Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 27.12.2012 um 14:09 Uhr

Steckt die BA tief in den roten Zahlen?

Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ droht der Bundesagentur für Arbeit (BA) in den kommenden zwei Jahren ein weitaus höheres Milliardendefizit als bislang gedacht.

So gehe aus Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) hervor, dass die Behörde infolge der schwächelnden Konjunktur und dem damit einhergehenden Anstieg der Erwerbslosigkeit ihren im Jahre 2012 erzielten Überschuss in Höhe von 2,45 Milliarden Euro bis Ende 2014 komplett aufgebraucht haben wird.

Die IfW-Forscher rechnen demnach konkret mit einem Minus von 1,65 Milliarden Euro im kommenden Jahr 2012 beziehungsweise eine Milliarde im Jahr darauf.

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bisher 8 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. uwe tammen am 27. Dezember 2012 um 15:29 Uhr

    soll die BA sich den übershuss von den krankenkassen holen.

    die kraftfahrzeugsteuer wird ja auch nicht für strassen und ähnliches verwendet.

  2. Besserverdiener am 28. Dezember 2012 um 20:24 Uhr

    Mal sehen was dann kommt – eine Kürzung von Hartz IV ist nicht unwahrscheinlich.

  3. Claudia1 am 29. Dezember 2012 um 22:28 Uhr

    Hallo zusammen,
    WEN wundert DAS denn ?
    Wenn ich bedenke, wie viel Gelder in Sinnlose “ Maßnahmen“ gesteckt werden!
    Da werden Hartz4 ler zum x ten mal in einen Computer-Kurs gesteckt, oder ( wie mein Mann…) soll zum 2. x seinen Stapler-Schein machen… DEN HAT ER SCHON!!!!
    Schreibmaschinenkurs?? WAS DAS kostet!! UNNÖTIG!!!!!
    Immer wieder werden Hartz4 Bezieher zu völlig unsinnigen Kursen “ Eingeladen“ ( DAS IST PFLICHT!! Sonst Sanktion!!)
    Oder es werden Leute zu “ Praktika“ geschickt, obwohl bekannt ist, das die Firma KEINE Arbeitskräfte sucht ! ( Aber die Urlaubszeit der Firma überbrückt werden muss…. )
    AUCH DAS kostet!!
    WOZU DAS ganze ??
    NUR um die Statistiken zu “ schönen“!
    Der Hartz4 Bezieher hat NICHTS davon!!
    Auf SINNLOSE “ Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen“ die den Bürger Steuergelder kosten sollte es für die Verantwortlichen Sachbearbeiter Bußgelder geben!
    Vielleicht würden die dann besser mit den Steuergeldern umgehen, es ginge ja dann um IHR eigenes Geld!!
    Also, wäre doch eine Maßnahme, oder ?
    Und einen BITTE:
    ICH WILL VON “ BESSERVERDIENER“ BITTE KEINE ANTWORT, BZW. einen COMMENT!!
    Wenn ich diesen Nick nur höre wird mir Übel!!
    Danke… Grins..

  4. Peterle am 31. Dezember 2012 um 21:32 Uhr

    Ich denke nicht das die BA in die roten Zahlen rutschen wird … einfach mehr Harzer sanktionieren ( ein Grund findet sich immer ) und schon können Sie wieder mit Überschüssen prahlen ;-) ( Vorsicht Ironie ! ) Wie wäre es denn mal weniger nach Griechenland oder Portugal oder an die Banken als Subvention zu zahlen ? Merkel sagt : 2013 wird ein hartes Jahr … kein Wunder wenn man 1000 Löcher stopft die mit der BRD nichts zu tun haben … notfalls wird irgendeine Steuer erhöht damit von den 4 Euro/Std. die einige verdienen noch weniger übrig bleibt .

