Ein-Euro Jobber: Abzocke-Vorwürfe gegen Wohlfahrtsverband
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Neumünster (Schleswig-Holstein) sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. Angeblich kassierte die AWO für die ihrerseits zur Betreuung von alten Menschen eingesetzten Ein-Euro-Jobber doppelt.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zahlte rund 200 Euro pro Monat für jeden Ein-Euro-Jobber an den Verband (sogenanntes Regiegeld). Damit soll sich dieser nicht zufrieden gegeben haben. Einem Bericht von “NDR Info” zufolge verlangte die AWO von den betreuten Senioren nämlich eine Aufwandspauschale in Höhe von acht Euro pro Stunde.
Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel kritisierte die Methoden der Arbeiterwohlfahrt heftig. Seiner Meinung nach trete der Wohlfahrtsverband praktisch als Zeitarbeitsfirma auf. “Es ist für einen gemeinnützigen Verband unmoralisch, auf der einen Seite Regiegeld zu bekommen und auf der anderen Seite acht Euro Stundenlohn
für die Arbeit der Ein-Euro-Jobber zu kassieren”, meint der Experte.
- Arbeitsmarkt: Hälfte aller Ein-Euro-Jobber ungeeignet
- Reguläre Arbeitsplätze werden durch Ein-Euro-Jobs vernichtet
- Hamburger Hartz IV Empfänger sind gegen Ein-Euro-Jobs
- In Münster werden Ein-Euro-Jobber individuell qualifiziert
- Ein-Euro-Job ist auch bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 Stunden zumutbar
am 22.03.2010 um 17:28 Uhr
Hey!
das ist doch, das was ich schon in verschiedenen Artikeln betonte 1 Eurojober und dann abkassieren von der Allgemeinheit und Firmen.
Aber, wie ist die Aussage? die Verwaltung der Hatzler ist so teuer also an Alle Hartzler lasst Euch nicht mehr in 1 Eurojobs abschieben es füllt nur die Taschen der Wohlhabenden nicht Eure und Jobs kriegt Ihr sowie so nicht wir sind doch alle so Dooooooooooooooof
am 22.03.2010 um 17:29 Uhr
Jaja- die “Arbeiterwohlfahrt” ……….nett wieder. Das ist aber nicht nur in dieser Stadt so.
Unter dem Deckmäntelchen des “Guten” wird Reibach gemacht, wie überall, egal was es ist, Suppenküche, Tafeln und sonst was alles. Alte und Arme- da kann mans mit machen.
Grundsätzlich wird in erster Linie mal der 1-Euro Jobber AUSgenutzt.
Dass ist schon mal die 1. staatlich verordnete Sauerei.
Die 2. Sauerei ist, dass der Staat durch sein dämliches Gesetz Betrug fördert !
( das war sicher mit “fördern” gemeint ) Fordern tut er letztlich- dass die “Zwangsarbeiter” die Drecksarbeit erledigen- und die andern kassieren. “Das ist Politik”
Alte Leute abzuzocken, dass ist in meinen Augen ein Verbrechen und man sollte die ganzen Verbände auf den Kopf stellen und prüfen.
Und anstatt unnütze Beamte bei den ARGEn einzustellen- sollten diese mal bei den “christlichen und nichtchristlichen” Verbänden die Bücher kontrollieren und die Läden auf den Kopf stellen.
Ich halte von der falschen Wohltätigkeit nichts- und schon gar nichts von Behörden, die Menschen versklaven- zum Wohle von Drittfirmen und den Trägern.
Und dann erkläre mir mal einer- warum diese ARGEn nicht hingehen- und dem Euro Jobber das Geld geben- statt es “hinten” rum über die AWO laufen zu lassen, ist doch klar, dass die das einsacken und eine weitere Möglichkeit nutzen, denn die alten Leut haben von Hartz IV und 1 Euro Jobbern keine Ahnung. Die sind doch gar nicht damit befasst.
Ich selbst habe es erlebt, wie in einem Altenheim ( AWO ) geklaut wurde wie bei den Raben. Und zwar nicht von irgenwelchen 1 Euro Jobbern, sondern vom Küchenmeister, Pflegedienstleister, Heimleiter und generell den “Weisungsbefugten” und den “Hauptkräften” in der Küche. Widerlich- einfach nur widerlich.
