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Arbeitgeberpräsident: Künftige Regierung kann Milliardenbeträge beim ALG II einsparen

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 22.10.2009 um 17:49 Uhr (Autor: pr)
VGW 1425

Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), meldet sich im Zusammenhang mit dem Hartz-System erneut zu Wort.

Nachdem Hundt vor kurzem eine Neuorganisation der Hartz-IV-Verwaltung forderte, machte er nunmehr in einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung deutlich, dass die
künftige Bundesregierung seiner Ansicht nach Milliardenbeträge beim ALG II einsparen könnte.

“Wenn unwirksame Maßnahmen abgeschafft werden und das Instrumentarium insgesamt wesentlich vereinfacht wird, sind Einsparungen möglich”, ist Dieter Hundt überzeugt. Mit gezielten, individuellen Fördermaßnahmen seien Arbeitssuchende erfolgreich in Beschäftigung zu vermitteln.

Nach Ansicht des Arbeitgeberpräsidenten könnten die betroffenen Menschen wirtschaftlich schneller wieder auf eigenen Beinen stehen, wenn beim ALG II konsequent nach Wirkung und Wirtschaftlichkeit gefördert werden würde.

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19 Antworten zu “Arbeitgeberpräsident: Künftige Regierung kann Milliardenbeträge beim ALG II einsparen”
  1. Ossi

    am 23.10.2009 um 00:51 Uhr

    wir könnten aber auch milliardenbeträge an banken und wirtschaft sparen.

  2. Romi

    am 23.10.2009 um 13:18 Uhr

    Herr Hundt rennt einem Phantom nach …Arbeit nach Förderung ..
    wo will man denn noch sparen ? In dem wir vielleicht alle für nen Euro arbeiten ? oder auch noch die 100 € Zuverdienst angerechnet werden ?
    nur so wie Ossi es schon schrieb und an den Managergehältern ,sollte man sparen und es für die Kinder einsetzen

  3. rentner

    am 23.10.2009 um 16:12 Uhr

    das ist doch wohl ein witz
    da werden autos abgewrackt für milliarden
    da werden banken gestützt für millarden
    da werden millarden an manager gezahlt
    da werden von reichen hempels milliarden an der steuer vorbei gepackt
    und die politiker ihre gehälter werden noch nicht versteuert
    die politiker haben 2 und drittjops dürfen sie auch nur 100,- dazuverdienen
    muss das parmament 600 abgeordnete haben reichen nicht 120
    haben wir nicht schon genug für den osten bezahlt
    warum zahlen wir noch für andere länder milliarden
    warum schenken wir gelder so weg
    wenn wir dieses im griff hätten brauchen wir nicht über hartz4 oder kindergeld erhöhungen von wenigen euros stöhnen
    politiker ihr habt unsere kohle genug verzockt
    kommt mal allmählig auf einen punkt und nicht auf euro konten

  4. ich

    am 24.10.2009 um 13:22 Uhr

    mein vorschlag, milliarden bei den politikern einsparen
    denen tut es nicht weh

  5. am 25.10.2009 um 16:08 Uhr

    Auch wenn ich hier vielleicht drastischen Protest auslöse, dem Grunde nach hat Herr Hundt recht, nur, er meint es vielleicht anders!!!
    Nach meinen Erfahrungen – und ich arbeite ehrenamtlich für die AWO als SGB – Berater – ist das ganze Reformpaket um den Namen Hartz ein klassischer Rohrkrepierer, gewaltiger Verwaltungs- und Kontrollaufwand, wenig bis ein bischen eingebildete Wirkung!!!
    Warum: Nun, wenn Wachstum immer nur als Wachstum der Spitzeneinkommen verstanden wird und das Produkt der Arbeit eben nicht in die Breite geht – an die Arbeitnehmer – sondern an zu oft völlig neben der Realität handelnde Unternehmer und deren Manager, wird es ein für alle wirksames Wachstum nicht geben. Und wenn im Rahmen der Hartz-Reformen eben noch dafür gesorgt wird, dass dieses Prinzip auch noch besonders gefördert wird – siehe Zwang zum Minijob, zur Zeitarbeit- mit massiver Unterstützung durch staatliche Repressionsinstrumente – wird es wohl kein für alle wirksames Wachstum – oder besser formuliert – einen Wohlstand für alle, die Arbeit leisten – geben.