  5. Ehemaliger Empfänger am 2. Januar 2013 um 08:31 Uhr

    Hallo,
    was Claudia 1 geschrieben hat kann ich nur vollständig bestätigen……
    Meiner jetzigen Frau wurde damals auch suggeriert, dass Ihre Bewerbungen völlig unmöglich sind und sie mit diesen keinerlei Möglichkeiten hätte jemals einen Job zu bekommen.
    Man stelle sich vor: meine Frau hat Sprachen studiert (unter anderem Deutsch), Touristik, BWL etc. – alles mit Auszeichnung. Ihre Bewerbungen haben wir von einen „Profi“ checken lassen, der diese als sehr gut einstufte.Aber die Herren vom Jobcenter waren da anderer Meinung und so musste Sie zum Bewerbungstraining. 3x pro Woche für 8 Stunden und das sollte vorerst 6 Monate so laufen !!! Ihr Praktikum, das immerhin mit 500.- Euro mtl. vergütet wurde musste sie dafür aufgeben. Der Kursleiter bestätigte meiner Frau dass an Ihren Bewerbungen NICHTS zu verbessern sei. Sie musste daraufhin dem Kurs nicht folgen, sondern konnte im Internet nach Arbeit suchen. Was auch völlig überflüssig war, da sie all diese Stellenanzeigen bereits zu Hause durchgeforstet und Bewerbungen geschickt hatte.
    Das einzige was bei diesem Kurs arbeitete war die Kaffemaschine. Es gab mehr Zigarettenpausen als effektive Lernzeiten. Unter anderem wurde den einzelnen Teilnehmern 4 Tage erklärt wie man einen PC an – bzw. ausschaltet. Die Kosten für diesen Kurs lagen bei 6 Monaten Dauer bei weit über 10.000.- Euro pro Teilnehmer!!!!
    Und bitte nicht vergessen, sie musste ein Praktikum das mit 500.- Euro mtl. dotiert war kündigen !!!
    In diesem System kommt man sich einfach nur verarscht und ausgenutzt vor.

  6. Streetfigther  (Website)  am 2. Januar 2013 um 12:50 Uhr

    @-Claudia1

    Der Forentroll-Besserwisser kann Dir doch überhaupt nicht antworten!!
    Der kann wohl etwas schreiben oder schreiben lassen,aber antworten kann der niemals weil er keine Ahnung von Hartz IV hat!
    Lass doch den schwafeln, keiner nimmt den für voll und wenn ich antworte mache ich mir einen Spaß daraus.
    Mich können auch nur anständige Leute beleidigen aber niemals so etwas wie Besserverdiener, Besserwisser.
    Solche Typen sind doch viel zu unqualifiziert mit ihrem neoliberalen Gedudele,um überhaupt Menschen anzusprechen bzw.zu diskutieren.
    Selbst die Götter kämpfen gegen Dummheit vergebens!!!

    • Claudia1 am 7. Januar 2013 um 22:40 Uhr

      @ Streetfigther,
      ja Himmel, du hast ja wieder mal Recht… grins…
      aber kann dieser “ Forentroll“ nicht einfach mal die F.r.e.s.s.e halten, wenn er ausser Müll und unqualifizierter Sülze NICHTS zu sagen weiß, DENN er HAT KEINE Ahnung….
      Ach, Schatzerle… stimmt, ich sollte ihn labern lassen… Gelle ??
      Bei DEM ist echt die Klugheit vorbeigegangen ,als der Herrgott sie verteilen wollte….hi hi hi ..
      Lg, Claudia

  7. adele am 5. Januar 2013 um 12:08 Uhr

    Hallo alle zusammen,

    die BA ist ein Heuchlerverein. Einerseits gibt es überdurchschnittlich viel Überschuss, andererseits angeblich laufend neue Defizite.
    Es ist offensichtlich, dass hier mit zwei unterschiedlichen Bilanzen gerechnet wird. Der Überschuss wird als selbst erwirtschaftetes Eigentum gewertet und als solches verbucht.

    Die Defizite sind zum großen Teil zweckfremd ausgegeben worden, diese Ausgaben werden dann bewusst in der alljährlichen Bilanzveröffentlichung als enorme außergewöhnliche Belastung der Öffentlichkeit präsentiert.
    Diese Bilanzierung hat den gleichen Carakter, wie die diverser korrupter Banken.

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