Gewerkschaftschef warnt vor Massenentlassungen im Herbst
Nachdem sich BA-Chef Weise erst vor wenigen Tagen besorgt über die künftige Entwicklung der Arbeitslosenzahlen äußerte, zeichnet nun auch Frank Bsirske, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, ein düsteres Bild der künftigen Wirtschaftslage Deutschlands.
“Es gibt keinen Grund zur Entwarnung, im Gegenteil. Wir müssen damit rechnen, dass im Spätsommer oder Herbst Massenentlassungen beginnen”, erklärte der ver.di-Chef gegenüber der Zeitung “Thüringer Allgemeine”. “Die Bundesregierung muss jetzt noch einmal entschlossen gegensteuern”, forderte Bsirske.
Es müsse seiner Meinung nach deutlich mehr Geld in öffentliche Investitionen, in Bildung, in Umwelttechnologie und in die öffentliche Infrastruktur fließen. Ferner seien konkrete Schritte zur Stärkung der Massenkaufkraft angebracht. “Der Hartz IV-Regelsatz sollte auf 435 Euro angehoben werden. Zudem muss die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I verlängert werden. Jeder, der arbeitslos wird und zuvor ein Jahr lang beschäftigt war, sollte dann auch ein Jahr lang Arbeitslosengeld I erhalten”, sagte der Gewerkschaftschef. Ferner sollten über 50-Jährige generell zwei Jahre lang Arbeitslosengeld I beziehen.
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am 12.05.2009 um 14:53 Uhr
Manches hört sich besser an, als wie es am Ende umgesetzt wird. Leider!!! Das geschriebene Wort kann ja sooooo geduldig sein. Vorschläge machen, und diese am Ende nicht umsetzen können – sind wohl typische Aussagen von bestimmten Leuten wie z.B. Politikern. Ich bin ja mal gespannt wie sich alles entwickeln wird. Zumindest wird es noch ne menge leerer Versprechungen, bis zur Wahl im Herbst, geben. Wie soll es dann Berg auf gehen? Ich habe wirklich ANGST!
am 02.06.2009 um 14:51 Uhr
Vor der Wahl ist nach der Wahl
Wenn die Bundestagswahl gelaufen ist,ist es mit der Kurzarbeit auch gelaufen und die Politiker zeigen mal wieder ihr wahres,verlogenes Gesicht.Man wird die Leute umgehend in die Arbeitslosigkeit schicken.Wer Arbeit hat,muss für weniger Geld für andere die Arbeit mitmachen,weil die Gewinne höher steigen sollen,wie vor der Krise.