Was die da rausgschleppt haben an Lebensmittel, dass hat auch den alten Leuten gehört und nicht dem Personal.
Keine “Sau” hat es interessiert, obwohl ich es weitergegeben habe.
Hätten wir eine Organisation wie die “Spitex” in der Schweiz- dann wären unsere “Alten” auch liebevoll und ehrlich betreut. Aber unsere Politiker- haben anderes im Sinn, als endlich im Land aufzuräumen.
Deutschland ist einfach einfach nur ein Land zum schämen! ( geworden )
Alte haben keine Lobby in unserem Land. Man denkt wohl, die leben eh nicht mehr lang, also her damit, was sie noch haben.
am 22.03.2010 um 17:33 Uhr
Als wenn das was neues wäre, jeder 1 € Job macht irgendeinen regulären Arbeitsplatz kaputt. Bei der Arge und in der Politik ist man doch nur froh, dass diese Menschen dann aus der Statistik verschwinden und keine Arbeit mehr verursachen. 1!€ Jobs hatten wir schon mal nur hiessen die da anders Rei… .
Frankreich hat wohl recht, unsere machen die EU kaputt mit Dumpinglöhnen
am 22.03.2010 um 19:20 Uhr
Und es ist vor allen dingen unmoralisch Menschen für 1,- Euro (schon mal 1,50) Hungerlohn die Stunde arbeiten zu lassen und dann noch Geld (8,- Euro) von den alten Leuten zu verlangen und sich in die eigenen Taschen zu stopfen. Es muss endlich aufhören mit diesen Statistik Tricksereien, wenn jemand arbeitslos ist und einen 1-Euto-Job machen muss (!) darf er nicht aus der Statistik fallen und auf einmal so behandelt werden als ob er in Vollzeit oder Teilzeit einer regulären Arbeit nachgeht!
Wenn alle 1-Euro-Jobber plötzlich wieder in der Arbeitslosenstatistik landen würden hätten die ARGEn keine Interesse mehr 1-Euro-Jobs zu vergeben, dann gäbe es mit einem Schlag fast keine 1-Euro-Jobber mehr.
am 23.03.2010 um 13:18 Uhr
Es ist einfach so,daß sich diese Regierung selbst bescheißt.Wir hatten das alles schon mal durch mit den gefälschten Statistiken in der DDR.
Es müssten sich alle Alg 2 Empfänger weigern solche Ein Euro-Jobs anzunehmen.
Aber weil alle Angst um ihre Existenz haben gehen sie lieber als Sklave malochen.
Das kommt dieser Regierung sehr recht und den Arbeitgebern auch.Sie können sich weiter ihre Taschen vollstopfen.
Leider gibt es in Deutschland keinen Zusammenhalt mehr um auf die Strasse zu gehen und zu kämpfen.
Das hat diese Regierung sehr schön geplant,weil sie alle gegeneinander auspielt.
Und wenn der 50 cent -Job kommt gehen alle weiter fleißig hin.
Zeitarbeiter,Minijober und alle anderen unterbezahlten Arbeiter bleibt zu hause-bis diese Regierung aufwacht.
am 23.03.2010 um 13:35 Uhr
An alle Hartz4 Empfänger laßt euch nicht unterkriegen, es wird Zeit mal wieder auf die Starße zu gehen,Denn es kann nicht sein das die, die das Sagen haben, immer mehr im Poromonay haben, und wir mit peanuts abgefertigt werden.
am 23.03.2010 um 13:58 Uhr
Wie aktiv Berliner Arbeitslose so sind, konnte ich ja nun am Samstag sehen. War die Einzige, die mit fettem weißen Armband vor der Gedächniskirche stand. Also entweder liest das hier keine Socke aus Berlin oder sie sind selbst zu faul und phlegmatisch, um sich mal um 14 Uhr!!! zu treffen und etwas auf die Beine zu stellen. Peinlich, echt. Also jammert man hier weiter. Das ist kein ernstzunehmendes Sozialforum, sondern, wie es scheint, nur eine jämmerliche Quengelgruppe.
