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DGB fordert Überbrückungsgeld statt Hartz IV

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 31.12.2009 um 02:18 Uhr

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach hat in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ddp eingefordert, für eine bessere Absicherung im Falle der Erwerbslosigkeit zu sorgen.

“Vor allem wenn die Krise doch voll auf den Arbeitsmarkt durchschlägt, brauchen wir zumindest ein Überbrückungsgeld, um Hartz IV zu vermeiden.” Schließlich sei schon vor Ausbruch der Krise fast jeder Dritte bei Jobverlust direkt in Hartz IV gerutscht.

Außerdem spricht sich die Grünen-Politikerin für flächendeckende Mindestlöhne aus. “Die staatliche Subventionierung von Lohn-Dumping muss beendet werden”, mahnte Buntenbach an. Diese Mittel sollten ihrer Meinung nach besser in Arbeit, Bildung und Kinderbetreuung investiert werden.

Ferner dürfe es nicht zu “Massenentlassungen mit gefährlichen Kettenreaktionen“ kommen. Aus der Wirtschaftskrise sei die Lehre zu ziehen, “das kurzfristige Renditestreben auf Kosten der Beschäftigten zu überwinden und stattdessen auf nachhaltiges Wachstum zu setzen.”

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bisher 10 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Julchen am 1. Januar 2010 um 16:04 Uhr

    Wir brauchen kein Überbrückungsgeld und keine Erziehung erwachsener Menschen.Wir sind die Wähler und das Volk, dass den Politikern das “Brot” gibt.

    Wir brauchen das bedingungslose Grundeinkommen für Jedermann!!

    Hört endlich auf, euch auf Kosten der Bürger profilieren zu wollen und sie weiterhin in die Armut drängen zu wollen. Wir sind keine Leibeigenen mehr und wollen es auch nicht mehr werden !

    Diese ständige “Flickerei” am Sozialnetz kostet mehr als die Umsetzung des BGE’s.

  2. Pjatrus' am 2. Januar 2010 um 11:08 Uhr

    1.Julchen

    Oder wir brauchen mindestens 5 Millionen Arbeitsplätze für 5 Milionen Arbeitslose, damit dieser politische Elend deutscher Politiker endlich endet.

  3. Pjatrus' am 2. Januar 2010 um 19:50 Uhr

    Meine Herren,

    nach gründlicher Überlegung möchte ich meinen Vorschlag zurückziehen. Die Schaffung von 5 Millionen Arbeitsplätzen kann man den Herrschaften aus der Politik wirklich nicht zutrauen, wo die einfache Arbeitsreform gekracht hat, kann man schon vorstellen, was mit den vielen Geldern für die Arbeitsplätze passieren wird. Die Arbeitsplätze werden dann so gebaut, wie jetzt die Dritt-Vermittler-Firmen – als tausendste Hand von Herren Clement und Müntefering!

    Dann bleibt als einziger Weg – Grundeinkommen für Alle. Da werden die Politiker auch die Verteilung zu eigenem Gunsten beeinflüssen wollen, aber in geringerem Maße.

  4. Julchen am 2. Januar 2010 um 20:13 Uhr

    Pjatrus- was hast Du nur immer mit Deinen 5 Millionen?

    6,7 Millionen beziehen Hartz IV ( incl. Aufstocker)
    DANN kommen die ALG 1 Arbeitslosen DAZU.
    Dass sind über 3 Millionen Menschen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosenstatistik

    Nur wie Zahl der einbezogenen Migranten ist, dass weiss ich nicht. Ich plädiere ohnehin dafür, diese gesondert zu “betreuen” aus vielen Gründen.

    Nimm einfach 10 Millionen durch die “la meng” und dann passts besser.

    LG Julchen

  5. Pjatrus' am 3. Januar 2010 um 11:17 Uhr

    4.Julchen

    Tja, das ist nur im Gedächtnis so geblieben, die 5 Millionen, schon zu viel für 300 000 Jobs auf arbeitsagentur.de, ich habe auch viel größere als 10 Mio. gelesen.

  6. Hartmut Holz am 4. Januar 2010 um 17:59 Uhr

    Da kann man sich Julchen nur anschließen. Was nützt den schon ein Überbrückungsgeld. Rein gar nichts.

    Nein, was wir brauchen ist ein Umdenken unserer Bundes-
    regierung. Und zwar in Sachen Hartz IV.

    Die Forderung muss lauten: Hartz IV ist sofort abzuschaffen und eine bedingungslose Grundsicherung
    ist einzuführen.

  7. werner353 am 5. Januar 2010 um 16:40 Uhr

    Wir müssen dagegen wehren das man immer (nur Hartz4)
    Empfänger vorschiebt.Es gibt Leute die leben nur davon. Und die Leute die Hartz4 haben,haben ihre Freunde verloren. (Traurig)

  8. Sieglinde am 5. Januar 2010 um 17:24 Uhr

    Jaaa, Überbrückungsgeld klingt schon viel besser als ALGII. JobCenter klingt auch so … modern. Am besten erfindet noch einen Anglizismus, dann klingt es irgendwie… cool … auch wenn es keinen Inhalt hat.

  9. Aemmie  (Website)  am 5. Januar 2010 um 19:32 Uhr

    Sorry ich krieg langsam das k… wenn ich lese Krise und besser Absicherung der Arbeitslosen….
    Wann packt Ihr entlich mal das Übel richtig an den Wurzeln????
    Wenn eine Bank in den Ruin geht, ist sie selber Schuld, interessiert es der Regierung wenn eine GMBH, OHG, oder andere Unternehmen Inslovenz anmelden muss, weil der Hauptlieferant wegbricht, oder große Auftraggeber nicht mehr zahlen???……………nein…..im Gegenteil… persönliches Pech!!!!!!
    Aber so werden Gelder inverstiert, die hätten nicht sein müssen, Abfrakprämie genau solch Betrug halt die Klappe Bürger wenn wir unser Ersparnisse, Wertpapier und anderen Reichtum retten wollen… gekonnt ausgebremst.

    Ihr tut all das was den Mittelstand vernichtet, Abeitsplätze ausradiert… aber nichts um die Wirtschaft wirklich nach oben zu bringen.

    Und schaft entlich mal die Idioten aus den ARGEN und Jobcenter KoBas raus, die nicht einmal wissen, dass es erfolgreicher ist einen Menschen darin zu fördern, dass er sein Handwerk erweitert, oder Menschen mit besonderen Talenten und Stärken beruflich zu fördern…

    Alles nur Bremsen

  10. peter,kreissl. am 1. März 2010 um 07:46 Uhr

    Es müsste Hartz 4 abgeschaft werden. Und wieder Arbeitlosenhilfe eingeführt werden.Da ich 20 Jahre gearbeitet habe und weniger geld bekomme habe als ein Hartz4 empfänger mit 18 Jahren das ist doch keine gerechtigkeit in Deutschland

    MFG Peter Kreissl

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