielle neue Angestellte zu physischen Höchstleistungen fähig ist. Eher stehen andere Fragestellungen im Mittelpunkt des Interesses: Zeigt der Bewerber Geduld, wenn er an einem Gerät längere Zeit warten muss? Beißt er sich durch, wenn es einmal schwierig wird? Zeigt er Ausdauer und Disziplin? Und wie steht es um seine Konzentration und Höflichkeit, wenn er im Gespräch immer mal wieder abgelenkt wird? Auf diese kleine Feuerprobe à la Texas Hold'em gilt es, sich mental vorzubereiten.

Bewerber-Meeting am Poker Tisch: Stresstest beim Omaha Hi-Lo

Die Kreativität kennt darüber hinaus kaum Grenzen: Mal begeben sich die Personaler gemeinsam mit ihren Kandidaten in eine Situation, die Geduld und Konzentration erfordert – in anderen Fällen führen sie gern auch etwas Stress herbei. So setzt beispielsweise mancher findige Arbeitgeber auf eine Partie Poker, um das Vorstellungsgespräch auf anregende Weise zu untermalen. Am Pokertisch kann der zukünftige Chef tatsächlich aufgrund des außergewöhnlichen Settings viele Eigenschaften des Bewerbers ablesen. Seine Geduld, sein Aggressionspotenzial unter Druck, seine Selbstbeherrschung und auch die soziale Kompetenz kommen hier nach und nach zutage. Das Beste: Der Arbeitgeber muss sich nicht auf die subjektiven Aussagen des Bewerbers verlassen und der Bewerber muss seinerseits keine Phrasen auswendig lernen. Alles geschieht intuitiv und bleibt unverstellt. Dies sind die besten Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit, die auf Ehrlichkeit und gegenseitige Anerkennung beruht. Das Poker Spiel fungiert somit als perfektes Vehikel für den Einstieg in den neuen Job – wenn der Kandidat sich dabei von der besten Seite zeigt.

Vorstellungs-Shooting beim Paintball: Mut und Action

Menschen, die in ihrem Leben schon eine gewisse Menge an Vorstellungsgesprächen mitgemacht haben, kenne dieses Gefühl: Mancher Personaler gibt sich derartig hochmütig, dass man am liebsten zum Angriff übergehen möchte. Bisweilen kommt es in solchen Situationen zu einem verbalen Poker Gefecht, meisten lassen die Kandidaten aber die Geringschätzung widerstandslos über sich ergehen. Schlägt der neue Vielleicht-Arbeitgeber aber ein erstes Treffen in einer Paintball-Halle vor, dann muss kein Scheinfriede mehr gewahrt bleiben. Ganz im Gegenteil: Der Bewerber ist herausgefordert, seinen Interviewpartner nach Herzenslust zu bombardieren, um seinen Mut und Ehrgeiz zu beweisen. Allerdings ist es nicht angeraten, sich zu sehr in den Kampf zu verrennen. Auch eine gute Portion Humor und die Bereitschaft, auf den Gegner zuzugehen, sind durchaus angebracht. Sprich: Es ist wichtig, sich als zielgerichtet und tapfer zu outen, dabei aber immer noch ganz Mensch zu bleiben. Wer sich im Zweikampf nicht eben mit Ruhm bekleckert, sollte sich zumindest als guter Verlierer erweisen und vielleicht in munterem Ton eine Revanche fordern.

Kennenlernen im Großraumbüro: Mithörer aushalten

Den meisten Bewerbern ist das stille Kämmerlein gerade recht, wenn es darum geht, dem Personaler Rede und Antwort zu stehen. Mithörer sorgen oftmals nur für noch mehr Nervosität, ein echtes Handicap im Poker um den neuen Arbeitsplatz. Trotzdem – oder auch gerade deshalb – entscheiden sich immer mehr Arbeitgeber dazu, das Interview in einem Großraumbüro durchzuführen, wo alle anderen Mitarbeiter stets mit einem Ohr dabeibleiben können. Natürlich scharen sich die zukünftigen Kollegen nicht um die beiden Interviewpartner, sie arbeiten eher drumherum, aber bekommen dabei (fast) alles mit. Der Kandidat sollte sich von diesem Setting nicht aus der Ruhe bringen lassen und einfach so tun, als sei alles in bester Ordnung. Schließlich hat die Belegschaft ein Recht darauf, zu erfahren, wer sich wahrscheinlich bald schon ins Team gesellen wird. Und der Bewerber selbst erhält im Gegenzug die Chance, schon einmal die bestehende Arbeitsatmosphäre zu testen und sich so ein besseres Bild von seiner zukünftigen Firma zu machen. Eine Win-Win-Situation also, die jede Partei zu seinem eigenen Besten nutzen kann. Dafür lohnt es sich, ein paar Dutzend Mithörer auszuhalten und dabei selbst ein bisschen zum Gegenlauscher zu werden.