am 23.03.2010 um 14:09 Uhr
mach auch nen sogenannten 1€ job und bei uns wird sogar 12€ pro std von den senioren abkassiert bzw mit den sozialaemtern, krankenkassen, pflegekassen abgerechnet.
unsere 1€ jober werden in privathaushalten geschickt zur gartenplege, haushaltspflege usw .
und zwar nicht an sozialbedrueftigte , die den haushalt oder die gartenpflege ,nicht mehr machen können, und sich aufm freien markt keine hilfe leisten können. genau diese beduerftigten leute werden sogar abgewimmelt mit spruechen wie “dann fragen sie doch mal verwandschaft oder freunde” , oder ” da kann ja jeder daher kommen und behaupten ,ich kann mir das nicht leisten”
und das mit uns 1€ jobbern schmuuu getrieben wird das wissen wir doch laengst.
und im zeitalter von myhammer , meine stadt, und weiteren plattformen ist es auch leicht uns 1€ jobbern lukrativ einzusetzen, ob es rechtens ist ist ne andere frage .
weil wo kein klaeger auch kein angeklagter.
(ich als 1€ jobber hab noch net mal an meinem “arbeitsplatz” ne tastatur wo die ae,oe,ue´s funktionieren, aber ich soll die tastatur beherrschen lernen ;O))
am 23.03.2010 um 17:09 Uhr
is doch alles isy
am 23.03.2010 um 17:49 Uhr
Hallo Miteinander,
was kann ich denn tun, um nicht einen 1-Euro Job machen zu müssen?. Bin 30% schwerbehindert und habe ein Schmerzsyndrom wegen 2 Bandscheibenvorfällen. Ständige Schmerzen. Habe nächste Woche Termin bei der PAP.
Freue mich auf gute Ratschläge.
Viele Grüße Andrea
am 23.03.2010 um 18:40 Uhr
Tja was kann man gegen 1-Euro-Jobs machen…. siche nebenberuflich einen Gewerbeschein suchen und sich als Haushaltshilfe Selbständig machen…….
am 23.03.2010 um 21:01 Uhr
Das ist nur die Spitze des Eisbergs! Das war ja auch eigentlich der Sinn dieser absurden 1-Eurojobs: Ausbeutung. Denn dass die nicht in den ersten Arbeitsmarkt führen können, war klar. Typisch war ja auch, dass unmittelbar nach dem Inkrafttreten von H4 Arbeitgeber lauthals verlangten, 1-Euroj. auch in der Industrie einzusetzen. Das wäre Zwangsarbeit wie im 2. Weltkrieg gewesen. Das Ganze ist eine Riesenschweinerei gegenüber dem Bürger.
am 23.03.2010 um 21:41 Uhr
In Köln ist es nicht anders!
am 24.03.2010 um 08:10 Uhr
Soetwas passiert nicht nur bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Neumünster (Schleswig-Holstein),
auch ich weiß davon dass es von vielen Einrichtungen in Magdeburg gemacht wird. Zwar etwas anders, aber auch Abzocke zur persönlichen Bereicherung von den Einrichtungen.
am 24.03.2010 um 08:39 Uhr
@Andrea
nimm doch zu diesem 1 € Job Arbeitsplatz deinen Behindertenausweis mit und mache keine Arbeit, die irgendwie körperlich dich zu sehr anstrengt und dir Schmerzen bereitet oder später bereiten könnte, dann setzt du dich einfach hin wenn es zu schmerzhaft wird, verstehst du ;-)
Sage von Anfang an, dass du das nicht machen darfst und berufe dich auf dein gesundheitliches Gutachten. Gehe sofort zum Arzt und hole dir einen Krankenschein.
Mal sehen wie lange du dann noch da hin mußt. Und wenn sie dich sanktionieren wollen dann gehst du gleich zum Amtsgericht und beantragst dort Rechtsbeihilfe.
Es wird immer doller hier, jetzt müssen auch schon kranke Menschen in Sklavenarbeit, ich fasse es nicht.
Nur noch Lug und Betrug in diesem Land, scheußlich ist das!
am 24.03.2010 um 10:09 Uhr
Der 1 Eurojob war gedacht, dass man nach einem halben Jahr “übernommen” wird.
Wohlweislich hat man die Leute dahingesteckt, wo kein Geld ist. Altenheime, Krankenhäuser und Gartenarbeiten etc.
