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Mann rastet wegen drohender Leistungskürzung aus

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 28.02.2007 um 12:04 Uhr

Das geht zu weit. Selbst wenn Hartz IV ein Thema ist, auf das viele besser nicht angesprochen werden, darf es nicht so weit kommen wie am Montag im Job-Center in Kronach. Ein 45jähriger Arbeitsloser rastete vollkommen aus. Ihm war angedroht worden, das Arbeitslosengeld II zu kürzen. Da sah er rot.

Eigentlich mit der Absicht, sich über die Gründe für die Leistungskürzung zu informieren, ging er zum Jobcenter. Doch als die Sachbearbeiterin ihm die Vorwürfe erläutern wollte, schlug er zu und prügelte auf die am Boden liegende Frau ein. Gebändigt wurde er von anderen Mitarbeitern der Einrichtung. Die Polizei vernahm den Mann, ließ ihn kurz darauf aber wieder frei. Auch wenn die Nerven blank liegen angesichts von ALG II, darf das nicht passieren. Was bislang aus Großstädten bekannt ist, scheint nun auch die kleinen Orte zu erreichen.

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bisher 4 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. sven am 2. März 2007 um 22:51 Uhr

    Ist absolut vollkommen richtig das verhalten dieses bürgers.Denn es kann,und darf nicht sein das politiker und auch andere über leben und tod enscheiden dürfen.wo kommen wir dahin,mann,mann,mann!!da hängen existenzen drann.er hatt bestimmt genügend eingezahlt,und dann sowas?es ist nurnoch eine frage der zeit bis die strassen brennen!!!die politiker vergessen so ziemlich,das mann das recht hat auf ein menschen würdiges leben,in deutschland ist das seit den harz gesetzen nicht mehr der fall.

  2. Mario  (Website)  am 6. März 2007 um 15:23 Uhr

    Wenn man selbst die Schikanen der ARGE im Landkreis Dachau miterlebt,wundert es nicht, daß ein Arbeitssuchender 45-jähriger sich mal eine junge Sach-bearbeiterin körperlich vorgenommen hat.

    Ich möchte mal sehen, was man in anderen Lebensbereichen sagen würde, wenn man bei gleichem Beitrag nur noch 66% Leistungen erhielte und sich zudem nach einem Jahr schikanieren lassen muss!
    Die Politik ist ein Hohn auf das Volk geworden!

  3. Klaus am 10. April 2007 um 13:15 Uhr

    Bin leider auch Harz-IV-Empfänger nachdem ich mit meiner Firma pleite ging. Ich verstehe Sven und Mario -den Täter eingeschlossen- nicht. Es handelt sich um Grundsicherung – also Leistungen, die Essen, Trinken, Wohnung etc. sichern sollen, da jemand offenbar in die Situation kam, es nicht selbt hinzukriegen. Ich selbst bin froh, dass ich nicht unter einer Brücke sitze! Staat und Gemeinschaft retten die Leute vor Obdachlosigkeit und Hunger. Leistungskürzungen gibt es nicht ohne Grund. Falls diese falsch sein sollten, so gibt es nach meinem Wissen noch immer Gutscheine oder so etwas und der Betroffene kann Widerspruch einlegen.
    Verständnis und Unterstützung bei Gewaltausbrüchen – nein Danke!

  4. Martin am 8. April 2010 um 18:05 Uhr

    Scheiße was auf “Grundsicherung” Klaus. Der Mann hat höchstwarscheinlich Jahrzente eingezahlt und muss sich nun von argoganten Kindertussen wie ein Volltrotel behandeln lassen. Die Zeit wird kommen, da noch mehr Leute so richtig draufhauen mich würde es nicht wundern.

    Ein Obermist ist aus diesem Deutschland geworden, Millionäre und Steuerhinterzieher lachen sich kaputt. Die Regierung nur noch eine peinliche Lachnummer und der kleine Mann ist immer der Vollarsch. Die übertreiben es gerade…wer den Wind s….. usw…

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