Spaziergang im Stadtpark: entspannte Gemütlichkeit

An einem sonnigen Tag kann es auch passieren, dass der Bewerber gemeinsam mit dem Personaler im Stadtpark landet – auf einem entspannten Spaziergang. Diese Einladung gehört zu den Perlen unter den Job-Interviews, eine echte Chance, die der Jobsuchende weidlich auskosten sollte. Selbstverständlich ist es nicht ratsam, allzu sehr herunterzufahren und sich womöglich von ungehobelter Seite zu zeigen. Relaxen ist unter diesen Umständen aber trotzdem möglich, ebenso wie ein bisschen netter Small Talk. Gespräche im Freien, zum Beispiel auf der Parkbank beim Entenfüttern, laufen automatisch ungezwungener ab und genau das ist auch das Ziel des Personal-Experten. Wenn das Gespräch ernster, geschäftlicher wird, sollte der Bewerber auf jeden Fall entsprechend umschwenken, Fragen ernsthaft beantworten und gegebenenfalls eigene Erkundigungen einholen. Es lohnt sich, die professionelle Seite neben der menschlichen Komponente herauszukehren, um dem zukünftigen Arbeitgeber einen vollumfänglichen Eindruck zu vermitteln. Der Bewerber erhält prompt dieselben Informationen über seinen Gesprächspartner zurück und weiß nach dem Gespräch, ob Chemie wirklich stimmt oder eher nicht.

Bewerbungsgespräch im Restaurant: Essen & Beschnuppern

Wenn Menschen die Geselligkeit suchen, kommen meistens auch Essen und Trinken mit ins Spiel. So ist es kaum verwunderlich, dass Arbeitgeber regelmäßig auf die Idee kommen, ihre Bewerbungskandidaten zum Essen einzuladen. Vielleicht handelt es sich bei der ausgesuchten Örtlichkeit um ein edles Restaurant, es kann aber auch eine ganz normale Gastronomie sein, vielleicht sogar die firmeninterne Kantine. In jedem Fall besteht die Notwendigkeit, sich beim Essen bestens zu benehmen und alle Tischmanieren zu beachten. Mit vollem Mund zu reden ist selbstverständlich tabu, ebenso wie gieriges Fressen, rülpsen oder andere unsittliche Dinge. Während der gemeinsamen Mahlzeit offenbaren sich zahlreiche charakterliche Facetten, die in einem "normalen Bewerbungsgespräch" meistens zu kurz kommen. Das Treffen wird wie beim Besuch im Stadtpark auf eine persönlichere Ebene gezogen, fast schon ein wenig freundschaftlich, bei allem gebotenen Abstand. Vielleicht fühlt sich ein solches Interview teilweise an wie ein Tanz auf einem Drahtseil, aber die meisten Personaler meinen ihre Einladung überhaupt nicht böse. Also einfach die gute Kinderstube herauskehren und sich auf eine lebendige Kommunikation einlassen, die leckeren Speisen dankbar annehmend. So klappt es bestimmt mit diesem ungewöhnlichen "Date".

Endlich: Der Abschied von den Sozialleistungen naht

Mancher Personaler entscheidet sich direkt vor Ort, ob er den jeweiligen Bewerber in seiner Firma wünscht. Vielleicht gibt es direkt im Anschluss an das Gespräch eine Zusage, das wäre sicher der angenehmste Ausgang des formellen Treffens. Meistens jedoch ist nach der Verabschiedung erst einmal langes Warten angesagt, bis schlussendlich der langerwartete Brief eintrifft. Spätestens dann heißt es hoffentlich, Abschied von den Sozialleistungen zu nehmen und in die finanzielle Selbstversorgung zu starten.