Diese Leute werden “betreut” ( tolles Wort ) also- wenn es Schwachstellen geben würde, wenn etwas nicht klappt.
Draus geworden ist Ausbeutung der Leute, es wurden immer mehr “Betreuungsfirmen” eröffnet, die dann mit den bescheuerten Massnahmen weitermachten.
Wehren kann man sich nicht- also ablehnen, somit ist es Zwangsarbeit.
Lediglich die minderwertige “Aufwandsentschädigung” verhindert rechtliche Gegenmittel.
@ bulluncreek
Ein ALG II Bezieher kann kein “Nebengewerbe” anmelden. Dass können nur Berufstätige.
Es gibt ja Fälle, wo man Leute, die ein Gewerbe weiterlaufen lassen wollten, bei Gericht platt gemacht hat. Entweder- oder! Beides mag unser Staat nicht, es könnte ja sein, dass jemand etwas verdient! Geht ja g a r nicht.
am 24.03.2010 um 16:59 Uhr
Nun, einfach ein Fall für die Staatsanwaltschaft und für die Mama SPD, will heissen, die örtlichen Abgeordneten der Stadtrates von Neumünster, wenn die eine Spur von Arsch in der Hose haben. Und für das zuständige Arbeitsamt, gegen die AWO Neumünster eine 1-Euro-Jober – Sperre für 24 Monate zu verhängen.
Draufhauen ist da das Einzige, was hilft gegen solchen Missbrauch!
Für soziale Zwecke bin ich schon bereit, auch mal für 1 Moant so was zu machen, nur sehe ich tierisch rot, wenn ich dann mitkriege, dass sich die Träger hinterum die Taschen füllen!
Gerhard
am 24.03.2010 um 17:27 Uhr
Zu Julchen
am 24.03.2010 um 10:09 Uhr
Der 1 Eurojob war gedacht, dass man nach einem halben Jahr “übernommen” wird.
Hallo Julchen, ich meine Deine Darstellung etwas zurecht rücken zu müssem.
1-Euro – Jobs sind nach ihrer rechtlichen Konstruktion AUSSCHLEISSLICH für soziale Träger zulässig, die unzweifelhaft nicht gewinnorientiert sein MÜSSEN. Im Weiteren MUSS in diesem Zusammenhang unmissverständlich sichergestellt sein, dass durch deren Tätigkeit oder Einsatz keine gewerblichen Auftragnehmer verdrängt werden (unzulässige Wettbewerbsverzerrung).
Also, wenn z. B. 1-Euro-Jober für Pflegedienste bei Senioren eingesetzt würden (egal ob AWO oder sonst wer) wäre dies unzulässig, weil:
1.) hierzu der Abschluss eines Altenpflegers oder -helfers oder einer Ausbildung im Krankenpflegebereich zwingend vorgeschrieben ist,
2.) hier ggf. gewerbliche Pflegedienste, die Leistungen nach dem SGB XI erbringen, im Wettbeewerb benachteiligt wären.
Weiteres unzulässiges Beispiel:
Renovierung von Schulgebäuden ist eine “Pflichtausgabe” der örtlichen Gemeinden oder Städte (so es sich nicht um Schulen freier Träger handelt, die schulgeldfrei sind) im Rahmen ihrer Instandhaltungspflichten, die so gar ausgeschrieben werden müssen, also in keinem Fall für 1-Euro – Jober zulässig, auch wenn diese ggf. durch “Arbeitsbeschaffungsfirmen” “beschäftigt werden.
Was auch sehr oft genutzt aber ebenso unzulässig ist:
- Pflegearbeiten in öffentlichen Parkanlagen, so diese den örtlichen Grünflächenämtern unterstehen, da hierdurch z. B. die Stellen festeinzustellender Gartenarbeiter oder Gärtner gefährdet werden (Stadtkämmerer versuchen so was gern, um die Stadtkasse zu entlasten, bleibt aber trotz alledem unzulässig, weil wettbewerbsverzerrend)
Hier einige zulässige Beispiel:
- Beaufsichtigung öffentlich zugänglicher Spielplätze,
- Seniorenbegleitung bei Einkäufen, Arztbesuchen, etc (nicht Pflege).