    Aber so wird Herr Hundt die Sache nicht verstanden wissen wollen, soll er auch nicht, er ist eben nru Sprachrohr derer, die sich selbst immer wieder den Ast absägen, auf dem sie eigentlich sitzen, eine positive Einkommensentwicklung für alle.

    Ich frage mich immer öfter, wo deutsche Spitzenmanager das Handwerk der Wirtschaft gelernt haben, offenbar im Tiefschlaf.

    Darum: Jedem Deutschen seine “Tiger-Enten-Regierung”

    Mahlzeit!

    Gerhard Roloff

  6. Zorn

    am 25.10.2009 um 17:36 Uhr

    Zitat:
    “Nachdem Hundt vor kurzem eine Neuorganisation der Hartz-IV-Verwaltung forderte, machte er nunmehr in einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung deutlich, dass die
    künftige Bundesregierung seiner Ansicht nach Milliardenbeträge beim ALG II einsparen könnte.“

    Ist es nicht genau das was sich viele hier schon seit Jahren wünschen.

    Eine Abschaffung von H4 !

    So kann man auch Milliarden Sparen.

  7. Sokrates

    am 25.10.2009 um 17:49 Uhr

    Wir sollten als Menschen mal zusammenhalten und bei Leuten wie Hundt anfangen deren “Rendite” für die Gesellschaft berechnen. Hätten wir echte Unternehmer und keine Abziehbilder in Aufsichtsräten und Vorständen, dann hätten die Menschen in diesem Land auch Arbeit und eine echte Existenz.
    Das ist jedoch mit Boni- und Renditejägern nicht zu machen.
    Wie sagt eine alte Volksweisheit: Der Fisch stinkt vom Kopf her.
    Wollen wir etwas ändern, sollten wir mal anfangen unsere sogenannten Eliten mal näher unter die Lupe zu nehmen und diese Leute nach Können und Erfolg ihres Handelns bezahlen. Aber dann wäre anzunehmen, dass wir die meisten der Damen und Herren zukünftig nicht mehr im TV sondern in der Schlange vor der ARGE oder in der Tafel sehen.
    Es muss Schluss sein in unserer Gesellschaft mit Postenschiebereien, Jobs für Familienmitglieder und Beziehungen. Von den Menschen wird verlangt, Leistung und Engagement zu zeigen, während eine Handvoll oben steht und für sich in anspruch nimmt, diesem Leistungsprinzip nicht unterworfen zu sein; und das vor allem, da in Deutschland immer weniger Arbeit vorhanden ist und die Anzahl der Arbeitssuchenden die Zahl der freien Stellen um ein mehrfaches übersteigt.
    Aber davon kein Wort; Stattdessen “Fordern und Fördern”. Das ich nicht lache………

  8. Erlotan

    am 27.10.2009 um 15:54 Uhr

    Es ließe sich noch mehr sparen, wenn seine Mitglieder
    Mitarbeiter einstellen würden, ohne von der BA die zuschüsse zu kassieren, und die 1-Euro-Jobber
    mit normalen Lohn zu beschäftigen.
    Es ist den wenigsten Unternehmern bewußt, dass sie nur
    durch ihre Mitarbeiter existieren können.
    Ich habe noch nie erlebt, dass sich Unternehmer bei ihren
    Arbeitern bedankt haben, dafür, dass sie, eben durch die
    Arbeit der Arbeiter und Angestellten zu Millionären wurden.
    Das gilt für alle “da oben”, wie auch für die Politiker.

