FDP-Vorschlag: Niedrige Zuverdienste stärker vom ALG II abziehen

Nach Ansicht der FDP sollten die geringen Zuverdienste von Aufstockern mit 400 Euro Jobs stärker auf das ALG II angerechnet werden. Höhere Zuverdienste hingegen würden bei tatsächlicher Umsetzung des FDP-Konzepts in weitaus niedrigerem Maße berücksichtigt.

Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert in diesem Zusammenhang zwei Modellberechnungen der Wirtschaftsforschungsinstitute IAB und IZA, wonach mit Mehrausgaben in Höhe von 2,9 bis 3,2 Milliarden Euro zu rechnen sei. Grund hierfür ist, dass schätzungsweise 883.000 bis 982.000 mehr Menschen in das Hartz IV System rutschen würden.

Auf diese Weise möchten die Liberalen einen höheren Anreiz zur Aufnahme beziehungsweise Ausweitung einer Arbeit schaffen. Bei einem Zuverdienst von zwischen 400 und 1000 Euro sollen demnach nur noch 50 Prozent vom ALG II abgezogen werden.

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