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Studie: Einführung des Betreuungsgeldes bewirkt nichts

Nachricht zum Thema sonstige Sozialleistungen vom 09.12.2009 um 22:56 Uhr

Das von Schwarz-Gelb geplante Betreuungsgeld wird nach einer vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführten Studie keine nennenswerten Effekte auf das Verhalten deutscher Frauen haben.

Die Mehrheit der Mütter würde ihr Verhalten nach der für das Jahr 20013 angedachten Einführung nicht ändern. Das berichtet die Tageszeitung “Die Welt”. “Es bleiben diejenigen zu Hause, die ohnehin nicht arbeiten würden”, wird ZEW-Experte Holger Bonin zitiert. Ein Großteil der veranschlagten 1,4 Milliarden Euro entfiele auf reine Mitnahmeeffekte.

Das Betreuungsgeld würde der Untersuchung zufolge vor allem an Migrantenfamilien, Eltern mit niedriger Qualifikation und Familien mit geringem Einkommen fließen. “Die Einführung könnte demnach die für richtig erkannte, frühe institutionelle Förderung für Kinder aus bildungsfernen Familien gefährden”, geben die Autoren der Studie zu
Bedenken.

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bisher 5 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. jumba am 15. Dezember 2009 um 14:15 Uhr

    leute die zu hause sind, brauchen kein betreuungsgeld. sie bekommen gelder von der arge oder vom sozialamt für ihr kind.
    die betreuungsgelder sollen in den ausbau von kitas und kinderkrippen als auch schulhorte gesteckt werden. unterstützt werden soll ein freies mittagessen für alle kinder.

    dann wird auch sichergestellt, das das geld bei den kindern ankommt und nicht im geldsack der eltern hängen bleibt. wo ist sonst die gleichberechtigung derer ggü. die tgl. arbeiten gehen und garnix davon haben.

    das geld soll weiter wie bisher vom kommunalen träger verwaltet werden und die leute unterstützen die sich aufgrund der kitagebühren keinen platz leisten könnten. man kann die “erziehungsleistung” auch weiter überdimensional in den wind heben. fakt ist, kinder sind einfach in einer kita sehr gut aufgehoben, da hauskinder niemals so gute soziale kompetenzen haben wie kinder die frühzeitig in die kita gehen.

  2. Julchen am 15. Dezember 2009 um 14:44 Uhr

    Man sollte aufhören, die Eltern zu bevormunden. Sie sollen selber entscheiden, ob ihre Kinder in eine Kita gehen oder nicht. Nicht jedes Kind fühlt sich wohl im Kindergarten.

    Das Betreuungsgeld sollte besser für freie, kostenlose Plätze genommen werden und vor allem für längere Öffnungszeiten genommen werden. Berufstätige, alleinerziehende Mütter haben große Schwierigkeiten, wenn die Kindergärten schon um 16 Uhr schliessen.
    Ein kostenloses Mittagessen sollte ebenfalls mit eingeschlossen werden.

    Eine Verallgemeinerung, dass Kinder, die nicht in die Kita gehen- kein soziales Verhalten haben, finde ich falsch. Es kommt in allererster Linie! auf die Erziehung zu Hause an.

    Ich hätte mein Kind nicht mit 3 Jahren in einen Kindergarten gegeben, weil die Beeinflussung auch jeweils von der Kindergärtnerin abhängig ist. Ich war mit vielem nicht zufrieden im Kindergarten- weil eben vieles nicht im Sinne meiner Erziehung war- so wie gutes Benehmen und Tischmanieren zum Beispiel.

    Erziehung ist und bleibt Elternsache !

  3. martin.sai am 15. Dezember 2009 um 16:49 Uhr

    grundsätzlich halte ich das Betreuungsgeld für eine wichtige Alternative.
    Die Eltern-Kind Bindung ist das Fundament einer gesunden Gesellschaft. Sie stellt gleichzeitig die wichtigest Primärprävention dar. Die Liebe und Fürsorge der Eltern kann nur sehr schwer und nur in bestimmten Fällen ersetzt werden. Eltern – gerade in der Kleinkindphase – benötigen finanzielle Unterstützung, Mütter verdienen auch eine Wertschätzung dieser Art, für den wichtigsten Job der Welt.
    Ich erlebe in der eigenen nachbarschaft, dass fremdbetreute Kinder (z.B. Hort) niht die Fürsorge erhaöten, die sie bräuchten. Fragen wir dochmal Lehrkräfte, welche Kinder sich gut entwickeln….
    Qualität bevorzuge ich aber immer vor Quantität, sprich die Art der betreuung, egal durch wen ist sicherlich auch entscheidend.

