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CDU und SPD wollen das Kindergeld erhöhen

Nachricht zum Thema sonstige Sozialleistungen 12.02.2008 um 00:56 Uhr
Autor: ds

Nachdem zunächst die CDU im Alleingang eine Erhöhung des Kindergeldes für das Jahr 2009 beschließen wollten, hat sich nun auch die SPD dazu entschlossen, diesem Vorhaben zuzustimmen. Die Erhöhung könne laut SPD- Chef Beck ungefähr um 10 Euro pro Monat ausfallen, wobei in diesem Punkt noch keine konkreten Beschlüsse gemacht wurden.

In der letzten Zeit schwappte die Debatte um ein Erhöhung des Kindergeldes immer wieder mal hoch und vor allem Finanzpolitiker aus SPD sagten, dass man das Geld für eine Erhöhung des Kindergeldes lieber in eine verbesserte Betreuung und eine bessere Ausrüstung der Schulen stecken sollte. Dieser Vorschlag hat bis jetzt jedoch wenig Zustimmung erfahren und so wird die Kindergeld Erhöhung wohl vorgehen.

Insgesamt wird innerhalb der Koalition der Bundesregierung natürlich weiter darum gerungen, die Staatsfinanzen nicht zu sehr zu belasten und trotzdem etwas für bessere Betreuungsangebote an Schulen zu tun, um das Geld auch wirklich bedürftigen Schülern zukommen zu lassen, jedoch ist eine Erhöhung des Kindergeldes eine sehr populäre Entscheidung, die Politiker natürlich gerade in einem Jahr mit vielen Landtagswahlen gerne verkünden. Man wird sehen, wie sich diese Situation weiterentwickeln wird und ob die finanzielle Ausstattung von Familien mit Kindern tatsächlich gestärkt wird.


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4 Kommentare zu 'CDU und SPD wollen das Kindergeld erhöhen'

Kommentare als RSS oder TrackBack von 'CDU und SPD wollen das Kindergeld erhöhen'.

  1. am 17.02.2008 um 05:55 Uhr

    Zum Thema Kindergelderhöhung kann ich nur sagen, dass dies eine reine Augenwischerei ist. Alle Eltern, die HartzIV beziehen haben weder vom Kindergeld, noch von der sogenannten Erhöhung etwas. Dieses wird nämlich im vollen Umfang von der Regelleistung des Kindes abgezogen. Man bedenke, dass kleinere Kinder eine Kita/Tagesmutter besuchen - diese Kosten tragen die Eltern zu 100% und sind im Regelsatz (angeblich) enthalten. Größere Kinder besuchen eine Schule und benötigen Büchergeld, Ausflugsgeld, Geld für Wandertage, Klassenkasse etc. Dieses wird ebenfalls von den Eltern zu 100% getragen und ist laut Politik und ARGE über den Regelsatz ansparbar. Welch traurige Erscheinung unsere Politik doch aufweist, dürfen doch unsere Kinder kaum noch wohnen und essen, damit die weiteren Kosten zum “normalen sozialen Leben” gedeckt sind, und davon waren die Kinder noch nicht einmal im Sportverein oder gar in der Freizeit Schwimmen! Vom Fahrticket zur Schule schweige ich lieber mal gänzlich…

  2. Gerhard Schmitt

    am 07.03.2008 um 10:01 Uhr

    Eine Erhöhung des Kindergeldes ist für einen Alg II Empfänger reine Augenwischerei,denn jeder Euro mehr
    wird mit der Regelleistung verrechnet. Nutzer sind nur
    die Eltern die nicht im Leistungsbezug stehen. Also kann Vater Staat weiter Kosten einsparen, in dem er das Kindergeld oder die Regelleistung für Kinder steicht.

    Auf solche Milchmädchenrechnungen unserer Politiker
    kann mann leicht verzichten.

  3. Susanne Eden

    am 18.04.2008 um 10:07 Uhr

    Bis vor ein Paar Jahren wurde das Kindergeld Niergens angerechnet und den Kinder ging es Besser .Das sollten die mal wieder ändern.

  4. jennifer müller

    am 20.05.2008 um 15:00 Uhr

    da harz4 emfänger bin auch eine kind habe, bringt es mein kindes nicht viel,wenn das kindergeld erhüht wird! Den es wird dann von den regelleistung wieder abgezogen.Mensch, unsere kinder sind doch Deutschlands zukunft!

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