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Hartz IV aufgrund von Hilfen verweigert

Der Sinn der aktuellen – von vielen Unternehmern ein Notwendigstes – Hilfspakete zur Corona Bewältigung sollen kurzfristige finanzielle Engpässe überbrücken und dem Unternehmer vor einer Insolvenz bewahren. Die Liquiditätshilfen, die vielerorts bereits geflossen sind, sollen die laufenden Kosten des Betriebes decken, damit der Unternehmer nicht kurzfristig Schulden anhäuft oder gar in eine Pleite getrieben wird. Auch von den Ländern wurde gesagt, dass die Hilfspakete zur Deckung der Fixkosten des Unternehmers verwendet werden müssen. Ergo dienen diese nicht zur Bestreitung des eigenen Lebensunterhaltes. Dies inkludiert die Miete der privaten Wohnung sowie die Beschaffung von Lebensmitteln. Damit steht für Katja Kipping fest, dass der Anspruch auf Hartz IV Leistungen davon unberührt sein muss.

Jobcenter lehnt Hartz IV Antrag aufgrund von Hilfe ab

Eine sehr fragwürdige Entscheidung fällte ein Jobcenter in Nordrhein-Westfalen, wo einem Selbstständigen den Antrag auf Hartz IV Leistungen untersagt worden ist, obwohl dieser nachweislich zurzeit kein Einkommen vorweisen kann. Die Begründung der Ablehnung des Bescheides liegt in der Tatsache, dass der Antragsteller keinerlei Anspruch auf Sozialleistungen zur Grundsicherung hat, da er bereits zuvor vom Land Corona-Hilfen bekommen hat. Katja Kipping betonte öffentlich noch einmal, dass Wirtschaftshilfen keinerlei Einkommen darstellen, sondern lediglich für einen kurzfristigen Ausgleich der laufenden Betriebskosten genutzt werden müssen. Auch das Land NRW stellt klar, dass die Soforthilfen nicht als Einkommen auf das Hartz IV angerechnet werden. Laut Kipping sind pauschal abgelehnte Anträge wie in dem Fall des Unternehmers aus Nordrhein-Westfalen indiskutabel.

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Hilfestellungen für EU-Bürger: Deutschland bietet Sozialleistungen an

Mit riesigen Summen hat sich Deutschland stark gemacht, seine Bürger vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu schützen. Sofortleistungen für Selbstständige und Kleinunternehmen, Stundungen von Kredit- oder Mietzahlungen oder die vereinfachte Regelung der Beantragung von Kurzarbeit zeugten von unkomplizierter Hilfe. In vielen Fällen verschafften diese Optionen den Bürgern und Arbeitgebern mehr Freiraum zum Handeln.Diese Anpassungen und Hilfestellungen gelten in erster Linie den Bürgern der Bundesrepublik Deutschlands. Doch Corona wirft auch diese festen Regelungen durcheinander und sorgt für Lockerungen in den Antragstellungen. Hinsichtlich der Sozialleistungen, die von EU-Bürgen im Normalfall nur unter hürdenreichen Anträgen und Vorlagen von zahlreichen Dokumenten beantragt werden können, wurden gleichfalls Änderungen vorgenommen. Aufgrund geschlossener Grenzen besteht für viele mittellose EU-Bürger keine Möglichkeit der Rückkehr in ihre Heimatländer, in denen oftmals schlechtere Zustände herrschen. Hier greift die Sonderregelung der Sozialbehörde.

Gemeinsam gegen die Krise

Möglich machen dies die Überbrückungsleistungen, die im Sozialgesetzbuch verankert sind. Im Normalfall müssen EU-Bürger belegen, dass sie gewillt sind auszureisen. Der derzeitige Stopp des Reiseverkehrs sowie geschlossene Grenzübergänge hebeln diesen Passus aus. Selbst wer in sein Heimatland zurück möchte, kann dies nicht tun. Was für die Betroffenen eine erhebliche Erleichterung darstellt, bringt die Jobcenter an die Grenzen des Möglichen. Unzählige Anträge, die teilweise mit fehlenden Daten oder schwer zu prüfenden Hintergründen einhergehen, sorgen für ein Ausreizen der maximalen Kapazitäten. Besonders Obdachlosen, denen in der aktuellen Lage von der deutschen Gesetzgebung ein Mindestmaß an Existenzminimum bereitgestellt werden muss, fehlen oftmals die Mindestanforderungen an Papieren oder Ausweisen.Dennoch müssen die Bemühungen und Möglichkeiten, die Deutschland anderen EU-Bürgern in dieser Situation entgegenbringt, gelobt werden. Zusammenhalt und Unterstützung sind der Motor, um die Krise gemeinschaftlich zu überstehen. Inmitten dieser Zeit wirkt das Vorgehen von Großbritannien befremdlich, die sich gegen die freizügige Zuwanderung von EU-Arbeitskräften im Rahmen des Brexits ausgesprochen haben. Das Gesetz wurde Mitte Mai vom Unterhaus beschlossen und soll ab Januar 2021 in Kraft treten. Der Zugang zum britischen Arbeitsmarkt ist somit verhindert und wird nur durch ein noch festzulegendes Punktesystem erschwert. Ein Zeichen, das in Europa für Kopfschütteln sorgt.

