Nachricht zum Thema sonstige Sozialleistungen vom 20.11.2009 um 16:12 Uhr

Betreuungsgeld: Familienministerin bleibt skeptisch

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) steht dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Betreuungsgeld nach wie vor skeptisch gegenüber.

In einem Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ erklärte die Ministerin , dass sie zwar grundsätzlich dafür sei, die Erziehungsleistung aufzuwerten. „Andererseits stört mich, dass das Betreuungsgeld nur dann gezahlt werden soll, wenn das eigene Kind nicht in die Kita geht oder bei einer Tagesmutter ist“, so von der Leyen weiter.

Gerade Kinder aus sozial schwachen Familien würden schließlich schon heute seltener in die Kita gehen als Kinder gut ausgebildeter Eltern. „Hier müssten wir eigentlich mehr Überzeugungsarbeit leisten, dass auch Zweijährige vom Spiel mit Gleichaltrigen profitieren“, meint die CDU-Politikerin.

Deswegen sollte laut von der Leyen darüber diskutiert werden, wie die Leistung gestalten werden muss, damit kein Kind draußen bleibt. „Ich halte die Idee eines Gutscheinsystems für nachdenkenswert“, fügte sie hinzu.

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bisher 7 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Mausi am 24. November 2009 um 13:58 Uhr

    Ich stell mir grad die Frage, wenn das tolle Betreuungsgeld von 150,- Euro kommt, was wird dann aus dem Elterngeld?
    Da haben unsere lieben Politiker wohl wieder was gefunden, wo man kräftig Sparen kann :-)

    Betruungsgeld kommt, Elterngeld geht *winke*.

  2. Sieglinde am 24. November 2009 um 14:05 Uhr

    „vom Spiel mit Gleichaltrigen “ <– die von der Leyen ist doch selbst bildungsfern, sonst wüßte sie, daß geistig gesunde Kinder in den ersten drei Jahrenbesonders die Mutter besonders für ihre Entwicklung und Bindungsfähigkeit brauchen und noch gar nicht zum richtigen Spiel mit Gleichaltrigen in der Lage sind. Wissenschaftlich bewiesen, nur den Eltern verheimlicht. Mir tun alle leid, die vor 3 in die Krippe gesteckt werden. Aber ums Kindeswohl ging es in der BRD doch noch nie! Nur darum, Lohndumping mithilfe billiger Mütter zu betreiben. Ich lasse meine Kinder drei Jahre zuhause, und die sind aufgeweckter und vor allem selbstsicherer als die armen Krippenopfer. Ich selbst bin erst mit 4 in den Kindergarten gegangen und habe mein Abi mit 1,0 bestanden und war als Jugendliche NICHT kriminell, weil es meine Eltern waren, die mein Vorbild und meine Erzieher waren. Ich mache das auch ohne Betreuungsgeld, denn mütterliche Verantwortung ist nicht bestechlich. Ich biete meinen Kinder dann lieber meine Zeit als teure Klamotten. Ansonsten: Müttergehalt statt Krippenplätze!

  3. Andreas Schröder am 25. November 2009 um 08:40 Uhr

    Kinder brauchen den Kontakt zu Gleichaltrigen das ist wichtig für spätere Soziale Kompetenz. Ich bin aber der Ansicht das Betreuungsgeld sollte allen zustehen die Kinder Betreueen unabhängig davon ob die Kinder in die Krippe/Kita gehen oder nicht, denn Die Betreuung geht ja zu Hause weiter wenn die Kinder aus der Kita/Krippe abgeholt werden. und Ob das Betreuungsgeld in Bar oder per Gutschein ausgezahlt wird sollte von Fall zu Fall entschieden werden gleiches sollte auch mit dem Kindergeld passieren denn manche Eltern investieren es lieber in neue Technik statt in Bekleidung, oder Schuhe für,s Kind.

    Was wird denn mancher Hartz IV Empfänger
    der Kinder hat sagen, „geil 150 Euro Herdprämieim mediamarkt gibt,s nen geilen BluRayplayer für 149,- Euro wenn,s geld kommt hol ich den mir. “

    Das kenne ich aus meinem persönlichen Umfeld da wird das Kindergeld ausgegeben und die Kinder bleiben auf der Strecke.

  4. Mausi am 25. November 2009 um 23:26 Uhr

    @Sieglinde, dann kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, dass sich die Wissenschaftler geirrt haben ;-)
    Ich hab meinen Sohn jetzt mit 2 in eine Krippe gegeben, weil er nur an seiner Mama hing, sich absolut von keinem anderen anfassen lies und schon geheult hat, wenn ihn jemand fremdes angeschaut hat. Was das jedesmal beim Kinderarzt oder beim Friseur für ein Kampf war, will ich gar nicht erst ausführen. Nun geht er knapp 3 Monate in eine Krippe, hat zwar etwas gebraucht aber inzwischen ist er wie ausgewechselt, er lacht, wenn ihn Fremde anschauen, er lässt sich auch anfassen und geht sogar freiwillig hin und gibt die Hand, was vorher unvorstellbar war. Daheim kann er sich auch mal selber beschäftigen und hängt nicht nur an meinem Rockzipfl, was vorher auch der Fall war.
    Er ist richtig aufgeblüht in der Krippe, freut sich, wenn ich sag, jetzt gehen wir in den Kindergarten und läuft schon mit seiner Tasche zur Tür.

    Zudem versteh ich deinen Beitrag nicht, hier schreibst du, du willst daheim bleiben bei deinen Kindern ( in einem Beitrag möchtest du das sogar 6 Jahre ) und in anderen Beiträgen beschwerst du dich, dass du keine Arbeit findest mit deinem so tollen Abi.

