Die Hartz IV- Gesetze begünstigen offenbar die Frauenarmut in München

München ist eine der größten Städte Deutschlands und damit ein guter Punkt, exemplarisch zu schauen, wie sich die Hartz IV-Gesetze auf die Lebenssituationen der Menschen auswirken. Die Gesetze werden von der Bundesregierung als Erfolg gefeiert, weil dadurch viele Menschen wieder in Lohn und Brot befördert werden konnten. Nun gibt es aber immer auch Verlierer von Reformen und die Hinweise scheinen sich zu verdichten, dass Alleinerziehende Frauen definitiv dazu gehören.

In München ist die Zahl der Frauen, die sich aus Gründen der Armut an die Bahnhofsmission gewandt haben, im Jahre 2007 um 2.000 gestiegen. In der Bahnhofsmission kann man unter Umständen Lebensmittel und eine Kleiderspende bekommen, wenn man wirklich nicht mehr weiter weiß. Vor allem zum Monatsende ging laut der Leiterin der Mission das Geld der Hartz IV-Empfängerinnen zur Neige und sie fragten nach Lebensmitteln.

In München bekommen über 55.000 Menschen ALG II und der Frauenanteil liegt bei knapp 52%. Ob es zu dieser Thematik eine Antwort aus der Politik geben wird, muss man zunächst abwarten. Bis dato gab es keine öffentlichen Äußerungen dazu.

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