Nachricht zum Thema weitere Themen vom 08.02.2011 um 11:01 Uhr

P-Konto: Verbraucherzentrale geht erfolgreich gegen hohe Gebühren vor

Die Verbraucherzentrale Sachsen ist erfolgreich im Wege der Abmahnung gegen unangemessen hohe Gebühren beim Pfändungsschutzkonto (kurz P-Konto) vorgegangen.

Die VR-Bank Mittelsachsen, die bisher Gebühren in Höhe von monatlich 15 Euro für die Führung eines Girokontos als Pfändungsschutzkontos verlangte, gab nach Angaben des Verbraucherzentrale eine entsprechende Unterlassungserklärung ab.

Nach Ansicht der Verbraucherzentrale Sachsen dürften Banken Kunden, die auf ein P-Konto angewiesen sein, den Zugang hierzu nicht durch die Aufbürdung von überzogenen Kosten faktisch verwehren. Zudem stellte die Verbraucherzentrale weitere Abmahnung in ähnlich gelagerten Fällen in Aussicht.

Neben überzogenen Gebühren für des Pfändungsschutzkonto nutzen Banken oftmals auch weitere Einschränkungen, wie beispielsweise den Ausschluss vom Onlinebanking oder die Verweigerung einer EC-Karte, um Kunden von der Nutzung eines Girokontos als P-Konto abzuhalten.

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bisher 14 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Dackel am 8. Februar 2011 um 17:47 Uhr

    Die Targo-Bank nimmt 9,90 Euro Gebühren im Monat zuzüglich monatlich 1,90 Euro Auszugsgebühr ! Ein teures Konto, wenn man das mal quartalsweise betrachtet.

    • Erlotan am 9. Februar 2011 um 11:25 Uhr

      Auch die Vorgängerbank hat sich nicht durch einen besonderen Kundenservice
      hervorgehoben.

      Eine ——– kann man noch so bunt anstreichen,
      sie bleibt eine ———

  2. Tremosta am 9. Februar 2011 um 18:04 Uhr

    Verbrecherpack

  3. Silberpfeil am 16. Februar 2011 um 15:43 Uhr

    Es ist schlichtweg eine riesen schweinerei, für ein P-Konto zusätzlich Gelder in solchen Höhen zu verlangen. Jeder, der jetzt noch keine Schulden hat und ein P-Konto benötigt, könnte ganz schnell hineinrutschen. Ich habe selber Erfahrungen gemacht, weil das Amt über Jahre mir zustehende Leistungen nicht zahlte, war ich in Schulden. ein P-Konto kann jeder einrichten (auch wer keine Schulden hat). Man ist dann abgesichert, falls so ein Fall unerwartet eintrifft.
    Die Banken sowie auch Sparkassen sehen hier offenbar für sich wieder eine Einnahmequelle, was ich gegenüber den verschuldeten Bürgern einfach für unmenschlich halte. Mit der Armut der Menschen wurde leider in dieser Welt schon immer Geld verdient.
    Es ist längst an der Zeit gewesen, dagegen vorzugehen und dem ein Ende zu setzen. Es dürfte doch egal sein, ob das Konto P-Konto oder Girokonto usw. heißt. Die Verwaltung ist mit Sicherheit auch nicht anders und verursacht nicht noch zusätzliche Kosten im Monat. Ein Hartz-IV-Empfänger kann nicht noch zusätzlich 10,– € im Monat dafür zahlen. Die Banken und Sparkassen sollten auf den Boden der Tatsachen zurückkommen.

