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Die Deutsche Post sieht sich angesichts der Wirtschaftskrise dazu gezwungen, ein drastisches Sparprogramm aufzulegen. Nach Informationen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ geht aus einem Schreiben des Vorstandsvorsitzenden Frank Appel an die Belegschaft unter anderem hervor, tausende Arbeitsplätze einsparen zu wollen.
Im besagten Mitarbeiterschreiben stimmt Appel die Beschäftigten auf harte Zeiten ein. “Jedes Jahr gehen etwa 4000 bis 5000 Mitarbeiter in den Ruhestand oder verlassen das Unternehmen“. “Angesichts der rückläufigen Volumina können wir diese Mitarbeiter nicht ersetzen, sondern müssen ihre Arbeit auf die restlichen Schultern verteilen.”
“Bleiben wir jetzt untätig, werden die Gewinne im Briefbereich versiegen. Der Fortbestand dieses Unternehmensbereichs ist dann gefährdet”, fügte der Vorstandsvorsitzende hinzu.
Auch Vorstandsmitglied Jürgen Gerdes betonte die Notwendigkeit der Maßnahmen. “Zwei Drittel unserer Kosten sind Personalkosten. Auch hier darf es keine Tabus geben“, schrieb Gerdes. Spielraum für Personalanpassungen sei bei den mehreren tausend Mitarbeitern mit befristeten oder Teilzeitarbeitsverträgen gegeben.
“Spielraum für Personalanpassungen sei bei den mehreren tausend Mitarbeitern mit befristeten oder Teilzeitarbeitsverträgen gegeben.”
Das nennt Herr Gerdes “Spielraum”, welch zynische Ausdrucksweise!
Befristete Verträge müssten auf ein Minimum beschränkt sein, nur in absolut begründeten Fällen!
Diese Form der Vertragsklausel entspricht einer Dauerprobezeit mit Schleudersitz, Stress pur und dann Tschüss!
Es gibt keine Branche die von diesem Virus nicht infiziert wäre, da sollte mal ein “Impfstoff” gefunden werden, dass die Personaloberen wieder zu Seriosität zurückkehren, Krise hin oder her, die sie u. a. durch solche Praktiken herbeigezaubert haben.
Die die uns die Krise beschert haben sind die die uns jetzt in die Pfanne hauen.
Es mag Ausnahmen geben ohne Zweifel, das Gro der Bosse ist in meinen Augen moralisch verrottet ohne es zu merken.
Ich sehe schon das in ein paar Jahren z.B. acht Volltagsbezirke in einem Bezirk stecken und man dann jeden Tag bis es dunkel wird zustellt! So machen sich die Mitarbeiter kaputt. Ich brauche nur bei mir im ZSP zu schauen, dann sieht man die Realität!
Hallo Lore,wie recht du hast.Bei uns ist es genauso.Nach 10,45 Std. ist man so fertig das man nicht mehr weiß wie man den Scanner ausmacht.Gruß Dackelchen
Wir hatten das Thema heute wieder mit unserer Chefin! Jetzt soll ja ÜZL weg fallen dafür wollen sie die Stunden erhöhen, also werden die Touren auch wieder größer!!!! Bin gespannt was raus kommt mit der Ist-Zeit! Weil dann kommen erst richtig die Probleme! Weil dann jeder nur seine Sachen macht und nirgendwo mehr mit hilft, bei uns reichen ja schon die Zeiten frühs in der Sortierung Brief und auch Paket nicht, wenn die es von oben so möchten bleibt eben das Zeug liegen und dann gibt es aber Zoff! Das kann ich garantieren!!!! Dann dürfen sie aber auch nichts mehr sagen wenn das Kollektiv nicht mehr so ist wie jetzt weil keiner den anderen mehr hilft und dann müssen wir auch unsere Pausen draußen einhalten! Das ist wieder das nächste Problem!