  9. MartinaBC

    am 27.10.2009 um 15:57 Uhr

    Das wird sich kaum durchsetzen lassen. Denn Maßnahmenträger, die oft auf Kindergartenniveau Trainingsmaßnahmen für Arbeitsuchende anbieten, schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden, weil sie das große Geschäft sind.

    Wir mussten hier mehrere Maßnahmen auf Kindergartenniveau absolvieren, für die der Träger 1800,- Euro pro Teilnehmer bekam, durchgeführt von Leuten ohne Dozentenerfahrung. Nur damit wir aus der Statistik verschwinden. In einigen wurden wir beschimpft und indirekt zum Selbstmord aufgefordert, das Ganze nannte sich “Motivationsseminar”. Und der Steuerzahler darf sowas zahlen.

    Die Maßnahmenträger machen mit so etwas die große Knete und die Jobcenterleiter Karriere, weil sie AL in Maßnahmen pressen, um die Statistik zu schönen.

  10. am 27.10.2009 um 16:35 Uhr

    …da fällt mir nichts mehr dazu ein, aber wir wissen ja, wo wir uns hier befinden.

    Nach der “Wahl” ist es nicht verwunderlich auf wessen Rücken Herr Hundt sich zum Steigbügelhalter der Wirtschaftslobby macht, Herr Westerwelle wird angesichts dieser Unterstützung Luftsprünge machen…

    Schade, diese Leute haben keine praktische Erfahrung mit dem Alg II, sie wissen gar nicht was sie tun oder entscheiden…

  11. Fluppi

    am 27.10.2009 um 18:36 Uhr

    Die “da oben” sollten lieber bei ihren eigenen Bezügen sparen, die sich so einfach aus dem Steuertopf selbst zuschanzen und “unter sich” so großzügig verteilen.

  12. Hans Büttgen

    am 27.10.2009 um 19:34 Uhr

    Wir bewegen uns z.Zt. in kollabrierende Systeme und es steht für mich fest, daß eine schmerzhafte Zukunft für alle bevorsteht.

  13. w-s

    am 27.10.2009 um 20:38 Uhr

    währe es nicht besser wenn wir arbeitslose weider für 1 euro die stunde arbeiten aber das geld dem herr hundt abgeben müssen so das wir vor die hunde gehen..der mann soll sie besser mal einweisen lassen der hat doch spiel mit dem kopf…der hat nicht nur 51§ der hat das doppelte der hat soja 102§ der ist doppelt behämmert

  14. Sale47

    am 27.10.2009 um 21:35 Uhr

    Herr Hundt kann sich ja Herrn Gabriel anschließen der den selben Grundgedanken hat, was Hartz IV betrifft. Wie heißt es so schön:“Vorher denken, dann lenken!“
    Die Disk von Herrn Hartz „vorher“ öfters und genauer ansehen, bevor man sie einfach sofort übernimmt und einsetzt. Den Rattenschwanz müssen nun alle (das Volk) ausbaden. Egal ob Sachbearbeiter oder Empfänger.
    Es ist eben wie bei allen Dingen im Leben, die einen schaffen nur an ohne zu denken und die anderen tragen die Folgen. Wer gerade zu diesem Zeitpunkt in die neuen Gesetze hinein fällt hat eben Pech. So war es schon immer.
    Hinterher sind wir alle immer schlauer, doch auf welcher Kosten? Leider nicht bei denen, die diese Dinge verbrochen haben (hier sind Sie alle gleich).
    Das so eine Gesetzgebung nun zur allgemeinen Bedrohung wird kommt nicht von ungefähr. Hier sieht das auch Herr Gabriel schon richtig!
    Im Namen des Volkes! Dann fragt doch mal „das VOLK!“
    Lasst euch doch mal alle Problematiken der Hartz IV Empfänger aufführen und dann setzt diese gezielt und gerecht um, vielleicht kommt dann etwas sinnvolles heraus?
    Fragt doch mal „das VOLK!
    Dann gibt es auch wieder weniger „Neider“ für die Umstände unserer Herrn Politiker.

