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Angestellte der Bundesagentur für Arbeit (BA) fühlen sich durch ihre eigene Behörde in ihrer Arbeit behindert. Zu ihrer vorrangigen Aufgabe, nämlich der Arbeitsvermittlung, bleibe immer weniger Zeit. Dies berichtet der Spiegel in seiner Onlineausgabe.
Gegenüber dem Nachrichtenmagazin erheben BA-Mitarbeiter den Vorwurf, dass die Controlling-Praktiken der Bundesagentur zu einer Überlastung ihrer Angestellten führen würden. So seien etwa die bezüglich der Kunden zu erhebenden Daten teilweise “sehr spezifisch und kleinteilig”. Es erschließe sich nicht, wozu die Daten eigentlich benötigt würden.
Beispielsweise müssten häufig die zu vermittelten Erwerbslosen nicht nur nach Beruf und Alter sortiert werden, sondern es müsse auch für jeden einzelnen Arbeitslosen angegeben werden, ob dieser von der BA beraten werde, ob er noch in einem Arbeitsverhältnis stehe oder ob er möglicherweise Alkoholiker sei. Die Folge derartiger statistischer Erhebungen sei die Vernachlässigung der Arbeitsvermittlung.
Bereits vor wenigen Wochen drückte Eberhard Einsiedler, Vorsitzender des BA-Hauptpersonalrats, seinen Unmut über das Controlling-System aus. In einem offenen Brief kritisierte Einsiedler, dass die Teamleiter zu “sinn- und hilflosen Zahlenproduzenten” degradiert worden seien. Zudem habe der Hauptpersonalrat schon “seit einiger Zeit” den Eindruck, als wäre “nicht die Arbeit am und mit dem Kunden” das Kerngeschäft der BA, “sondern Controlling, Qualitätsmanagement und Steuerung”.
WOW! Was für eine Erkenntnis!
TOLL
Huch, wie muutig!
aber jetzt,…Kaffeetassen wegräumen…und auf’n Tisch hauen
(Personal)controlling ist auch in den Unternehmen gefragt und wird zuweilen bis zur Karikatur übertrieben. Das entspringt dem Zeitgeist, wonach Buchhalter mit Erbsenzählermentalität viel Spielraum haben; es soll ja überall gespart werden. Die BA sollte sich auf die Vermittlung konzentrieren, denn die hat einen ausgesprochen schlechten Ruf, bei Arbeitgebern wie bei Arbeitssuchenden. Die Vermittler gelten als unprofessionell und leistungsschwach. Arbeitgeber wenden sich daher nur in wenigen Fällen an die BA: Wenn sie mässig bezahlte Jobs anzubieten haben, oft mit prekären Konditionen, oder Saisonkräfte suchen, oder ausgefallende Profile brauchen, die auf dem freien Markt selten sind……..
bloss nicht schönreden,hier bringen auch nur junge menschen die noch nie mit ihren händen richtig hart arbeiten mussten,…und das für hungerlohn,ohne jeden respekt ,…..ihr schäfchen ins trockene!!!…beschämend “liebes” Deutschland
Die Erkenntnis ist ja mal was gaaaaaaanz Neues. Erlebe es leider selber immer wieder beim Amt, dass die Leute mit ihrer Arbeit überfordert sind und nicht wirklich wissen was sie da machen. In meinen Augen läuft einiges ziemlich schief. Und wenn si emeinen mal wieder die Statistik zu verschönern, drücken sie einem eine Maßnahme auf’s Auge die NICHTS und ich meine NICHTS bringt. Nur damit die Zahlen gut aussehen und man für einige Zeit weg vom Fenster ist. Was hat man dann davon? Genau NICHTS – bis auf ein paar Unterlagen mehr in der Mappe, die keine wirklich Bedeutung haben oder die einen irgendwie weiterbringen. Echt traurig wie SCHEIßE es läuft und wie manche ihre Augen verschließen oder eben nur an sich und ihre Zahlen denken. Naja, so kann man auch sinnlos Gelder zum Fenster rauswerfen. …..Aber soll es das sein? :-(
Danke, Herr Eberhard Einsiedler,
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung!