  4. frau "stachelstern" ! am 15. Dezember 2009 um 19:28 Uhr

    Die Bevormundung von Müttern und die Herabsetzung ihrer Fähigkeiten, ihre Kinder zu erziehen, zu fördern, zu lieben, zu pflegen, scheint mir doch eher eine Kampagne gegen Kindererziehung im allgemeinen zu sein, das heisst: Alle ( alle??) sollen arbeiten, schuften,
    und kinder sollen konform und konsumgerecht erzogen werden.
    Massenkindhaltung – NEIN DANKE!
    das hatten wir schon mal, und was sollen wir hier mit noch mehr JA-SAGERN?
    +Wo gibts denn noch die konformen Arbeitsplätze für diese SCHAFE???
    Was wir brauchen, sind starke und selbstbewusste Kinder, mit eigenen Ideen, bessere Förderung von allen Kindern, von hochbegabten, begabten und ADHS/ADS – Kindern, denn die werden allzu oft noch in den Behinderten-Schulen zu Idioten gemacht, obwohl ihr IQ meist über 110 liegt und sie spezielle Begabungen mitbringen, die es gilt zu fördern!! Damit Deutschland wieder brillieren kann, mit KÖNNEN nicht mit faulen Geschäften müssen Gelder ( auch der WIRTSCHAFT!!!) in die Schulen gesteckt werden, mehr moderne motivierte freundliche Lehrer, interessanter gestaltete Lerninhalte, Konzepte mit Gehirnforschern und Experten! besprechen, Zukunftsorientiertes Lernmaterial, Naturschutz + Umwelt einbeziehen. & die Schulzeiten am Biorythmus der Kinder anpassen!!!
    Krippenkinder haben nach Untersuchungen in Schweden ein erhöhtes Risiko Drogensüchtig zu werden, nach Untersuchungen an Ex-Krippenkindern aus der ex-DDR hat man emotionelle Unterentwicklungen festgestellt, die Psychologen-Praxen sind voll von ex-Krippen-Kindern.
    Kindererziehung ist eine super Sache, eine wahnsinns tolle Aufgabe!!! Um nichts in der Welt würde ich mein Kind jemandem anderen überlassen.
    + ich wünsche mir mehr Unterstützung für die Eltern, die das nicht so empfinden wie ich!
    Kinder zu haben ist das grösste GLÜCK!
    WIR SPRECHEN VON LIEBE!!!

  5. ghj am 15. Dezember 2009 um 22:34 Uhr

    ich empfinde es auch als anmaßend müttern die fähigkeit der kindereziehung abzusprechen.
    jeder der es möchte soll bitte seine kinder so lange sie wollen erziehen.
    wer seine kinder an außerfamiliäre stellen geben möchte, der soll das auch tun.
    aber eine allgmeine verbindliche aussage zu machen, das jedes kind in die kita muss geht ja mal gar nicht. niemand hat das recht mir vorschriften zu der art wie ich meine mütterlichen liebe und zuneigung an mein kind gebe.
    wer sich über seinen beruf…ja heute wohl eher job definieren möchte, soll das gerne tun, sich aber vor augen halten, dass die lieben kleinen, die man sich in der regel aus vollsten herzen wünscht und herbeisehnt und die das größte glück ihrer eltern sind, viel zu schnell erwachsen werden.
    jede/r der sich das bewusst vor augen hält und sich lieber für den reichtum irgendwelcher unternehmer, die einen eh entlassen wenn man nicht mehr gebraucht wird und die einen gehalt zahlen, welches nicht mal für eine person zum leben reicht, der darf sich aber nicht beschweren wenn er dann einmal im leben zu der feststellung kommt, dass die zeit in die kinder wertvoller gewesen wäre.

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