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Immer mehr Wohngeld-Empfänger
Nachricht zum Thema Wohngeld vom 16.12.2010 um 19:53 Uhr
Den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts zufolge hat sich die Zahl der Wohngeld-Bezieher im vergangenen Jahr deutlich erhöht. So mussten 2009 rund 860.000 Privathaushalte in Deutschland auf jene Sozialleistung zurückgreifen.
Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2008 einer Zunahme um ganze 47,2 Prozent. Grund hierfür sind wohl in erster Linie die gesetzlichen Änderungen, welche Anfang 2009 in Kraft traten.
Besonders auffällig ist das Ost-West-Gefälle unter den Wohngeld-Empfängern. Während in den neuen Ländern (ohne Berlin) 3,4 Prozent aller Haushalte Wohngeld bezogen, waren es lediglich 1,9 Prozent im alten Bundesgebiet. Spitzenreiter unter den 16 Ländern war Mecklenburg-Vorpommern, wo 4,5 Prozent der Haushalte auf den staatlichen Zuschuss angewiesen waren. In Bayern und Hessen lag der Anteil hingegen nur bei 1,4 beziehungsweise 1,5 Prozent.
Insgesamt beliefen sich die Staatsausgaben für das Wohngeld auf rund 1,56 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 107 Prozent gegenüber dem Jahr 2008.
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Kanzlerin steht zum Betreuungsgeld
… und warum ist das so?
Kein Wunder wenn die Leute immer weniger verdienen. Ich sage nur, immer mehr Niedriglöhne, 400 Euro Jobs, 1 Euro Jobs, Aufstocker usw. Während die Politik von einem großen wirtschaftlichen Aufschwung spricht und die Unternehmen schwarze Zahlen schreiben (Dank staatlicher Unterstützung und Sklavenarbeit), geht der Aufschwung am Bürger vorbei. Immer mehr private Haushalte die Insolvenz beantragen müssen und eben auch immer mehr Haushalte, die nicht mehr in der Lage sind, ihre monatlichen Kosten, trotz Vollzeitbeschäftigung, zu decken.
TOLL!
Ich weiss ja nicht, wer die Artikeltexte schreibt, aber wenn ich dann lese:
[Besonders auffällig ist das Ost-West-Gefälle unter den Wohngeld-Empfängern ]
dann frage ich mich, was daran so “besonders auffällig” ist ? Was ein Blödsinn. Es ist doch wohl jedem klar, das im Osten wesentlich weniger Arbeit ist und auch die Infrastruktur lahm liegt. Die Menschen wohnen teils immer noch in Plattenbauten, alten Hütten und in größeren Städten sind die Wohnungen genauso teuer wie hier. Wer baut denn im Osten irgendwas auf? Kein Mensch!
Die Leut im Osten sind nach der Wende _aus heutiger Sicht, keinen Schlag besser dran.
Zudem dem verdienen unsere Ostdeutschen einiges weniger als wir, aber die Kosten sind ja auch nicht viel geringer, also kein Wunder.
Vor allem bekommen ja auch alte Menschen, die nicht mehr arbeiten können, das Wohngeld.
Das Berlin rausgerechnet wurde- woran lags? Weil dort jeder 4. Hartz IV Bezieher ist? (Ost-West Berlin) Die Zahlen sind genauso blödsinnig wie unsere derzeitige Regierung. Es tut nur noch weh, also her mit der Knete-für jeden, der sie braucht.
wer diesen text geschrieben hat ist nicht auf dem Laufenden oder Unwissent.
In den alt – Bundesländer gibt es genausoviele Plattenbauten, sie sind nor mit Klinker vorgemauert.
Reiß diese mal ab un Du wiest sehn was dahinter los ist.
erwien
Du triffst es genau auf den Punkt. Nachdem in den letzten Jahren unsere “Elite” den klassichen Arbeitsmarkt mit geregeltem und ausreichenden Einkommen, nahezu durch ungebremste Gier und fehlender sozialer Verantwortung, demontiert hat, brauchen wir uns über das jetzige Desaster nicht zu wundern. Allen voran die von der Politik liebgewonnenen “Seelenverkäufer” sprich Zeitarbeitsfirmen. Die Ausmaße dieser Politik wird sich in 20-40 Jahren, wenn diese Generationen ins Rentenalter eintreten, erst richtig bemerkbar machen. Denn mit 400 Euro Jobs fließt wohl kaum Geld in die Rentenkasse. Es kommt Knüppeldick, aber es interessiert hier niemanden, leider.
