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BA Vorstand: “Konzessionsbereitschaft Arbeitsuchender ist deutlich gestiegen”

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 20.02.2010 um 17:59 Uhr

BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt hat in der Diskussion um arbeitsunwillige ALG II Beziher zugunsten der Hilfebedürftigen Stellung bezogen.

Im Interview mit der “Thüringer Allgemeinen” sagte Alt: “In den letzten Jahren ist die Konzessionsbereitschaft Arbeitsuchender deutlich gestiegen. Die Betroffenen seien heute eher bereit, mit Lohneinbußen zu arbeiten oder einen Wohnortwechsel in Kauf zu nehmen.

“Menschen lassen sich also nicht nur vom ökonomischen Kalkül leiten. Ihnen geht es um das Gefühl, etwas zu leisten und gebraucht zu werden”, fügte der BA-Vorstand hinzu. So würden zum Beispiel mehr als ein Viertel derer, die aus der Grundsicherung in Beschäftigung gehen, unterhalb ihres Qualifikationsniveaus arbeiten. Alt zufolge werde die Grundsicherung zudem in ausreichend mit Jobs versorgten Regionen kaum in Anspruch genommen. Dies zeige seiner Meinung nach, “dass sich die wenigsten in die soziale Hängematte legen möchten”.

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bisher 10 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Julchen am 20. Februar 2010 um 18:11 Uhr

    Im Interview mit der “Thüringer Allgemeinen” sagte Alt: “In den letzten Jahren ist die Konzessionsbereitschaft Arbeitsuchender deutlich gestiegen. Die Betroffenen seien heute eher bereit, mit Lohneinbußen zu arbeiten oder einen Wohnortwechsel in Kauf zu nehmen.
    ++++

    Ja- weil die Menschen dazu gezwungen werden- bzw. sind.

    Ich glaube, dass diese Leute irgendwie nicht in Ordnung sind- die sowas noch als These aufstellen.

    Und die “soziale Hängematte” ist auch so ein erfundener Schwachsinn- bei den Löchern, die das “Ding” hat- kracht man direkt durch- wenn man diese “Hängematte” beantragen muss.

    Herr Alt – bei Ihnen würde ich auch gern die Taste “Entfernen” drücken.

  2. Ossi am 20. Februar 2010 um 21:38 Uhr

    “Die Betroffenen seien heute eher bereit, mit Lohneinbußen zu arbeiten oder einen Wohnortwechsel in Kauf zu nehmen.”

    der typ hat ja nerven…zwang (eingliederungsvereinbarung aka eingliederungsverpflichtung kobiniert mit der zumutbarkeit) und bereitschaft sind zwei völlig verschiede dinge.
    ich glaube kaum das man von bereitschaft sprechen kann, wenn man weigert man sich, komplett gesperrt wird und mittellos dasteht.

    ja und die menschen, die nun wieder rauslesen möchten, dass diese aussage ja genau zeigen würde das arbeitslose faule schmarotzer sind, bitte nur zu!
    genau das ist der zweck einer solchen aussage des herrn alt.

    das leben ist so schön wenn man die augen vor der realtiät fest verschließt.

    “Menschen lassen sich also nicht nur vom ökonomischen Kalkül leiten. Ihnen geht es um das Gefühl, etwas zu leisten und gebraucht zu werden”

    wer zum teufel hat das recht, jemanden zu sagen das arbeit glücklich macht? ganz besonders unter den oben (zweiter absatz meines posts)genannten gründen?
    das ist falsch!
    viele viele menschen sind sehr unglücklich mit ihrer arbeit. erstens weil die arbeit scheiße ist und zweitens der/die (be)lohn(ung) dafür noch beschissener!
    viele menschen werden dürch so viel unglücklich sein richtig krank!