- Sprachausbildung für Migranten (so dies durch soziale Träger erfolgt und kostenfrei ist)
- Nachhilfedienste für Schüler, so diese kostenlos sind
Wer also als 1-Euro-Jober den Eindruck bekommt, dass der Einsatz in “gewerblichen” Bereichen erfolgt, sollte sich schnellstmöglichst mit der örtlichen Fachgewerkschaft in Verbindung setzen, im Zweifelsfall soll da schon ein Arbeitsgericht die Einstellung ein ein Arbeitsverhältnis verfügt haben.
Für Zwecke eines “Probearbeitsverhältnisses” – um z. B. nach 6 Monaten in ein AV übernommen zu werden, waren und sind 1-Euro-Jobs nicht gedacht und auch nicht zulässig.
Gerhard
am 24.03.2010 um 17:36 Uhr
Noch ein kleiner Nachtrag an alle Mitdiskutanten:
Wer also von 1-Euro-Jobs Kenntnis hat oder erlangt, die in Bereichen genutzt werden, die wirtschaftlicher – also nicht ausschliesslicher rein sozialer Natur sind, sollte dies umgehend:
- örtlichen Fachgewerkschaften
- der örtlichen Industrie – und Handelskammer oder
- Handwerkskammern
mitteilen, die pflegen solchen Machenschaften sehr nachhaltig und wirksam nachzugehen.
Wettbewerb muss Regeln gehorchen und darf in keinem Falle unter Missbrauch sozialer Misstände verzerrt werden, durch wen auch immer!!!
Gerhard
am 24.03.2010 um 19:11 Uhr
Hallo @ baghira_gr
Ein Seniorenheim hat ja viele Möglichkeiten. Ich war nicht in der Altenpflege, das hätte ich schon damals nicht geschafft, körperlich.
Ich war an der Rezeption und habe dort die Leute begrüsst, sie weitergeleitet, Telefonzentrale und Schriftverkehr erledigt und was so anfiel. Koordination von einigen Terminen und vieles mehr. Den alten Herrschaften die Post gebracht, Die Dienstpläne geschrieben für die Pflegeabteilungen etc., hin und wieder persönliche Wünsche erfüllt von den meist Damen und es gab immer was zu tun. Dem sozialen Dienst habe ich schon mal geholfen, wenn was war.
Theoretisch hätte mir die Arbeit auf Dauer gefallen- sie war aber praktisch nicht möglich.
Da war auch keine Stelle- die verloren gegangen wäre. Es war die Drittfirma, die mich vermittelt hat- die wollen ja an den 1 Euro Jobbern verdienen und somit kommen immer neue Jobber, die eben Geld bringen. Ganz offiziell- vom Arbeitsamt gebucht- mich zu betreuen,
was natürlich nicht geschehen ist.
Die Heimleitung hätte mich gern behalten, aber die Verwaltung hat gemobbt- gegen den Chef und mich. Meine Fallmanagerin sagte mir, ich sei zu gut gewesen, das mögen die nicht.
Ich hatte gleich 3 Vertäge, 1 x mit der Drittfirma , 1 x mit dem Träger (AWO) 1 x mit der ARGE.
Das war eine Absicherung wie Fort Knox für die. Habe aber trotzdem den Laden aufgeräumt und Terz gemacht, die wären aus der Nummer nicht rausgekommen ohne Presse. Was da gelaufen ist- ( so rein intern ) wäre Filmreif gewesen.
Der “Posten” ist übrigens bis heute nicht besetzt- nur immer mal von 1 Euro Kräften.
Damals schon hatten die Damen von der Verwaltung, die auch weisungsbefugt waren gemeint, es stinkt ihnen, immer diese “Leute” einzuarbeiten und sie wollten das nicht.
Dort gab es auch 1 Euro Kräfte in der Küche- und der Küchenmeister war ein Biest, der hat die der Reihe nach platt gemacht. Dann waren welche noch in der AWO Kleiderkammer, die allerdings separat geführt wurde. Garten- oder Anlagenpflege waren ein paar Männer als 1Euro Jobber. Die durften dann auch die Typen betreuen, die zu X Sozialstunden verdonnert waren- wie man dass ja aus dem Jugendstrafrecht kennt. Auch hier wurde “geschummelt” Der Zettel wurde vom Hausmeister unterschrieben- die waren nicht scharf auf diese Leute.