Zeit der Hoffnung

Das Verhalten von Premierminister Boris Johnson wirft einen dunklen Schatten voraus, der auch nach der Corona-Krise wirkt. Als Europäische Gemeinschaft für seine Bürger einzustehen und Regularien zu lockern, zeugt davon, dass ein Miteinander über die Grenzen hinaus möglich und machbar ist. Das Verschließen und Einigeln zu einer Zeit, die als größte soziale Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg betrachtet werden kann, hinterlässt einen bitteren Beigeschmack.Auf den Seiten der Jobcenter finden EU-Bürger Informationen zur Beantragung von Sozialleistungen. Es sollte jedoch beachtet werden, dass jeder Antrag im Einzelfall geprüft wird. Eine allgemeingültige Zusage der Leistungen ist nicht vorgesehen. Zudem unterschieden sich die Bedingungen je nach Bundesland.

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LSG lehnt Zuschlag auf Lebensmittel ab

Nach und nach wird einem aufgrund der aktuellen Beschränkungen klar, dass viele Hilfsbedürftige, die bereits vorher schon penibel haushalten mussten, vor großen Problemen gestellt werden. Eine finanzielle Herausforderung sondergleichen, die nicht immer adäquate Lösungen vom Staat mit sich führt. So zog ein Mann aus Hessen gar vor Gericht und versuchte somit einen Zuschuss für Lebensmittel zu erstreiten. Anhand dieses Exempels wird auch dem Letzten klar, dass viele sich vor aussichtslosen Situationen sehen. Gerade die Beschaffung von Lebensmitteln nach der Schließung der Tafeln ist für viele, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, zu einer Herkulesaufgabe herangewachsen. Doch obwohl die Situation für den Mann aus Hessen schier ausweglos erscheint, wurde der Zuschuss abgelehnt.

Landessozialgericht lehnt Antrag von Hartz IV Empfänger ab

Nachdem das Urteil der Ablehnung des Zuschusses eines hilfsbedürftigen Mannes aus Hessen abgelehnt worden ist, verbreitete sich die Information bundesweit wie ein Lauffeuer. Hintergrund bei dem Ganzen war ein schwerbehinderter Mann, der zu seinen bisherigen Sozialleistungen in Form von Hartz IV einen direkten Zuschuss von 1000 Euro verlangte. Ebenso zu der direkten Zahlung forderte er eine monatliche Erhöhung seiner Regelleistung um ganze 100 Euro. Nicht viel, wenn man bedenkt, dass Lebensmittel und Drogerie-Artikel aufgrund der Ausnahmesituation stetig im Preis gestiegen sind. Im Fall des Mannes war der Fall der Erhöhung dermaßen akut, da dieser aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr die Möglichkeit besitzt selbst einkaufen gehen zu können. Er ist somit auf kostenintensivere Maßnahmen wie Lebensmittellieferungen angewiesen. Vor allem der aktuell nötige Vorrat an Hygieneartikel ist für den Mann nicht bezahlbar. Ferner geht der schwerbehinderte Mann sogar davon aus, dass aufgrund der Krise ein Zusammenbruch der Lebensmittelversorgung nur eine Frage der Zeit ist und er sich somit aktuell nicht um lebensnotwendige Lebensmittelvorräte kümmern kann. 

