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Eltern, die nach mehr als zwei Jahren Elternzeit ein weiteres Kind bekommen, müssen beim Elterngeld unter Umständen mit dem Basissatz von 300 Euro pro Monat rechnen. Dies geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) hervor (Az.: B 10 EG 1/08 Rund B 10 EG 2/08 R).
Im konkreten Fall forderten zwei ursprünglich gut verdienende Mütter, dass auch das Elterngeld für ihre nach jeweils mehr als zwei Jahren geborenen zweiten Kinder gemäß ihrem ursprünglichen Einkommen berechnet wird. Vor der Geburt ihres zweiten Kindes hatten sie kaum noch Einkommen bezogen und wurden dementsprechend niedrig eingestuft. Die Behörden gestanden ihnen lediglich den Basissatz in Höhe von 300 Euro zu.
Laut dem Gesetzestext wird die Höhe des Elterngeldes allerdings nach dem durchschnittlichen Einkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt berechnet. Dieser Gesetzeswortlaut sei nach Auffassung des BSG eindeutig und erschließe sich einer weitergehenden Auslegung. Das ursprüngliche Einkommen vor dem ersten Kind fließe folglich nicht mehr in die Berechnung ein.
Das finde ich Ironie des Schicksals, daß auch mal ehemals besserverdienende Mütter jetzt davon betroffen sind! Dann merken sie erst einmal, wie ungerecht das Elterngeld ist! Diese Elterngeldregelung diskriminiert alle Mütter, die nicht zu den Besserverdienenden gehören und stellt ihre Kinder als weniger wert dar, dabei brauchen gerade solche Familien das Geld dringender. Vor allem ersparen Mütter, die länger daheim bleiben, dem Staat auch noch Betreuungskosten (die bis zu 1000€/Monat betragen können!) – wo bleibt das Betreuungsgeld als Ausgleich? Kein Wunder, daß Deutschland das Land ist, in dem die Mutterschaft am wenigsten Anerkennung findet und somit die wenigsten (deutschen) Kinder geboren werden.
betreuungsgeld soll dem gezahlt werden, der extra-aufwendungen für kita hat in form von essengeld u. kitagebühr. eltern die zu hause bleiben haben diese extra kosten nicht. warum soll man eltern das faulenzen noch finanzieren. dafür gibts kindergeld u. elterngeld. nirgends geht es kindern auf der welt so gut wie in deutschland. aber an aussagen wie deiner sieht man das es immer mehr leute gibt, die den hals nicht vollkriegen u. vergessen das sie die kinder nicht für den staat sondern aus eigener überzeugung für sich selbst bekommen haben. der staat braucht kinder nicht auf dauer, es kommen aus dem ausland immer wieder neue dazu.
@ do
im ersten Teil deines Berichtes hast du ziemlich recht. Aber solltest du in letzter Zeit vergessen haben, dass in vielen Betrieben Leute entlassen wurden, die ebenfalls Kinder haben oder bald welche bekommen. Willst du diese Leute auch kurzerhand als Faulenzer defamieren oder bist du in der glücklichen Lage nicht auf das Almosen vom Staat angewiesen zu sein.
Natürlich macht man Kinder in erster Linie für sein eigenes Glück, aber der Staat fordert ( siehe Aussagen von der Leyen), dass Familien doch mehr Kinder machen sollen, damit sie Elterngeld bekommen(12 Monate) und danach sich schnellstens einen Arbeitsplatz schaffen.
Zum letzten Teil : der Staat braucht immer Kinder, zum einen als Konsumenten und zum anderen in Kriegszeitzen als Kanonenfutter . Das mag für deine Ohren etwas zünisch klingen, aber frag doch mal die ältere Generation, was sie in den dreißigern mit ihren Kindern durchgemacht haben.
Und von den Einwanderern kannst du nicht ausgehen, dass sie für das Gemeinwohl mit Sozialabgaben sorgen, im Gegenteil !!
Ich habe für mein zweites Kind nur 12 statt 14 Monate Elterngeld bekommen, weil ich vorher nicht arbeiten war…wie auch, ich hatte ja mein erstes Kind. Die BRD ist so kinderfeindlich, daß man keine Skrupel haben sollte, ihr zu schaden, wo man kann.