  4. nowayout am 17. Februar 2011 um 14:36 Uhr

    Ich bin auch Hartz4-Empfänger und habe auf meinem normalen kostenlosen Girokonto eine Pfändung. Nun bekam ich von meiner Bank (Volksbank) einen Brief, indem sie mir mitteilte, dass ich doch bitteschön in den nächsten 2 Wochen den offenen Pfändungsbetrag zahlen soll, oder sie würden mein bestehendes Girokonto in ein P-Konto umstellen. Ich solle die Umstellung auf den beigefügten Formularen unterschreiben und zurückschicken. Sollten diese Unterlagen nicht innerhalb von 14 Tagen bei der Bank vorliegen, würde sich die Bank veranlasst fühlen, mein Konto gemäß den Ziffern ………der AGB’s fristlos zu kündigen. Dann schreibt die Bank noch „bitte teilen Sie uns dazu ein Abwicklungskonto mit“.
    Ja wo sind wird denn eigentlich! Die Bank weiß ganz genau, dass ich bei keiner anderen Bank ein Konto eröffnen könnte (Hartz4 und Kontopfändung) und zwingt mich praktisch dazu, die Umstellung zu unterschreiben.
    Bleibt mir nun nichts anderes übrig. In Zunkuft habe ich nun keine kostenloses Konto mehr, ich muss pro Monat 5,- Euro zahlen, habe 5 Freiposten pro Monat (was für ein Witz, für 5 Kontobewegungen insgesamt – also Überweisungen, Abhebungen usw. außer Lastschriften und Daueraufträgen), alles was darüber hinaus geht, lässt sich die Bank bezahlen –
    also für Geldautomatabhebungen 0,50 €/Posten, online 0,10 €/Posten, Scheckeinreichung 0,55 €/Einreichungsposten, DTA (keine Ahnung was das ist!) 2,50 €, beleghafte Posten 0,55 €, sonstige (was auch immer!) 0,30 €

    Armes Deutschland, wohin soll das alles noch führen!

    • Armer Hund am 18. Februar 2011 um 11:49 Uhr

      Hallo,
      es ist doch ganz einfach, diesen Geldgeiern eins „auszuwischen“. Ich habe z.B. mein Konto bei der Sparda-Bank eingerichtet, nachdem mir Volksbank und Sparkasse auch mit diesen Gebühren kamen.
      Bei den Sparda-Banken sind die „Grundbedürfnisse“ ds Bankkunden kostenlos. Keine Kontoführungsgebühren, nichts für`s Geldabheben (an den eigenen Automaten), nichts für Überweisungen.
      Wie das mit dem P-Konto ist, weiß ich allerdings nicht.
      Einfach mal hingehen und fragen!

  5. Musterbürger am 28. Februar 2011 um 16:08 Uhr

    Hallo.
    Ich habe ein P-Konto bei der Sparkasse NMS in SH. Ich muß 10,00 € Gebühren bezahlen und ich komme erst 24 Std. nach Eingang der Zahlung an mein Geld! Begründung: Interne Anweisung. Ich vermute man will solche Kunden nicht.

  6. sieger58 am 29. Oktober 2011 um 13:28 Uhr

    Ich zahle 13 € bei meiner Bank das ist eine Schande
    Die Banken sollen sich was Schämen .

  7. Rock-Bar am 5. November 2011 um 13:08 Uhr

    Moin Spar ( Kassen ) Schweine,
    ich habe einen Monat benötigt, um als Kunde meiner Bank mein Giro-Guthaben-Konto in ein P-Konto umzuwandeln.
    Meine erlebten Situationen :
    1. wollten die Spar-Banker mir kein P-Konto geben, weil mir aktuell keine Pfändung im Nacken saß
    2. wie ich darauf bestand und auch noch ein eigenes von der SparKasse selbst entworfenes Papier mitbrachte auf dem stand, daß jeder der darauf besteht ! ein P-Konto haben darf, wurden “neue” Informationen telefonisch eingeholt und mir erklärt, es ging nun doch auch ohne aktuelle Pfändung
    3. bekam ich dann ein Formular einer leerstehenden Bescheinigung
    4. durfte ich die andere Filiale verlassen und zu der anderen Filiale gehen, bei der ich mein SparKassenKonto eröffnete
    5. erlebte ich dasselbe wie 2.
    6. bekam ich ein Gespräch bei einer Beraterin mit der Erklärung ich muß ihr die Bescheinigung ausgefüllt wiederbringen, das könnte vllt. das Amtsgericht oder die Schuldnerberatungsstelle ausfüllen, daß ich Kinder habe und uns somit einen erhöhten Freibetrag zusteht
    7. habe herausgefunden das Amtsgericht ist die falsche Stelle und die Familienkasse schickte mir die Bescheinigung nicht ausgefüllt zurück, ich bekam einen anderen Schrieb von der Familienkasse, den die SparKasse nicht akseptierte
    8. dieses mal gegen 2 Spar-Bankerinnen argumentiert
    9. endlich bei der SchuldnerBeratungsStelle AWO diese Bescheinigung ausfüllen lassen können
    10. von einer “neuen” Spar-Bankerin dasselbe gehört wie 2.
    11. dann eine Überraschung, sie setzt sich an den PC und richtet mir das P-Konto ein
    12.Überraschung 2 – das P-Konto kostet mich 7,50 € monatlich ! ( vorher GiroKonto 5,20 € )
    13.Überraschung 3 – sobald ich Geld auf das P-Konto erhalte, werde ich es im System sehen können ( Kontoauszugsdrucker / AuszahlungsPC ) aber ich werde mich solange gedulden müssen, bis eine externe Firma die Zahlung überprüft hat und einige Tage später das Geld ” frei ” gegeben hat
    Kapital > Mensch
    Schlachtrufe BRD…uns kann niemand stoppen MFG