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Starker Anstieg bei Hartz IV Anträgen

Die derzeitige Krise scheint laut Berichten der Funke Mediengruppe vermutlich weitaus größere Substanz zu haben als bereits angenommen. Viele Unternehmer haben aktuell Probleme ihre Unternehmen gewinnbringend weiterzuführen. Undurchsichtige Entscheidungen seitens der Regierung machen die Planung für Selbstständige und eben auch für deren Mitarbeiter äußerst schwer, so dass viele davon ausgehen werden in die Pleite zu steuern. Die Mitarbeiter, sofern sie nicht sowieso schon die Konsequenzen zu spüren bekommen haben, werden auch in den kommenden Wochen und Monaten um ihren Job bangen müssen. Eine Planungssicherheit ist in vielen Bereichen, vor allem der Gastronomie, nicht gegeben.

Starker Anstieg von Anträgen auf Hartz IV vermutet

Deutschland bleibt aktuell zu Hause und muss versuchen den Tagesablauf in den eigenen vier Wänden abzusitzen. Ob vor dem TV, mit einem Buch oder mit diversen anderen Freizeitaktivitäten, aktuell bleiben einem nicht viele Möglichkeiten. Dabei ist zu beobachten, dass aufgrund der Maßnahmen aktuell vor allem Slot-Maschinen gefragter denn je sind. Hierbei sieht man deutlich, dass viele den Weg zum online Gaming finden, um die Zeit alleine und isoliert von der Außenwelt zu nutzen. So sind es vor allem Ratgeber wie DCasino.de, die davon immens profitieren und an Beliebtheit gewinnen.Ganze Branchen wie zum Beispiel die Gastronomie liegen brach und sind somit jetzt schon teilweise auf Sozialleistungen angewiesen. Der Staat wirkt aktuell zwar noch gut dagegen, was Zahlungen und Hilfeleistungen für Unternehmen und Mitarbeiter angehen, wird aber auf Dauer die geforderten Zahlungen nicht mehr leisten können. Man geht bei Mehrausgaben in den nächsten sechs Monaten von knapp 10 Millionen Euro aus, sofern die geschätzte Anzahl an Neuanträgen sich über den nächsten Zeitraum bestätigt. Dabei sieht die Bundesregierung nicht einmal zwingend die wirtschaftliche Situation für einen Grund des enormen Anstiegs. Auch sei das vereinfachte Bewilligungsverfahren von Hartz IV ein Grund für den drastischen Anstieg. Ausgesetzt wurde aufgrund der Krise bis auf weiteres die Überprüfung des Vermögens und der Angemessenheit der Wohnung.

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Wenn Hartz-IV nicht mehr ausreicht

Aktuell befindet sich Deutschland in einer Art Ausnahmesituation. Diese macht sich zum einen stark bei mittelständischen Unternehmen bemerkbar, zum anderen aber auch bei den ohnehin schon arg gebeutelten Bedürftigen. Vor allem Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, haben mit großen Problemen zu kämpfen. Oftmals wird jeder Cent doppelt und dreifach gedreht, damit man bis zum Monatsende über die Runden kommt. Doch aufgrund von Corona und der dazugehörigen Einschränkungen sind vielerorts die Tafeln geschlossen, was viele hilfsbedürftige Menschen große Sorgen bereitet.

Lebensmittelpreise im Vergleich zum Vorjahr gestiegen

Menschen, die von Hartz IV Leben stehen aktuell vor großen Planungsschwierigkeiten. Schon damals war es gerade für Familien äußerst problematisch mit dem wenigen Geld zu haushalten. Oftmals griff man zu günstigen Produkten, um überhaupt den ganzen Monat mit den Sozialgeldern auszukommen. Doch dieses Ausweichen auf die sogenannten Billigprodukte ist aktuell kaum noch möglich. Der Grund dafür sind die weiterhin andauernden Hamsterkäufe, die sich vermehrt auf die günstigen Produkte auswirken. Günstige Produkte sind in der Regel schlecht zu bekommen. Ebenso kommt dazu, dass die gestiegenen Preise der Lebensmittel sich zusätzlich noch auf die Hartz IV Leistungsempfänger auswirken. So ist ein Preisanstieg von knapp 3,5% zum Vorjahr im Schnitt zu verzeichnen. Bei Fleisch und Wurstwaren sind es gar 11,4%.