Schau mal hier, da musste ich schon lachen…..
Schnauze Wessi!:
http://www.stern.de/politik/deutschland/schnauze-wessi-der-westen-macht-krank-1635342.html
Ein gut gelungener Artikel zu Ost-und West ( vielleicht nicht ganz ernst zu nehmen )
Die Politik hat die Krise einfach “nach unten” weitergeleitet, sowas machen alle konservative Regierungen in Europa, und zwar: in Griechenland, in Frankreich, in Irland, in Italien, etc. Es ist schon seit langem die Zeit gekommen ist um zu verstehen, dass insofern konservative und liberale an die Macht bleiben, wird der normale Otto-Verbraucher bis zur vollständigen Ausschöpfung beraubt. Und noch unter dem Dach und Fach von “demokratischem Grundgesetz”, wo kein Wort über die Arbeitskraft als Eigentum geschrieben ist. Wenn eine Kassiererin eine Flasche mit Getränk oder ein Butterbrot mitnimmt, wird es mit voller Härte bestraft. Aber wenn der habgierige Chef dutzende Überstunden pro Monat beim Arbeitnehmer klauet, und dabei noch seine Gesundheit beraubt, ist es für prokapitalistische konservativen kein Verbrechen! Wo ist den hier Demokratie?
Ich würde mal sagen, niemand hat das Recht- einfach etwas mitzunehmen, was ihm nicht gehört.Ich frage mich manchmal schon, was die Leute sich denken.
Ich bin ja nun auch über 3 Jahrzehnte im Beruf gewesen und habe niemals auch nur 1 Büroklammer mit genommen oder 1 Blatt Papier.Im Gegenteil, ich habe eher noch was mitgebracht, wenn was gebraucht wurde für meinen Arbeitsplatz, weil ich nicht wegen eines Kugelschreibers oder sonst was einen Antrag stellen wollte oder fragen.
Wenn ich denn doch mal was “gebraucht” habe, habe ich einfach meinen Chef gefragt, zum Beispiel ob ich mal privat einen Anruf erledigen kann. ( das würde ich auch tun, wenn er eine Flatrate hätte) Das gehört sich so- und wenn ich in einer Firma arbeite, dann schädige ich die nicht. Auch während der Arbeitszeit ins Internet zu gehen, gehört sich nicht. Es sei denn es ist Mittagspause und man hat vorher ebenfalls gefragt, ob das erlaubt ist.
Der Fall Emmely damals oder der Fall mit der Frikadelle ist an Unverschämtheit nicht zu übertreffen und die Nation schreit auf.
Wenn ich eine Frikadelle will- dann frag ich: “Kann ich bitte diese Frikadelle haben?” und “fress” sie nicht einfach weg.
Das Rechtsempfinden einiger Menschen- auch bei Chefs ist eben manchmal gestört. Leider auch bei den Überstunden. Eine gewisse Anzahl Überstunden muss man machen, wenn der Chef die ausgleicht. Tut er das nicht, ja-dann ist es Ermessensfrage, wie ich damit umgehe. Als Alleinstehende haben mir Überstunden nie was ausgemacht, bei einer Mutter mit Kindern geht das schon gar nicht.
wen wunderts das da immer mehr leute wohngeld beantragen müssen.
zuerst waren diese leut bei den sozialagenturen aber nachdem gewisse leute in diesen agenturen ein paar rechenbeispiele aufgestellt haben und insbesondere die heizkosten als einmalige zuwendung berechnen fallen viele die vorher hilfe zum lebensunterhalt bekommen haben ( Geringverdiener,Rentner und Invalidenrentner etc.) aus dem berechnungssatz der sozialagenturen heraus.( notwendiger Grundregelsatz)
gleichzeitig haben diese leute auch keinen weiteren anspruch auf anderweitige sozialleistungen.
passt duch wunderbar in die kassenlage der Länder und komunen. man spart einen haufen geld und schiebt den schwarzen peter an die die wohngeld bezahlen müssen.( meines erachten der bund)
das beste beispiel was ich kenne ist die sozialagentur anklam Ostvorpommern. dort wird das so geregelt.
die leute werden regelrecht abgeschoben und das mit tricks die jeder beschreibung spotten.