Vor einiger Zeit sollte ich in einer Krankenhausküche arbeiten für 1 Euro, dass habe ich dann unterbinden können durch meine Gutachten über meine Krankheit. Die hätten sich gefreut, wenn ich da aufgekreuzt wäre und dauernd einen hin und her geschickt hätte, mir was zu holen. *LOL* Nee- mit Julchen nicht mehr.
Privat helfe ich gerne- da brauch ich die Pfeifen nicht, die an meiner Kraft verdienen.
Das AWO Heim wo ich war, hatte knallharte Regeln auch für die Alten- da war nichts mit Nähe und Wärme. Die Verwaltungsweiber haben die mitunter derart angeschnautzt, dass ich dann immer dazwischen bin. Wehe es kam mal ein alter Bewohner um 8 statt um 9 in die Verwaltung, weil er die Öffnungszeit vergessen hatte, da wurde der ganz mies weggeschickt, egal wie schlecht oder gut er dran war. Manchmal wollten sie nur Geld gewechselt haben. Da habe ich mir eine eigene Kasse an die Rezeption gestellt- dass war den Damen der Verwaltung auch nicht recht. Sie wollten “ihre Gesetze” eingehalten haben. Es war zum Kotzen, was in dem Heim ablief. Es ist reiner Kommerz- Menschlichkeit nicht vorhanden.
Man sollte die alle kontrollieren und aufmischen.
am 24.03.2010 um 19:54 Uhr
Es ist unglaublich was sich seit das Jahr 2005 so heraus genommen hat.Da freud man sich eine Stelle zubekommen (habe schon 2 mal ein so genannten Aktivjob gemacht) und dann kommt ans Tageslicht das man sich daran noch Bereichert, es ist zum Graulen spiessruten zulaufen ud als Hartz IV Empfänger beschimpft zuwerden und dabei sind es die Leute die schon das Geld haben die daran schuld sind.Es ist echtunglaublich !!!
am 25.03.2010 um 10:00 Uhr
@ 16 ter Beitrag Julchen.
Das ist nicht war.Wir sind auf H4 und dürfen ein Nebengewerbe betreiben.
Es werden einem 2 Jahre lang Zeit gegeben um Fuss zu fassen. Und in dieser Zeit wird man auch nicht genötigt die Eingliederungsvereinbarung zu unterzeichnen.
Wenigstens geht es bei uns auch etwas aufwärts mit den Aufträgen und wir hoffen das wir auf desem Wege von H4 wegkommen.
Es könnte natürlich sein das es von Kreis/Gemeinde zu Kreis/Gemeinde unterscheide und der Gewährungszeit gibt aber es ist nicht generel verboten.
am 25.03.2010 um 12:01 Uhr
@ die sich wundernde.
Nun, wenn dass so ist- dann muss ich korrigieren. Es gibt einen Fall, wo eine Frau ein Gewerbe hatte- und das eben nicht so gut lief. Sie hat dann H4 beantragt und musste das Gewerbe aufgeben.
Vor Hartz IV war die Regelung anders-und nur berufstätige konnten ein “Nebengewerbe” anmelden.
Ich habe mich da auch nicht so sehr für intetessiert- also nichts für ungut.
Könnts recherchieren, aber da fehlt mir im Moment die Zeit- bei Gelegenheit gerne, weil es mich selbst auch interessiert.
Was mich auch interessieren würde- wenn Du oder “ihr” ein “Nebengewerbe” habt- wie wird denn dann (ab)gerechnet? Da bekommt man doch sicher nicht den vollen H4 Satz?
Aber es ist nur eine Frage- musst nicht antworten.
Lg Julchen
am 26.03.2010 um 17:18 Uhr
Hallo Julchen,
wir müssen bei Amt für ein halbes Jahr angeben was wir vermutlich verdienen werden.
Und nach dem der Freibetrag abgezogen wird behält man den Rest ein.