Ansonsten könnten wir den Spruch verwenden:
“Meine Arbeit ist so geheim, nicht einmal ich weiß was ich tue”!
Fragt die Hartz IV Bezieher nach Verbesserungsvorschlägen, denn die haben die besten Erfahrungswerte und Voraussetzungen dafür.
Also ich muß jetzt selber mal den Sachbearbeitern der BA,der Job-Centers und ARGEN bei stehen. Ich würde Euch die alle hier seinen Kommentar abgegeben haben den Vorschlag machen, dass Ihr alle mal für 4 Wochen bei uns arbeitet. Wir sitzen nämlich nicht nur da und trinken Kaffee.
Wenn ich dafür Zeit hätte, dann hätte ich auch Zeit für die Vermittlung. Ich mache Leistungsgewährung und Vermittlung.Die Leistungsgewährung ist so umfangreich (Mieterhöhungen, Bewerbungskosten, Nebenkostenerstattung, Neuanträge, Erstausstattung, neue Wohnungen, Zustimmungen Umzüge, Einstellung von Fällen,Rückforderungen, Erstattungsansprüche an andere Kommunen, sämliche Anträge auf Beihilfen, Kundengespräche,Folgeanträge,Telefon, Publikumsverkehr im Servicebereich, u.v.m ) Dazu kommt, dass wir uns für jeden Bescheid bald selber verwalten, da der Verwaltungsakt immer höher und mehr wird. Dann bekommt man von oben den Druck wegen der Statistik, was ich nicht erfüllen kann, da ich überhaupt keine Zeit oder wenig Zeit für Vermittlung habe.Die haben alles so gewollt und wir sollen seid 2005 alles ausbaden. Ich hätte gerne noch mehr Zeit für meine Kunden. Ich plane immer schon 1 Stunde ein für ein Kundengespräch ein, aber es reicht nun mal nicht.
Ich würde mir wünschen, dass Ihr alle mal dort für 4 Wochen arbeitet bei vollem Publikumsverkehr,Telefon und jeden Morgen ein volles Postfach mit 150 Akten.Dann würde ich gerne danach wissen wie oft Ihr zum Kaffee trinken und zur Mittagspause machen gekommen seid. Denn machne Kunden sind auch nicht sehr einfach ( Drogen , Alkohol u.s.w. )
Es hat auch nichts mit Kommetens zu tun. Ich arbeite seid vielen Jahren in dem Beruf.
Warum glaubt Ihr sind so viele Sachbearbeiter laufend krank ?
Na, Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.
Wenn ein Arbeitsloser, der wirklich arbeiten will, jede Wo beim AA vorstellig sein will, wohl bemerkt will und abgewimmelt wird, dann weiß man wie es um die Vermittlung steht.
Wenn ein Arbeitnehmer,( bis vor kurzem noch arbeitssuchend ) den eigens gesuchten, eh befristeten Job selbst kündigt, weil er es endlich geschafft hat, seinen Traum von der Selbstständigkeit zu erfüllen, von der Arge dermaßen abgemistet wird, weil er Initiative ergriffen hat und sich keine Erlaubnis eingeholt hat…Na, dann wissen wir doch womit die lieben Mitarbeiter beschäftigt sind.
Was wollen wir, es heißt doch Verwaltung…oder nicht.