  15. bullruncreek

    am 27.10.2009 um 22:09 Uhr

    Ja, man kann Milliarden von Euro beim H4 sparen!

    Stopp mit der Lohnsubventionierung über H4 und weg mit dem Zwang prekäre Arbeitsverhältnisse annehmen zu müssen.

    Dann erledigt sich das Thema Lohndumping von allein, denn niemand mit einigermaßen Grips im Kopf geht für einen Lohn arbeiten von dem er nicht leben kann.

    Durch die Einsparungen im Sozialhaushalt hätte man dann auch Möglichkeiten zur Gegenfinanzierung der geplanten Steuergeschenke an die Unternehmer….

  16. bienemoni

    am 28.10.2009 um 11:00 Uhr

    Klar doch, die Ämter können sparen, schließe mich meinem Vorredner an.

    Dann wird man auf dem Amt noch genötigt, wenn man ohne Termin kommt, klare Vorstellungen von einem wohl bemerkt, zum Leben ausreichenden Lohn hat.
    Maßnahmen ablehnt, die nicht greifen und eher, wie schon erwähnt, an den Kindergarten erinnern.

    Und da wir schon mal dabei sind. Zeitarbeitsfirmen die versuchen, ihre schon seit 6 Jahren verliehenen Mitarbeiter ( wohlbemerkt, immer in der selben großen Fa, ohne jegliche Übernaghmegarantie) los zu werden, also in die Arbeitslosigkeit entlassen, da sie tariflich nun zu teuer werden.

    Das nenne ich mal einsparen.
    Sollte das Arbeitsamt auch mal einführen, keine Erfolgsvermittlung, kein Arbeitsplatz mehr…
    Oh geht nicht, dann müssen sich am Ende die Arbeitlosen noch selbst verwalten.
    Na das wäre doch ne Einsparung…

  17. HaHa

    am 28.10.2009 um 17:09 Uhr

    Das Problem bei Hartz 4 ist dass Leute die früher einmal z.B. 1300 Netto hatten, einen 4 Personen Haushalt sind, durch Hartz 4 jetzt mehr Geld zur verfügung haben. Mein Problem ist, weshalb bekommt ein Leistungsempfänger mehr als er vorher verdiehnt hat. Das Maximale was einer an Hartz 4 bekommen dürfte ist maximal das was er vorher verdiehnt hat. Ich bin der Meinung da kann man sehr viel Geld einspaaren. Es macht keinen Sinn das Kindergeld zu erhöhen, das ist nur eine Einladung zum Poppen. Auch bin ich der Meinung das man endlich die arbeitslosen Ausländer wieder loswerden sollten. Entweder die werden Deutsche oder sie verlieren nach einer angemessenen Zeit ihren Anspruch auf Deutsche Sozialleistungen.

  18. Fluppi

    am 29.10.2009 um 10:48 Uhr

    Also zum Scnakseln sind die Leistungen des Staates, diese Pipifax-Beträge, wohl kaum ein Anreiz. Und die arbeitslosen Ausländer behalten sie sicher nicht aus Menschenfreundlichkeit hier – denn der Staat ist nicht menschenfreundlich. Ich nehme an, die brauchen sie, um die vielen alten, kranken Leute (es werden ja immer mehr, während die Geburten zurückgegangen sind, was kein Wunder ist) später zu versorgen – natürlich für 1 Euro.

  19. Fluppi

    am 29.10.2009 um 10:49 Uhr

    Also zum Schnakseln sind die Leistungen des Staates, diese Pipifax-Beträge, wohl kaum ein Anreiz. Und die arbeitslosen Ausländer behalten sie sicher nicht aus Menschenfreundlichkeit hier – denn der Staat ist nicht menschenfreundlich. Ich nehme an, die brauchen sie, um die vielen alten, kranken Leute (es werden ja immer mehr, während die Geburten zurückgegangen sind, was kein Wunder ist) später zu versorgen – natürlich für 1 Euro.

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