Nach einem halben Jahr wir dann die tatsächliche Aufstellung über die gemachten Verdienste nachgereicht. Und je nach dem was verdient worden ist bekommt man das einbehaltene Geld zurück oder zahlt nach.
am 27.03.2010 um 14:19 Uhr
Hallo, Die sich wundernde…
Ach so- Dankeschön für die Erklärung. Es ist aber dennoch irgendwie kompliziert-oder
ich empfinde es so. Da müsst ihr ganz schön rechnen und planen.
Wie ist dass denn mit der Krankenkasse? Müsst ihr die schon “selber” tragen?
Ich drücke die Daumen, dass sich die Gewerbesache mal ausdehnt und ihr gar nicht mehr zum Amt müsst. Heutzutage ist es schwer- wenn ich jünger wäre, würde ich mich vielleicht noch mal selbständig machen, aber ohne Auto und ohne Grundlage geht dass nicht mehr.
Gravierned finde ich die Krankenversicherung und auch die Rentenbeitragszahlungen-bzw. noch eine Vorsorge treffen.
Alles Gute also für Euch.
Julchen
am 27.03.2010 um 18:03 Uhr
Danke @ Julchen.
Also das mit der Krankenversicherung und Rentenbeiträgen.Dass müsste man er dann selbst zahlen wenn mann die Selbstständigkeit nicht menr als Nebengewerbe ausübt.
am 27.03.2010 um 19:34 Uhr
Vielen lieben Dank für eure Ratschläge besonders an die Oma von drei Enkelkindern. Ich muss schon vor dem Gespräch mir überlegen, wie ich damit (1 E Job) umgehe.
am 28.03.2010 um 11:04 Uhr
Also was da bei der AWO gelaufen ist, ist nit so doll…..aber man kann deswegen nicht alle und alles über einen Kamm scheren!!
Ich selber habe im Jan. 2006 nach einjähriger Arbeitslosigkeit einen 1 € job bei einem Christlichen Träger gemacht..auch als Hauswirtschafterin…allerdings nicht in einem Haushalt, sondern in einer Beratungsstelle mit Tagesangebot….und heute bin ich fest angestellt!! Und warum? Kann uch euch sagen..ich hab mir den hintern aufgerissen..habe mit meinem Können und meiner Einsatzbereitschaft gezeigt, das ich wirklich fähig bin auf dem 1. Arbeitsmarkt zu überleben! Das ich nicht für alles an die Hand genommen werden muss und ich nicht den Hintern gepudert bekommen muss!!
Ich habe nach dem 1 € Job eine Entgeldvariante bekommen und danach hat man sich wirklich bemüht eine Stelle im Verband für mcih zu bekommen..und es hat geklappt..
Und dann noch was von wegen lasst euch nit ausbeuten…manchmal frage ich mich wer hier wen ausbeutet?? Es ist eine gute Sache, wenn man mal in schieflage gerät, finanziel aufgefangen zu werden. Aber was ist mit all denen..die noch nie in ihrem Leben arbeiten waren? Das sind dann meist die..die auh keinen 1€ Job mchen wollen..so sieht es aus..denn dann müßten sie ja all ihre Annehmlichkeiten aufgeben…!!
Zum Thema ausbeuten oder angebliche Zwangsarbeit für Hungerlohn..habt ihr überhaupt in Mathe aufgepasst?? Die Arge übernimmt Miete…dann den Regelsatz..und zusätzlich gibts das geld für den 1 € job..dazu vergünstigungen wie für 29 € eine Monatskarte für die Öffentlichen..dann 17 € im Monat GEZ Befreiung….und wenn man das alles mal zusammen rechnet??
Ich habe eine halbe stelle, mein Mann arbeitet voll in Zeitarbeit..meine Tochter bekommt Bafög..wir zahlen normale Preise für die Öffentlichen und zahlen auch GEZ..und wir haben keinen Anspruch auf Wohngeld oder sonstiges..weil wir grade so über Hartz 4 liegen….Leute wie wir sind die gearschten..nit die Arbeitslosen die endlich mal nach teilweise Jahrelanger Abkassiererei ran sollen!!
Ihr könnt mich von mir aus steinigen…aber so is meine Meinung..und mit der steh ich auch nit alleine da…!
am 28.03.2010 um 11:05 Uhr
@Andrea
es kommt ja drauf an, was Du machen sollst. Da musst Du überlegen, wie Du damit klar kämest. Meist dauert diese Massnahme ein halbes Jahr und kann verlängert werden auf 3 Monate.