  5. Kat am 26. November 2009 um 16:21 Uhr

    Hallo,
    wollt mal mein Kommentar mit abgeben zu dem Thema Betreunungsgeld! mein Sohn ist jetzt 2 geworden habe also vor kurzem alles duchgemacht mit Elterngeld. Eigentlich möchte ich mein Sohn bis drei Jahre selber Erziehen für ihn da sein, dabei sein wenn er was neues lernt und das mache ich als Mutterliebe und nicht des Geldes wegen. Wo er geboren war habe ich gleich einen Antrag auf ein Kita Platz gestellt ab März 2010 habe ich einen.da sollten die lieber das Betreunungsgeld für Kitas ausgeben, damit jedes Kind (wo es die Eltern möchten) einen Platz bekommen. Für wem wird es dann bezahlt das Betreuungsgeld für die nicht arbeiten gehen, denn Eltern die vorher schon eine Arbeit hatten, gehen doch nach der Elternzeit wieder( zum größten Teil). Und jetzt ist es so bei uns in Sachsen, das man das Elterngeld splitten kann auf 2 Jahre also 150€ und anschließend kann man Landeserziehungsgeld beantragen.
    Und ich denke mal das das dann alles wegfallen würde und womöglich an H4 angerechnet.
    Auch wenn mein Kind noch nicht in den Kita geht, sehe ich zu das er mit gleichaltrigen in Kontakt kommt, Mutter Kind treff, Kinder Sport, Spielplatz.
    Ist klar das es sich schön anhört Betreuungsgeld, auch wenn es mir nicht schaden könnte, sollten dies doch in Kitas investiert werden.

  6. ecky am 30. Januar 2010 um 14:30 Uhr

    hallo. Ich finde betreuungsgeld sinnvoll. Da ja jetz die kitas fast überall die gebühren hochgeschraubt werden,würde ich lieber sagen,ich lasse meine kinder zu hause. Mein mann geht arbeiten und ich habe 4 kinder. Hartz4 empfänger dürfen nach meiner sicht nichts bekommen da sie schon vieles erlauben und uns als arbeiter das geld aus de tasche ziehen.wenn man als eltern mehr geld bekommt,wirde woanders mehr ausbezahlt…so wie bei den hartz4 leuten…leben aus unserer tasche die leute…Ich bin stolz kein hartz4 zu bekommen,habe sie auch nie bekomm,da wir nicht betteln wollen. Meiner hinsicht,soll betreuungsgeld angeschaft werden.aber eins sage ich euch;wenn das durch kommt wird woanders wieder was abgezogen…so das wars möchte nicht weiter erzählen da der staat e nichts macht und nur rumlabert…lg ecky

  7. ich am 7. November 2011 um 10:46 Uhr

    unglaublich wie fleißig hier vorurteile statt individuelles denken zur urteilsfindung beitragen sollen!!! wie kann man nur so *** sein und menschen so kategorisieren? „leben aus unserer tasche…“ so ist das in einem sozialstaat, der deutschland ja mal sein wollte. man verteilt das geld unter gierigen managern, faulen schmarotzern und denen, die es brauchen, um im leben weiter zu kommen. natürlich gibt es auch schwarze schafe unter harz4lern (um weiter beim beliebten angriffspunkt zu bleiben), die sich irgend einen mist kaufen statt etwas für die kinder. doch ich sehe keinen grund, deshalb alle unter einen kamm zu scheren! ich selbst bin mit 18 das erste mal mutter geworden. habe mein kind 2,5 jahre zu hause betreut und dann in die kita gebracht. da ich vor dem kind nur ein freiwilliges soziales jahr gemacht habe, fehlte mir logischerweise die ausbildung. also ging ich erstmal ehrenamtlich beim jugendamt arbeiten. nach einem halben jahr zog ich in die hauptstadt, um mein abitur nachzuholen. alleine mit kind, keine oma, tante oder sonstwer, alle 400km entfernt! 2010 habe ich mein abi in der tasche gehabt und mit meinem neuen lebenspartner 2011 weiteren nachwuchs bekommen. er ging in der schwangerschaft arbeiten und wir waren aufstocker. nun bin ich mit der kleinen zu hause, die große geht zur schule. meine kinder geraten super, sind gesund und die große hat einen iq von 126! (soviel zu den vorurteilen – junge mütter können ihren kindern nichts bieten und sie nicht erziehen). da mein partner nun studiert, leben wir von bafög, elterngeld und etwas harz4. wenn die kleinste 2,5 jahre alt ist, werde auch ich studieren… ich jammere nicht, bin mit dem zufrieden, was wir haben. zudem möchte ich erwähnen, dass ich noch nie geraucht habe und auch andere betäubungsmittel nie eine rolle gespielt haben. mir wurde auch schon oft gesagt, dass ich eine tolle mutter sei und selbst ältere mütter holen sich bei mir rat, denn ich bin mit ganzem herzen und nicht mit ganzem geldbeutel bei meiner familie! menschen neigen häufig dazu, in schubladen zu denken und meist sind es die, die nur wie roboter funktionieren und irgendwelchen selbst aufgezwungenen idealen nacheifern, dabei aber nicht merken, wie das wahre leben an ihnen vorbeizieht! ich würde mir wünchen, dass manche ihr leben mehr nehmen, wie es kommt und dann lieber mit ganzem herzen bei der sache sind, als halbherzig arbeit und familie abzuwickeln. hauptsache geld, geld, geld!!! nein, das kann doch nicht das ganze leben sein!?! es war mir eine ehre, euch mit meinem leben ein beispiel zu liefern, wie falsch man liegen kann, wenn man sich einen harz4-empfänger vorstellt und in die schublade „fauler schmarotzer“packt! jeder hat seine geschichte und niemand kann sie durch einen blick erkennen, aber man kann sie sich erzählen lassen!!!

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