  8. uwetammen am 6. November 2011 um 11:02 Uhr

    ich denke mir… da die kontoführungsgebühren im h 4 satz begrenzt sind, besteht der nachweis, das die zusätzlichen kosten f. ein p-konto als nachweisliches hinderniss für d. führen eines girokontos besteht.
    besteht nachweislich ein grund kein girokonto führen zukönnen, (hier kostengrund) dann muss h 4 vom amt direkt gezahlt werden und es kostet nur 5 euro im amt und ist auch nicht vollstreckbar.
    werde es mal beantragen u. bei ablehnung es mal austreiten über dem GD Detmold.

  9. LyRocky am 16. Januar 2012 um 11:40 Uhr

    Hallo,
    in einem laufenden Insolvenzverfahren hatte ich endlich im Okt.2011 das Glück, von der Ulmer Volksbank als Kunde aufgenommen zu werden. Als Neukunde habe ich erst ein VR (Guthaben) Konto erhalten, welches dann erst nach 3 Monaten in ein P-Konto umgewandelt werden kann. Der Berater sagte mir, dass mtl. Kontoführungsgebühren von 25,00 € anfallen. Einerseits kann ich dankbar sein, ein Konto zu erhalten, andererseits war mir absolut nicht klar, wie hoch die Bankgebühren sein dürfen. Jetzt habe ich recherchiert und bin total entsetzt, weil ich feststelle, dass die hohen Gebühren in keinster Weise gerechtfertigt sind – ich habe sie auch nicht schriftlich erhalten. Wo finde ich eine gesetzliche Regelung dafür?

  10. Sauer am 2. April 2012 um 13:05 Uhr

    Die Postbank erhebt für ein P Konto 17 Euro für Zinsen 18,25 obwohl man das Konto nicht überziehn kann WIE SAGT DIE WERBUNG KOSTENLOS jeden tag im Fernsehn zu sehn

    • Omma Anni am 17. Mai 2012 um 12:22 Uhr

      hallo Sauer,

      stimmt nicht.
      Meine Freundin zahlt bei der Postbank Grundgebühr pro Monat 5,99 €. Diese werden Vierteljährlich abgebucht. Für ein P-Konto ebenfalls pro Monat 5,99 €, mal abgesehen davon, dass das sowieso unzulässig war und ist und laut Urteil vom 23.03.2012 des OLG Frankfurt (AZ 19 U 238/11) auf Klage der Verbraucherzentrale vom Oberlandesgericht völlig richtig so entschieden wurde. Also, ganz einfach, zur Verbraucherzentrale gehen, die klagt dann für Dich.

  11. Bohnerwachs am 1. Oktober 2012 um 12:16 Uhr

    Die Volksbank u. Raiffeisenbank Niederschlesien, verlangt auch 15,00€ im Monat.
    Allerdings geht diese Bank noch einen Schritt weiter. Die Kosten für das Führen des Kontos als P-Konto, sind NICHT im den AGB und im Leistungsverzeichnis aufgeführt. Nach Anmeldung zur Umwandlung des Kontos, erhält man lediglich eine Benachrichtigung, dass das Konto, an … Als P-Konto geführt wird. Die Kontoführungsgebühr erhebt die Bank, einfach auf Zuruf und bucht im Quartal 45,00 € ab. Auf Nachfrage, erkläreten Bankangestellte, dass die Kunden die Kosten für ihr P-Konto, aus den Kontoauszügen entnehmen könnten.
    Ein solches Vorgehen entbehrt jeder rechtlichen Grundlage und ***.

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