Belastung von Hartz IV Bedürftigen immens

Aufgrund der Pandemie können Hartz IV Bedürftige derzeit nicht auf günstige Produkte von der Tafel zurückgreifen, da diese schließen mussten. Dadurch müssen viele Familien sich anderweitig um Lebensmittel kümmern. Alternativ bleibt eben nur der Gang in den wesentlich teureren Supermarkt. Allerdings sind auch hier viele günstige Produkte ausverkauft. Die Belastung bei Bedürftigen ist demnach durch den Virus und den Folgen ungleich höher.

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Jobcenter zu Geldstrafe verurteilt

In Nordhausen kam es vor kurzem zu einem brisanten Fall. Das Jobcenter Nordhausen weigerte sich Unterkunftskosten in angemessener Höhe zu zahlen. Nicht der erste Fall wie es sich herausstelle. Beim Prozess ging es letztlich um acht Fälle, was eine Gesamtgeldstrafe von 2.400 Euro für das Jobcenter mit sich brachte. Das Jobcenter zahlte schlicht weg nicht die angemessenen Wohnkosten für Hartz IV Bedarfsgemeinschaften. In dem laufenden Fall ging es sogar um ganze fünf Bedarfsgemeinschaften, die trotz Beschwerden die Wohnkosten nicht zugesprochen bekommen haben.

Jobcenter muss Mietobergrenzen begründen

Im Grundsatzurteil des Sozialgerichtes forderte man, dass das Jobcenter Nordhausen ihre Mietobergrenzen schlüssig zu begründen hat, oder sich eben an die angemessenen Kosten für Heizung und Unterkunft zu orientieren. In dem aktuellen Fall ging das Jobcenter überraschend leer aus. Doch in vielen anderen Landkreisen sind Wohnkosten für Hartz-IV-Empfänger viel zu niedrig bemessen. Grund dafür ist, dass diese über Jahre hinweg nicht angepasst worden sind. Dieser Rattenschwanz sorgt letztlich auch dafür, dass viele hilfsbedürftige Familien vor großen Problemen stehen, was den Wohnraum und die Finanzen betreffen. Der ungedeckte Teil der Miete muss dann im schlimmsten Fall vom Hartz-IV-Bezug bzw. aus dem Regelsatz des Hartz IV aufgestockt werden. Geld, was am Ende des Monats im schlimmsten Fall fehlen könnte. Schließlich ist der Regelsatz von Hartz IV ohne hin schon sehr niedrig bemessen und das Einkommen des Haushalts sehr gering.Vor allem in Großstädten tritt dieses Problem immer häufiger auf. Wohnungen sind für Hartz-IV-Bezieher zu teuer, so dass diese aus den Ballungsgebieten verdrängt werden. Stocken die Haushalte dann aus dem Hartz-IV-Regelsatz die Unterkunftskosten auf, so muss man umso mehr knapsen, was die restliche Monatsplanung angeht.

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Guthabenkonto trotz SCHUFA möglich

Damit jede Person auch die Möglichkeit besitzt bargeldlos zahlen zu können, hat man bereits 1909 sich diesbezüglich Gedanken gemacht und eigens den Postcheckdienst eingeführt. Ab 1995 folgte dann die freiwillige Selberverpflichtung der Kreditinstitute ein Jedermann-Konto einzuführen, was eben das heutige Guthabenkonto umgangssprachlich bezeichnet.

Guthabenkonto ohne Abfrage der SCHUFA

Studien zeigen, dass knapp 7 Millionen Deutsche einen negativen SCHUFA-Eintrag besitzen. Ein sehr hoher Anteil bemessen an der Einwohnerzahl Deutschlands. Theoretisch würde dieser großen Anzahl an Menschen die Eröffnung eines Girokontos mit samt eines Dispositionskredits verwehrt werden. Eine negative SCHUFA oder ggfs. eine Insolvenz stellen in Deutschland somit ein großes Problem dar, da man schließlich auf ein Konto angewiesen ist. Wie auf guthabenkonto.net näher beschrieben, bietet sich alternativ ein Guthabenkonto an. Dennoch sollte man sich vorab über potentiell anfallende Kosten informieren. So sind Konten trotz SCHUFA meist nicht gebührenfrei. Oftmals verlangen Kreditinstitute jedoch die gleichen Gebühren wie beim herkömmlichen Girokonto.Bei der Eröffnung eines sogenannten Guthabenkontos spielen monatliche Einnahmen keine Rolle. Ergo dürfen Antragsteller, welche Arbeitslosengeld oder sonstige Sozialleistungen beziehen nicht abgelehnt werden. Ebenso gibt es seitens der ZKA die Vorgabe auch Antragsteller mit SCHUFA-Einträgen nicht primär abzulehnen. Es wird jedoch den potentiellen Kunden des Kreditinstituts geraten direkt beim Eröffnungsgespräch auf sämtliche Problematiken hinzuweisen und keine negativen Merkmale zu verheimlichen. Mit dem Guthabenkonto können die Kunden ganz normal über online Banking verfügen. Demnach sind Überweisungen aller Art möglich, sofern sich das Konto im Plus befindet. Jedoch ist es dem Kunden mit einem Guthabenkonto nicht möglich via Karte zu zahlen. Mit seiner Kontokarte kann er jedoch an jedem Geldautomaten des Kreditinstituts Bargeld abheben, sofern eben dieses Konto für den Fall gedeckt ist.