Hallo soll das nen Witz sein …von wegen arbeiten ..die Mitarbeiter der Arge einen nur schickanieren wo sie können ..hab des problem seit fast nem ja ..werde ungerechtfertigt gekürzt ect muss immer wieder klagen usw und wenn euch der Job net passt dann kündigt doch ..denn wenn den job keiner mehr macht dann ändert sich villeicht was ..stattdessen unterstützt ihr diese schickanen noch mit eurer Arbeit da braucht ich nicht rumheulen wegen stress usw oder das ma wieder einer aufs maul bekommen hat von nem schickanierten Arbeitslosen ..sorry da bekommt ihr noch viel zu wenig
Hallo,
- Zitat Anfang -:
“…sondern es müsse auch für jeden einzelnen Arbeitslosen angegeben werden, …. ob er noch in einem Arbeitsverhältnis stehe oder ob er möglicherweise Alkoholiker sei. Die Folge derartiger statistischer Erhebungen sei die Vernachlässigung der Arbeitsvermittlung.”
- Zitat Ende -
Also, ich sehe dies als sehr wichtige Aspekte bei der Arbeitsvermittlung, denn schliesslich kann man einem, der noch bis 31.08. in seiner alten Fima beschäftigt ist, keinen Job anbieten, der bereits am 01.07. beginnt!
Und was Alkoholiker und/oder Drogenabhängige betrifft: denke, dass dies äusserst wichtig ist, denn solche eigenen sich auf keinen Fall als Maschinenbediener jeglicher Art oder gar als Kraftfahrer, denn Alkoholikern ist eine derartige Tätigkeit verboten!!! Sie dürfen auch im privaten Bereich kein Auto fahren!!! Wird ein Alki mit Auto erwischt, ist er seine Fahrerlaubnis so lang los, bis er nachweisen kann, dass er trocken ist!
Und auch sonst kann man bei der Arbeitsvermittlung nicht alle über einen Kamm scheren! Wichtig wären da auch noch der gesundheitliche Zustand, denn jemand, der z.B. eine kaputte Bandscheibe hat und schon zwei Mal operiert wurde, kann keine schweren Tätigkeiten mehr machen! Ebenso sehe ich es als wichtig, dass auch das private Umfeld eine Rolle spielt, ob noch Kinder im Haushalt sind, ob und wie der Partner arbeitet. Denn schliesslich lebrn wir nicht um uns kaputt zu arbeiten, sondern wir arbeiten um zu überleben!
MfG
zu rio
Mal zur Info ungerechtfertig wird Keiner gekürzt. Das stimmt aber nicht, was Du da sagst. So wie Du geantwortet hast kann ich mir bei Dir so Einiges vorstellen. was hast Du davon wenn wir kündigen? Dann kommen Neue. Es gibt genug Leute die sich bei uns bewerben. Da wird sich nichts ändern.Dann machen die Arbeit Andere.Und schikanieren tun wir aus Spaß auch Keinen Kunden. Wir haben auch unsere Vorschriften und führen nur das Gesetz für die da oben aus.
zu bienemoni
Also generell unterstütze ich z.b. sowas immer. Es sei denn ich sehe, dass diese Selbstständigkeit auf Dauer nicht gut gehen kann, weil es in diesem Bereich was der Jenige machen will schon so viel gibt und Andere daran schon pleite gehen.Das muß man aber ganz genau prüfen.Aber dafür gibt es bei uns eine Extraabteilung die davon auch Ahnung haben. Das Du nicht jede Woche bei Deinen Sachbearbeiter rankommst, verstehe ich ein wenig.Du mußt auch mal daran denken, dass Dein Sachbearbeiter nicht laufend für Dich Zeit haben kann, da er vileicht auch noch 100 andere Kunden hat, die er auch noch gerecht werden muß.Bei uns ist es generell mit Terminabsprache, da kann ich mir auch genug Zeit nehmen. Wenn Jemand draussen ist und es brennt ganz doll nimm ich ihn auch ran.
zu rahola
Ich gebe Dir da komplett Recht.Man kann auch wirklich nicht alle über einen Kamm scheren.Es gibt da auch Problemfälle wo man auch sehr viel Zeit rein setzten muß.
noch mal zu rio
Ich habe es mit erlebt, wie eine Kollegen mit einem Schläger von einem Kunden zusammen geschlagen wurde. Es ist kein Spaß für uns gewesen und das tat der Kunde nur weil er 5 Minuten warten mußte.Zum Schluß sind 3 Sachbearbeiter im Krankenhaus gelandet. Solch Leute sollten auch nie wieder irgendwo Leistungen beziehen.