    Dies zeige seiner Meinung nach,“dass sich die wenigsten in die soziale Hängematte legen möchten”.

    klar, wieder schiebt herr alt dem betroffenen die schuld in die schuhe.
    was soll diese aussage bitte transportieren?

    erstens drückt der herr alt mit dieser aussage aus, dass er arbeitende harz-IV empfänger (aufstocker) nicht für geistig auf der höhe hält. er schmeichelt dem aufstocker.
    reicht also eine hand um diese menschen zu beruhigen und bewirft sie gleichzeitig mit dreck, denn zweiens tranportiert diese botschaft, das zwar kein arbeitender harzIV-empfänger (aufstocker) sich in die soziale hängematte legen möchte, aber es trotzdem tut.

    ja sowas kann man wirklich nur von sich geben, wenn man tatsächlich glaubt das zwang und bereitschaft das selbe sind und das die “unterschicht” so bildungsfern ist das sie das nicht begreift..

  3. MD am 21. Februar 2010 um 01:09 Uhr

    Er sollte selbst mal H4 bekommen, dann redet er anders. Nicht alle sind so wie die H4 Empfänger die man im TV sieht(Talkshows usw.)
    Sehr viele möchten arbeiten, aber nicht als Zeitarbeiter, 1 € Jobber, Zuverdiener oder in einem Beruf der einem nicht liegt/ unglücklich macht. (Callcenteragents, Klinkenputzer usw…) Das liegt nicht jedem und bei vielen soll man mist verkaufen, Kunden betrügen, da ist es doch klar das da kaum einer mitmachen möchte/kann. Und für das was diese leute Zahlen lohnt sich das meistens auch nicht und die Verträge sind immer zu ungunsten der AN.

    Lassen wir ihn labern, das gesetz wird überarbeitet und gut ist.

    Mfg

  4. ajwe60 am 21. Februar 2010 um 07:01 Uhr

    @ ossi

    du triffst den nagel auf den kopf!!!

  5. Sieglinde am 23. Februar 2010 um 21:27 Uhr

    Ich bin nicht bereit, jedes halbe Jahr mit meinen beiden Kindern umzuziehen, bin ich jetzt faul?

  6. uwetam am 24. Februar 2010 um 07:27 Uhr

    gegenüber der bevölkerung > die freiwilligkeit freiwilligfreiwillig< in die gaskammer.

    diese politiker sollten mal überlegen, was sie und wie sie etwas sagen.

    wenn zwang und alternativlosigkeit angeboten wird, dann ist in keiner form eine freiwilligkeit vorhanden.

  7. uwetam am 24. Februar 2010 um 07:29 Uhr

    was der staat erzwingt, nennt er gegenüber der bevölkerung > die freiwilligkeit freiwilligfreiwillig< in die gaskammer.

    diese politiker sollten mal überlegen, was sie und wie sie etwas sagen.

    wenn zwang und alternativlosigkeit angeboten wird, dann ist in keiner form eine freiwilligkeit vorhanden.

  8. uwetam am 24. Februar 2010 um 07:30 Uhr

    was der staat erzwingt, nennt er gegenüber der bevölkerung > die freiwilligkeit freiwilligfreiwillig< in die gaskammer.
    diese politiker sollten mal überlegen, was sie und wie sie etwas sagen.
    wenn zwang und alternativlosigkeit angeboten wird, dann ist in keiner form eine freiwilligkeit vorhanden.

  9. Globetrotter am 24. Februar 2010 um 14:57 Uhr

    Die Arbeitgeber nutzen den Überhang an Arbeitskräften natürlich aus und spannen dabei den Bogen sehr weit. Auch die Arbeitsagenturen arbeiten in diesem Sinn, nämlich im Sinn der Arbeitgeber. Hier in München gibt es eine Stelle, die für “ältere Arbeitnehmer” zuständig ist. Die soll dafür sorgen, dass Arbeitssuchende mit einer guten Qualifikation beruflich heruntergestuft werden, um so den Arbeitgebern genehme Konditionen bieten zu könen. So kann es sein, dass einem Hochqualifizierten mit Uni-Diplom der Job als Klinkenputzer bei einer Versicherungsgesellschaft angeboten wird – und wehe, er lehnt ab. Dann kann es zu einem Rechtfertigungsspiessrutenlauf seitens des Arbeitslosen kommen.

  10. jammerlappen am 25. Februar 2010 um 22:27 Uhr

    natürlich Globetrotter………keiner will unterwertig beschäftigt sein, weil das unwürdig ist, von Hartz IV zu leben ist würdevoller????? na dann gut Nacht

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