Mit negativer SCHUFA meist kein Dispo

Bei jeder Eröffnung eines Girokontos erfolgt in der Regel eine Abfrage der SCHUFA. Jedes Kreditinstitut muss nämlich die Bonität des potentiellen Kunden prüfen. Sofern negative Einträge, also Schulden, vermerkt sind, kann die Bank die Eröffnung eines Girokontos ablehnen. Mit der Absage der Eröffnung eines Girokontos geht auch meist die Ablehnung eines Dispositionskredites einher. Negative Einträge bei der SCHUFA können schnell geschehen. Nicht bezahlte Handyrechnungen und nicht gezahlte Kreditraten sind meist der Hauptgrund für negative Einträge bei der SCHUFA. Sofern dem Kunden die Eröffnung eines herkömmlichen Girokontos verwehrt wird, kann dieser ein sogenanntes Guthabenkonto eröffnen. Seit 2014 liegt nämlich seitens des Europäischen Parlaments ein Beschluss vor, der vorsieht, dass allen EU-Bürgern zumindest ein Anspruch eines „Basis-Girokontos“ zusteht.

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Diskriminierung bei Hartz IV

Der gewohnte Alltag von vielen Hartz-IV-Empfängern oder ganzen Haushalten ist nicht immer leicht zu meistern. Oft muss man hart kalkulieren und dahingehend Abstriche in puncto Lebensqualität machen. Das Leben von der Hand in den Mund mit Hartz-IV ist alles andere als einfach. Somit haben Hartz-IV-Bezieher es sowieso schon mit vielen Hindernissen zu tun, welche sie bewältigen müssen. Doch auch das Thema der Diskriminierung in Deutschland wird oftmals totgeschwiegen. So ist vor allem die Wohnungssuche für Hartz-IV-Bezieher nicht immer einfach. Ganz im Gegenteil, denn immer häufiger grenzt die Wohnungssuche einer Schikane, welche sich die Personen ausgesetzt sehen.

Hartz-IV-Empfänger mit Problemen bei der Wohnungssuche

Eine Hausverwaltung im ostdeutschen Magdeburg sorgte mit einer Vermeldung auf der eigenen Internetpräsenz für Aufsehen. Dort hieß es, dass an Hartz-IV-Empfängern und Migranten keine Vermietung erfolgt. Diesen Skandal deckte nun der MDR auf. Sofort schalteten sich auch Anwälte ein, welche vermeldeten, dass es sich hierbei um einen klaren Fall von Diskriminierung handelt. So sieht das Gesetz vor, dass man nicht aufgrund von Alter, Ethnie, Geschlechts diskriminiert werden darf. Somit verstößt die Äußerung der Hausverwaltung klar gegen das AGG, dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.

Diskriminierung nicht immer offensichtlich bei Hartz IV

In dem Fall der Hausverwaltung aus Magdeburg erfolgte die Diskriminierung offensichtlich. Doch erfolgen Diskriminierungen gegenüber Randgruppen oder Hartz-IV-Empfängern oftmals verdeckt. Ausgrenzungen sind in jedem Fall zu melden. Auch wenn Leistungsbezieher es vor Gericht meist schwer haben den Tatbestand zu belegen und Schadenersatz zu fordern. Ob Arbeitslosengeld oder sonstige Sozialleistungen, das Gleichbehandlungsgesetz sieht vor, dass keine Diskriminierung aufgrund des sozialen Status erfolgen darf. 

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