Und dann kommt noch so Einer wie Du und wünscht es den Sachbearbeitern regelrecht.der sich eins in Fäustchen lacht. Es gibt Keinem das Recht so mit Menschen umzugehen. Und das wegen 5 Minuten warten. Da sitzen man glaube ich beim Artzt u.s.w länger
Diesen Laden kann man getrost zusperren.Er macht keinerlei Sinn.Seit Januar 09 versuche ich eine Unterstützung und eine Weiterbildung zu verhandeln.Ich wurde von Hinz zu Kunz geschickt.Immer eine Zusage,jawohl ,das machen wir,Ihr Angagement finden wir toll.Passiert ist nichts.Wie gesagt,seit einem halben Jahr.
Was soll das Geheule,wir haben so Viel zu zun.Nichts machen sie,Nichts.
Ich habe es doch selbst erlebt.Während eine junge Mutter
mit zwei kleinen Kindern und diesem schwachsinnigen Zettel in der Hand wartet und wartet und wartet(alleine im Warteraum!),und das ist kein Spaß,wurde lustig bei Kaffee und Kuchen im Besprechungsraum gefeiert.So geschehen.
Netterweise habe ich nun nach zig Verhandlungen,Gesprächen,Telefonaten,Briefverkehr eine 1.Einladung für ein Beratungsgespräch bekommen.
Der geistige Horizont dürfte ziemlich klar sein.
Unterstützung gleich null!
Frage:Braucht es diesen Laden?
Macht ja eh keinen Sinn.
Zusperren,was Anderes erfinden.
Schöne Grüße
zu Hanjo
Dann sage mir doch mal den Namen von Deinem Amt. Wenn die dort soviel Zeit haben, dann machen wir anscheind was falsch.Also ich kann mich nicht hinsetzen und eine Kaffeerunde veranstalte. Ich schaffe es ja kaum noch eine Mittagspause zu machen.Wir haben auch unseren Service Bereich wo extra Leute drinnen arbeiten. Aber wenn es voll ist helfen wir Fallmanager vorne, damit nicht so lange Wartezeiten auftreten.Da haben wir ganz klare Auflagen.
Mal ne Fragen konntest Du denn im Besprechungsraum reinschauen, wenn Du das so detaliert sagst????
Hallo und guten Tag,
die Emutionen schleudern ja richtig hoch.
Was die Arbeitsintensivität angeht, kann ich Blue nur unterstützen, meine Frau arbeitet auch bei der BA. Der einzelne Sachbearbeiter kann nicht gegen Gesetzte und Vorschriften machen… so isses nun mal, da hilft auch kein Zetern. Sie sind nur die ausführenden Organe.
Hier schildern einige ihre eigenen Erlebnisse mit der BA.
Ich kann mir nicht vorstellen, arbeite selbst in der freien Wirtschaft, das keiner von Euch auch mal einen Geburtstag oder ä. während der Arbeit gefeiert habt. Überlegt mal kur. Wenn alle so perfekt arbeiten würden, wie ihr es von der BA verlangt, gäbe es keine Gerichtprozesse zu schlecht ausgeführten Arbeiten, keine Arbeitsunfälle, keine Autounfälle aus menschlichem Versagen und, und, und. Also mal ein bisserl die Bälle flach halten. So was unsoziales und Menschenverachtendes wie, “hoffe die bekommen Prügel”, habe ich selten in einem Forum gelesen. Das zeugt davon wessen geistig Kind der Schreiber ist.
Also denn auf eine schöne Woche.
Gruß, von einem Menschen der beide Seiten sieht und bewertet