Wenn man noch hinkommt ( im eigenen Ort) geht dass alles, wenn man ellenlang fahren muss, dann ist ja Fahrgeld aufzubringen.
Bei mir wars übrigens so, dass ich 6 Wochen “vorleisten”musste und dann erst dass Geld bekam. Aber ich konnte zu Fuss hin. Ich fand es auch eher “mental” anstrengend- weil man ja regelrecht unter Kontrolle steht. Nicht wie in einem freien Arbeitsverhältnis.
Besonders solltest Du jeden Tag eine Art Tagebuch führen, kurz reinschreiben- was gewesen ist, was Du gemacht hast und auch wenns mal Schwierigkeiten gibt, aufschreiben, auch die Namen von den Leuten, die mit Dir zu tun haben.
Mir hat das sehr geholfen, als ich den Job nach 5 Monaten beendet habe, was man ja ansich nicht darf. So ein einfaches Schulheftchen reicht ja da aus.
Es gibt aber auch gute Stellen, dass darf man nicht vergessen-wo eben die Menschen auch anders mit einem umgehen. Ich kenne Leute, die sind sehr zufrieden bei ihrem Euro-Job und würden ihn gern behalten.
Schau es Dir erstmal an- wenn es soweit ist und sprich mit den Leuten, wenn Du etwas nicht kannst. Du solltest Dich auch nicht “duzen” Lass Dich immer mit Frau xxxx ansprechen, denn dass ist die bessere Basis- wenn es kompliziert wird.
Ich drück Dir die Daumen für alles.
am 13.04.2010 um 17:48 Uhr
hallo !
Habe auch seid 2 Monaten ein 1 Euro Job bei Bepro e.v in Velbert. Wir sind ca. 45 ein Euro Jobber.Zu Bepro e.v gehört ein altmöbel handel,2 altkleider (secondheand) laden,Garten landschaftsbau (auch winterdienst) und malerei.Hier werden 1 euro jobber eingesetz.Für auftraggebern werden für 1 euro jobber,die stunde 14,50 euro in rechnung gesetz.Wie legal ist denn sowas?Was kann ich als ein eurojobber da gegen was unternehmen?
am 15.04.2010 um 11:33 Uhr
@Sozialzicke
…Naja…für manche reicht eben eine Halbtagsbeschäftigung zum Überleben…wenn man einen Partner hat, der einen Vollverdienst nach Hause bringt….ABER…Alleinerziehende, können eben NICHT sooo banal denken!
Dir ist es immerhin noch möglich…auch ganztags arbeiten zu gehen, wenn euch das Geld nicht reicht.
Auch ist nicht jeder damit zufrieden, nach einer unfreiwilligen Arbeitslosigkeit als Haushaltshilfe zu enden….vor allem, wenn man aus beruflicher Qualifikation heraus, eine höhere Erwartung an die “Jobvermittlung” stellt, als durch aufgezwungene Arbeitsmaßnahmen auf ein Arbeitsverhältnis zu hoffen, das gerade mal Ungelernten und Hausmütterchen dienlich ist.
So begründet, sehe ich die 1 EURO ZWANGSARBEIT sehr wohl als grundsätzlich undiskutabel, weil die Interessen und Fähigkeiten von Arbeitslosen völlig ignoriert werden, und eben NICHT jeder für jedes Arbeitsverhältnis taugt.
am 01.06.2010 um 16:06 Uhr
Die Armutsindustrie Part 1 / 2 / 3
>> hier geht es doch um ganz andere Dinge: die Träger kassieren Kopfgelder bis deutlich über 2000 EUR pro Mann / Frau und Monat dafür, dass die beschäftigten Personen aus den Statistiken ALG I und II verschwinden und stopfen sich noch die Taschen mit Steuergeldern voll.
http://www.youtube.com/watch?v=9XFFV9rb5w8
Auf YOUTUBE gibts noch mehr davon…
Der Skandal ist auch, dass z.T. Politiker in den Aufsichtsräten solcher Verbände sitzen und dieses System noch aktiv am Laufen halten.
Alles klar?